Auch wir wollten jetzt, da Europa ja immer mehr zusammenwächst, unseren Teil zur Völkerverständigung beitragen und nahmen an dem vom 25.01. bis 05.02.2002 stattfindenden Schüleraustausch nach Frankreich teil. Diese Reise diente ausschließlich zum Austausch von Werten und Erfahrungen und nicht, wie unser Lehrer erklärte zum Skifahren (später im Bus: "Ich ruf mal eben in Frankreich an, ob die da genug Schnee haben.") Nach 12stündiger Fahrt und einem wunderbaren Empfang in der Schule sind die wir dann in unsere Gastfamilien gefahren und konnten hier unsere klasse Französischkenntnisse unter Beweis stellen.
Am nächsten Tag ging es für einige Schüler sofort wieder in die Schule. Da es jedoch der erste Tag war und dann auch noch ein Samstag, hielt sich Freude verständlicherweise in Grenzen und so wurde kurzerhand der Markt in Thônes besucht. Auch bei der abendlichen Disco hielt sich die Partystimmung, bis auf eine kleine Ausnahme, bei der wir den Franzosen Deutsches Partyfeeling näher brachten (POGEN!), noch ein wenig zurück.
Das Wochenende verbrachten wir bei unseren Familien, um .... Ski zu fahren. Dieser Beschäftigung gingen wir dann auch kollektiv am Montag nach. An dieser Stelle muss ich doch auch mal ein positives Wort für Frankreich finden: Die Skigebiete sind wirklich super. Vor allem die Snowparks, die jedoch mit Vorsicht zu befahren sind, da hier selbst Einheimische, die Deutschen Touristen zeigen wollen, was sie können, sich ganz schnell den Arm brechen.
Den Dienstagmorgen verbrachten wir zunächst in der abgeriegelten Schule. Danach besuchten wir eine Möbelfabrik und eine ganz toll duftende Käserei. Einigen wurde dieser "Duft" zu viel, so dass sie sich an die frische Luft flüchten mussten.
Der Mittwoch wurde wieder voll und ganz der Tätigkeit gewidmet, weswegen wir gar nicht nach Frankreich gefahren sind.
Donnerstag und Freitag gab es dann ein wenig "Französische Kultur" und das Wochenende verbrachten wir wieder bei den Familien. Bei einigen Korrespondenten verlief die Verständigung jedoch nicht ganz reibungslos und auch die "jamaikanischen" Sitten verwirrten doch sehr, so dass am Montag etliche von uns keine Lust mehr auf Skifahren hatten und nur noch den nächsten Tag, den Tag der Heimkehr, herbei sehnten. "Und vielleicht hat unser Besuch ja auch dazu beigetragen, die französische Integration in Europa zu fördern",
* Rüdigerhoffmannzitier *.


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