Sein Name ist bei ihm bei Programm und spielt auf seine Leidenschaft zu reisen an, der er im Jahr mindestens drei Monate gönnt. Farin, der auch oftmals als Kopf der Band angesehen wird (was so nicht stimmt), wurde am 27. Oktober 1963 in Berlin als Jan Vetter geboren. Er hat auch noch eine jüngere Schwester Julia aus der 2. Ehe seiner Mutter, einer Malerin. Sein vollständiger Name ist seitdem auch Jan Vetter-Marciniak. Er bekam schon früh eine Gitarre geschenkt, der er auch versuchte einige Töne zu entlocken bis er dann später schließlich Gitarrenuntericht nahm. Sein bis dahin normales Dasein änderte sich mit einem Trip nach London schlagartig, als er mit dem Punkrock in Berührung kam und aus London als Punk zurückkam. Er färbte sich seine Haare und tauschte seine Gitarre gegen eine E-Gitarre ein und war auch relativ schnell in der Punkszene von Berlin drin, wo er später dann auch im Szene-Treff "Ballhaus Spandau" Dirk Felsenheimer (Bela B.) kennenlernte.
Musikalisch haben ihn seitdem besonders die Beatles und NDW geprägt (er ist übrigens kein richtiger KISS-Fan). Farin ist doch ein ziemlicher Querdenker, denn er ist bekennender Antialkoholiker, Vegetarier und Pazifist, was sehr ungewöhnlich für einen Rockstar ist. Statt Fernsehen holt er sich seine Kicks lieber durch lesen, Musik hören, ausgedehntes Reisen und Motorrad fahren. Einige seiner weiteren Hobbys sind Minigolf spielen, Platten- und Sonnenbrillensammeln sowie das Entwerfen von T-Shirts und E-Gitarren (z.B. die Sylt-Gitarre, die man auf dem Tourvideo sehen kann).
Nach dem Ende von "Die Ärzte" (1988) gründete Farin mit Ärzte-Producer Hoffman und Flo die Band "King Køng", die sich jedoch 1992 aufgrund ausbleibenden Erfolges und unzureichender musikalischer Befriedigung. Nach einigem Einreden schaffte er es dann bald auch Bela B. zum "Die Ärzte"-Comebach zu überreden.
Er spricht Latein, Englisch, Französisch und Portugiesisch, er hat in Brasilien fast ein Jahr lang seine Zeit verbracht, und hat sein Abitur mit 2,6 abgeschlossen. Danach war er für einen Tag auf der Berliner Uni anzutreffen um angeblich ein Archäologie-Studium aufzunehmen. Er hat aber schnell gemerkt, daß dies nicht sein Ding ist. Farin ist zudem ein Fan des FC Botafogo, einem Fußballklub aus Rio de Janeiro, sowie natürlich des FC St. Pauli. Er lebt allerdings schon seit längerer Zeit nicht mehr in Berlin, sondern mit seinem Hund Elvis in einem kleinen Dorf bei Hamburg, wo er auch kleines Tonstudio hat. Privat engagiert sich Farin für die Organisation "Menschen gegen Minen" sowie für "Greenpeace". Zu seinen Lieblingsinterpreten zählt er u.a. die "Beatles", "Depeche Mode" und "Johnny Cash".
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