In seiner Freizeit (fast ein Fremdwort für ihn, denn er steht immer "unter
Strom") treibt Simon sehr viel Sport: Vor allem laufen (mit seinem Hund)
und Fahrradfahren.
Das Fußballspielen hat er nach 6 Jahren aufgehört um sich ganz seiner
"Karriere" als Schiedsrichter zu widmen. Hier bringen ihn seine geringe
Körpergröße und seine Unspontandiät oft in Verlegenheit,
obwohl er seine Prüfung als Jahrgangsbester des Kreises abgeschlossen hatte.
Doch da Lehrjahre keine Herrenjahre sind, gibt er nicht auf und wirft sich fast
jedes Wochenende den Löwen zum Fraß vor.
Falls er sich mal nicht sportlich betätigt erkundet er mit seinem Roller
das Sauer- und Siegerland, sitzt vor seinem Computer, oder spielt auf seiner
Gitarre (eigentlich der Gitarre seines Bruders aber da der keinen Bock darauf
hat, steht die nun in Simon Zimmer).
Keyboard kann er zwar auch spielen (beides autodidaktisch beigebracht), doch
in der Gitarre hat er seine musikalische Bestimmung gefunden.
Im Winter boarded Simon die Hänge des Sauerlandes herunter, da er dies
im Sommer aus verständlichen Gründen nicht tun kann, versucht er dann
seine Fähigkeiten beim Surfen zu verbessern.
History
Geboren wurde Simon am Dienstag, dem 30. September 1985, um 18.16 Uhr in Attendorn.
Eigentlich sollte er schon eine Woche früher zur Welt kommen, aber wahrscheinlich
hatte er einfach keine Lust. Also musste er per Kaiserschnitt geholt werden.
Zwar schrie er viel und nervte seine Eltern Gerhard und Marion somit Nächtelang.
Doch waren dies nur kleine Sticheleien und Provokationen des jungen Simon um
sich seine Eltern schon mal ein wenig zu erziehen und sie auf die wirklich schlimmen
Jahre vorzubereiten.
Diese begannen schon als Simon laufen lernte und seinen Bewachern oftmals entfloh,
weshalb diese sich genötigt sahen, ihn des Nachts ans Bett zu fesseln und
auch das Grundstück der Familie einzuzäunen. Doch der kleine Racker
fand immer seinen Weg um den Ketten der autoritären Erziehung zu entkommen.
Was waren die Eltern froh, als Simon in den Kindergarten im heimatlichen Saalhausen
kam und dort neue Opfer fand, denn von nun an ließ er seine unbändigende
Energie an den armen Kindergärtnerinnen aus und auch diese waren froh als
es dann zur Marien-Grundschule ging.
Doch schon nach knapp einem Monat wurde es auch seiner Lehrerin zu viel und
sie machte den Vorschlag, ihn doch einfach das erste Schuljahr überspringen
zu lassen, worauf die Eltern jedoch nicht reagierten.
In der Grundschule stellten sich auch schon seine schauspielerischen Fähigkeiten
heraus, und so spielte er in der Weihnachtszeit trotz schwerster Grippe mit
hohem Fieber den Josef im Krippenspiel und im Sommer in einem weiteren Theaterstück
mit.
Nach der Trennung seiner Eltern wohnt er nun mit seiner Mutter Marion und seinem
Bruder Stefan bei seinem Stiefvater Klaus Peter Wolf.
1995 ging es dann auf den "heiligen Klosterberg" - das private Gymnasium
Maria-Königin, wo die Pater ihr Glück versuchen sollten, Simon zu
bändigen. Doch alle scheiterten und Simon blieb standhaft, ließ sich
in keine Form einpassen. Doch allmählich wurde er ruhiger, auch wenn er
weiterhin ein wenig seinen Schabernack trieb. Doch hatte er plötzlich ein
neues Ziel gefunden: Er wollte das Abitur machen und dann Journalistik studieren.
Daher rührt auch seine Begeisterung im Fach Deutsch. Er nimmt zwar noch
an einem Informatikkurs teil, aber ob der sehr hilfreich im Umgang mit EDV-Anlagen
ist, bleibt hier im Raum gestellt.
Aufgrund seiner zweiten Fremdsprache Französisch nahm Simon an einem Schüleraustausch
nach Thône teil. Leider verkürzte sich dadurch sein Betriebspraktikum
bei der "Westfalenpost", wo er seit dem 24.01.2002 nun auch als freier
Mitarbeiter tätig ist.