DDR Witze
Zwei Zwillinge im geteilten Deutschland kaufen
ein. Woran erkennt man den Unterschied? Derjenige in der BRD sagt dabei:
"Ich hätte gern..." Derjenige in der DDR fragt: "Haben Sie
vielleicht?"
Honni ist tot - und kommt natürlich in die
Hölle. Dort wird er vom Teufel gefragt: "Willst Du in die Ost- oder in die
Westhölle?" "Kann ich mir erst mal die Westhölle anschauen?"
"Klar, kein Problem." Der Teufel führt ihn in die Westhölle. Dort
werden die Ver dammten ans Kreuz genagelt, mit Benzin übergossen und ange
zündet. Honni meint: "Mensch, das ist ja grausam. Da schau ich mir doch
lieber die Osthölle an." Dort hocken die Leute überall in den Ecken rum
und machen gar nichts. Honni fragt einen: "Sag mal, in der Westhölle ist
ja der Teufel los. Dort foltern sie die Leute mit Kreuzen und zünden sie
an. Und hier? Nix?" Darauf der Verdammte: "Ja, Genosse, Du weißt ja,
wie das ist. Mal fehlts am Holz, mal am Benzin, mal an den
Streichhölzern."
Honni zu Besuch in Moskau. Gorbatchov führt ihm
seine neueste Errungenschaft vor. Ein Telefon zur (kommunistischen) Hölle!
Gorbi telefoniert mal kurz mit dem Teufel. Nach dem Gespräch kann man sogar
sofort ablesen, was es gekostet hat. 100 Rubel! Honni ist ganz begeistert davon
und gibt zu Hause den Auftrag, das Telefon nach zu bauen. Termingerecht zum
nächsten Gorbi-Besuch ist es fertig. Honecker führt's ihm vor und alles
funktioniert genauso wie bei Gorbi. Auch die Gebührenanzeige. Nach 10 Minuten
Smalltalk mit Lenin (der sitzt natürlich in der Hölle) zeigt die Anzeige 0,46
DM. Gorbi: - "Genosse Erich, wieso ist denn die Verbindung bei dir
so billig?" Honni: - "Na ganz einfach Towaritsch.
Es ist doch bloß ein Ortsgespräch."
Ein hoher Parteifunktionär besucht eine LPG. Der
LPG-Vorsitzende - treuer Sozialist - verkündet voller Stolz: "Genosse
Parteisekretär! Seit zwanzig Jahren bauen wir nun schon Weizen in unserer LPG
an und es kam noch nie vor, dass wir Mehltau hatten!" Darauf der
Parteifunktionär: "Genosse! Ich lobe mir deinen Einsatz für die sozialistische
Landwirtschaft! Natürlich bin ich mir bewusst, dass es auch in unserem Staat
hie und da Engpässe bei der Versorgung gibt, aber ich werde mich persönlich
darum kümmern, dass Ihr in Zukunft welchen bekommt..."
Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen.
Er beschwert sich und fragt nach den Gründen. "Sie haben den
Staatssicherheitsdienst verleumdet." "Ich? Inwiefern?" "Sie
haben am Telefon wiederholt behauptet, er würde ihr Telefon abhören!"
Die Lehrerin fragt in der Schule, mit was für
einem Bild man die DDR beschreiben könnte. Ich stelle mir vor, meldet sich ein
Schüler, die DDR ist wie ein Baum. Fest verwurzelt im sozialistischen
Staatenverband gedeiht er, wächst empor und wird immer stärker. Ich stelle mir
vor meldet sich ein zweiter Schüler, die DDR ist ein riesiger Traktor mit einem
riesigen Pflug daran. Unermüdlich fährt der Traktor vorwärts, und überall, wo
er den Ackerboden aufgebrochen hat, blüht und gedeiht es. Ich stelle mir vor,
meldet sich Fritzchen, die DDR ist ein stolzes Schiff. Das Schiff trotzt jedem Sturm
und jeder See, und die Leute stehen an Deck... Ein sehr schönes Bild, Fritzchen
sagt die Lehrerin. Halt, ich bin noch nicht fertig. ... und die Leute stehen an
Deck und kotzen. Und kotzen. und kotzen.
Zwei Volkspolizisten wollen zur
Wasserschutz-Polizei versetzt werden. Ihr Vorgesetzter gibt zu bedenken:
"Genossen, die stellen hohe Anforderungen, ihr müsst eine schwierige
Aufnahmeprüfung bestehen." "Das werden wir schon schaffen«, sagen die
beiden and bewerben sich. Die Prüfungskommission stellt ihnen die Frage:
"Was passiert mit Wasser, wenn man es auf hundert Grad erhitzt?" Die
Kandidaten schütteln die Köpfe, schweigen. "Na gut, dann eine zweite
Frage: Was passiert mit Wasser unter null Grad?" Schweigen, Ratlosigkeit,
keine Antwort. Die beiden Bewerber werden mit dem Hinweis entlassen, dass sie
nicht für die Wasserschutz-Polizei in Frage kommen. Sie melden sich bei der
Volkspolizei zurück. "Welche Fragen haben die euch denn gestellt?"
will der Vorgesetzte wissen. "Was passiert mit Wasser unter null Grad?"
"Hm. Hätte ich auch nicht gewusst. Und was noch?" "Was passiert
mit Wasser über hundert Grad?" "Über hundert Grad? Seltsame Frage.
Also wenn die gefragt hätten, was geschieht mit Wasser bei neunzig Grad, hätte
ich ganz locker geantwortet: Da fließt es im rechten Winkel ab."
In der Straßenbahn liest ein Musiker eine
Partitur. Ein Staatsschützer hält das Notenblatt für Geheimschrift und
verhaftet den Musiker unter Spionageverdacht, obwohl der versichert, dass es
eine Fuge von Bach ist. Der Verhaftete wird am nächsten Tag einem
Kommissar vorgeführt, der ihn anschreit: "Also raus mit der Sprache!
Bach hat schon gestanden!"
Ein hoher SED-Führer, der betrunken zwei
DDR-Bürger angefahren hat, fragt den Richter verängstigt nach seiner zu
erwartenden Strafe. "Du bekommst natürlich keine, Genosse! Der Mann, der
durch die Scheibe deines Autos flog, wird wegen Einbruchs verurteilt. Und der
andere der 15 Meter durch die Luft geflogen ist, wird wegen Unfallflucht
bestraft."
Warum gab es in der DDR so wenige Banküberfälle?
Weil man so lange auf ein Fluchtauto warten musste!
Was ist Misstrauen? Wenn ein DDR-Grenzer an der
Grenze zu Polen die aus der Sowjetunion kommenden Erdölleitungen anbohrt, um
nachzuschauen, in welche Richtung das Öl fließt.
Warum musste in den Metzgereien der DDR immer
mindestens eine Wurst liegen? Weil sich sonst die Leute angestellt und Kacheln
gekauft hätten.
Sitzen drei Gefangene in Bautzen.1. Gefangener:
Warum sitzt ihr? 2. Gefangener: Ich kam immer 5 Minuten zu früh. Da hat man
mich wegen Spionage verurteilt. 2. Gef.: Und warum sitzt Du? 1. Gef.: Ich kamm
immer 5 Minuten zu spät. Da hat man mich wegen Sabotage verurteilt. 1. Gef.
wendet sich an den 3. Gefangenen: Und nun mußt Du uns sagen, warum Du sitzt? 3.
Gef.: Ich kam immer pünktlich. Da sind sie dann drauf gekommen, dass ich
West-Uhren hatte.
In der DDR treffen sich im Spätsommer alljährlich
VoPo, NVA und Stasi zur Wett-Jagd. Die Truppe, welche von morgens um 8:00 bis
abends um 18:00 das meiste Wild erlegt hat, hat gewonnen. Kurz vor 18:00 Uhr
trifft die Volkspolizei ein. Stolz präsentieren Sie das
erlegte Wild: 10 Hasen, 3 Rehe, 1 Hirsch, 4 Wildschweine. Kurz darauf trifft
erhobenen Hauptes der Trupp der Nationalen Volksarmee mit 20 Hasen, 5 Rehe, 3
Hirsche und 7 Wildschweinen ein.
18:00! Stasi nicht in Sicht. Man wartet 30 Minuten, 60 Minuten. Nach 2 Stunden
machen sich VoPo und NVA im Wald auf die gemeinsame Suche nach der Stasi. Nach
einer Stunde Suche wird auf einer kleinen Waldlichtung der Stasioffizier mit
seinen Mannen entdeckt, einen Hasen an den Loeffeln packend und den Hasen
ohrfeigend: "Gestehe endlich, dass du ein Wildschwein bist!"
Warum musste in den Metzgereien der DDR immer
mindestens eine Wurst liegen? Weil sich sonst die Leute angestellt und Kacheln
gekauft hätten.
Damals in der DDR: Auch in diesem Jahr findet
wieder das Festival des politischen Witzes statt. Erster Preis: Zehn Jahre
Winterurlaub in Sibirien.
Er: "Du Schatz, ich les hier grade: 'Die
DDR gehört zu den zehn führenden Industrie-Nationen der Welt.', ich glaub', das
schreibe ich mal unserem Onkel Herbert in Düsseldorf." Sie: "Klar,
mach das... und wenn Du grade dabei bist - er soll zu Ostern ein paar Rollen
Klopapier mitschicken..."
Ein DDR-Inlandsflug wird nach Köln-Bonn entführt.
Das Flugzeug steht von der GSG 9 bewacht auf dem Rollfeld. Das ZK berät seit
zwei Stunden, wie verfahren werden soll. Einer schlägt endlich vor, den
Kidnapper zu fragen, welche Forderungen er stellt. Der Kidnapper, ein
Familienvater von zwei Kindern stellt drei Forderungen:
1.Er möchte endlich seinen Trabant ausgeliefert
haben, für den er schon 14 Jahre angemeldet ist. 2.Er möchte eine
Drei-Zimmer-Wohnung für seine Familie. 3.Er möchte dieses Jahr einen
Ferienplatz an der Ostsee.
Der Unterhändler teilt dem ZK die Wünsche mit.
Man berät wieder mehrere Stunden, ob man den Forderungen nachgeben soll. Mielke
warnt, dass das Schule machen könnte, also besser nicht nachgeben. Irgendjemand
meint, man solle zunächst noch in Erfahrung bringen, womit der Kidnapper droht,
wenn man nicht auf seine Forderungen eingeht. Der Unterhändler wird wieder zum
Flughafen Köln-Bonn geschickt. Die Antwort des Kidnappers lautet: "Dann
lasse ich stündlich zwei Geiseln frei..."
Was ist dort, wo ein Genosse ist? Ein Weg. Was
ist dort, wo zwei Genossen sind? Eine Straße. Was ist dort, wo alle Genossen
sind? Der Intershop...
Warum war das Klopapier in der DDR so rauh? Damit
auch der letzte Arsch rot wurde.
Unterhalten sich ein Ami, ein Russe und ein
DDR-Bürger darüber, wer wohl die größten Wälder habe. Der Ami prahlt: "Bei
uns in Amerika gibt es Wälder, wenn man da morgens reingeht, kommt man vor dem
Abend nicht wieder raus!" Darauf der Russe: "Lächerlich! Wenn Du bei
uns in Sibirien in den Wald gehst, kommst du erst nach einer Woche am anderen
Ende heraus!" "Alles Kinderkram!", lächelt der Ostdeutsche.
"Bei uns sind die Russen '45 in die Wälder rein und sind immer noch nicht
wieder raus..."
Warum stand im Sozialismus der Mensch im
Mittelpunkt? Damit er von allen Seiten gleichmäßig ausgebeutet werden konnte.
Honecker reist von einem Staatsbesuch aus der
Sowjetunion ab. Nach dem Abflug schaut Tschernenkow noch lange dem Flugzeug
nach. Da tippt ihm ein Begleiter auf die Schulter und sagt: "Genosse
Tschernenkow, jetzt ist er doch weg. Darauf Tschernenkow: "Er ist ja ein
Arsch, aber küssen kann er..." Ein hoher Parteifunktionär besucht eine
LPG. Der LPG-Vorsitzende - treuer Sozialist - verkündet voller Stolz:
"Genosse Parteisekretär! Seit zwanzig Jahren bauen wir nun schon Weizen in
unserer LPG an und es kam noch nie vor, dass wir Mehltau hatten!" Darauf
der Parteifunktionär: "Genosse! Ich lobe mir deinen Einsatz für die
sozialistische Landwirtschaft! Natürlich bin ich mir bewusst, dass es auch in
unserem Staat hie und da Engpässe bei der Versorgung gibt, aber ich werde mich
persönlich darum kümmern, dass Ihr in Zukunft welchen bekommt..."
Erich Honecker war zum ersten Mal in
Westdeutschland auf Staatsbesuch. Fiebernd erwarten seine Parteifreunde ihn bei
seiner Rückkehr: "Genosse Staatsratsvorsitzender! Wie ist es denn nun in
der Bundesrepublik?" "Wie bei uns! Für Westmark bekommst du
alles..."
Wegen der ständigen Differenzen zwischen Peking
und Moskau fliegt der sowjetische Parteichef nach Peking zu Mao um diese
endlich zu beseitigen. Und tatsächlich kann man alle Probleme beseitigen.
"Genosse Mao! Weil unser Gipfeltreffen so gut gelaufen ist, haben Sie drei
Wünsche frei!" "Hmmm! Wir bräuchten 10.000 Autos!" "Die
werdet Ihr bekommen, Genosse Mao!" "Und dann bräuchten wir noch
100.000 Fahrräder!" "Kein Problem Genosse Mao! Die liefern wir euch
umgehend!" "Ach ja, und 100.000 Sack Reis noch!" "Genosse
Mao, das geht leider nicht! Meines Wissens wird in der DDR nämlich kein Reis
angebaut..."
Erich Honecker geht im Hafen von Rostock
spazieren. Er sieht drei Schiffe vor Anker liegen. Er geht zum ersten und fragt
einen Matrosen: "Na Genosse, wohin geht die Reise?" "Wir bringen
Düngemittel nach Mosambik und kommen mit einer Ladung Kaffee zurück!"
"Gut Genosse! Weitermachen!" Beim zweiten Schiff die gleiche Frage:
"Na Genosse, wohin geht die Reise?" "Wir haben Fahrräder
geladen, die wir zu Genosse Fidel Castro bringen. Zurück kommen wir mit einer
Ladung Bananen!" "Gut Genosse! Weitermachen!" Letztendlich beim
dritten Schiff: "Na Genosse, wohin geht die Reise?" "Wir bringen
Kaffee und Bananen nach Leningrad!" "Und womit kommt Ihr
zurück?" "Na wie immer - mit der Eisenbahn..."
Erich Honecker geht in Ost-Berlin spazieren. Er
sieht eine Frau vollbepackt mit Einkaufstaschen. "Na Genossin! Da haben
Sie aber fleißig eingekauft!" "Das kann man wohl sagen, Genosse
Staatsratsvorsitzender! Drei Stunden musste ich dafür anstehen!"
"Aber Genossin! Es gibt Länder, da müssen die Leute für einen Schluck
Wasser einen ganzen Tag warten!" "Ja, die sind dann aber sicher schon
länger sozialistisch als wir..."
Honecker und Mielke unterhalten sich über ihre
Hobbys. Honecker: "Ich sammle alle Witze, die über mich im Umlauf
sind." Mielke: "Mensch Erich, da haben wir ja fast das gleiche Hobby.
Ich sammle nämlich alle, die sie in Umlauf bringen..."
Parteiversammlung in Ost-Berlin. Vorne auf der
Rednertribüne: "Laber schwadronier laber ... Fünfjahresplan ...
Rhabarberquark ... Werktätige Massen ... blafasel ... Klassenkampf ... "
Im Saal: ...schnarch... Eine halbe Stunde später, der Redner blafaselt immer
noch, kommt ein Saalordner mit 'nem Zettel in der Hand zum Rednerpult und
reicht es dem Redner. Der liest, an die Massen gewandt: "Jenossinnen und
Jenossen, die Russ'n sinn' uffm Mars jelandet." ...Stille... Dann, von
ganz hinten, eine Stimme: "Alle?" Ein treues SED-Parteimitglied kehrt
von einer Dienstreise aus der Bundesrepublik zurück. Sein Vorsitzender:
"Na Genosse, haben Sie den faulenden und sterbenden Kapitalismus
gesehen?" "Ja." "Und was halten Sie davon?" Mit
verklärtem Gesichtsausdruck: "Schöner Tod..."
Was ist der Unterschied zwischen Marx und Murks?
Marx ist die Theorie!
Was macht man, wenn man eine Schlange sieht?
Erst einmal hinten anstellen...
Was ist kurz, lustig und zum sitzen? Ein
politischer Witz.
Fritzchen sitzt in der Schule und spielt mit
seinen Radiergummi. Plötzlich fällt er herunter. Und Fritzchen fängt an zu
suchen. Da fragt die Lehrerin die Klasse: Wenn Ihr am Grab von Erich Honecker
stehen würdet, was würdet Ihr sagen?" 1. Schüler: "Er war ein großer
Volksführer." 2. Schüler: "Er wurde von seinen Volk geliebt und
verehrt." Lehrerin: "Und Fritzchen was würdest Du sagen?" In dem
Moment sieht Fritzchen seinen Radiergummi und ruft: "Da liegt das Schwein
und rührt sich nicht!"
Werner aus Gera schreibt nach Hamburg:
"Lieber Onkel Paul! Vielen Dank für Dein Paket, ich habe die Pistole und
die Munition im Garten vergraben." 14 Tage später schreibt Werner wieder:
"Lieber Onkel Paul! Du kannst jetzt den Blumensamen schicken, mein Garten
wurde umgegraben..."
Ein Ossi und ein Wessi sterben und kommen in
die Hölle. Als Strafe müssen sie dort morgens, mittags und abends eine Dose
Scheiße essen. Der Teufel gibt ihnen aber die Möglichkeit, zwischen Ost- und
Westhölle zu wählen. Der Wessi wählt natürlich die Westhölle, der Ossi
entscheidet sich doch lieber für die Osthölle. Nach einer Woche treffen sich
die beiden wieder. Fragt der Ossi den Wessi: "Na wie geht's?"
"Beschissen, jeden Tag bekomme ich pünktlich meine drei Dosen Scheiße und
wie geht es Dir?" Antwortet der Ossi: " Mir geht es gut, ich habe
bisher nur zweimal Scheiße essen müssen - sind Dosen da, haben die keine
Scheiße; haben die Scheiße, sind aber keine Dosen da..."
Forschungserfolg in der DDR. Ein Metallbetrieb
hatte einen Draht entwickelt, der so dünn war, dass keines der in der DDR
bekannten Messgeräte die Dicke bestimmen konnte. Eine Probe wurde eingetütet
und nach Japan geschickt, zum Bestimmen der Dicke. Leider hatte jemand
vergessen den Brief mit der Beschreibung beizulegen, was die Japaner mit dem
Draht machen sollen. Nach drei Monaten kommt das Paket zurück. Die ganze
Führungsriege der SED ist erschienen und der Kombinatsleiter öffnet das Paket:
"Leider wussten wir nicht was wir mit der Probe machen sollten, also haben
wir ein Außen- und Innengewinde reinschnitten..."
Unterhalten sich zwei Gefängnisinsassen. Fragt
der eine: "Weshalb bist Du hier?" "Ich bin Fahrradhändler und
habe Erich Honecker den Rücktritt angeboten. Und was hast Du angestellt?"
"Ich habe Erich Honecker durch ein Fernrohr beobachtet." "Da ist
doch aber nichts schlimmes dabei!" Sagt der andere: "Ja, schon, aber
bei mir hing da noch ein Gewehr unten dran..."
Warum war es dem DDR-Bürger strengstens verboten,
zusammen mit Bürgern aus der BRD Alkohol zu trinken? Weil sonst beide die
gleiche Fahne gehabt hätten!
Alle kennen die 7 Weltwunder, aber die 7 Wunder
der DDR sind weniger bekannt: Wunder 1: In der DDR gab es keine
Arbeitslosigkeit! Wunder 2: Obwohl keiner arbeitslos war, hat nur die Hälfte
gearbeitet. Wunder 3: Obwohl nur die Hälfte gearbeitet hat, wurde das Plan-Soll
immer erfüllt. Wunder 4: Obwohl das Plan-Soll immer erfüllt wurde, gab es
nichts zu kaufen. Wunder 5: Obwohl es nichts zu kaufen gab, waren alle
glücklich und zufrieden. Wunder 6: Obwohl alle zufrieden waren, gab es
regelmäßig Demonstrationen. Wunder 7: Obwohl regelmäßig demonstriert wurde,
wurde immer mit 99,9% die alte Regierung wiedergewählt.
Anfang der sechziger Jahre: Der Hammerwerfer aus
der DDR wirft Weltrekord. Auf die Frage, was denn seine nächsten Pläne seien,
antwortet er: "Jetzt kommt die Sichel dran...."
Zwei in der Kneipe unterhalten sich. Meint der
eine: "Pass auf, ich kenn nen Witz. Geht Honecker mit nem Seil in den
Wald..." Der andere: "Und weiter?" "Darf ich nicht
erzählen, fängt aber gut an, oder?"
Zwei ehemalige Direktoren begegnen sich in einer
Gefängniszelle. "Wo warst du Direktor?" "Ich war
Zirkusdirektor!" "Und warum bist du hier?" "Ich habe im
vergangenen Oktober ein Transparent am Zirkus anbringen lassen." "Und
was stand drauf?" "35 Jahre DDR - 35 Jahre volkseigener Zirkus! Und
du?" "Ich war Direktor einer Textilfabrik und hab' auch ein
Transparent anbringen lassen." "Und was stand drauf?"
"Jeder zweite Genosse ein Spinner!"
Honecker will bei den Bürgern erkunden, wie
beliebt er denn nun ist. Er besucht also eine Hochhaussiedlung und klingelt an
einer Tür. Ein kleines Mädchen öffnet: "Wer bist Du denn, Onkel?"
"Ich, meine Kleine, bin der Mann, der dafür sorgt, daß es Euch gut geht.
Ich sorge für Essen und Wohnung..." "Mami, Mami, komm' mal ganz
schnell, Onkel Peter aus München ist da!"
Wer schleicht so spät durch Kraut und Rüben, es
ist der Erich, der will nach drüben. Er hält das Westgeld wohl in dem Arm. Er
hält es sicher, er hält es warm. Er erreicht die Grenze mit Mühe und Not, tritt
auf 'ne Miene und - bums - war er tot.
Zeitungsmeldung im ND: "Letzte Nacht
frecher Einbruch im Innenministerium!" Honecker ruft seinen Polizeichef
an: "Wurde etwas Wichtiges gestohlen?" "Halb so wild. Nur die
Wahlergebnisse für die nächsten 30 Jahre..."
Die Stasi verhört einen Kirchgänger: "Gibst
du zu, dass du gerade in der Kirche warst?" "Ja." "Gibst du
auch zu, dass du die Füße von Jesus Christus am Kreuz geküsst hast?"
"Ja." "Würdest du auch die Füße unseres Genossen Honecker
küssen?" "Sicher, wenn er dort hängen würde..."
Lenin ist gestorben. Treffen sich Gott und Teufel
und beraten nun, wer ihn aufnehmen soll. Keiner will Lenin so richtig haben.
Nach längerem Diskutieren einigen sich die beiden, dass Lenin bei jedem eine
einjährige Probezeit zu bestehen hat bevor sie sich entscheiden. Zuerst nimmt
der Teufel Lenin zu sich. Nach genau einem Jahr treffen sich Teufel und Gott
wieder an der selben Stelle. Gott fragt nun den Teufel: "Na wie hat er
sich denn so gemacht bei dir in der Hölle?" Darauf der Teufel:
"*Stöhn!* Er hat alle kleinen Teufelchen zu jungen Pionieren gemacht."
Gott und Teufel trennen sich nun wieder für ein Jahr. Und Lenin kommt zur
Probezeit in den Himmel. Als das Jahr vorbei ist, erscheint der Teufel wieder
an der vereinbarten Stelle. Aber kein Gott da. Der Teufel wartet und wartet.
Nach ein paar Tagen wird ihm das aber zu lange und er fängt an Gott zu suchen.
Irgendwann trifft er diesen auch, wie dieser gedankenversunken auf ein Blatt
Papier starrt und etwas vor sich hinmurmelt. Der Teufel sieht dem eine Weile zu
und fragt schließlich ganz ungeduldig: "Na erzähl schon, wie ist es mit
Lenin gelaufen?" Darauf Gott: "Psst, sei still, ich muss mich auf
unseren ersten Parteitag vorbereiten..."
Ein Trabbi bleibt auf einer 6-spurigen New Yorker
Kreuzung stehen. Der Fahrer steigt aus und schaut in den Motorraum. Plötzlich
schalten sich rundum Lautsprecher ein: "Der Mann mit dem Rucksack bitte
sofort die Kreuzung verlassen!"
Was ist passiert, wenn ein Trabbi bei Grün noch
an der Ampel steht? Der Mercedes hinter ihm hat die Lüftung eingeschaltet...
Kennen Sie schon den Trabbi 16 V? Vier Ventile an
jedem Reifen!
Warum konnten sich Sex-Shops in der DDR bisher
nicht durchsetzen? Weil Trabbi fahren besser wirkt als jeder Vibrator...
"Lieber Gott, mach ihn krumm, dass ich aus
dem Trabbi kumm!"
Ein Ami, ein Russe und ein DDR-Bürger fliegen
um die Welt. Über der SU erzählt der Russe. Die SU ist ein schönes Land. Der
Arbeiter verdient 1000 Rubel. 200 braucht er zum Leben und 800 für Wodka. Über
der USA erzählt der Ami. Die USA ist ein schönes Land. Der Arbeiter verdient 1000
$. 700 braucht er zum Leben. Die weißen Punkte da unten sind die
Wochenendhäuser. Über der DDR erzählt der Deutsche. Die DDR ist ein schönes
Land. Der Arbeiter verdient 1000 M. 1000 braucht er zum Leben. Die weißen
Punkte da unten sind die Wochenendhäuser. Fragen die beiden anderen:
"Wovon erbaut ihr denn die?" Darauf der Deutsche: "Ja, das
möcht' ich ooch ma wiss'n."
Erich Honecker und Willi Stoph wollen inkognito
in den Westen fahren. Da sie das nicht so einfach können, verkleiden sie sich
als Anstreicher und steigen in den Zug Richtung BRD. Im Abteil erkennt sie
sofort ein altes Mütterchen und sagt: "Du bist doch der Honecker und Du
der Stoph!" Irritiert ziehen sich die beiden auf die Toilette zurück und
legen ihre Verkleidung ab. Nach ein paar Tagen versuchen sie es als
Schornsteinfeger verkleidet noch einmal. Wieder sitzt ein altes Mütterchen im
Abteil und erkennt sie auch diesmal wieder. Ganz verunsichert fragen Stoph und
Honecker: "Wie hast Du das denn heraus bekommen?" "Na, ganz einfach",
sagt das Mütterchen," ich bin doch der Volkskammerpräsident
Sindermann."
Kann man im SED-Parteiorgan "Neues
Deutschland" einen Elefanten einwickeln? Ja, wenn eine Rede Honeckers
abgedruckt ist.
Warum hat die DDR Karl May rehabilitiert? Durch
Old Shatterhand soll die Bevölkerung lernen, die roten Brüder in der UdSSR zu
lieben...
Hermann Axen, Honeckers engster Mitarbeiter,
besucht eine landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft. Die Presseleute
haben ein paar Fotos gemacht, die Axen inmitten einer Herde Schweine zeigen.
Nunmehr entsteht in der Redaktion des "Neuen Deutschland" ein Streit
über den Text der Bildunterschrift. Der erste Redakteur schlägt vor: "Axen
unter Schweinen." Der zweite Redakteur "Das geht nicht. Besser ist:
Axen inmitten von Schweinen." Darauf der dritte Redakteur: "Um Gottes
willen, das gibt Probleme mit der Zensur. Ich schlage vor: "Vierter von
links: HERMANN AXEN."
Ein Betrunkener spricht in einer Kneipe einen
Unbekannten an: "Kennst Du den Unterschied zwischen meinem Bier und
Honecker?" Der Unbekannte verneint. "Mein Bier ist flüssig und
Honecker ist überflüssig." Sagt der Fremde: "Ich habe auch mal eine
Frage. Kennen Sie den Unterschied zwischen Ihrem Bier und Ihnen selbst?"
"Nein." "Ihr Bier bleibt hier, und Sie kommen mit..."
Nach drei Jahren ist der Typ wieder draußen,
und geht wieder in seine Stammkneipe. Dort hockt natürlich auch wieder der
STASI-Typ und will ihn gleich mal provozieren: "Ach, hallo. Wie geht's?
Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen Honecker und einem Esel?"
"Oh nein! Ich mache ab sofort keinerlei Unterschiede mehr..."
Als Erich Honecker zum Staatsbesuch in Bonn ist,
fragt er Kanzler Kohl, wie er es nur mache, so hervorragende und obendrein
kompetente Minister in seinem Kabinett zu haben. Kohl erklärt Erich, er mache
mit seinen Ministern immer gleich einen Intelligenztest. Nur wer den besteht,
komme auch ins Kabinett. Er zitiert Verteidigungsminister Wörner her und stellt
ihm folgende Frage: "Es ist nicht Ihr Bruder, nicht Ihre Schwester und
doch Ihrer Eltern Kind. Wer ist das?" Wörner antwortet wie aus der Pistole
geschossen: "Das bin ich!" "Bravo!" sagt Kohl zufrieden.
Wieder in der DDR, will Erich dasselbe versuchen. Er ruft
Staatssicherheitsminister Mielke zu sich und stellt ihm dieselbe Frage, die
Kohl Wörner gestellt hatte. Mielke erbittet für die Beantwortung 24 Stunden
Zeit. Bis dahin will er die Person heranschaffen. In der ganzen DDR wird ab
sofort gesucht. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Vergebens. Nach Ablauf der
Frist gesteht Mielke seine Schlappe ein: "Wir konnten trotz riesigen
Aufwandes an Mensch und Material bei der Suche die Person nicht finden."
"Du Idiot", schimpft Erich, "es ist doch ganz einfach. Die
gesuchte Person ist Wörner!"
Der wichtigste Buchstabe der deutschen Sprache
ist das W. Wenn das W nicht wäre, hieße es nicht Warschauer Pakt. Wenn das W
nicht wäre, hieße es nicht Walter Ulbricht. Wenn das W nicht wäre, hieße es
nicht Waffenbrüderschaft.
Die Lehrerin fragt in der Schule, mit was für
einem Bild man die DDR beschreiben könnte. Ich stelle mir vor, meldet sich ein
Schüler, die DDR ist wie ein Baum. Fest verwurzelt im sozialistischen
Staatenverband gedeiht er, wächst empor und wird immer stärker. Ich stelle mir
vor meldet sich ein zweiter Schüler, die DDR ist ein riesiger Traktor mit einem
riesigen Pflug daran. Unermüdlich fährt der Traktor vorwärts, und überall, wo
er den Ackerboden aufgebrochen hat, blüht und gedeiht es. Ich stelle mir vor,
meldet sich Fritzchen, die DDR ist ein stolzes Schiff. Das Schiff trotzt jedem
Sturm und jeder See, und die Leute stehen an Deck ... Ein sehr schönes Bild,
Fritzchen sagt die Lehrerin. Halt, ich bin noch nicht fertig. ... Und die Leute
stehen an Deck und kotzen. Und kotzen. und kotzen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Fuhre
Langholz und dem Sozialismus? Bei der Fuhre Langholz kommt zuerst das dicke
Ende und dann die rote Fahne...
Zwei Soldaten des Bundesgrenzschutzes
patrouillieren an der innerdeutschen Grenze. Plötzlich entdecken sie jemanden,
der sich an einem Baum direkt am Grenzzaun erhängt hat. "Au weia, das gibt
wieder einen Papierkram..." sagt der eine. Nach einigem Überlegen kommt
dem Anderen die Idee: "Komm, wir hängen ihn auf die andere Seite!".
Gesagt, getan. Sie hängen die Leiche auf die andere Seite des Zaunes und gehen
weiter. Eine halbe Stunde später kommen zwei DDR-Grenzer an die Stelle. Da
stumpt der eine den anderen an und meint: "Nu gugge do, do hängt er ja
schon wieda...!"
Frage: Kann man aus einer Banane einen Kompass
machen? Antwort: Klar, abends die Banane auf die Berliner Mauer legen, da wo am
nächsten Tag abgebissen wurde, ist Osten...
Welcher Nationalität waren Adam und Eva?
Natürlich waren sie Russen: Sie hatten nichts anzuziehen. Sie hatten kein Haus.
Und sie glaubten sich im Paradies.
Das Jahr 1995 ist ein mittleres Jahr. Es ist
nicht so gut wie 1994, aber auch nicht so schlecht wie 1996.
Die USA, die Sowjetunion und die DDR wollen
gemeinsam die Titanic heben. Die USA interessieren sich für den Goldschatz und
den Tresor mit den Brillanten. Die Sowjetunion interessiert sich für das
technische Know-how. Und die DDR interessiert sich für die Band, die bis zum
Untergang noch fröhliche Lieder gespielt hat.
Die Namen der wichtigsten Staaten beginnen
immer mit dem Buchstaben U. Zum Beispiel die USA, die UdSSR und Unsere Deutsche
Demokratische Republik.
Walter Ulbricht und Mao Tse-tung unterhalten sich
über Innenpolitik. Und wie viele politische Feinde, fragt Walter Ulbricht,
haben Sie in der Volksrepublik China? Es werden so ungefähr siebzehn Millionen
sein, antwortet Mao Tse-tung. Ju, das ist ungefähr wie bei uns.
Das Programm des IX. Parteitages:
1.Hereintragen des Präsidiums. 2.Synchronisieren der Herzschrittmacher.
3.Absingen des Liedes Wir sind die junge Garde des Proletariats.
Reagan, Breshnew und Honecker fragen den lieben
Gott, was im Jahr 2000 sein wird. Zu Reagan sagt der liebe Gott: Im Jahre 2000
werden die USA kommunistisch sein. Da wendet sich Regan ab und weint ganz
bitterlich. Und was wird mit der Sowjetunion? fragt Breschnew. Die Sowjetunion,
sagt der liebe Gott, wird es nicht mehr geben. Sie wird aufgesogen sein vom
Großchinesischen Reich. Da wendet sich Breschnew ab und weint ganz bitterlich.
Und wo steht die DDR im Jahre 2000?, fragt Honecker. Da wendet sich der liebe
Gott ab und weint. Ganz bitterlich.
Ein Scheich hat gehört, dass es in der DDR ein
Auto gibt, das so toll sein muss, dass man zwanzig Jahre auf die Lieferung
warten muss. Das kannte er noch nicht mal von seinem Rolls Royce. Natürlich
musste der Scheich ein solches Auto haben und hat sofort einen Brief an das
entsprechende Kombinat aufsetzen lassen. Als der Brief in der DDR ankommt, ist
man natürlich geschmeichelt. Selbstverständlich will man ein so hohes Tier wie
einen Scheich nicht 20 Jahre auf ein Auto warten lassen. Der nächste Trabi, der
hergestellt wird, wird sofort eingezogen und in das Emirat geschickt. Eine
Woche später kommt das Dankschreiben vom Scheich: "Liebe Genossen, ich
freue mich auf unsere begonnenen Handelsbeziehungen. Noch viel mehr freue ich
mich aber, endlich den ersehnten Trabant 601 zu bekommen. In der Zwischenzeit
danke ich Ihnen, dass Sie mir vorerst das schöne Modell geschickt
haben..."
Der Trabbi ist sogar im Marxismus verankert! Wie
sagt "Das Kapital": "Es gibt Gebrauchswerte ohne Wert."
Zuletzt wurde der Trabi ohne Motor ausgeliefert
- in der DDR ging sowieso alles bergab.
Ein anderer Name für "Trabbi-Fahrer"?
Teilchenbeschleuniger.
Ein Trabbi überfährt ein Huhn. Das Huhn
hinterher ganz verwundert: "War das ein Gockel..."
Übrigens ist der Trabbi ein echter Fortschritt im
Automobilbau: Bei einem Unfall haben Fußgänger jetzt erstmals die Möglichkeit,
zurückzuschlagen...
Kommt ein Trabbi mit Schmackes auf 'ne
Tankstelle gedüst, der Tankwart lehnt gelangweilt an einer Zapfsäule und guckt.
Der Fahrer springt aus dem Trabbi, ruft zum Tankwart: "Tanken sie bitte
VOLL!" Dann rennt er zur Toilette. Nach fünf Minuten kommt er zurück und
fragt: "Na, wie viel ging denn rein?" Darauf der Tankwart: "794
Liter - mehr passte nicht, weil das Seitenfenster noch auf war..."
Arafat ist gestorben und steht vor der
Himmelstür. Wie immer, ist er natürlich schwer bewaffnet und trägt eine MP und
eine Pistole. Arafat klopft an der Tür, Petrus öffnet. Arafat: "Ja, hallo,
ich möchte hier rein!" Petrus: "Ne, geht nicht! Denn bewaffnet kommt
hier schon gar keiner rein!" Arafat riskiert einen Blick durch die
Himmelstür und sieht einen großen, bärtigen Mann auf einem hohen Stuhl sitzen,
der ein großes Gewehr in der Hand hält." Arafat: "Aber Petrus, selbst
der liebe Gott hat doch 'n Gewehr, warum darf ich das nicht!" Petrus:
"Das ist 'ne Ausnahme. Und außerdem ist das gar nicht der liebe Gott. Das
ist Karl Marx, der wartet auf Erich Honecker!!"
Ein Genosse (SED-Mitglied) geht zu seinem
Parteisekretär und möchte aus der SED austreten. Nach den Gründen befragt sagt
er: "Es gibt zwei Gründe, einen kleinen und einen großen. Der kleine ist,
dass ich Angst davor habe, was mit uns gemacht wird, wenn es mal anders herum
kommt." Darauf der Parteisekretär: "Da kann ich dich beruhigen, es
kommt nicht anders herum." "Genau das ist der wesentliche
Grund..."
Auf einem Dorf in der ehemaligen DDR zur Zeit der
SED-Herrschaft: Ein Pfarrer wird zum Sterbebett eines Mannes gebeten, der ihm
als tiefgläubiges Gemeindemitglied bekannt ist. Als er gerade in dessen Haus
eintreten will, kommt gerade der Dorf-Parteisekretär heraus. Hämisch grinsend
sagt der: "Wegen Paul brauchst du dich nicht zu bemühen, der ist gerade in
die Partei eingetreten." Der Pfarrer ist zuerst sprachlos, dann stürmt er
jedoch in Pauls Sterbezimmer. "Paul, wie konntest du das tun? Wenige
Minuten, bevor du vor des Herren Thron trittst, verlässt Du unsere
Herde!?" Auf dem Gesicht des Sterbenden erscheint ein hintergründiges
Lächeln: "Ach, wissen Sie, Herr Pfarrer, wenn schon einer sterben muss,
dann soll es wenigstens jemand von den Halunken sein!..."
Bush, Gorbatschow und Egon Krenz haben vom
ewigen Streit die Nase voll und beschließen, sich 50 Jahre lang einfrieren zu
lassen. Nach ca. 50 Jahren werden sie aufgetaut, und jeder besorgt sich eine
Zeitung seines Landes. Bush liest die erste Seite und fällt tot um. Drauf
stand: "General Motors gewinnt sozialistischen Wettbewerb".
Gorbatschow geht es nach dem Lesen der ersten Seite ebenso. Schlagzeile:
"Erneut Streitigkeiten an der polnisch-chinesischen Grenze". Krenz
liest und stirbt unter Krämpfen - Schlagzeile: "Wir gratulieren unserem
Staatsratsvorsitzendem Erich Honecker zum 130. Geburtstag!"
Erich auf dem Alex, sieht eine Riesenschlange von
Leuten und denkt sich 'Stellst dich mal an und schaust, was es gibt.' Nach
einer kleinen Weile dreht sich der vor ihm Stehende um, stutzt kurz und geht.
Nach 5 Minuten mit dem nächsten Vordermann das gleiche: er dreht sich um, sieht
Erich an, überlegt kurz und geht. So geht das eine Weile und E. fragt den
Nächsten, als der sich umdreht und gerade gehen will 'Sag mal, wonach steht ihr
hier eigentlich an?' 'Eigentlich stehen wir nach Ausreiseanträgen, aber wenn du
auch einen willst, brauchen wir ja keinen.'
Es war in der alten DDR... Familie Huber hat
einen Papagei, der immer "Die Saukommunisten! Die proletarischen Schweine!
Nieder mit der SED!" krächzt. Eines Tages kommt eine SED-Lokalgröße die
Wohnung der Familie besuchen. Die Hausfrau putzt die Wohnung blitzblank, aber
was tut man mit dem Papagei. Der landet im Tiefkühler. Der SED-Mann kommt,
begutachtet die Wohnung, lobt die Familie und geht. 3 Stunden danach denkt die
Hausfrau an den Papagei, nimmt ihn aus dem Tiefkühler. Da krächzt er nur noch
"Liebe Kommunisten! Nieder mit dem Kapitalismus!" und die Hausfrau
fragt ihn, weshalb er sich so geändert hat. "3 Stunden Sibirien sind
genug!"
Treffen sich drei Hunde aus der glorreichen
Sowjetunion, der tapferen Volksrepublik Polen und, na ja, aus der DDR. Sofort
fängt der Sowjethund an zu schwärmen: "Also bei uns läuft jetzt alles nur
noch bestens, noch bestenster als je zuvor, Briderchen. Seit diesem
Gorbatschow, also ich sag nur, Perestroika, Glasnost und so, alles gut, da
springt auf das ganze Volk der Iskra, wie sagt man, Funke iber. Auch fir uns
einfache Hunde. Wir brauchen nur noch bellen, schon kriegen wir ein Stick
Fleisch." Der polnische Hund kriegt große Augen: "Bitte scheen, was
ist 'Fleisch' ?" Der DDR-Hund dreht sich links um, schaut, schaut nach
rechts, noch einmal nach links und flüstert: "Bitte, was ist 'Bellen'?"
Sitzen drei Gefangene in Bautzen. 1.
Gefangener: Warum sitzt ihr? 2. Gefangener: Ich kam immer 5 Minuten zu früh. Da
hat man mich wegen Spionage verurteilt. 2. Gef.: Und warum sitzt Du? 1. Gef.:
Ich kam immer 5 Minuten zu spät. Da hat man mich wegen Sabotage verurteilt. 1.
Gef. wendet sich an den 3. Gefangenen: Und nun musst Du uns sagen, warum Du
sitzt? 3. Gef.: Ich kam immer pünktlich. Da sind sie dann drauf gekommen, dass
ich West-Uhren hatte...
"Entschuldigung, Kollegen, ist das die
Sitzung, die um 14.oo Uhr stattfinden sollte?" "Nein, das ist die
Sitzung von 8.3o Uhr!" "Na wie spät ist es denn jetzt?"
"16.oo Uhr, Kollege!..."
Stasi-Beamter auf der Straße: "Wie
beurteilen Sie die politische Lage?" Passant: "ich denke..."
Stasi-Beamter: "Das genügt - Sie sind verhaftet!"
"Ist das richtig?" fragte der Klempner,
"in dieser Wohnung soll ein Rohrbruch sein?" "Bei uns ist alles
in Ordnung!" antwortete die Hausfrau. "Merkwürdig! Wohnen denn hier
nicht Kunzes?" "Kunzes? Die sind doch schon vor einem halben Jahr
umgezogen!" "War ja wieder mal klar! Erst bestellen sie die
Handwerker, und dann ziehen sie Hals über Kopf aus!..."
"Wie beurteilen Sie die neue Erzählung von
Dieter Freitag?" fragte der Minister. "Ich würde sagen, eine gute
Erzählung", meinte der Kritiker. Der Minister schüttelte den Kopf.
"Das heißt, in mancher Beziehung gut." Der Minister schüttelte den
Kopf. "Im mancher Beziehung gut, das heißt für Reaktionäre gut, die ziehen
solche Art Scherze vor." Der Minister schüttelte den Kopf. "Viel eher
für die Radikalen, ich habe mich vorhin versprochen." Der Minister
schüttelte den Kopf. "Im allgemeinen ist diese Erzählung schlecht."
Der Minister schüttelte den Kopf. "Man darf sie dabei aber auch nicht im
ganzen verdammen." Der Minister schüttelte den Kopf und sagte:
"Schrecklich unbequem, dieser Kragen..."
Ein Mann kommt zu einer Autobahntankstelle und
sagt: "Ich hätte gern 2 Scheibenwischblätter für meinen Trabbi."
Darauf schaut sich der Tankwart den Trabbi an und meint: "Das ist ein
fairer Tausch..."
Sprüche Lieber ohne Glied im Puff als Mitglied
in der SED. Lieber einen wackligen Stammtisch als einen festen Arbeitsplatz.
Lieber fernsehgeil als radioaktiv. Lieber Sommersprossen als gar keinen
Gesichtspunkt. Lieber arm dran als Bein ab. Lieber siebenmal mit Schneewittchen
als einmal mit den sieben Zwergen. Lieber zweifelhaft als Einzelhaft. Lieber
eine breitbeinige Sekretärin als einen engstirnigen Chef. Lieber Brust an Brust
mit der Sekretärin als "Schulter an Schulter" mit dem Parteisekretär.
Lieber schlank weg als dicke da. Lieber geschlossen hinter Erich Honecker als
einzeln vor Erich Mielke. Lieber eine Stumme im Bett als eine Taube auf dem
Dach. Lieber vor Hoffmann marschieren als bei Mielke sitzen. Lieber Lügen als
kurze Beine. Lieber Farbe auf dem Klo als Scheiße im Malkasten. Lieber heimlich
schlau als unheimlich dumm. Eine kinderlose Ehe besteht aus Spaßvögeln. Wissen
ist Macht. Nichts wissen macht nichts. Ich leiste was. Du leistest was. Die
leisten sich was. Liegen haben kurze Beine. Erich währt am längsten! Bei uns
kann jeder werden, was er will, ob er will oder nicht. Billige Sofas setzen
sich mehr und mehr durch. Sag mal einen Satz mit Angola. An Gola gann ich mich
doootsaufen. Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe. Gestern standen wir
vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter ... Der Löwe heißt Löwe
weil er löft. Der Tiger heißt Tiger weil er auch löft, aber gewaltiger. Die
Hyäne heißt Hyäne weil sie auch löft, aber im Rudel: da eene und hy eene. Es
lebe der Fernsehturm mit Walter Ulbricht an der Spitze
Was war die Aufnahmeprüfung der Stasi? Aus 3m
Entfernung an eine Glaswand springen und mit dem Ohr festsaugen.
ROBOTRON: "Unsere Lösung - Ihr
Problem!" Rechnen Sie mit dem Schlimmsten - Rechnen Sie mit robotron.!
Unsere Mikroelektronik ist einfach nicht klein zu kriegen! Unsere
Mikroelektronik ist die Größte!
Woran merkt man, dass die Stasi Robotron-Wanzen
bei einem einsetzt? Man hat einen neuen Schrank im Zimmer und ein Trafohäuschen
vor der Tür.
Warum hatten die ostdeutschen Politiker immer
so ein breites Kreuz? ... Herzschrittmacher von Robotron.
Was passiert wenn die Sahara sozialistisch wird?
Die ersten zehn Jahre passiert gar nichts, aber dann wird der Sand allmählich
knapp.
Warum gibt es in der DDR keine staatliche
Familienplanung? Die Produktionsmittel liegen in privater Hand.
Was sind die vier größten Hauptschwierigkeiten
beim Aufbau des Sozialismus? Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Können Sie mir den Kapitalismus erklären?
Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Und wie ist es
mit dem Sozialismus? Da ist es genau umgekehrt.
Können Sie die geographischen Besonderheiten der
DDR erläutern? Ein Flachland mit Engpässen.
Welche Systeme sind miteinander unvereinbar?
Das sozialistische System und das Nervensystem.
Wie heißt die DDR Freundschaftsstadt von
Tschernobyl? Strahlsund.
Was wäre passiert, wenn man statt Kennedy
Ulbricht erschossen hätte? Schwer zu sagen, aber Onassis hätte die Witwe
bestimmt nicht geheiratet.
Geschichten von B.B.: Als Herr B. aus der Fremde
in die Hauptstadt zurückkehrte, verbrachte er die erste Nacht in dem bekannten
Hotel A., von dem nur noch der Dienerschaftsflügel übriggeblieben war. Das
Hotel war schlecht geheizt. Herr B. erwachte früh und ging hinaus, um am Grab
seines Feindes eine Zigarre zu rauchen. Die Reichskanzlei war eine Ruine. In
den Trümmern arbeitete ein Mann. Er belud einen kleinen Karren mit großen
Steinbrocken. Es war der erste deutsche Proletarier, den Herr B. nach seiner
Heimkehr traf. Herr B. fragte den Mann, wie es gehe, und der Mann antwortete
verdrossen: Geldgeber müssen her. Herr B. erzählte später von dieser Begegnung
und meinte: Dabei schien die Szenerie zu beweisen, dass Geldgeber da gewesen
waren.
Bescheidenheit Die Frage wurde erörtert, ob die
Regisseure für den ständig wachsenden Bedarf von Film und Theater ausreichten.
Man zählte die Regisseure auf, die in Frage kamen. Herr B. überlegte eifrig
mit. Es gibt nur zwei Regisseure auf der Welt, sagte er dann. Der andere ist
Chaplin.
Der Stein der Weisen Italienische Germanisten zerbrachen
sich den Kopf, wie man die jungen dramatischen Talente ihres Landes fördern
könnte. Sie dachten an Schulen, dramatische Werkstätten, Universitätskurse,
dramaturgische Beratungen und Gemeinschaftsküchen. Sie fragten Herrn B. um
seinen Rat, und er antwortete: Geben Sie ihnen Geld.
Alarm In der Emigration schrieb Herr B. eine
Szenenfolge über die Zustände im Deutschland des österreichischen Kunstmalers.
Darin gab es eine Szene, in der die Frau eines Arztes nach langer Ehe erfahren
muss, dass ihr Mann sie verlassen will, weil ihre Blutzusammensetzung den
Machthabern nicht gefällt. Als Herr B. erfuhr, dass der
Literaturwissenschaftler Georg L. diese Szene lobte, weil sie direkt aus dem
Leben gegriffen sei, fragte Herr B. verzweifelt einen Freund: Was habe ich nur
falsch gemacht?
Staatslehre Im dänischen Exil unterhielt sich Herr B. mit
seinem Freund Walter B. über neue Theorien des Literaturwissenschaftlers Georg
L. Es ging um den Expressionismus und beide lehnten die Ansichten von Georg L.
erbittert ab. Mit solchen Leuten ist eben kein Staat zu machen, sagte Walter B.
Doch, widersprach Herr B. Eben nur ein Staat, aber kein Gemeinwesen.