| Startseite Heimkino: Bild: F�r das gro�e Bild sorgt der LCD Projektor Sharp PG-C20XE. Mit einer Aufl�sung von 1024x768 ist bei einer Bildbreite von nur 2 Metern aus 4,5 Metern Entfernung kein sogenanntes Fliegengitter zu erkennen. Ein Kontrastverh�ltnis von laut Hersteller 500:1 ist f�r einen LCD Projektor eigentlich schon nicht schlecht. F�r einen noch besseren Schwarzwert sorgt ein Graufilter von Hama aus dem Fotozubeh�r. Der Projektor hat eine Lichtst�rke von 800 Ansi Lumen im Spar- und �ber 1000 Ansi Lumen im Normalmodus. Da der Projektor nicht f�r das Heimkino gebaut wurde, wurde auf den Einbau besonders leiser L�fter verzichtet. Deshalb mu�te ich eine sogenannte Hushbox aus MDF-Platten bauen, die das L�fterger�usch dank dem D�mmmaterial Basotect sehr ertr�glich macht. Als Zuspieler dient der PC, besser gesagt der HTPC (Home Theater PC) Ein Highlight meines Heimkinos ist das selbstgebaute anamorphotische Vorsatzobjektiv: Ein Anamorphot ist ein Objektiv, mit dem ein anamorphes Bild einer DVD in das korrekte Bildseitenverh�ltnis entzerrt wird. Weil mein Projektor ein 4:3 (1,33:1) LCD-Panel hat, habe ich bei Spielfilmen mit einem Bildseitenverh�ltnis von 1,85:1 oder 2,35:1 am oberen und unteren Bildrand schwarze Balken. Somit ist bei Spielfilmen, die im Letterboxformat angesehen werden die genutzte Aufl�sung und Helligkeit des Projektors entsprechend geringer (ca.28 % Verlust bei 1,85.1). Spielt man stattdessen eine anamorph kodierte DVD mit Bildseitenverh�ltnis 1,85:1 ab, sind die schwarzen Balken vollst�ndig verschwunden. Man nutzt also die volle Aufl�sung des 4:3 Panels bzw. Fernsehers und der DVD. Das Bild ist jedoch horizontal gestaucht, weil das 4:3 Bild des Projektors bzw. Fernsehers nicht breit genug ist, um das korrekte Bildseitenverh�ltnis darzustellen (anamorph nennt man deshalb auch 16:9 optimiert). Die Darsteller haben dann Eierk�pfe. Mit einem anamorphotischen Vorsatzobjektiv wird das Bild wieder in das korrekte Bildseitenverh�ltnis entzerrt. Die maximale Aufl�sung des Bilds bleibt erhalten. Anamorphoten f�r Projektoren giibt es schon sehr lange im Kinobereich. F�r die Lichtbrechung werden entweder Linsen oder Prismen verwendet. Die Linsenvariante wird seit einiger Zeit auch f�r Heimkinoprojektoren von ISCO oder von Schneider angeboten. Sie streckt das Bild horizontal in das korrekte Bildseitenverh�ltnis. Ein Bericht zu anamorphotischen ISCO Objektiven findet man bei Peter Finzel. F�hrender H�ndler der ISCO Linse ist die Firma grobi. Leider ist diese Linse sehr teuer (ca.1300 Euro). Deutlich g�nstiger ist die Prismavariante (sieht man mal vom Panamorph aus den USA ab, der extrem �berteuert ist). F�r ca. 600 Euro werden vom finnischen Unternehmen prismasonic verschiedene Modelle angeboten, die zum Teil horizontal strecken, zum Teil vertikal stauchen. Der geringere Preis resultiert aus der einfacheren Bauart des Prismaanamorphoten im Vergleich zur ISCO II mit 6 bzw. dem Schneider-Objektiv mit 5 verkitteten Linsen. Noch viel g�nstiger ist mein selbstgebauter Anamorphot, der ebenfalls mit zwei Prismen arbeitet. Diese stauchen das Bild vertikal in das korrekte Bildseitenverh�ltnis. Das Bild bleibt also genauso gro� wie beim Letterboxsignal, Aufl�sung und Helligkeit sind jedoch gr��er-das Pixelraster feiner. Die Prismen sind aus Kostengr�nden nicht etwa aus massiven Glask�rpern gebaut, sondern aus Glashohlk�rpern, die mit verschiedenen Fl�ssigkeiten bef�llt sind. Die Seitenfl�chen bestehen aus entspiegeltem Mirogardglas. Die Fl�ssigkeiten m�ssen wegen der Farbdispersion aufeinander abgestimmt sein. Zur Zeit verwende ich Wasser und Terpentin�l. Die Prismen sind beweglich, so da� neben der 16:9 Stauchung auch eine 4:3 through Stellung m�glich ist. Die Kosten f�r den Eigenbauanamorphoten belaufen sich auf ca.45 Euro f�r Glas inkl. Zuschnitt, Terpentin�l, Holz, Farbe und 2-Komponentenkleber. Bilder vom Anamorphoten und Screenshots sieht man hier. Der Anamorphot wurde �brigens nach den Berechnungen eines klugen Heimkinofreundes hergestellt, der sich selbst Theother nennt. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Theother f�r die Entwicklung! Die Bauanleitung des Anamorphoten findet sich bei Jochen Das von Theother zur Verf�gung gestellte Excel-Berechnungsprogramm f�r die Winkel gibt�s hier. Ton: Endlich hab ich auf DD / DTS 5.1 aufger�stet. Receiver: Denon AVR 1802 mit DD/DTS 5.1 und Dolby Prologic II. Der Receiver wurde Mitte 2002 von Denon kostenlos umger�stet, weil der original Chipsatz bei DVDs, bei welchen der DD EX Flag gesetzt ist, auf Stumm schaltete (z.B. Herr der Ringe!!!). Seitdem funktioniert es tadellos. Mit den alten 4 Mono Monacor Endstufen betreibe ich 5 Bassshaker, die auf Couch, Sessel und Fu�bank verteilt sind. Basslastige Heimkinoeffekte kann man somit nicht nur h�ren sondern auch f�hlen. Die Bassshakerendstufen werden am Subwooferpreout angeschlossen, reagieren erstaunlich pr�zise. Wie von Zuendler berichtet wird, lassen sie sich durch das Anbringen von Zusatzgewichten noch tunen. Lautsprecher: als vordere Surrounds sowie f�r Stereo nutze ich Eckh�rner mit Audax Mittel-und Hocht�nern. Center: Canton Av 900. Hintere Surrounds:ebenfalls Canton Direktstrahler. |
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