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| Osterferien in Thailand und Kambodscha | ||||||||||||
| Dies sollte ein spannender Urlaub werden. Tobi, mein Freund, wollte mich besuchen kommen. Am Freitag den 9.4.04 kam er am fruehen Morgen am Bangkoker Flughafen an. Am Samstag trafen wir uns mit den anderen Gappies und genassen japanisches Essen in meinem Lieblingsrestaurant. Man musste ja gut gestaerkt sein. Denn am Sonntag frueh sollte unser grosses Abenteuer beginnen. Um 7:30 stiegen wir in einen kleinen aber annehmlichen Minibus. Nach ein paar Stunden Fahrt hiel dieser in einer Gaststaette kurz vor der Grenze. Dort konnten wir unsere Visa bekommen. Dann ging es in einem Songthaew weiter. Das kleine Stueck bis zur eigentlichen Grenze. Dort war dann Aussteigen und zu Fuss gehen angesagt. Das einzige, was wir noch von unserem Fahrer zu hieren bekamen war eine eindringliche Warnung vor Taschendieben. Und dann ging's los. Kaum hatte man einen Fuss auf die Strasse gesetzt kamen ganz viele Kinder auf einen zugelaufen, viele Maedchen auch noch mit einem viel zu kleinen Baby ueber der Schulter, und bettelten. Wenn man dann aber seinen Blick Richtung Kambodscha schwenkte, sah man nichts als riesige Casino-Gebaeude... Zwischen Thailand und Kambodscha gibt es naemlich einen Streifen Land, auf dem die Gluecksspiel-Verbots-Gesetze Thailands nicht gelten. Deswegen pilgern Thailaender sehr gerne mal ueber die Grenze. Aber nach diesem Casinostreifen holt einen auch schon wieder aermliche kambodschanische Realitaet ein. Nachdem wir dann also alle unsere Papiere ausgefuellt und alle Stempel bekommen hatten, wurden wir mit einigen anderen Menschen in einen Raum gesetzt um darauf zu warten, bis unser naechster Bus fertig repariert war. Dort in diesem Raum sollte es auch passieren, dass ich in mein Portemonnaie schaute um die eben getauschten neuen Geldscheine zu betrachten. Es viel mir auf, dass irgendetwas fehlte, aber ich kam nicht gleich drauf was. Doch dann kam sofort Panik auf. Meine thailaendische EC- Karte war nicht aufzufinden. In Folge eines gewaltigen Adrenalinstosses fand ich endlich auf einem Kontoauszug eine Nummer der Bank. Dann zueckte ich mein mit asiatischem Kitsch verziertes Handy und wartete auf Empfang. Immerhin war ich ja nicht mehr in Thailand. Dann hatte ich zu meiner Freude eine thailaendische Computerstimme im Hoerer, die mir (das nam ich jedenfalls an) erklaerte welche Tasten ich zu druecken hatte. Ich wartete aber geduldig, und dann kam tatsaechlich noch was in Englisch. So konnte ich die richtigen Knoepfe druecken mit der richtigen Person sprechen und meine Karte sperren lassen. Uff! Dieser Schock bewarte mich aber nicht vor der restlichen Fahrt, die noch auf uns wartete. Alle zusammengepfercht in einem schwitzigen uralten Bus, jeder freie Spalt mit riesigen Gepaeckstuecken verstopft ging es auf unserer 30 km/h Tour ueber die Sandpiste mit rotem Staub in der Luft. Die Landschaft und ueberhaupt alles erinnerte mich ein wenig an Safari-Dokumentationen, die ich frueher mal auf der bequemen Couch im Fernsehen gesehen hatte. Dann wurde es dunkel und nach einer Unendlichkeit kamen wir in Siem Reap an. Ein kleiner Ort, wiedermal voller Gegensaetzte. Besonders im Anbetracht der alten und jetzt auch neuen Prachthotels, die die (jetzt wieder befahrbare) Strasse saeumten. Wie hier in der Gegend so ueblich fuhr uns der Busfahrer zu irgendeinem anverwandten Guesthouse, in dem wir dann auch blieben, weil es ganz ordentlich war. (Paradise Guesthouse) Am naechsten Morgen schliefen wir aus und mieteten uns dann fuer einen halben Tag zwei Fahrraeder. Auf diese Weise erkundeten wir etwas die Stadt. Am Dienstag den 13.4. ging es dann richtig frueh auf in Richtung Kultur. Wir schnappten unsere Fahrraeder, kauften Tageskarten fuer Angkor Wat und wollten frohgemuts von Tempel zu Tempel strampeln, doch das sollte uns nicht vergoennt werden... Denn ca. 3 Sekunden nach den Ticketschaltern und schon in Sichtweite der ersten Mauern bekam Tobis Hinterreifen einen Platten... ...passende Fotos Weiter nach der naechsten Maus |
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