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| Koh Chang Camp 19.1.- 23.1.04 |
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| So, da war die Franzi doch wiedermal auf der Elefanteninsel (Koh = Insel, Chang = Elefant) Diesmal mit 10 Maedchen (!) der 7.und 8. Klasse (!) aus Bangkok. Aber mit anderer Betreuerbesetzung. David Nathan (auch Zorba genannt) war nicht mit, denn er wird dieses halbjahr lang hier am Campus unterrichten. Das haegt damit zusammen, dass er gerade vor einer Woche zum zweiten Mal Papa geworden ist. Deswegen faehrt jetzt zusammen mit Robyn immer Phil, einer der Sportlehrer, mit auf die Camps. Dann war neben den Gappies (mir und Leah) auch noch die Kunstlehrerin aus Bangkok, Mel, mit. Die kannte ich ja nun schon und dann konnte es losgehen. Nach langer Bus- und Faehrfahrt kamen wir dann auch auf dem paradisischen Areal des "Outdoorcampuses" an. Nachdem die Zimmer belegt und die Vorraete im Kuehschrank verstaut waren wurden wieder die Putzgruppen eingeteilt. Diese routierten immer fuer Augaben wie Essen machen, abwaschen und Bad putzen. Ich bekam Gruppe 3. Drei schweigsame Maedchen. Die waren genauso schweigsam wie alle anderen auch. Warum???? Es gab Thailaender und Japaner unter ihnen. Waehrend der Zeit der verschiedensten Gruppenaktivitaeten und Spiele durfte aber nur Englisch gesprochen werden. Bei Verstoessen gegen diese wichtige Regel gab es lustige Strafen. So wurde der ganzen Sache vorsichtshalber ausgewichen, indem ueberhaupt nicht gesprochen wurde. Vom Betreuerstandpunkt, also auch von meinem, aus gesehen war das natuerlich durchaus angenehm. So war dann auch die ganze Woche insgesamt. Durchaus angenehm... Am naechsten Tag machten wir eine kleine Kanutour fuer etwas schwaechere Armean der Kueste entlang. Spass kam dann auf, als es einen kleinen Wettkamp gab: - Kanus umkippen und dabei natuerlich ins Wasser fallen (ieh, ist ja nass) - Kanus wieder in Originalposition bringen - alle beide wieder ins Boot hineinklettern (moeglichst ohne dabei wieder ins Wasser zu fallen - sonst muss dieser Punkt wiederholt werden) - im Kanu aufstehen und wild mit den Armen winken Aber natuerlich gab es auch noch andere sportliche Vergnuegen in dieser Woche. Wir unternahmen noch eine kleine Fahradtour zum naechstgelegenen Wasserfall. Da war zu meiner groessten Verwunderung sogar ein bisschen Wasser drin. Damit haette ich wirklich nicht bgerechnet, weil ja Regenzeit... Dann gab es noch die "Iron Woman Competition". Kanufahren, Schwimmen und Rennen. Und das in ausgelosten Paaren um den Teamgeist zu staerken. Ansonsten machten wir noch Nachtwanderung und Verstecken im dunklen Dschungel und besuchten an einem Abend die thailaendische Familie die auf dem Gelaende in ihrer Holzhuette wohnt. Der Papa heisst Khun Miau, seine Frau ist Khun Wua und die Kinder heissen May(Tochter, 10 Jahre) und Mama(Sohn, 4 Jahre). Wir schauten uns einen der neuesten thailaendischen Kinoproduktionen auf Video-CD an. Leider gab es aber keine Untertitel... Das war aber gar nicht so schlimm, denn die Handlung war auch so zu verstehen. Er hat mir sogar ausserordentlich gut gefallen. Ich liebaeugle jetzt damit ihn mir auf DVD (mit ! Untertiteln) anzuschaffen. Denn er zeigt auch sehr viel von thailaendischer Kultur und Lebensweise. Am letzten Tag dann sind wir sogar noch mit dem Schuleigenen Motorboot auf eine benachbarte Insel gefahren... Die ist wirklich wunderwunderschoen. Muss amn schon sagen. Sie heisst Koh Wai. Nur zu empfehlen. Meine arme Familie werde ich auch noch dahin verschleppen, wenn sie mich besuchen kommt... Dort haben wir die Umgebung genossen und geschnorchelt. Wunderbare bunte Fische gibt es da... Nun gut, dann war die Woche aber auch furchtbar schnell schon wieder um und die Heimreise musste angetreten werden. Ich habe die Stille und Abgschiedenheit genossen und die Maedels sind am Schluss dann sogar noch ein wenig aufgetaut und haben sogar von sich aus angefangen sich mit uns zu unterhalten. Alles in allem sehr anders als meine Erinnerung an mein erstes Koh chang Camp mit den Jungs aus der 9. Klasse, aber nicht unbedingt schlechter! |
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