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Camp auf Koh Chang vom
6.10. -10.10.03
Das Koh Chang Camp ist nun leider schon wieder vorbei. Es war mein zweites Camp hier in Thailand, das erste auf Koh Chang und eigentlich das schoenste bisher.
Das lag wahrscheinlich auch daran, dass wir (David, Robyn, Stan und ich) diesmal nicht mit 30 Kindern von Ort zu Ort fuhren, sondern mit 13 netten Jungens eine Woche im schuleigenen Camp auf dieser wunderschoenen Insel Koh Chang verbrachten.

Alles begann am
Montag. Nachdem wir unser Gepaeck, Verpflegung fuer die ganze Woche und uns selbst im Bus verstaut hatten gings los. Erst ein wenig nach Sueden, und dann immer nur nach Osten. nach drei Stunden waren wir dann auch auf der Faehre, die uns rueber zur Insel, die gar nicht mehr weit von Kambodscha weg ist, brachte. Dort fuhren wir dann gemuetlich auf die andere Seite. Dort mussten wir dann auf ein Motorboot umladen, da das Camp keine Strassenanbindung hat.
Kaum waren wir angekommen und hatten alles ausgeladen fing es natuerlich, wie sollte es auch anders sein, gleich mit regnen an. Deshalb passierte dann an diesem Tag nicht mehr viel, ausser das wir als Putzkolonnen ausrueckten. Denn in dem Camp hatte seit 6 Monaten niemand mehr gehaust, und so musste einiges, besonders die Kueche (lecker) auf Vordermann gebracht werden.Aber natuerlich alles kein Problem fuer die Spezialisten aus der neunten Klasse.

Am
Dienstag dann begann die ganze Sachen dann schon ein wenig anstrengender zu werden. Die Fahrradtour stand ins Haus! Das rief natuerlich bei mir besondere Gluecksgefuehle hervor. Dank der ja schon erwaehnten mangelnden Strassenanbindung mussten wir zu Beginn erst einmal unsrere Raeder durch den Dschungel ueber einen Berg schieben. (danach war ich schon nass wie nach einer Dusche...im Regenwald ist es wirklich UNERTRAEGLICH)
Doch dann ging's los. Auf der Strasse bergauf bergab (was den starken Maennchen ganz schoen zu schaffen machte...hihi)
Aber nach ca. 13 km waren wir dann an unserem Ziel, einem Wasserfall (schon wieder...die gibt's hier echt schon fast zuviel) angekommen. Wer wollte konnte auch gleich ein erfischendes Bad nehmen.
"So, wer will holt sich jetzt noch ein Eis, und dann reiten wir weiter!"
Gesagt, getan!
Und so ging es dann, unter der immernoch senkrecht stehenden Sonne, wieder Richtung Schulcamp.
Nur ich durfte nicht! Denn Robyn meinte, sie muesste jetzt mit mir unbedingt noch eine Strasse erkunden, die gerade neu durch den Dschungel gebaut wird. Ich willigte ein, denn ich dachte mir ja nichts schlimmes dabei und zum Radfahren habe ich immer Lust.
Doch was dann kam.......
Die "Strasse" war eine geschotterte Schneise durch tiefsten Urwald. (die vielen armen Baeume...) Sie verlief zwar in Zickzacklinien, aber trotzdem mit einer Steigung zwischen 45 und 90 Grad. Desshalb haben wir heftig schwitztend und kraeftezehrehd unsere Fahrraeder hinaufgeschoben. Oben angekommen entschlossen wir uns dann auch noch ein wenig bergab zu fahren.
Doch dann kam Robyn ploetzlich der gedankenblitz, dass sie ja eigentlich gar nicht weiss, wo und ob ueberhaupt die Strasse aufhoert...

Wie's weiter geht erfahrt ihr nach der naechsten Maus!
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