S T A R T S E I T E       P O R T A L    

 

B A Y E R   0 4   &   T R A D I T I O N

Bayer 04 & Tradition - ein viel diskutiertes und oft auch leidiges Thema! Leider muss man immer wieder feststellen, dass sich nur die wenigsten Fußballfans im Vorfeld mit den Historien der einzelnen Fußballvereine befassen und daher jegliche Diskussionen mit ihnen sinnlos sind. Es scheint wohl die typische Art eines gewöhnlichen deutschen Fußballfan´s zu sein, gewisse Vorurteile, die er bzw. sie irgendwann, irgendwo oder auch irgendwie einmal aufgefangen hat, zu verinnerlichen und öffentlich zu propagieren, um sie wiederum nachfolgenden Generationen - zumeist innerhalb der eigenen Familie - zu vermitteln. Dies endet dann meistens in Sturheit und Ignoranz, verursacht durch pures Unwissen. Seltsamerweise trifft man auf solche Verhaltensmuster besonders häufig in den Fanszenen der in der Allgemeinheit als solche anerkannten sog. "Traditionsclubs".

Nachfolgend zitieren wir zu diesem Thema zwei Textauszüge, einer aus dem Bayer 04-Fanforum "Werkself" und einer aus dem 1.FC Köln-Fanforum "FC-Brett". Wir betonen an dieser Stelle, dass es sich um Zitate handelt und somit die Verantwortlichkeit der Wortwahl ausschließlich bei den Verfassern liegt!

 

Auszug aus "Werkself":

"Ach, die Colognies mit ihrem hochtrabenden Gelaber von der Tradition! Frag mal hier in Köln einen nach dem Kölner BC oder Sülz 07 und deren tolle Bilanz in der Zeit vor 1948! Keine Sau kann sich da an irgendwelche Erfolge oder Großtaten erinnern. Fußball in Köln, daß waren Preußen Dellbrück und der VfL Köln von 1899. Und die sind bekanntermaßen nicht die Gründervereine der Scheißböcke! Aber weil unsere Schwarz-Roten jahrzehntelang in unterklassigen Ligen vertreten waren und nicht um Titel mitgespielt haben, ist Bayer 04 nach der Holzkopflogik der Ziegenficker eben kein "Traditionsverein"! Noch ein Bonbon am Rande: Der EFF ZÄH ist 1949 nach zwei Aufstiegsspielen als Mittelrheinmeister Süd gegen den Mittelrheinmeister Nord leider in die 1. Liga West aufgestiegen. Und wer war der Meister Nord? Fortuna Düsseldorf? Wuppertaler SV? Union Solingen? Nee, der SV Bayer 04 Leverkusen! Wo kam denn auf einmal die "fußballspielende Werbeabteilung der Bayer AG" her? Extra zu diesem Anlaß gegründet, damit der EFF ZÄH in den kommenden Jahrzehnten seine "Tradition" begründen konnte? Herr, wirf Hirn vom Himmel und verschenke es nach Müngersdorf!!!"

 

Auszug aus dem "FC-Brett":

The.real.Kölner
FC-Fan
11.April 2002

"Mir reicht es langsam mit Eurem dummen Neid Richtung Leverkusen! Ihr seid nur naive und besonders schlechte Verlierer. Und mit diesem Makel müsst Ihr leben, solange Ihr nicht lernt mit Niederlagen umzugehen und die Leistungen der anderen anzuerkennen.
Gestern mal gesehen, wie die Bayern mit den Spielern von Real nach dem Spiel umgegangen sind? Da wurde sich verabschiedet und umarmt, nach einem an die Grenzen gehenden Spiel, war nach dem Schlusspfiff das meiste, was im Spiel stattgefunden hat, vergessen.
Wenn sich da schon ein Konzern aufmacht und über Jahre eine Mannschaft aufbaut, dann kann man sich nicht mit sportlichen, wirtschaftlichen und strategischen Mitteln dagegen wehren? In Leverkusen sitzen halt die besseren Denker und Lenker. Der FC hat sich seine Erfolge in den 80ern auch erkauft. Es wurde früher auch immer versucht auf dem Transfermarkt groß einzukaufen und Titel zu gewinnen. Hat sich damals jemand aufgeregt?
Was heißt denn schon Tradition? Schon vergessen Bayer 1904 Leverkusen : 1. FC Köln 1948 - Wer hat da mehr Tradition?
Der FC hat mehr Erfolge gehabt. Aber bei weitem weniger als Bayern München, Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund, 1. FC Nürnberg, Schalke 04...
Und jetzt kommt sogar einer daher, der will verlieren, damit Bayer nicht Meister wird, auch wenn es den sicheren Abstieg bedeuten würde. Jo, so reagieren echte Fans, was?
"

 

Definition

Was bedeutet demnach Tradition in den Köpfen vieler "Fußballsachverständiger"? Den Gewinn von Titeln? Dass man Gründungsmitglied der 1.Bundesliga war? Die Anzahl der Fans? In der Definition "Wikipedia" wird Tradition wie folgt beschrieben: "Tradition (von lat. tradere „hinüber-geben“ bzw. traditio „Übergabe, Auslieferung, Überlieferung“) bezeichnet die Weitergabe (das Tradere) von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen u. a. oder das Weitergegebene selbst (das Traditum, z. B. Gepflogenheiten, Konventionen, Bräuche oder Sitten). Tradition geschieht innerhalb einer Gruppe oder zwischen Generationen und kann mündlich oder schriftlich über Erziehung oder spielerisches Nachahmen erfolgen. Die soziale Gruppe wird dadurch zur Kultur. Weiterzugeben sind jene Verhaltens- und Handlungsmuster, die im Unterschied zu Instinkten nicht angeboren sind. Dazu gehören einfache Handlungsmuster wie der Gebrauch von Werkzeugen oder komplexe wie die Sprache."

Hält man sich strikt an die Fakten, so wurde der Verein Bayer Leverkusen vor mittlerweile über 100 Jahren gegründet, zum Zwecke sportlicher Betüchtigung. Dass dies mit Hilfe des Bayer-Konzerns geschah und dass professioneller Sport in Leverkusen ohne diese Unterstützung nicht möglich wäre, steht wohl außer Frage. Spötter sprechen in diesem Zusammenhang gerne von "werbetreibender Maßnahme", was sinngehaltlich ja noch nicht mal falsch ist. Dennoch handelt es sich hierbei um ein "Handlungsmuster", das seit Jahrzehnten kontinuierlich weitergegeben wurde. Sportliche Betätigung im Rahmen einer "werbetreibenden Maßnahme" - das Ergebnis ist ein Werkssportverein, welcher im Falle von Bayer 04 Leverkusen zu dem Image der "Werkself" führt. Dieses Image "Werkself" ist heute eine Marke und steht für Identifikation für ihre Anhänger; nicht nur zum Verein Bayer 04, sondern auch zur Stadt Leverkusen, was sich erst in den letzten Jahren entwickeln musste bzw. aufgrund der kurzen Stadtgeschichte konnte. In diesem Zusammenhang spricht man dann - laut Definition - auch von "sozialer Gruppe", die zur Kultur wird. Was lässt sich daraus schließen? Bayer 04 Leverkusen blickt faktisch sehr Wohl auf eine lange Tradition zurück und ist darüber hinaus als Werksclub ein Unikum, das seines Gleichen in Deutschland sucht und daher auch mit gutem Gewissen als Kultverein bezeichnet werden kann!

Die Geschichte von Bayer 04 Leverkusen

27.NOVEMBER 1903:

Wilhelm Hauschild wendet sich in einem Brief an die Direktion der Farbenfabriken vormals Friedrich Bayer & Co. In dem von 170 Mitarbeitern unterschriebenen Brief bittet er um Unterstützung bei der Gründung eines Sportvereins. Die Unterstützung wird ihm wohlwollend gewährt. Mit diesem historischen Ereignis wird die Gründung des TSV Bayer 04 Leverkusen eingeleitet.

 

01.JULI 1904:

Gründung des Turn- und Spielvereins der Farbenfabrik vorm. Friedrich Bayer & Co. Am 31. Mai 1907 wird eine Fußballriege gegründet.

 

08. JULI 1928:

Gründung des Gesamtvereins Sportvereinigung Bayer 04 Leverkusen mit den Sportarten Fußball, Handball, Faustball, Leichtathletik und Boxen.

 

MAI 1936:

Im Aufstiegsspiel zur zweithöchsten deutschen Spielklasse tragen die Bayer-Fußballer aus Verbundenheit zu dem Unternehmen, für das sie arbeiteten, zum ersten Mal das Bayer-Kreuz auf ihrem Trikot.

 

Anekdoten aus der Vergangenheit

"MIT DEM UDO KONNTE MAN PFERDE STEHLEN":

Früher war nicht alles besser. Der Rhein war dreckig, das Fernsehbild schwarz-weiß und Bayer kickte in der 2. Liga. Früher, das ist in diesem Fall das Jahr 1956. Nach fünf Jahren in der Oberliga West - damals die höchste Liga - müssen die Vertragsspieler von Bayer Leverkusen eine Klasse tiefer anfangen - in der 2. Liga West.

Das Leben eines Vertragsfußballers spielt sich noch nicht überwiegend in kurzen Hosen ab; trainiert wird zwei oder drei Mal die Woche. Hauptarbeitskleidung ist der Kittel oder Blaumann.

ZEUGWART? - FEHLANZEIGE, ALLES HEIMARBEIT:

"Wir sind alle jeden Tag acht oder neun Stunden arbeiten gegangen, am Anfang auch noch samstags. Dann ging´s nach Hause und schnell die Aktentasche gegen die Sporttasche getausch", erinnert sich Werner Röhrig. Röhrig hat 1955 als 20-Jähriger den Sprung in die erste Mannschaft geschafft und Bayer 1962 als Kapitän zurück in die Oberliga geführt.

Der Weg dahin ist schwer und schmutzig. Trainiert wird oft auf dem Aschenplatz im Stadtpark, sobald sich der Rasenplatz nach Regen in knöcheltiefen Morast gewandelt hatte. Um Schuhe und Trainingskleidung kümmert sich noch kein Zeugwart. "Das war alles Heimarbeit. Die Frauen oder Mütter haben sich bedankt, wenn wir mit dem Trainingszeug nach Hause gekommen sind", denkt Röhrig an die nassen, schwarz-roten gefärbten Klumpen in der Sporttasche.

"ACHTUNG, BALL":

Im Winter wird das Training abenteuerlich. Die eine Hälfte des Platzes beleuchten ein paar Lampen, die andere lag im Dunkeln. "Achtung, Ball" heißt es, wenn vom Dunkel ins Helle geschossen wird. Liegt der Schnee zu hoch, steht Laufen auf dem Programm: Immer unter der überdachten Holztribüne hin und her.

Im Winter kommt es öfter vor, dass nicht alle Spieler trainieren können. Oder dürfen. "Wegen der Dunkelheit haben wir eher angefangen. Aber nicht jeder hat von seinem Chef früher frei bekommen", sagt Röhrig. Allerdings klappt das Zusammenspiel mit der Bayer AG schon damals sehr gut.

Die meisten Spieler arbeiten im Werk, ein Arbeitsplatz ist damals ein unschlagbares Argument für einen Vereinswechsel. "Die Spieler, die aus dem Ruhrpott zu uns kamen, waren richtig stolz, wenn sie im Kittel an ihrer Maschine stehen konnten", erzählt Röhrig.

"KEINE KNOCHENJOBS IM WERK":

Und gearbeitet wird wirklich. Glaubt man den Geschichten, die an den Tresen vieler Ruhrgebietskneipen die Runde machen, dann schiebt so mancher bei einer Zeche angestellter Kicker eine ruhige Kugel. Mit der von ihnen abgebauten Kohle hätte man kaum ein Süppchen warm halten können...

Auch beim Bayer bekommen die Fußballer möglichst keine Knochenjobs. Dafür sorgt schon der damalige 1.Vorsitzende Arthur Zwiste. Ihm untersteht im Werk die Direktionsabteilung, zu der die Vervielfältigungsabteilung gehört. "Hier wurden die Kopien für das Werk gemacht, das war nicht so anstrengend", sagt Röhrig.

KAFFEE, KUCHEN UND LIKÖR:

Vom Fußball allein kann auch keiner leben. 120 bis 160 Mark gibt´s per Grundvertrag zu verdienen, dazu kommen Siegprämien. Im Werk verdient man ungefähr das Doppelte. Die richtige Ernährung ist früher zweitrangig. Röhrig und Mannschaftskollege Horst Stollenwerk schwören auf ihre ganz eigene Vorbereitung. Samstag nachmittags - gespielt wurde immer sonntags - fahren beide gerne nach Köln und stärken sich mit Kaffee, Kuchen und einem Likörchen.

Ein Mitspieler gönnt sich zum Frühstück die Kraftmischung Rotwein mit Ei, ein weiterer bringt zum Auswärtsspiel nach Herten mysteriöse, weiße Wunderpillen mit. Mit umwerfendem Erfolg: Herten gewinnt 5:0.

SPRITZTOUREN IN DIE KÖLNER ALTSTADT MIT UDO LATTEK:

Zu den wenigen Bayer-Spielern, die nicht im Werk beschäftigt waren, gehört Udo Lattek. Als schnörkellosen, schussstarken Mittelstürmer schätzten ihn die Kollegen auf dem Feld, nach dem Spiel lädt Lattek gerne mal ein paar Mitspieler in seinen kleinen Fiat zur Spritztour in die Kölner Altstadt. "Der Udo war ein super Kumpel. Mit dem konnte man Pferde stehlen.", denkt Röhrig gerne an Lattek, der bis 1958 für Bayer die Schuhe schnürt.

Weil damals die Geselligkeit unter den Spielern noch groß geschrieben wird, endet manche Sonntagnacht am frühen Morgen. "Die erste Bahn nach Leverkusen fuhr morgens um zehn nach fünf ab Ebertplatz. Als wir ausgestiegen sind, kam uns schon die Frühschicht entgegen", sagt Röhrig.

1958 - DAS ULRICH-HABERLAND-STADION WIRD EINGEWEIHT:

Den drohenden Ärger im Werk wissen die Fußballer elegant zu umdribbeln. Leicht humpelnd meldet man sich beim Meister in Richtung Poliklinik Leverkusen zur Behandlung ab. Dort praktiziert neben dem Vereinsarzt auch der Masseur, auf dessen Liege manches Stündchen Schlaf nachgeholt wird.

Ende der fünfziger Jahre geht es sichtbar aufwärts mit dem Bayer-Fußball. 1958 wird das Ulrich-Haberland-Stadion eingeweiht, das Kicken auf den Plätzen im Stadtpark gehört der Vergangenheit an.

1962 - WIEDERAUFSTIEG IN DIE OBERLIGA:

Die Qualität der Mannschaft steigt ebenfalls, bis 1962 der Wiederaufstieg in die Oberliga gelang. Leider zu spät. Für die Bundesliga, die 1963 gegründet wird, kann sich Bayer wegen der zu kurzen Oberliga-Zugehörigkeit nicht qualifizieren.

Ein Jammer, denn die besten Spieler folgen Bayer nicht in die erneute Zweitklassigkeit. Heinz Höher (MSV Duisburg), Uwe Klimaschefski (Hertha BSC) und Torwart Manfred Manglitz (später 1.FC Köln) wechseln sofort in die Bundesliga, Werner Biskup (1.FC Köln), Werner Görts (Werder Bremen) und Hans-Otto Peters (VfB Stuttgart, später Fußballer des Jahres in der Schweiz) bleiben nur noch ein Jahr.

"WIR WAREN SO STARK":

"Ich bin mir sicher, dass wir 1964 aufgestiegen wären, wenn wir die Mannschaft zusammengehalten hätten. Wir waren so stark", blickt Röhrig wehmütig zurück. Mit 100.000 Mark mehr, so rechnet er, hätte man die Truppe zusammenhalten können.

Schade, schade, dass Bayer diese 100.000 Mark vielleicht einige Bundesliga-Jahre gekostet haben. Aber wie gesagt: Früher war auch nicht alles besser.

(Artikel aus dem "BayArena-Magazin" vom 02.04.2004)

1.000 Spiele - Eine Liebe

Am Dienstag, den 28.Oktober 2008 beim 2:0 gewonnenen Gastspiel in Bremen war es so weit: Unser traditionsreicher SV Bayer absolvierte seine 1.000 Bundesligapartie, in seinem 30. Erstligajahr! Dabei kann unser Verein natürlich auf eine sehr ereignisreiche Zeit zurückblicken. Nur dreimal stand unsere Zugehörigkeit auf der Kippe: 1981 setzte sich Bayer 04 in zwei Relegationsspielen gegen unsere heutigen Freunde von Kickers Offenbach durch, 1996 langte unserer Werkself ein 1:1 durch ein Tor von Markus Münch im Ulrich-Haberland-Stadion gegen den absteigenden 1.FC Kaiserslautern und 2003 war es Oliver Neuville, der uns zum 1:0-Sieg in Nürnberg schoss. Seit Mitte der 80er Jahre zählt Bayer 04 zum festen Europapokal-Anwärter in Deutschland, 1988 wurden die "Profis mit Herz" sogar UEFA-Cup-Sieger in einem legendären Finalrückspiel in Leverkusen gegen Espanyol Barcelona, in dem man eine 0:3-Niederlage noch im Elfmeterschießen drehen konnte. Unser heutiger Torwarttrainer Rüdiger "Rudi" Vollborn tat sich bei diesem Spiel mit seinen rudernden Armen als Elfmetertöter und Held hervor. Glaubt man den Berichten von Zeitgenossen, stand Leverkusen anschließend eine Woche lang Kopf. Im Jahre 2002 gelang für Leverkusen etwas ganz Unerwartetes: Die Mannen um Michael Ballack, Lucio und Diego Placente unterlagen in einem spannenden Champions League-Finale in Glasgow Real Madrid unglücklich mit 2:1. Spätestens dieses Ereignis war die Geburtsstunde von "Vizekusen", da unsere Mannschaft unter Coach Klaus Toppmöller, der in dieser Saison zu "Europa´s Trainer des Jahres" gewählt wurde, zuvor schon den DFB-Pokal sowie die Deutsche Meisterschaft im Endspurt verspielt hatte. Heute bleibt die Erinnerung an traumhaften Fußball, geniale Spieler sowie klasse Duelle, so z. B. das Champions League-Viertelfinalrückspiel gegen den FC Liverpool, das Bayer mit 4:2 in der BayArena für sich entscheiden und damit ins Halbfinale einziehen konnte. Das Attribut "Vizekusen" trifft jedoch nur bedingt zu, denn auch national konnten wir mit dem Gewinn des DFB-Pokals 1993 durch das goldene Tor von Ulf Kirsten gegen die Amateure von Hertha BSC Berlin einen Titel erringen. Und wer behauptet, Leverkusen würde nie Deutsche Meister, der irrt: Immerhin ist Bayer 04 1994 DFB-Hallenmeister geworden. ;-) Statistisch betrachtet blickt die Werkself auf eine sehr positive Bilanz. In der "Ewigen Tabelle" rangiert man auf Position 11 und lässt damit anerkannte Traditionsclubs wie Nürnberg, 1860 München oder auch Rot-Weiß Essen weit hinter sich. Der höchste Bundesligaheimsieg wurde 2004 mit einem 6:0 gegen den 1.FC Kaiserslautern eingefahren, während das höchste Auswärtsresultat ein 9:1-Sieg beim SSV Ulm im Jahr 2000 ist. Unser Rekordtorschütze ist mit 181 Treffern natürlich der "Schwatte", Uuuuulf Kirsten. Die meisten Einsätze im Bayer-Dress hat Rüdiger Vollborn, derer nämlich 401. Rekordhalter in Sachen Platzverweise ist bis dato Jens Nowotny, der im schwarz-roten Trikot sechs Mal des Feldes verwiesen wurde. Die Gesamtbilanz nach 1.000 Bundesligaspielen: 409 Siege, 285 Unentschieden, 306 Niederlagen, 1.512 Punkte und 1.652:1.359 Tore. This story is to be continued.....

 

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