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2 . F A N C L U B - S O M M E R F E S T   2 0 0 5

SAMSTAG, 02.Juli 2005, ab 15:30 Uhr

Sportanlage SV Norheim

Nach dem Erfolg vom Vorjahr und aus Anlass zu unserem kleinen, fünfjährigen Fanclub-Jubiläum feierten wir auch 2005 natürlich wieder ein Sommerfest. Am Samstag, den 02. Juli, also mitten in der Sommerpause, luden wir zu bundesligaüblicher Zeit ab 15:30 Uhr unsere Mitglieder mitsamt ihren Partnern und Familien sowie weitere Freunde aus der Bayer 04-Fanszene ein, um gemeinsam einen spaßigen wie auch unterhaltsamen Tag auf der Sportanlage in Norheim an der Nahe zu feiern. Dafür standen uns das Sportheim, welches von unserem Fanclub-Mitglied Elke bewirtet wird, sowie das gesamte Spielfeld zur Verfügung. Leider nahmen aus unseren Reihen diesmal leider nicht so viele Fans an dem Sommerfest teil, da Krankheit, Schwangerschaft und auch andere Verpflichtungen ihr Übriges leisteten, doch unsere bestens aufgelegten Gäste aus Wuppertal, Solingen (und nicht aus Remscheid!), Frankfurt und allen voran natürlich die "Haberlands Erben" kompensierten drohende Stimmungslücken hervorragend.

Neben dem üblichen gemütlichen Beisammensein mit anschließender feucht-fröhlicher Stimmung bei rheinischen Klängen, die unser Volker zwischenzeitlich durch eine Gesangseinlage mit "Ring um die Eier" live krönte, standen diesmal folgende Programmpunkte an:

- kleine Tombola/Verlosung

- Torwandschießen

- Mitternachtsturnier

Insgesamt 28 Preise gab es bei unserer kleinen Tombola zu gewinnen, wobei der Hauptpreis - ein nagelneues 26"-Herrenfahrrad - von unserem Jonny abgeräumt wurde. Die Umsätze dieser Verlosung wurden noch am gleichen Abend in diverse Ouzo-Runden während der Spielpausen des Mitternachtsturniers investiert, was dem ein oder anderen Gast sprichwörtlich etwas "Kopfzerbrechen" bereitete.

Das Mitternachtsturnier wurde - wie der Name schon anmuten lässt - unter Flutlicht und bei dem ein oder anderen wohl nicht mehr ganz nüchtern auf Kleinfeld ausgetragen. Vier Teams traten gegeneinander an: "Filmriss 04", "Blutegel", "Zeltbauprofis" und "Blutgrätsche". Gespielt wurden jeweils 15 Minuten, wobei sich die Spiele löblicherweise  gemischten Teams (also Jung und Alt, Männlein und Weiblein) erfreuen durften. Da das Team "Blutegel" einen gravierenden Regelverstoß begang, wurden im Nachhinein sämtliche Partien annulliert und somit alle Teams zum Sieger gekürt. Als Siegprämie folgten nichts geringeres als zwei gefüllte Bier-Stiefel, an denen sich so mancher noch bis morgens um 6:00 Uhr bereicherte (nicht wahr, Sepp!?).

Alles in allem war es wieder eine rundum gelungene Veranstaltung, die wohl auch im nächsten Jahr wieder fortgesetzt wird. Abschließend sei ein herzliches Dankeschön an Elke mitsamt ihren vielen fleißigen Helferinnen und Helfern sowie unserem Schiri Dirk ausgesprochen. Außerdem einen riesigen Respekt an unsere auswärtigen Gäste, die die Reisestrapazen auf sich genommen und mit ihrer Heiterkeit einen enormen Teil zum Gelingen unseres Sommerfestes beigetragen haben!!!

 

Hier der Bericht der "Haberlands Erben":

Das Runde muß ins Eckige! Yo! von HE-Steffi 

Tja, auch in der Sommerpause können die Erben das Reisen nicht lassen. Anlaß war diesmal allerdings kein Fußballspiel, sondern das Sommerfest inkl. Zelten vom Fcl. Bayer-Power Rhein-Nahe. So trafen wir uns um 15.00 Uhr an der WDH. Ein unbeteiligter Beobachter hätte wahrscheinlich vermutet, daß wir in einen zweiwöchigen Camping-Urlaub aufbrechen, so beladen waren Ramelinhos und HE-Zwaerchs Auto als wir uns auf den Weg machten. HE-Zwaerch versäumte nicht ihren Mitfahrern (HE-BruderFuchsi, HE-Chef, HE-Steffi) mitzuteilen, daß ihre Reifen nicht mehr die besten wären. (Ach was solls, wozu braucht man die Dinger denn auch schon.) Nicht zu vergessen, daß der Airbag nicht funktionierte. (Aber das is ja sowieso ne recht überflüssige Erfindung.) Vorbei an der Geburtsstätte der Bananenfrau im berühmten Bad L., zwei Runden durch einen zugegebenermaßen wunderschönen Kreisverkehr und weiter entlang an Feldern, Feldern und Feldern erreichten wir schließlich den Sportplatz im blühenden Norheim. (Kurz zu erwähnen ist der Abstecher von HE-Zwaerch, die, mit kleiner Mithilfe von HE-Chef ;-), die falsche Abfahrt aus dem Kreisverkehr nahm. Was übrigens einen kleinen Wutanfall bei HE-Zwaerch auslöste) Die Anreise war also überstanden, die Zelte aufgebaut und das ein oder andere Getränk vertilgt, als das Mitter-nachtsturnier startete, daß mit vier Spitzenteams hochkarätig besetzt war. Die Erben traten unter dem Namen „Blutgrätsche“ an. Und hier die Mannschaftsaufstellung: Mit der Nr. Keine Ahnung, HE-MissSteffi Mit der Nr. Wat weiß ich, HE-Katrinchen Mit der Nr. Is mir doch egal, HE-BruderFuchsi Mit der Nr. Soundso, HE-Chef (Oder soll ich lieber sagen M...., nee ich tu es nicht! ;-) ) Auf der Bank nimmt Platz: Mit der Nr. ?, Ramelinho Spiel Nr. 1: Blutegel – Blutgräsche Schon das erste Spiel gegen die Blutegel war an Spannung kaum zu überbieten. Blutgrätsche zu Beginn überlegen, setzte den Gegner konsequent unter Druck und ging durch einen genial verwandelte Kullerball von HE-MissSteffi in Führung. Leider ließen die Kräfte nach und die übermotivierten gegnerischen Spaßbremsen kamen kurz vor der HZ noch zum Ausgleich. Als der Punkt sicher zu sein schien, schlugen die Blutegel leider noch einmal zu und schossen das Siegtor. Endstand: 2:1 Spiel Nr. 2: Blutgrätsche – Filmriss 04 Die Enttäuschung über den vergebenen Punkt mußten die Spieler schnell vergessen, denn schon stand das Spiel gegen Filmriss 04 an. Herauszuheben sind die gekonnten Kunststücke von HE-MissSteffi, deren Tricks schon fast phänomenal waren. So legte sie einen Übersteiger mit Schnix-Täuschung hin um ihren Gegner (zugegebenermaßen auch die eigenen Mitspieler) dann völlig zu verwirren, indem sie den Ball ins Aus spielte. Sehenswert waren auch die Flugeinlagen von HE-BruderFuchsi, der den Gegner mit seinen Paraden in den Wahnsinn trieb und zeigte, daß er die dreifache Rolle seitwärts perfekt beherrscht. Das entscheidene Tor schoß unser Joker Ramelinho, der wohl der technisch perfekteste und schnellste Spieler auf dem Platz war. Endstand: 1:0. Spiel Nr. 3: Zeltbauprofis – Blutgrätsche Für dieses Spiel gab es eine entscheidene Änderung: HE-MissSteffi wechselte ins Tor, während HE-BruderFuchsi jetzt im Feld spielte. In dem von Blutgrätsche hoch überlegen geführten Spiel schossen Ramelinho, HE-Katrinchen und HE-BruderFuchsi die Tore. Zu erwähnen sind die herausragenden Leistungen von HE-KAHNSteffi, die nur von ihrem eigenen Mitspieler geschlagen wurde. HE-BruderFuchsi hatte wohl Mitleid mit den Zeltbauprofis, die noch kein einziges Tor geschossen hatten. (Oder war der Grund eher, daß der Schiri nicht abpfeifen wollte ehe die Zeltbauprofis ihr Ehrentor hatten?) HE-BruderFuchsi löste damit allerdings einen KAHNartigen Wutanfall bei HE-MissSteffi aus, die aber nach Schlusspfiff schon wieder ausgelassen mit der Eckfahne feiern konnte. Endstand: 1:3 So wurde am Ende der für Leverkusener einzig wahre Platz errungen: Natürliche der Zweite! Diesen Erfolg fei-erte die Mannschaft ausgelassen mit den zahlreichen drei Fans. Zu erwähnen ist, daß sich die Zeltbauprofis als faire Verlierer erwiesen und zusammen mit Blutgrätsche noch eine La Ola vor dem Fanblock machten. (Nicht so wichtige Randnotiz: Das Turnier wurde später annulliert und alle Mannschaften zum Sieger erklärt, da die Blutegel sich nicht an eine Regel hielten. ) Alles in allem war es ein gelungenes Turnier. Unsere Spieler kämpften und zeichneten sich durch Teamwork aus. Diese drückten sie zu Beginn der Spiele durch den obligatorischen Spielerkreis und ihren unverwechselbaren Schlachtruf aus: Das Runde muß ins Eckige. Yo! An dieser Stellen nochmal herzlichen Dank und Respekt an unsere Mannschaft, die die Erben mehr als gut vertreten hat. Nach paar weiteren Getränken, einer Verlosung und ein paar Gesängen machten sich alle außer HE-Zwaerch auf den Weg zu einer mehr oder weniger bequemen Nacht. Mehr gilt wohl vor allem für Ramelinho, der so clever war sich eine Luftmatratze mitzunehmen. Andere hatten mit Iso-Matte auf Wurzel oder anderem hartem Untergrund nicht so viel Glück. Den Wettbewerb “Wer schläft am Kürzesten“ gewann eindeutig HE-Zwaerch, die um halb sieben den Weg in den Schlafsack fand und sensationelle 1 1/2 Stunden schlief. Nachdem das Frühstück verzehrt war, verabschiedeten wir uns schließlich von unseren Gastgebern und machten uns mit der eindeutigen Erkenntnis auf den Heimweg: Die Erben sind der geilste Club der Welt!! ;-))

 
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