Hallo, liebe Gäste auf meiner "homepage",

ich möchte sie alle recht herzlich auf meiner homepage begrüßen. Als erstes muss ich mich natürlich vorstellen:

Am 12. März 1963 wurde ich als 2. Kind der Eheleute Maria (Detter) und Josef Kroiß in Mamming geboren. Aufgewachsen bin ich inmitten einer ländlichen Idylle, mit 4 Geschwistern, allen möglichen Haustieren, Kühen, Schweinen, Fischen, Tauben...., viel Natur, viel Abenteuer, etwas schüchtern (das hat sich später gelegt), mit allen möglichen Erziehungstipps zur Feldbearbeitung, Stallpflege, und was halt am Hof so gearbeitet wird. Ich hatte eine einigermaßen unbeschwerte Jugend. Ich habe arbeiten gelernt, Gitarre spielen, und mit ca. 13. Jahren wurde ich in die Kunst des Malens eingeführt. Schmarrn - ich probierte natürlich erst mal selber. Meine Schulnoten in Kunsterziehung lassen keineswegs auf die heutigen Ergebnisse schließen.

Mit 13 Jahren wurde ich bei den Isartaler Schützen in Schwaigen aufgenommen und konnte dort bereits sehr schnell erste Erfolge erziehlen. Mit 16 wurde ich vom TSV-Mamming, Theaterabteilung "engagiert", ich war Gründungsmitglied der Damen-Volleyball-Manschaft Schwaigen, später Mamming, spielte, wie meine anderen Geschwister auch, mit Leidenschaft Fußball, meist zwar nur auf der Wiese vorm Haus, aber auch in der Mamminger Damenmanschaft.



Wie ich zum Malen kam, kann ich heute leider nicht mehr nachvollziehen. Ich weiß nur noch, dass mich mein Vater zum "Königbauer Fritz" für drei Abende Malkurs schickte. Ich habe heute noch die drei Bleistiftzeichnungen, die dort angefertigt wurden. Anschießend wollte mich der Meister auch noch porträtieren. Ich hatte einen giftgrünen Rolli an, der damals bestimmt in Mode war. Das Portrait hat mir nicht gefallen (konnte damals wahrscheinlich mit dem künstlerischen Wert nicht umgehen), wir haben es nicht genommen. Vielleicht frag ich ja mal nach beim "Fritz" - wenn er mich noch kennt. Er hat nur bemerkt, das ich durchaus Talent habe - und das mag der Anlass für weitere Bilder, Schützenscheiben und Diverses gewesen sein.

Meine ersten Verkaufserfolge waren, ein Blumenbild (Öl) an den damaligen DJ Hermann in der Diskothek "Ringstadl" in der Mammingerschwaige und ein Stilleben an Renate W., die dort bediente - Ach ja, und nochmal zurück. Mit 16 habe ich die Realschule Dingolfing erfolgreich gemeistert und anschließend bei der Fa. NEOPLAN, heute NEOMAN, die Ausbildung zur Industriekauffrau getätigt. Nebenbei einige Kurse, die Ada-Prüfung und angelehnt die Ausbildung zum Industriefachwirt. Mein erstes Kind, Matthias 1986, wurde geboren. Nach 10 Jahren Neoplan wechselte ich zur Fa. Bronold in Altdorf, es kam Caterina 1990, und dann....

1991 wagte ich mit meiner jetzigen besseren Hälfte den Schritt zur Selbstständigkeit. Pfeffenhausen war ab dann unser Domizil. Zum Malen hatte ich keine Zeit. Ristorante-Pizzeria "da Leonardo" hieß meine Lebensaufgabe. Anstrengend, aufregend und kreativ war diese Aufgabe. Sie forderten mein ganzes Potential. 1992 kamen unsere Wunschkinder Michaela und Maria. Kurz vorher wurde aber noch geheiratet, damit auch alles seine Richtigkeit hat. Mein Gott, wenn ich heute darüber nachdenke, weiß ich nicht mehr genau, wie ich das alles gemeistert habe. Und dann auch noch unser "letztes" Wunschkind, das eigentlich ein Fußballer werden sollte, Elisabeth. Geboren im Jan. 1998 in der Gabelsberger Straße 2 in Pfeffenhausen, im Beisein der Hebamme Neumeier, es war ein tolles und einschneidendes, unvergessliches Erlebenis. Die Geburt war ein Samstag ca. 11.00. Der Gemüsestand unterm Fenster (Nagler, Weihmichl) konnte die Geburtsschreie mitverfolgen. Am Abend mussten natürlich alle im Lokal den Neuzugang bewundern.



Im Jahr 2000 lief alles schon wieder wie am Schnürchen. Das Lokal sollte ein anderes Gesicht bekommen. Dabei erinnerte ich mich an meine malerischen Talente. Nach einigem Zögern versuchte ich es mit Wandbildern im Lokal - ein Volltreffer. Und dann ging es mit schnellen Schritten voran. Bereits im Dezember 2000 wagte ich mich an meine erste Ausstellung - zusammen mit dem hiesigen Maler Josef Hölzl. Der Besuch war unumstritten überwältigend. Auch mit Aufträgen konnte ich mich danach gleich schmücken. Leonardo unterstützte mich in Worten und Taten, ließ mich die ganze Nacht durchmalen, und morgens natürlich schlafen. Seine Meinung war mir sehr wichtig, den er hatte auch ein Auge für Formen und Farben. Auch dass er meine frisch gemalten Bilder immer gleich anderen zeigte, machte mich sehr stolz. Einmal lag er den ganzen Tag im Liegestuhl im Garten und beobachtete mich bei meinem neuersten Werk an der Wand. Ich schufftete, er kritisierte nur an den Proportionen rum. Das Ergebnis lies sich sehen.



Im Frühjahr 2001 wechselten wir mit einem weinendem Auge das Lokal und zogen zum "Bräuhaus" in die Moosburger Straße. Schönes neues Lokal, groß, viel Arbeit erwartete uns dort. Auch die Kinder wurden bereits ein bischen eingespannt. Für das Malen blieb immer noch Zeit. Im Dezember 2002 folgt dann die 2. Ausstellung im neuen Lokal, zu der ich mir noch weitere Aussteller, die Gisi, den Mirko und die Claudia dazunahm. Es war sehr abwechslungsreich und schön anzuschauen. Leider hatte ich vor lauter Besucher keine Zeit für diese, da ich immer in der Küche stehen musste, Cappuccino machte und die Leute versorgte. Sogar der Kuchen ging uns aus. Der Verkaufserfolg konnte sich sehen lassen. Zum Ende 2002 übergaben wir dieses Lokal dem Nachmieter. Auch dort hab ich ein Wandbild hinterlassen, das aber wahrscheinlich keiner schätzen kann. Das Engels-Bild sollte meine Familie sein. Es ist ein Ausschnitt aus einem antiken Bild. Der kleine Teufel in der Mitte ist natürlich Elisabeth.

Jetzt hatte ich grade mal zwei Jahre Zeit um mehr zu malen und diese Homepage anzufangen - wie es im Leben so spielt, sollte sich auch in meinem wieder was ändern. In einer Weinlaune bin ich auf den 2qm Balkon unserer Wohnung und habe in die Sterne geschaut. Der Frust war groß und so habe ich meinen Wunsch ins Universum gesandt. Dieser sollte heißen: Einmal im Leben "Burgfräulein" sein, so ohne Sorgen, nur Leben und es sich gutgehen lassen. Nicht mal 3 Wochen später habe ich den Vertrag mit der Schloßgaststätte unterschrieben. Ein Schloß ist schon dabei, zumindest im Namen und gegenüber kann ich es auch täglich betrachten. Ob die Sorgen vorbei sind, das wird sich noch rausstellen. Eine Bitte an Alle, die Wünsche ins Universum bitte genauer deffinieren, sonst gehts euch so wie mir und Ihr habt Euch wieder blos Arbeit viel Arbeit und wenig Geld gew�nscht....
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Drei Sommerlang haben wir dieses tolle alte Haus nach bestem Wissen und Gewissen bewirtschaftet, mit tollen Rezepten berauscht, zwei Lehrlinge ausgebildet, darunter auch die Cati, die mit tollem Ergebnis abgeschlossen hat. Im M�rz 2008 hat es sich so ergeben, dass ich im alten Beruf als Buchhalterin eine Chance bekommen habe und die hab ich dann auch genutzt. Bis August 2008 war es dann noch superstressig, das Doppelleben, aber jetzt sind wir schon wieder fast ein halbes Jahr in einem tollen Haus in Gisseltshausen/ROL. Am liebsten bin ich nun zu Hause, man glaubt es kaum. Nur noch "Hausfrau" und Buchhalterin - wer h�tte das gedacht. Nur so ganz zufrieden bin ich auch nicht, mal sehen was das Leben noch alles so bringt.... 08781-200911. br>
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Liebe Grüße

Gabriele Fonte

Pfeffenhausener Str. 4 A
84056 Gisseltshausen/Rottenburg


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