![[Karikatur von Haitzinger, m.f.G.]](tuerkeibeitritt.jpg)
Im Falle eines EU-Beitritts bekäme die Türkei fast ein Drittel der gesamten europäischen Strukturhilfen. Bisherige Mitgliedsstaaten gingen dann leer aus.
Zu diesem Schluss kommen Experten der Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalyse (GEFRA) aus Münster. Die GEFRA hatte für ein Arbeitspapier des Europäischen Parlaments, das der CDU-Abgeordnete Markus Pieper kommende Woche in Brüssel präsentiert, berechnet, wie ein um die Türkei, den Balkan, Bulgarien und Rumänien erweitertes Europa
ökonomisch aufgestellt wäre.
Die Tatsache, dass die EU-Kommission selbst bislang keine derartigen Hochrechnungen veröffentlicht hat, kommentierte Pieper in FOCUS mit den Worten: "Die EU-Kommission betreibt hier ganz bewusst Nebelkerzenpolitik." Statistisch würde zwar die Fläche der EU mit der Türkei, dem Balkan, Bulgarien und Rumänien um 35% zunehmen, die Zahl der Einwohner um 27% - die Wirtschaftsleistung der Gemeinschaft würde jedoch nur um 4% wachsen, das Pro-Kopf-Inlandsprodukt sogar um 18% sinken.
Anm. Dikigoros: Alles [un]schön und [un]gut. Aber wirtschaftliche Überlegungen spielten am Ende kaum eine Rolle: Läppische 16,3 Mrd. € p.a. schlucken heuer schon die Pleitegeier vom Balkan (incl. Rumänien) alleine. Daß die Türkei letztlich nicht aufgenommen wurde hatte ganz andere Gründe. Nein, nicht, weil sich dann eine Invasion von Millionen militanter, radikal-islamischer
Der Grund war vielmehr, daß man sich nicht über Cypern einigen konnte. Man beachte den Aschenbecher auf dem folgenden Bild!
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