HOLLAND WILL HÄSSLICH SEIN:
MISSWAHLEN ABGESCHAFFT

von HANS S. MUNDI (Ansage, 26. Dezember 2024)

Anmerkungen und ergänzende Links: Nikolas Dikigoros

Bereits vergangenes Jahr wurde ein biologischer Mann "Miss" Niederlande, nun soll die Veranstaltung gleich ganz gecancelt werden

Holland in Not. Alle Deiche des gesunden Menschenverstandes sind soeben scheinbar eingebrochen, eine Flut trüben Schwachsinns ergießt sich übers Land der Tulpen und des Goudas, der nicht nur in Käsewürfeln recht beliebt ist. Wer jetzt zwei bis fünf Genever zu viel intus hat, der muss sich vor dem sabbernden politischen Korrektschleim in den Gassen vor den Grachten schwer hüten, denn da rutscht man leicht auf den klobigen Holzsandalen aus, wenn der Erdboden so unnatürlich seifig wird. Denn man darf sich wundern, was da in der Heimat von Matjes und Geert Wilders gerade geschehen ist: Lauthals erklären dort weltrettende Vollidiot_Innen, dass es eben nun ganz gravierende Erkenntnisse gäbe über Schönheitsideale, natürlich mit Folgen für die dazugehörigen Schönheitswettbewerbe: Denn diese seien nun, aus ganz bestimmten Gründen, aus dem Weg zu räumen. Ja, im Ernst: Die neuen Moralherrscher erklären mal eben so nebenher, dass Miss-Wahlen in den Niederlanden nach 35 Jahren ausgedient haben und sofort unbedingt abzuschaffen seien – weil sie nach Ansicht der Organisatoren angeblich inzwischen "aus der Zeit gefallen" sind.

Beim Abräumen von Traditionen und etablierten Vergnügungen handelt es sich dabei allerdings beileibe um kein rein niederländisches Phänomen, sondern um ein internationales. Denn während im Westen die Gesellschaften überwiegend politisch deutlich nach rechts rücken, rutscht die abgehobene Kulturschickeria von Hollywood oder Kalifornien über Paris bis London und Berlin störrisch nach links – oder verharrt dort zumindest unbeirrt auf dem gleichen Fleck. Sie haben immer Recht, selbst wenn ihnen eine andere Realität bereits in die Beine beisst. Der Irrsinn eines neospiessigen Wokismus, eine sektierische Ideologie im 21. Jahrhundert, die vorgibt Minderheiten zu schützen, in Wahrheit aber gewachsene Kulturen und deren Mixturen und Bestandteile mitsamt der Wurzeln aus den Böden herausreisst, hat wieder zugeschlagen. Wohin werden solche Exzesse noch führen?

Eiferer, Woke und verkrachte Femanzen

Schon mehrfach wurden klassische Schönheitswettbewerbe, wie auch Modenschauen oder die Typisierung von Models, frontal von den fanatischen Eiferern der nicht ganz dichten Woken angegriffen, im Bündnis mit verkrachtem Links- und Femanzenpöbel, mindestens unterwandert oder sonstwie auf durchgeknallte Woke-Linie gebracht. Hass auf die bürgerliche Welt und ihr normales Menschenbild mit zwei Geschlechtern [...] eint intellektuelle Horden, die über finanzstarke Strippenzieher im Hintergrund verfügen, wie auch Parteien des linken Spektrums oder deren Stiftungen. Konzertiert wird zerschlagen und zerstört, was eine überwiegend heterosexuelle, aber wie oben gesagt, tolerante Gesellschaft ausmacht. Jetzt hat es mit Karacho halt die einst so lebenslustigen Niederlande erwischt.

Die satanische Umklammerung der Moderne gehört [...] zum raffinierten Argumentationsgestrüpp der übereifrigen Linkshass-Kader. Es ist ein manipulativer Griff in die Mottenkiste des Kommunismus, der sich schon vor hundert Jahren als "Zukunft" und vermeintlich seiner der Zeit voraus vollmundig selbst darstellte. Ein "homo novus", ein "neuer Mensch" muss es irgendwie immer sein, der Alte ist ja bereits fertig und taugt daher wenig als politisches Geschäftsmodell für angehende Berufsbonzokraten. Bezogen auf die Gegenwart und die Cancel-Bestrebungen gegen verhasste, weil sexistische-bourgeoise und "zweigeschlechtlich" gedachte Schönheitswettkämpfe lautet die dummdreiste Hintergrundbegründung aus dem Politbüro herumgeifernder Hohlraumtheoretiker zu diesem dummen Theater wie folgt, hier wiedergegeben von n-tv: "Nach einer jahrelangen Geschichte voller Glamour, Talent und Inspiration verabschiedet sich die Miss Niederlande von dem Titel, den viele in ihr Herz geschlossen haben", teilten die Organisatoren mit. "Die Welt verändert sich, und wir verändern uns mit ihr." Alles Quatsch mit Gender-Sauce.

Zur Schau gestellte Gesinnungshochstapelei

Anstelle eines in der Bevölkerung stets allseits beliebten Misswahl-Wettbewerbes wurde nun eine Online-Plattform namens "Niet Meer Van Deze Tijd" ("Nicht mehr von dieser Zeit") eingerichtet – wobei die Initiatoren offenbar nicht einmal die realsatirische Dppeldeutigkeit dieser zur Schau gestellten Gesinnungshochstapelei bemerken. Diese ideologischen Vollstrecker, die durch staatsnahe Aktivisten irgendwie in Jury und Veranstaltungsorganisationen gehievt wurden, sollten ihre Webseite doch besser gleich so nennen: "Durchknall - wir sind nicht mehr von dieser Welt". Doch es ist leider absolut nicht witzig, wenn man – wie den Zusätzen zu entnehmen ist – erfährt, worum es diesen üblen Strategen wirklich geht. Denn das hier [... erinnert an die] sinistren Psychiatrie in sozialistischen Staaten, welche auch gerne Systemkritiker "therapierten" oder an die diversen Umerziehungslager in ihrer geschichtlichen "Blütezeit" des 20. Jahrhunderts.

Hier droht fürwahr Gefahr – denn am Ende aller Miss-Wahlen, am Ende aller Dekonstruktionen der biologischen Geschlechter steht dann der "neue Mensch" als ein Pflegefall, als zerhacktes Menschenwrack, als identitätsverwirrter Homunkulus. Und dieser Therapie sollen wir am Ende alle (!) zugeführt werden. Darum geht es hier wirklich. Denn das ist es, was die obskuren Okkupanten der niederländischen Miss-Wahlen allen Ernstes verkünden: Therapie für alle dauerhaften Woke-Patienten statt Miss-Wahlen! Auf der o.g. Homepage soll es anstelle von Schönheitswahlen nämlich nunmehr um psychische Gesundheit, soziale Medien, Vielfalt und Selbstdarstellung gehen. N-tv fasst zusammen: "Statt Kronen solle es auf der Plattform Geschichten geben, die berühren, und statt Kleider Träume, die zum Leben erweckt werden. Hier inspirieren wir junge Menschen, sie selbst zu sein in einer Welt, die sich im Wandel befindet." Das ist Gaga mit Sexual-Esoterik, Bullshit mit einem Schuss Walldorf und jede Menge schrillster Hippie-Kommunen-Alptraum. Der Weg führt über Dumpftanz ins trampelnde Kollektiv, in die buntdiverse Betroffenheits-Herde, die täglich bejammert, dass Schöne und Schlanke die armen Dicken, Doofen und weniger Attraktiven diskriminieren würden.

Rattenfänger und Seelenvergifter

Erstanden sein soll diese so fulminant dumme, aber ich gefährliche Idee angeblich während einer Diskussion zu der Frage, warum einige Ideen - wie das Festhalten an bestimmten Schönheitsidealen und gesellschaftlichen Erwartungen - immer noch so weit verbreitet sind, erklärten die Organisatoren: "Es ist die Märchenstunde der Ideologen, die als fanatische und geschulte Kader solchen blanken Unsinn vom linken Reißbrett mit durchaus stupender, enormer organisatorischer Power überall in den Gesellschaften durchzudrücken versuchen - und als Zeichen des Sieges in der gewonnener Unterwanderungsschlacht sodann ihre Regenbogenflagge überall hissen." So fährt n-tv in seinem hautnahen Bericht verständnisvoll fort: "Dabei habe man festgestellt, dass sich zwar immer mehr junge Menschen gegen diese Normen auflehnen, es aber nur wenige Plattformen gibt, die sie wirklich dazu inspirieren, weiterzudenken und ihren eigenen Weg zu finden."

Rattenfänger. Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Seelenvergifter. Mit dem Eifer von Scientology oder anderen straff geführten Expertenorganisationen für professionellen fiesen Menschenfang wird auch hier nach jungen Menschen gefischt, denen die bizarre Gender-Woke-Ideologie eingetrichtert werden soll. Es kam übrigens, wie es kommen musste: Bereits vergangenes Jahr setzte die "Miss Nederland" in Gestalt des 22-jährigen Amsterdamers Rikkie Kolle ein fragwürdiges Zeichen, welches wir neben Kultur und Mode zunehmend auch aus dem Sport kennen: Mit Kolle hatte da schon erstmals eine "Transfrau" den Titel gewonnen. Die Flagge der Regenbogensekte weht über Holland.


LESERPOST
(ausgewählt und z.T. leicht gekürzt von Dikigoros)

Vergackeiert (26.12.2024)
Hauptsache die Bordelle von Amsterdam werden rechtzeitig im Januar nach Davos im Privat-Jet eingeflogen, denn es ist wieder Party bei Klausi & Co angesagt. (Anm. Dikigoros: Mit "Klausi" ist wohl der Jude Isaak Wyss [Weiß] gemeint, der unter dem Falschnamen "Klaus Schwab" das "Weltwirtschaftsforum" betreibt, dessen erklärtes Ziel eine "Neue Weltordung" ist.) Da wird der Jahresumsatz in ein paar Tagen gemacht, der Rest ist dann wurscht [...]

Guy Fawkes (26.12.2024)
[...] Beruhigend ist, dass die Nachbarländer genauso verblöden wie Deutschland, und so werden sie komplett meschugge in den Abgrund rasen. Ahoi! (Anm. Dikigoros: Was ist denn daran "beruhigend"?!?)


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