DUR-KATLIMMU 12

 

To Assur-iddin, my lord, letter of  Qarrad-Assur, your servant. I subject myself. I am available, my lord.

Regarding Lubdi, about which my lord writes me as follows: "Send a message about Lubdi." It happened as my lord expected. An imploring fugitive said the following. "For altogether two months is its provisions yet sufficiently." He does not bring me an orderly reply however. Today I heard following. "Someone has given barley to the beer-brewers for brewing."  Because of …, from where my lord has written me, I went to Nineveh. I have … I myself wrote my lord. My lord may send reply about his servant.

Because of the reply that my lord sent me. "As well …within a month he fulfills, …he will bring me before the king."Bring me therefore for each day eight Sutu bread and eight Sutu beers as provisions". In the early morning, I enter my house. My Zicklein and my 16 lambs are there. I delay myself in the mountains. I enter my house in the evenings.  My lord may attend to his servants. A local person will certainly not die of hunger. Neither in the house of the bakers nor in the house of the brewers is someone still available. Your houses are abandoned, the fields are neglected.

Because of the ginau-sacrifices, Daani-bel-Ekur has …my entire house with the words. "X, the sagu-tailor and 1 X sapputu-container, as well you have let the suppu happen. May my lord write me most hurriedly how the reply reads. As to the naspertu-letter, about which my lord writes me the following: "why do you write me no reply about the house?" As soon as the naspertu-letter of the king comes, he will let me bring a letter. Someone will give, someone will not give? My lord may write me. I myself cause the naspertu-letters to be brought to my.

Month Kuzallu. Day 6. eponym Ina-assur-sumi-asbat.

 

Cancik-Kirschbaum Translation

An Assur-iddin, meinen Herrn, Tafel des Qarrad-Assur, deines Dieners.
Ich unterwerfe mich. Meinem Herrn stehe ich zur Verfügung.
Betreffs Lubdi, wozu mein Herr mir folgendermassen schreib.
Sende Nachricht über Lubdi.
Wie mein Herr es erwartet hat, ist es eingetroffen.
Ein Flüchtling, der zu mir geflohen ist, sagte folgendes.
"Für insgesamt zwei Monate ist ihre Verpflegung noch ausreichend."
Einen ordentlichen Bescheid jedoch bringt er mir nicht.
Heute hörte ich folgendes.
"Gerste hat man den Bierbrauern zum Brauen gegeben."
Wegen wovon mein Herr mir geschreiben hat, bin ich nach Ninua gegangen.
habe ich ge.
Ich selbst habe meinem Herrn geschreiben.
Mein Herr möge Bescheid über seinen Diener senden.
Wegen des Bescheides, den mein Herr mir sandte.
"sowie innerhalb von einem Monat sie erfüllt, wird sie mich vor den König bringen,
"Bringe mir also für einen Tag acht Sutu Brot und acht Sutu Bier als Verköstigung"
In der Frühe betrete ich mein Haus.
Meine Zicklein und meine 16 Lämmer sind da. In den Bergen halte ich mich auf. Des Abends betrete ich mein Haus.
Mein Herr möge sich um seine Diener kümmern.
Eine Einheimische wird gewiss nicht Hungers sterben.
Weder im Haus der Bäcker noch im Haus der Brauer ist noch jemand vorhanden.
Ihre Häuser haben sie aufgegeben, die Felder haben sie vernachlässtig.
Wegen der ginau-Opfer hat Daani-bel-Ekur mein ganzes Haus ge mit den Worten.
"X sagu-Gewänder und 1 X sapputu-Gefässe sowie suppu hast du passieren lassen.
Eiligst möge mir mein Herr schreiben, wie der Bescheid lautet.
Wgen des naspertu-Schreibens, wozu mein Herr mir folgendermassen schreib.
"Weshalb schreibst Du mir keinen Bescheid über das Haus? Sobald das naspertu-Schreiben des Königs kommt, wird er mir Schreiben bringen lassen.
Wird man geben, wird man nicht geben?
Mein Herr möge mir schreiben.
Ich selbst werde meinem Herrn das naspertu-Schreiben bringen lassen.
Monat Kuzallu. 6 Tag. Eponym Ina-assur-sumi-asbat.

 

 

 

 

 

 

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