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Soziale Krise im alten Griechenland

Die Kolonisationbewegung war entstanden, weil auf dem griechischen Festland Überbevölkerung und zugleich Landmangel herrschte. Dieser Exodus half zwar partitiell, doch konnte die Probleme nicht auf Dauer beseitigen.

Durch Erbteilungen verkleinern sich die agrarischen Nutzflächen der Kleinbauern, die sich von ihren Erträgen kaum noch ernähren können. Im Falle von Mißernten waren sie gezwungen Schulden aufzunehmen und eventuell ihr Land an reiche Gläubiger zu verpfänden. Bei Zahlungsunfähigkeit geriet der Kleinbauer in Schuldknechtschaft, und mußte seine Arbeitskraft dem Gläubiger zur Verfügung stellen, und konnte sogar als Sklave verkauft werden. Dies führte zu immer größeren Spannungen innerhalb der einzelnen poleis.

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