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Der attische Seebund

Nach dem Sieg über die Perser wird zum dauerhaften Schutz der Delisch-attische Seebund gegründet. Er sieht sich in Tradition zum anti – persischen Bündnis von 481. Doch hier zeigen sich große Unterschiede:

Athen wird zur Führungsmacht des Bundes, und vergrößert mit den Zahlungen seine Flotte. Als 470 v. Chr. Naxos die Zahlungen einstellt, werden sie zu Bündnistreue gezwungen. Das gleiche Schicksal widerfährt auch 463 auch die Insel Thasos. So wächst im Lauf der Zeit der attische Bund zum attischen Reich. Die Verteidigungsrolle des Bundes muß nicht oft angewendet werden, denn als sich 469 v.Chr. eine persische Flotte gegen die griechischen Städte Kleinasiens wendet, wird sie vom attischen Bund am Eurymedon geschlagen. Als sich Ägypten nach dem Tod des Xerxes 465 v. Chr. einige Jahre später gegen den neuen König erhebt werden sie von attischen Bund unterstützt. Nach anfänglichen Erfolgen werden die griechisch – ägyptischen Truppen geschlagen genauso wie 454 v. Chr. eine attische Truppe. Die Situation erscheint kritisch, so daß 454 v. Chr. die Bundeskasse von Delos nach Athen überführt wird. Die Perser nützen ihren Sieg nicht, sondern begnügen sich mit der Sicherung von Ägypten.

In Athen ist eine neue Führungsgruppe mit Perikles an die Macht gekommen, die keinen Krieg mehr mit Persien will. Im Jahre 450 v.Chr. beginnen die Friedensverhandlungen, die von Kallias, einem Vertrauten des Perikles geführt werden. Nach 2 Jahren entsteht der Kalliasfrieden, der eine gegenseitige Nichtangriffserklärung, die Autonomie der griechischen Städte in Kleinasien und eine Festlegung der Einflußzonen beinhaltet.

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