Das persische Weltreich
Einige griechischen Stadtstaaten befinden sich an der kleinasiatischen und ionischen Küste. Dort standen sie lange Jahre unter der Herrschaft des lydischen Königs, der ihnen jedoch weitgehend Autonomie zusprach. Mit dem Sieg über das lydische Reich 539 v. Chr. mit seinem König Krösus drängen sich die Perser auf, ganz Kleinasien zu beherrschen. König Dareios der I. (521 – 486 v. Chr.)schafft es das persische Reich zentral zu organisieren. Seine Organisation sieht folgendermaßen aus:
Die Bewohner des persische Gebiets hatten nicht die Möglichkeit wie die Hellenen sich mit ihrem Gebiet zu identifizieren. Die Entscheidungsgewalt lag hier nicht in den Händen der Volksmasse, sondern in den Händen weniger, die von ihren Untertanen die Proskynese, einen symbolischer Fußfall, forderten. Die Herrschaft der Perser am Ostrand der Ägäis verschärfte die Lage für die Griechenstädte in Kleinasien. Die persischen Bestrebungen richteten sich gegen die demokratischen Strömungen innerhalb der poleis. Auch sollte es zu Bündnissen mit lokalen Tyrannen kommen, die von den Persern gedeckt wurden. Die Tyrannis dieser Zeit unterscheidet sich von der älteren Tyrannis, die noch volksfreundlich ablief. In dieser Zeit bekommt auch die Tyrannis ihre negative Bedeutung, denn jetzt nahm sie gewaltbereite Züge an.