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Die Kultur des Hellenismus ca. 330 – 30 v.Chr.

Die griechische Kultur breitet sich während dem Alexanderzug nach Asien aus. Im Zeitalter der Kolonisation von 800 - 550 v.Chr. wurde die griechische Kultur nach Westen ausgebreitet. Dem Alexanderfeldzug folgen viele Naturwissenschaftler, die diese Expedition wissenschaftlich auswerteten. Alexander läßt an vielen strategisch wichtigen Punkten Orte anlegen, in welchen er Soldaten ansiedelt. Zusätzlich erhalten diese Städte auch Zulauf aus dem Mutterland. Die Epoche des Hellenismus, die unter den Nachfolgern Alexanders aufblühte, macht Griechisch zur Weltsprache, die vom westlichen Mittelmeerraum bis zum Indus gesprochen wird. Sie wird zur Sprache der Literatur, Bildung und Wissenschaft. Viele Begriffe werden auch heute noch verwendet: Mathematik, Astronomie, Grammatik, Politik...

Auch wirtschaftlich entsteht eine Einheit. Alexandreia wird zum wirtschaftlichen Knotenpunkt der hellenistischen Welt. Diese Hellenisierung beschränkt sich jedoch auf die urbanen Zentren, die sich sehr um Kultur und Bildung bemühen. In diesen Städten entstehen Tempel, Theater und Gymnasien. In Alexandreia wird um 280 v. Chr. das Museion , ein Forschungs- und Bildungszentrum gegründet. Die dortige Bibliothek verfügt bis zu ihrer Zerstörung über mehr als 500000 Schriftrollen, ohne deren Existenz viele griechische Schriften unbekannt geblieben wären.

Der Hellenismus bringt in kultureller, naturwissenschaftlicher und philosophischer Hinsicht große Leistungen:

 

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