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Hadrian und Antonius Pius

Die Regierungsjahre von Hadrian und seinem Machfolger werden als die glücklichen Jahre von Rom bezeichnet. In dieser Zeit blüht die Wirtschaft des Imperiums auf, und die Bürgerrechtspolitik läßt den Unterschied zwischen Siegern und Besiegten schwinden. Hadrian wurde erst von dem sterbenden Trajan adoptiert, und mußte erst die Truppen und den Senat überzeugen, daß er der richtige Mann für diese Aufgabe sei. Die neugeründeten Ostprovinzen, Assyria und Messopotamia gab er gegen den Widerstand seiner Generäle auf, weil sie auf lange Zeit unhaltbar seien. Es kam zu Auseinandersetzungen mit den militärischen Befehlshaber, aus deren Menge 4 hingerichtet wurden. Die Friedenssicherung war für Hadrian sehr wichtig. Er besuchte fast alle Provinzen, um dort keine Unruhen entstehen zu lassen. Der Ausbau der Provinzen ging stetig vorwärts. Die Infrastruktur wurde weiter ausgebaut, und auch der Herrschaftsapparat wurde verbessert. Die einzelnen Ressorts wurden zu Ministerien ausgebaut, die von Angehörigen des Ritterstandes geleitet wurde. Zudem kodifizierte er das jahrhunderte alte Recht, und schuf eine Grundlage, die ausgebaut werden konnte.

Antonius Pius wurde Februar 138 zum Nachfolger designiert. Er bemühte sich um ein gutes Verhältnis zum Senat, und betrieb eine ähnliche Außenpolitik wie Hadrian. Er bemühte sich um Grenzverteidigung und Absicherung des Eroberten. Die lange Zeit des Friedens sollte für römische Verhältnisse sehr ungewöhnlich sein. War Rom die meiste Zeit im Kriegszustand, so es die letzte absolute Friedenszeit des Imperiums sein.

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