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Die Religion

Die überlieferte griechische Religion ist ein Produkt von einer langen Entwicklung. Hierbei wurden vorderasiatische Religionsvorstellungen von indoeuropäischen Ideen überlagert. Die asiatischen Fruchtbarkeitsgöttinnen wurden hierarchisch von den männlichen Göttern verdrängt. Die ursprünglich den Muttergöttinnen gewidmeten Kultstätten werden an männliche Götter übertragen. Dies zeigt sich daran, daß das Orakel von Delphi zuerst einer weiblichen Göttin (Erdmutter Gäa), später dann jedoch Apollon übertragen wurde.

Die griechische Religion ist polytheistisch. Die Götter können menschliche Gestalt und menschliches Verhalten annehmen. Sie sind jedoch unsterblich und verkörpern menschliche Wunschvorstellungen nach vollkommener Schönheit, Weisheit, Unbesiegbarkeit....

Die Götter, die auf dem Olymp wohnen, sind in eine Familie eingeordnet und haben unterschiedliche Aufgabengebiete.

Neben den panhellenistischen Göttern gibt es auch regionale Gottheiten. Sie bleiben neben den "großen" Göttern bestehen, oder werden auf sie übertragen. Dies zeigen die vielen Beinamen, die Apollon in kultischer Verehrung erhält. Die Verehrung der Götter findet in Tempeln statt. Die Darbringung eines Opfers war zugleich mit einem Festessen verbunden. Deshalb ist im griechischen "Fest" und "Opfer" das gleiche Wort.

Überblick über die griechische Götterwelt:

Zuerst existierte das Chaos. Dann "entstanden" der Himmelsgott Uranos und die Erdmutter Gäa. Diese setzten die 12 Titanen in die Welt, darunter Kronos, der Gott der Zeit, und Rhea, die Allmutter. Aus der Verbindung dieser beiden entstanden 6 Götter:

Aus der Verbindung von Zeus und Hera entstanden:

Aus der Verbindung von Zeus und Hestia entstanden:

Aus der Verbindung von Aphrodite und Ares entstand Eros, der Gott der Liebe.

Aus dem Gehirn des Zeus ist Athene, die Göttin der Weisheit, entsprungen.

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