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Die Diadochenzeit

Anders als im kulturellen Bereich, wo der Hellenismus eine Grundlage bildet, zerfällt das Alexanderreich nach 323 v.Chr. schnell unter seinen Nachfolgern (Diadochen), da die Nachfolgerfrage nicht gelöst wird. Alexander gab laut Diodor lediglich an, daß er dem Besten die Königsherrschaft überlassen werde. Es stellt sich anfangs die Frage, ob man die Einheit des Reiches bewahren sollte, oder die Gebiete aufteilen sollte. Diese bekämpfen sich nach seinem Tode bis zum Tode Antigonos 301 v. Chr. ohne einen Hegemon zu finden. Allmählich zerfällt das Reich in kleinere Teilgebiete. Vorher werden die Gebiete zwar auch schon von Diadochen beherrscht, doch es gab noch Ziele von einzelnen das Reich zu einen. In Ägypten entsteht das Reich der Ptolemäer, ein Seleukidenreich in Vorderasien, sowie viele kleinere Herrschaften. Diese hellenistischen Staaten werden im 3. Jahrhundert mit dem Reich der Römer konfrontiert. Diese Kulturen stoßen zum ersten Male in Süditalien zusammen, als König Pyrrhos gegen die Römer kämpft. Ende des Jahrhunderts führt ein Konflikt in Makedonien zum Einmarsch der Römer, die im Laufe der Zeit die griechischen Städte unterwerfen. Der längste selbständigbleibende Staat ist das Ptolemäerreich, das erst mit dem Tode Kleopatras zu Ende geht. Mit der Annexion Ägyptens ist zwar die Epoche des Hellenismus beendet, doch in der römischen Kultur überleben Sprache, Philosophie, Literatur und Kunst des Hellenismus.

 

 

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