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Julius Caesar

Caesar stammt aus der patrizischen Familie der Julier, die ihre Herkunft auf Iulus, dem Sohn des Aeneas ableitet. Über diesen soll eine Abstammung auf Aphrodite erreicht werden. Als Neffe von Marius und Schwiegersohn Cinnas kommt er während der Diktatur Sullas in Schwierigkeiten. Diesen entzieht er sich durch seinen Militärdienst in Kleinasien.

Nach dem Tode Sullas kehrt er nach Rom zurück, und beginnt 69 v. Chr. als Quästor seine Ämterlaufbahn. 65.v.Chr. wird er Ädil. Im Jahr 63 v.Chr. wird er Pontifex Maximus, 62 v.Chr. Prätor und im nächsten Jahr Propraetor in Spanien. In Spanien kann er sich von seinen Schulden befreien, die er durch teure Ausgaben während seiner Ädilzeit aufbaute.

Caesar bildet 60 v. Chr. zusammen mit Pompeius und Crassus ein Triumvirat. Dieser Bund dreier Männer ermöglicht im das Konsulat im Jahre 59v. Chr. Nach diesem Jahr erhält er ein Provinzkommando für Gallia transalpina, Gallia cisalpina und Illyricum durch Beschluß der Volksabstimmung. Caesar sichert nicht nur die Provinzen, sondern beginnt mit der Eroberung Galliens bis ins Jahr 51 v. Chr.. Erhebungen sorgen immer wieder für neue Schlachten. Im Jahre 52. v. Chr. besiegt er bei Alesia den Avernerfürsten Vercingetorix.

Im Jahre 56 v. Chr. wird das Triumvirat erneut verlängert. 55. v. Chr. Ein Jahr später erhalten Crassus und Pompeius das Konsulatsamt, und erhalten hinterher mehrjährige Kommandos in den Provinzen. Pompeius geht nach Spanien, Crassus geht nach Syrien.

Crassus fällt 53 v. Chr. in einer Schlacht gegen die Parther. Das Verhältnis Pompeius - Caesar geht auseinander, als Pompeius 52 v.Chr. vom Senat zum consul sine collega ernannt wird. Er hat jetzt alleine die Staatsgeschäfte in der Hand.

Cäsars Prokonsulat läuft ab, und deshalb möchte er übergangslos zum Konsul ernannt werden, um diplomatische Immunität zu bewahren, und sich nicht als Privatmann der Gerichtsbarkeit stellen zu müssen. Diplomatische Lösungen führen zu nichts, und so soll Caesar am 1.1.49 sein Heer auflösen. Caesar entscheidet sich dagegen und überschreitet am 10.1. den Rubicon , dem Grenzfluß zwischen Gallien und Italien mit den geflügelten Worten "alea iacta est", und löst damit den Bürgerkrieg aus.

Pompeius flieht mit seinen Truppen und der Mehrheit des Senates nach Griechenland. Caesar marschiert ohne auf Widerstand zu stoßen nach Rom und läßt sich zum Konsul und Diktator wählen. Caesar zieht nach Spanien, wo Pompeius Prokonsul war, und schlägt im Jahre 49 v. Chr. bei Ilerda die pompeiustreuen Truppen. Jetzt hat Caesar die Gefahr im Westen beseitigt, und zieht nach Osten. Dort besiegt er am 9.8.48 v.Chr. in der Schlacht bei Pharsalos das Heer des Pompeius, der nach Ägypten flieht, wo er ermordet wird. Caesar mischt sich in Ägypten in den Streit der ptolemäischen Familie ein, die ihre Erbfolge nicht regeln können. Er bezieht Partei für Kleopatra, die ihm einen Sohn schenkt. Im Juni 47 muß er einen Aufstand in Kleinasien einen Aufstand des Milthriadessohn niederschlagen. Nach diesem Sieg schickt er die Botschaft "veni, vidi, vici" nach Rom zurück. Im nächsten Jahr besiegt er in Nordafrika (Thapsos) die Reste des Senatsheeres. Die Truppen der Pompeisussöhne schlägt er am 17.3.45 v.Chr. in der Schlacht bei Munda in Spanien, und entscheidet somit den Bürgerkrieg zu seinen Gunsten. Nach Rom zurückgekehrt versucht Cäsar die innenpolitische Verhältnisse zu klären:

Der Versuch zwischen seiner faktischen Alleinherrschaft und der republikanischen Fassade zu regieren, mißlingt ihm. Er greift zu oft in Belange des Senates und der Volksversammlung ein, und beginnt einen Personenkult aufzubauen. Der Monat Quintilis wird nach ihm in Juli umbenannt. Diese Ehre, die bisher nur Göttern vorbehalten war, und die Tatsache, daß er sich auf Diktator auf Lebenszeit ernennen läßt, führen zur Bildung einer republikanischen Opposition, die ihn in der Senatssitzung an den Iden des März (15.3. 44 v.Chr.)ermordet.

 

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