Projekt in Porto Alegre , Brasilien


Was haben eine in Kolumbien lebende Brasilianerin, eine Erzieherin und ein mit Ethnomedizin arbeitender Arzt, gemeinsam?

Einfach die Erkenntnis, dass ein großer Teil der menschlichen Probleme, unabhängig von den kulturellen und wirtschaftlichen Barrieren, einen gemeinsamen Nenner haben: die Zerstückelung.

Ein Thema, das sehr deutlich damit zu tun hat, ist das mit Süchten bezogene. Mehr oder weniger sind hier alle Menschen inbegriffen: Essen , Likör, Zigarretten, Arbeit, Beziehungen, Sport, Sex, Konsumgüter, usw.

“Der Süchtige” ist aber nichts weiteres als eine frustrierte Person, die das Geistige in Verzweiflung sucht und die Gesellschaft bietet ihr nur oberflächliche Lösungen an.

Hinter den Süchten findet man meistens folgende Bestandteile:

1) Kommunikationsprobleme. In den entwickelten Ländern kommen solche Probleme häufiger vor, da die Produktivität sehr engbezogen mit einem “Abkapselungszustand” des Individuums angesehen wird. Je nach Rolle in der wirtschaftlichen Struktur kommt es zu diesen Zuständen, da die Zeit auf einer selben Stufe wie das Geld steht.

2) Unzufriedenheit des Individuums und der Gruppen. Die Leute suchen den Wohlstand, aber die wesentlichen Belohnungsaspekte werden übersehen. Das führt zu ständigen Wiederholungen, sodass die Abhängigkeiten eher verstärkt werden.

3) Verlust der Lebenskraft. Der Verlust ist besonders an den Gewohnheiten zu merken, zum Beispiel, an den Essgewohnheiten. Wenn in der Ernährung ein Mangel an Enzymen vorkommt, und das ist der Fall mit der Mehrheit der heutigen Speisen, versucht der Körper die fehlenden Nahrungsmitteln zu bekommen. Dabei kommt es meistens zum Problem der Fettleibigkeit.

Die schlechten Gewohnheiten in Sachen wie Sport, Atmung oder Schlaf, schaffen ein Bedürfnis nach übertriebenem Anreiz.

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