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Langweilige Wahl in FRA
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Wahlen in Frankfurt?

Um Information ueber die Bürgermeister-Wahl zu sehen muss man ganz schön suchen, hier ganz unten letzte Zeile ist ein Link zu Infos. Einstieg bei http://www.frankfurt.de/
Aber erst nach 3 weiteren Clicks hat man die PDF Datei runtergeladen, auf der die Kandidaten zu bestaunen sind - ihre Namen wenigstens, in einem Dokument, das heisst:
Öffentliche Bekanntmachung der zugelassenen Wahlvorschläge (pdf, 18 KB)

Schliesslich haben die Seiten der Stadt Frankfurt gar kein Interesse, Namen der Kandidaten bekannt oder zugänglich zu machen, OB Roth ist ja bereits auf allen 1. Seiten der Stadt mit Bild zu sehen, das muss reichen, besonders, da die ganze Stadt mit Petra Roth Postern bepflastert wurde, mit Steuergeldern natürlich.

Aus dem wunderbaren Dokument 'ZugelasseneWVx.pdf'
erfährt man u.a., dass Roth, Petra, Frau 1944 in Bremen geb. ist und in Frankfurt am Main wohnt, wer hätte das gedacht.
Und dass Frey, Franz, Herr vier Jahre jünger ist als P Roth steht dort auch.

So kann man also auch Ribaudo, Salvatore, Herr -
Kaufmann, geb. in Roccapalamba, Ital. wählen,
Sanil, Kadim, Herr - Arbeiter geb. 1963 Magara/Türkei u. auch
Aita, Pasquale, Herr - Arbeiter, geb. 1974 in Flörsheim.

Mit 3 Eingedeutschten v. 10 Kandidaten sind die Neudeutschen würdig vertreten. Ich wünschte, die Zahl der nichtdeutschsprechenden Gross- u. Einzelhändler liesse sich auf 30% begrenzen, aber das war einmal.
Nach Gemüse- (in der City 100%, auf dem Berger Str. u. Höchster Wochenmarkt 90%) u. Marktständen übernehmen sie grosse Teile der Bäckereien, Tankstellen, der Kleinmarkthalle u. der Gastronomie sowieso, bald 70% in nichtdeutschen Händen.

Auch sind fast alle Grossprojekte z.Z. aus dem Ausland finanziert, ob Hilton-Hotel, Frankfurt-Hoch4 an der Zeil oder Hotelpläne an der Berliner Strasse (Rückseite des Frankfurter Hof). Deutsche investieren weniger in Frankfurt. Die Bundesbank ist ja nun auch kein Frankfurter Projekt, und das kann immer noch gekippt ewrden, dank Denkmalschuetzern.

Das von Deutschen geplante Europa-Viertel hinter der Messe kommt kaum voran. Das 4 Milliarden Grundstueck wartet seit mehr als zehn Jahren auf Bebauung. Investoren stehen nicht Schlange.
Eine geplante Ladengalerie dort, groesser als die neu geplante an der Zeil, wird sich kaum rentieren, aber vielleicht kommen ja mehr Leute nach FRA wenn endlich die City-Maut kommt und Maut auf allen Bundesstrassen auch noch faellig wird - getreu dem Motto 'teurer ist besser'.

Für die Neudeutschen werden tausende neue Wohnungen gebaut - von derselben Institution, die später auch die Mieten bezahlt - egal ob am neuen Polizeipräsidium am Grünhof, Eschersheimer LStr., Riedberg, Kalbach, Frankfurter Bogen, am Rebstock, es entstehen Quartiere mit einer deutschen Minderheit, die dort kaum heimisch, geschweige denn glücklich werden wird, vermute ich, aber die Stadt baut ueber Gesellschaften, an denen sie beteiligt ist.

Und wo rasch zusammengeschusterte Fonds EigentumsWohnungen bauten, wie am Westhafen, sind die Leute kaum glücklicher, weil die Gesellschaften kurz nach Baufertigstellung wieder aufgelöst werden und sich um die Behebung umfangreicher Baumängel drücken.

Das einzige Plus in FRA waere vielleicht die in D. höchste pro-Kopf Kultur-Förderung, aber die kommt natürlich nur denen zugute, die selbst zahlungsfähig sind und zum hohen Steueraufkommen beitragen, die könnten sich also auch unsubventionierte Oper & Theater leisten.

Mit 63 hätte Frau Roth eigentlich den Ruhestand mehr verdient als Frankfurt noch ne neue Amtszeit mit ihr, denke ich. Die Prognosen gehen von ca. 41 % Wahlbeteiligung und von ca. 69% fuer P Roth aus. So wird die 'Partei' der Nichtwähler auch wieder gewinnen - kein Wunder.

Bild oben zeigt die NPD Kandidatin, die - aussichtslos - auch f. d. Amt d. OberBuergermeisterin ins 'Rennen' geht.
Zu ihrem Programm - siehe Bild hier - lächerlich ...
2007-01-25 17:41:10 GMT
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