von Michael Johne
Die Transit-Methode ist eine recht alte Suchmethode zur Entdeckung extrasolarer Planeten (eine Mondfinsternis beruht ebenfalls auf einen Transit). Dabei werden die Helligkeitsvariationen (Schwankungen) eines Sterns am Himmel gemessen.
Ein Transit selbst ist der Vorgang, bei dem ein kosmischer Körper vor einem anderen kosmischen Körper vorbeizieht und in Sichtlinie zum Beobachter die Helligkeit des zweiten kosmischen Körpers etwas herabsenkt (er wird verdunkelt). Argarrierte Astronomen messen nun bei sonnennahen Steren mögliche Helligkeitsschwankungen. Wenn sie entdecken, dass diese Helligkeitsschwankungen bei einem bestimmten Stern periodisch auftreten, dann spricht es dafür, dass dieser Stern durch einen Begleiter umkreist wird. Mit Hilfe von Beobachtungsdaten & komplexer Formel können die Astronomen die ungefähre Bahn und andere physikalische Merkmale des entdeckten Begleiters bestimmen und so den Begeleiter genauer einordnen, ob es ein Zwergstern oder ein Exoplanet ist.
Genauere Informationen über den Ablauf & Funktionsweise können aus dem zugehörigen Absatz des Beitrags Methoden zur Entdeckung entnommen werden.
Nahestehende Einträge:
Astrometrie-Methode,
Microlensing-Effekt,
Pulsar-Timing,
Radialgeschwindigkeitsmessung
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