Vor ca. 8 Jahren wurde der allererste Exoplanet entdeckt: 51 Pegasi. Damals war alle Welt euphorisch, denn es gab offiziell einen ersten Planeten, der um einen fremden Stern kreist. Nun haben wir das 2. Jahrtausend überschritten. Gute 100 Exemplare dieser Exoten sind in der Astronomie registriert.
Wir haben jedoch mehr als nur 100 extrasolare Planeten. Wir haben den Beginn eines komplett neuen Weltbildes. Die Erde ist nicht mehr allein im All. Endlich betreiben wir "Ahnenforschung" nach den Geschwistern unserer Erde. Und irgendwann finden wir auch unsere kosmischen Brüder.
Die Entdeckungen der mindestens 100 Exoplaneten hat unsere bisherigen Ansichten über das Bild von Planetensystemen komplett auf den Fugen des Wissens gerissen. Bisher kannten wir nur zwei Arten von Planeten.
Zu einem waren es die erdähnlichen Planeten. Jeder kannte sie. Man nannte sie Merkur, Venus, Erde und Mars. Die gemeinsamen Merkmalen dieser Planeten sind:
Kurz gesagt, es sind alles sehr kleine Planeten mit einem sehr nahen Abstand zur Sonne.
Die andere Sorte von Planeten nennt man jupiter- oder gasförmige Planeten. Zu ihnen zählen Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Die gemeinsamen Merkmalen dieser Planeten sind:
Kurz gesagt, es sind alles sehr große Planeten mit einem sehr weiten Abstand zur Sonne.
Einen Merkmal haben die erdähnlichen und jupiterähnliche Planeten dennoch gemeinsam: Sie bewegen sich auf bahnen, wobei denen sich numerische Bahnexzentrizität und die Bahnneigung annähernd gleich null ist. Zudem ist unser Sonnensystem mit einer Anzahl von 9 Planeten sehr gut besetzt.
[TB-Gesetz]
Doch was für Informationen und Daten brachten die neuen Exoplaneten mit? "Überraschungen" - Informationen, die denen keiner gerechnet hätte:
Doch nirgends fand man auch nur einen Planet im Erdmassenbereich. Es war kein Planet dabei, der eine Entfernung hatte, die größer war als die des Jupiters - doch dafür Unmengen von "Jupiterplaneten", die fast von ihrem Zentralstern gegrillt werden, und mit chaotischen Bahnzuständen.
Vorhin liegen nun die Ursachen für diese zu Teils abstrakten Existenzen der Exoplaneten? Ehrlich gesagt: Wir wissen es nicht! Das einzige, was uns bleibt, sind Vermutungen. Und davon hat ebenfalls nicht viel:
Es folgt jetzt eine tabellarische Zusammenfassung:
| Was wir erwarten | Komplette Planetensysteme | Zentralsterne ähnlich unserer Sonne | Titius-Bodesche-Gesetzmäßigkeiten | Planetenmasse kleiner als MJup | ähnliche Bahnstrukturen wie aus unserem Sonnensystem | Bahnexzentrizität bei fast 0.0 | Gr. Halbachsen größer als 5 AE |
| Was wir entdecken | einzelne Planeten | nur 4% ähneln der Sonne | Titius-Bodesche-Gesetzmäßigkeiten nicht messbar | Planetenmasse sind oft größer als MJup | unähnliche Bahnstrukturen | sehr exzentrisch | Gr. Halbachsen kleiner als 1 AE |
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Die Grafiken zeigt alle Diagramme, die sich auch eine Dreieck-Beziehung der Bahneigenschaften Gr. Halbachse und Num. Exzentrizität, sowie der Masse bilden können. Es soll hier mögliche Erkennung zeigen, ob es gewisse Gemeinsamkeiten zwischen den Exoplaneten untereinander und zu den Planeten unseres Sonnensystems zueinander gibt, oder ob nur kosmisches Chaos herrscht. In den Grafiken werden Exoplaneten auftauchen, deren Massen über dem 10 MJup-Bereich liegen. Diese Exoplaneten könnten mit hoher Sicheheit zu den Braunen Zwergen zählen. |
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00 MJup: 14
01 MJup: 35 02 MJup: 14 03 MJup: 11 04 MJup: 06 05 MJup: 05 06 MJup: 02 07 MJup: 07 08 MJup: 01 09 MJup: 01 10 MJup: 02 11 MJup: 02 12 MJup: 01 13 MJup: 00 14 MJup: 01 15 MJup: 01 16 MJup: 00 |
00 AE: 44
01 AE: 27 02 AE: 14 03 AE: 14 04 AE: 03 05 AE: 00 06 AE: 01 |
0.0: 19
0.1: 18 0.2: 10 0.3: 18 0.4: 18 0.5: 08 0.6: 06 0.7: 04 0.8: 01 0.9: 01 |
In den drei nachstehenden senkrechten Reihen findet man eine statistische Zählung von Exoplaneten, die sich in bestimmten Bereichen befinden.
Die Bereich sind dabei auf unterschiedliche Stellungen rundet:
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| Hier kommt einen kleine Auflistung aller entdeckten Exoplaneten pro Jahr in einem Zeitraum von 1995 bis 2002: | |
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Hier erkennen sie die Entwicklung über die Entdeckung und der Zu- ode Abnahme der Exoplaneten pro Jahr. Man sieht ganz deutlich dass in den Jahren vor 2000 die Zahl bei maximal 11 Stück pro Jahr lag; doch seit dem Jahr 2000 hatte sich diese Stückanzahl verdoppelt. |
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