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         von: einige aus f'hain-kreuzberg
   

WALPURGISNACHT - 1 MAI 2002 BERLIN



Letztes Jahr gab es da ein Demo-Verbot für die radikale Linke, während in Täterdeutschland Neonazis ihren Rassismus zur Schau stellen durften. Die Folge waren die schwersten Krawalle in Berlin-Kreuzberg seit Jahren und eine neue Stufe der Repression. So gab es Aufenthaltsverbote und im nachhinein Fahndungsplakate in Terroristenjagdmanier. Im Friedrichshain gab es, wegen dem angekündigten Naziaufmarsch durch den Kiez, am Abend zuvor ein selbstorganisiertes und antikomerzielles Fest, das nicht angemeldet war, und in der Tradition der Walpurgisnachtfeiern stand. So fanden sich auf dem Boxhagener Platz über tausend Leute ein, um zu Feiern. Erst als die Bullen „mitfeiern“ wollten, und ebenfalls das wärmende Feuer für sich beanspruchten, kam es zu legitimen Widerstand dagegen. Die Bullen sprerrten daraufhin den Kiez stundenlang ab, um den „Tanz in den Mai“ zu beenden, was aber nicht wirklich gelang. Wir denken, dass auch in diesem Jahr eine nichtangemeldete Walpurgisnachtfeier machbar und wichtig ist. In Anbetracht des Naziaufmarsches am 1. Mai vom Ostbahnhof über F’hain nach Berlin Mitte. Aber auch wegen der Situation im Kiez, z.B. ständig steigende Mieten bei steigenden Lebenshaltungskosten, eine gnadenlose Vertreibung alternativer Strukturen (RAW-Tempel, usw), sozial Schwächerer und die immer schneller werdende Entwicklung zum „Yuppie Stadtteil“. Wir wollen keinen geleckten und scheinbefriedeten Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in dem wir nicht mehr unserer Phantasie freien Lauf lassen können.

MIETHAIE ZU FISCHSTÄBCHEN
SCHLUß MIT DER LOHNSKLAVEREI
MILCHKAFFEE FÜR ALLE


Einige aus f’hain-kreuzberg





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