| Man soll nie nie sagen, lautet ein bekanntes Sprichwort. Nach der Tischtennis-EM in Zagreb (Kroatien), die von �unserer� Chinesin Ni Xia Lian im Einzel und im Mixed an der Seite vom Polen Lucjan Blaszczyk klar dominiert wurde, wird das W�rtchen NI in der Sportrubrik ohne das E am Ende geschrieben.Am 4. Juli 1963 in Shanghai geboren, wird Ni Xia Lian also in drei Monaten 39 Jahre alt und f�hrt wieder Europas Tischtennisrangliste an. Bereits 1998 hatte sie den EM-Titel im Einzel gewonnen und mit Peggy Regenwetter an der Seite Silber im Doppel geholt. Diesmal schied unser Damendoppel im Viertelfinale nach hartem Kampf aus, aber die in Warken lebende Ni hatte noch nicht alle Tr�mpfe ausgespielt.Mit 10 Jahren besuchte sie damals in China eine spezialisierte Sportschule, zwei Jahre sp�ter figurierte sie in der Nationalselektion ihres Landes und im Alter von 19 Jahren holte sie mit China den Weltmeistertitel der Mannschaft und im Mixed-Doppel. 1989 folgte schlie�lich der Wechsel nach Europa und vor einem Jahr wurde sie Luxemburgerin.In Zagreb hat sie die letzten 14 Tage ein Riesenpensum heruntergespult und nicht weniger als 25 Spiele bestritten. 7 mit der Mannschaft, wo Luxemburg den exzellenten 6. Platz belegte, 7 im Einzel, wobei sie bis zum Titelgewinn nur ganze 4 S�tze abgab, dann 4 im Damendoppel und 7 im Mixed, mit der 2. Goldmedaille.Die bescheidene Frau hat eine gl�nzende Europameisterschaft gespielt, und mit ihr freute sich der gesamte Tischtennisverband �ber diese Galavorstellung. An erster Stelle der alte Trainerfuchs Milan Stencel, der Ni Xia Lian w�hrend den Spielpausen wertvolle Tipps gab.r.b. |