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Schuldig





Träume und Hoffnung...
So etwas gibt es nicht in dieser Welt!
Die Dunkelheit braucht kein Licht.
Was jetzt ist, ist Wahrheit.
Wer das nicht versteht sollte diese Welt besser verlassen.

Schuldig in "An Assassin and White Shaman 2"



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„Stärke ist Recht, Schwäche ist Tod.“, sagen sie und du kannst ihn schmecken, metallisch und rot, schrecklich und schön, wie Schmerz und Erlösung. Und du weißt, dass sie Recht haben und dass du schwach bist.

„Die Dunkelheit braucht kein Licht.“, sagen sie und du begrüßt die Finsternis und die Stille, weil nur Einsamkeit Sicherheit bedeutet. Und du weißt, dass sie Recht haben und dass du stärker werden musst.

„Wahrheit ist, was jetzt ist.“, sagen sie und du vergisst, dass es je anders war. Dass du dich nicht immer so gefühlt hast. Dass da früher einmal etwas anderes war als Hass und Angst und der blindwütige Wille sich zu behaupten, zu überleben.

„Träume und Hoffnungen, so etwas gibt es nicht in dieser Welt.“ Und du musst gar nicht darüber nachdenken, denn du weißt, dass es stimmt. Dass es so etwas nicht gibt. Denn du lebst jetzt in ihrer Welt und lachst über Schwäche, Licht und Wahrheit.

Du lachst, weil dir nichts anderes übrig bleibt. Aber du hast es gesehen. In ihren Köpfen, hinter ihren lachenden Gesichtern, hinter ihrem Hass und ihrem Willen, ihrem Misstrauen und ihrer Einsamkeit.

Sie haben Angst. Sie sind genau wie du. Deinesgleichen. Und deshalb kannst du nicht mehr zurück. Es gibt keinen anderen Platz mehr für dich. Für dich gibt es nur ihre Welt und sonst keine. Ihre Gedanken sind deine und irgendwann wirst du auch ihre Worte sagen.

„Die Dunkelheit braucht kein Licht.“, wirst du sagen. Und du meinst damit, dass du nichts brauchst. Dass du nichts vermisst. Dass es diesen Teil deiner Seele nie gab, dass es diese Seele nie gab, dass du nie etwas verloren hast.

„Was jetzt ist, ist Wahrheit.“, wirst du sagen und du wirst es nicht nur einmal sagen, sondern es zu deinem Mantra machen, weil es dir hilft nicht wahnsinnig zu werden.

Und du wagst nicht, zu hoffen oder zu träumen, denn was du inzwischen mehr fürchtest als Schmerzen oder den Tod, ist die Schwäche.

Du bist inzwischen stark, stärker als die anderen. Und deshalb ist deine Wahrheit die Wahrheit, deswegen hast du Recht, deswegen überlebst du, deswegen brauchst du nichts. Du nimmst Angst und Einsamkeit, Neid und Sehnsucht und machst daraus noch mehr Hass und Entschlossenheit und Verachtung.

Und so lebst du dann; in deiner persönlichen kleinen Hölle. Dann sind sie fertig mit dir.

So funktioniert Rosenkreuz, so funktioniert Esszett. Und so funktionierst du, ob du es willst oder nicht. Du kannst sie lieben oder hassen, sie vergöttern oder sie verfluchen, es ist völlig gleichgültig. Deiner Angst, deiner Dunkelheit, deinem Wahnsinn, deinem jämmerlichen Selbst kannst du nicht mehr entkommen.

Die Bestie kann ihren Meister hassen - vielleicht kann sie ihn sogar töten. Aber entkommen kann sie ihm nicht. Träume und Hoffnungen, so etwas gibt es nicht in dieser Welt.
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Die Wurzeln von Rosenkreuz reichen einige Jahrhunderte zurück in die Zeit der Aufklärung und liegen ironischerweise in den Bemühungen wohlmeinender Wissenschaftler, die Natur paranormaler Fähigkeiten zu erforschen, um diese wenn möglich zu trainieren und der Menschheit nutzbar zu machen. Wie unschwer zu erkennen ist, ist dieses Unterfangen spektakulär gescheitert. Einige dieser Wissenschaftler scheinen nicht ganz so wohlmeinend gewesen zu sein, wie die anderen.

Seitdem ist Rosenkreuz, was es ist. Es ist immer noch eine Forschungsanstalt - unter anderem. Auch das Objekt des Interesses hat sich nicht geändert. Rosenkreuz ist die weltweite, wenn auch geheime, Nummer eins was die Erforschung von Psi-Fähigkeiten und deren Trainingsmöglichkeiten angeht. Und sie sorgen dafür, dass sie es bleiben.

Esszett rekrutiert sich hauptsächlich aus Rosenkreuz. Ein weit verzweigter Geheimbund, der seinen eigenen Gesetzen folgt und sich nicht um Recht und Ordnung einer Menschheit schert, die er verachtet. Es ist nicht ganz klar, was Esszetts Ziele waren und sind. Paradoxerweise läuft es wohl darauf hinaus, die Fähigkeiten, die Rosenkreuz nutzbar macht, auch zu nutzen.

Um in der Schlangengrube, die Esszett ist, zu überleben, muss man groß sein oder giftig. So einfach. Leben und Sterben sind hier nichts als das Recht des Stärkeren und die Pflicht des Schwächeren. Loyalität ist nur der Zeitraum bis zum nächsten Verrat.

Die Organisation hat also verschiedene Probleme. Ihren Bestien mangelt es an Ergebenheit, an Motivation, an Teamgeist. Zum Glück gibt es eine einfache Antwort: Kontrolle. Die einfachste und effektivste Art der Kontrolle ist Angst. Sie ist der Motor Esszetts. Hier wird dir nicht mit dem Tod gedroht. Der Tod ist alltäglich, im Grunde bist du schon tot. Nein, Esszett kennt seine Monster, kennt ihre Angst.

Sie hassen, verabscheuen, verachten Schwäche. Es gibt nur zwei Dinge, die man verdienen kann, in den Diensten Esszetts: Geld und Macht. Geld ist Macht, Macht ist Überlegenheit, ist Stärke, ist Überleben. Macht ist das einzige, wonach wir streben, weil alles andere ausgebrannt wurde, weil wir uns nicht mehr erinnern können, dass es andere Dinge gibt, weil Macht Sicherheit bedeutet. Solange es jemanden gibt, der stärker ist als du, bist du nicht sicher.

Sie sind immer stärker als du.

Macht ist das einzige, was sie dir nehmen können. Schwäche ist ihre Drohung; Unterlegenheit. Sie haben eine Reihe sehr wirkungsvoller Methoden entwickelt, dir diese Unterlegenheit vor Augen zu führen. Sie können dich schwach und hilflos machen, sie können dich daran erinnern, wie Verzweiflung schmeckt oder wie sich ein Todeswunsch anfühlt, solltest du es vergessen haben. Und du weißt, sie haben das Recht dazu, weil sie stark sind und du schwach.

Und das zähmt ihre Bestien. Die Angst schafft Ergebenheit und blinde Machtgier. Und Macht ist unsere Motivation.

Nur an Teamgeist mangelt es den Monstern.

Sie sind misstrauisch, haben aus jedem Verrat gelernt, den sie begangen haben oder der an ihnen begangen wurde. Sie sind schlau und berechnend, rücksichtslos und soziopathisch. Sie sind perfekte Produkte Rosenkreuz’. Perfekte kleine Sklaven, perfekte kleine Dämonen in ihrer eigenen Hölle. Sie hassen und fürchten ihre Meister und sie hassen und fürchten sich gegenseitig. Sie sind einsam, denn nur Einsamkeit ist Sicherheit.

Sie bringen sich gegenseitig um, wenn sie es für nötig erachten; so ein Schlangenleben ist nicht viel wert. Sie passen sich an, ziehen sich zurück. Sie erschaffen eine Maske aus Ergebenheit und Machtgier, hinter der sie sich sicher fühlen. Sie überlegen dreimal, was sie sagen, wie viel sie sagen und zweimal, was sie denken. Sie glauben an kein anderes Ziel als an ihre eigene Macht. Sie werden undurchschaubar, verschlagen, ein Risiko.

Sie machen ihren Meistern Angst.
Zum Glück gibt es eine einfache Antwort: Kontrolle.

Und da komme ich ins Spiel.
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Es gibt Momente, da durchschaue ich das System. Ich kann praktisch sehen, wie die Zahnräder ineinander greifen, wie sich alles zusammenfügt, zu einem einzigen großen, genialen, kranken Perpetuum Mobile. Ich kann sehen, wie aus Angst noch mehr Angst wird, wie Leid Grausamkeit erzeugt und Grausamkeit Leid. Ich kann sehen, wie die Monster immer neue Monster erschaffen und schließlich zu Meistern werden, wie die Schlangen sich gegenseitig fressen. Ich kann sehen, wie sie sich alle hassen und voreinander fürchten und wie sie sich selbst hassen und fürchten. Ich kann sehen, wie sinnlos und vergeblich das alles ist.

Und dann bricht das alles über mir zusammen. Denn ich bin ein Teil davon. Ich habe meinen Platz zwischen den sich drehenden Zahnrädern, ich bin Teil des Systems, habe meinen Anteil an Angst, Leid und Grausamkeit. Ich bin einer von ihnen, eines von Esszetts Ungeheuern, eine der Schlangen.

Wenn das passiert, wenn ich das alles für einen Moment lang verstehe, dann fühle ich mich machtlos angesichts dieser Maschinerie. Es gibt nichts, was ich tun kann. Das Atmen fällt mir schwer, meine Hände zittern und mein Herz rast und das einzige, was ich tun kann, um nicht den Verstand zu verlieren, ist vergessen. Ich vergesse, was ich weiß. Ich vergesse den Gedanken, dass es anders sein könnte. Was jetzt ist, ist Wahrheit. Was jetzt ist, ist Wahrheit. Was jetzt ist, ist Wahrheit...

Und dann werde ich ruhiger, atme tief ein und erinnere mich daran, dass ich stark bin und dass die Dunkelheit kein Licht braucht. Ich weiß, was ich brauche.
Die Stimmen sind noch leise, in meinem Kopf ist ein gleichmäßiges Rauschen, das in wenigen Stunden zu ohrenbetäubender Lautstärke anschwellen wird. Meine Hände zittern immer noch, sie werden auch nicht von allein aufhören. Mein Puls ist zu schnell.

Das ist nicht gut, ich wollte nicht mehr zurück ins Appartement. Nach dieser Mission wollte ich sie nicht wiedersehen. Sie muss wahnsinnig geworden sein. Was denkt sie sich?
Ich gehe natürlich trotzdem zurück. Mir bleibt nichts anderes übrig, das Rauschen wird lauter und ich kann nichts dagegen tun. Natürlich. Ich brauche es.

Sie ist da, sitzt in ihrem Sessel, starrt aus dem Fenster, trinkt Tequila aus der Flasche. Sie trinkt nur Tequila. Weil sie ihn hasst, hat sie gesagt. Sie starrt oft stundenlang aus dem Fenster in den Himmel. Sie ist völlig wahnsinnig, das hätte mir klar werden müssen. Und nicht konform. Wahnsinnig ist nicht schlimm, aber wie konnte ich ihren Widerstand übersehen? Ich muss hier weg. Dieses Schiff wird sinken.
Ich ignoriere sie, gehe eilig in das Zimmer, das mir gehörte, und reiße die oberste Schublade des Nachtschränkchens auf.

Es ist nicht da.

Einen Moment lang starre ich ungläubig auf den leeren Platz, als bestünde die Chance, dass sich das braune Plastik der Verpackung durch meinen bloßen Willen materialisiert. Nichts.
Ich schlage das Schubfach zu und renne zurück ins Wohnzimmer.

„Wo hast du es, du alte Hexe?!“, brülle ich sie an. Ihr Blick hebt sich langsam. Leer und verschwommen klebt er an mir, bis er sich mit sichtlicher Mühe fokussiert. Sie mustert mich spöttisch. Ihr Gesicht kommt mir für einen Moment wieder so unheimlich bekannt vor. Als würde ich sie nicht erst seit drei Tagen kennen.

Es ist irgendein Trick von ihr, sie macht es die ganze Zeit. Mit ihrer Stimme, mit ihrem Gesicht, mit der Art wie sie ihre Hände bewegt. Sie summt oft ein Lied, das ich zu kennen glaube, an dessen Text ich mich aber nicht erinnern kann. Seit drei Tagen versucht sie mich wahnsinnig zu machen.

Sie schüttelt nur den Kopf, nimmt einen Schluck aus der Flasche, greift dann hinter sich und reicht mir die Dose. Zu leicht, kein Klappern. Ich will nicht darüber nachdenken, was das bedeutet. Meine Hände zittern, als ich den Deckel öffne. Leer.
„Gutes Zeug... wie Watte, oder? Sperrt alles aus, macht alles so still...“ Ihre Stimme ist leise und ihr Blick schweift wieder zum Fenster und plötzlich sieht sie alt aus. Sie muss ungefähr vierzig sein, aber ihr energischer, sehniger Körper, ihr jungenhaftes Gesicht, ihre kurzen, schwarz gefärbten Haare verraten kein Alter. Und doch sieht sie jetzt alt aus. „Haben sie dir gesagt, wie viel man davon nicht nehmen soll?“, fragt sie mich ohne den Blick vom Fenster zu lösen.

„Du hast ganz sicher genug genommen.“, knurre ich sie an und versetze dem Sessel, auf dem sie sitzt, einen Tritt. Sie zuckt nicht zusammen, wahrscheinlich spürt sie es nicht einmal. Oh Gott, ich hasse sie. Wenn sie lebensmüde ist, schön. Aber warum muss sie mich in ihren Selbstmord mitreinziehen? „Was soll das, du verfluchte Hexe? Kannst du nicht einfach von irgendeiner Brücke springen, wenn ich gar nichts damit zu tun habe? Nein, vorher sabotierst du noch unsere Mission... musstest du den Bengel töten? Verdammt, Esszett werden...“

„Ja, sie werden toben...“, kichert sie. „Kein kleiner Pyrokinet für Rosenkreuz, wie schade schade schade schade schade...“ Ihre Worte enden in einem Murmeln, das nach wenigen Sekunden in ein leises Summen übergeht. Wieder diese Melodie...
„Du bist völlig verrückt. Ich hätte dich gleich am ersten Tag denunzieren sollen, gleich beim ersten Verdacht.“ Aber sie hatte es danach gut versteckt. Da waren nur ganz kurz ganz wenige falsche Gedanken gewesen.

„Ja, mein Füchschen, ja ja ja, das hättest du tun sollen... dabei bist du so ein guter kleiner Spion... so ein guter kleiner Schnüffler... sie sind dir so gute Mütter und Väter gewesen.“, sagt sie mit bitterem Spott. Wieder trinkt sie einen Schluck Tequila und verzieht das Gesicht. Ich kann nicht anders, als sie anzustarren. Sie fängt wieder an zu summen, dann verziehen sich ihre Lippen bis sie schließlich Worte formen. „... sperrt man mich ein, im finstersten Kerker, das alles sind rein vergebliche-“ Sie bricht plötzlich ab und schweigt einen Moment.

„Weißt du, ich dachte, ich hätte... ich dachte, ich wäre nicht völlig verdammt. Ich dachte, egal was ich tue oder was sie tun oder was ich für sie tue oder sie mit mir... egal... eine Sache können sie mir nicht nehmen... eine Sache habe ich der Welt gegeben, die gut ist und schön. Eine reine, unschuldige, gute Sache, egal wie verdorben die Welt und ich sind.“ Verschwommene Bilder in hellem Licht, wie verblasst. Ein zahnloses Babylachen, winzige perfekte Zehen an einem kleinen runzligen Fuß. „Von diesem Gedanken lebe ich seit fast zwanzig Jahren... ich dachte, ich wäre so vorsichtig gewesen, so klug, so umsichtig... ich dachte, sie würden es nie finden...“

Wieder trinkt sie einen Schluck Tequila. „Gott, Füchschen... deine kleinen weißen Freunde machen alles so leise leise leise... ich fühle mich ganz allein, ohne die ganzen Stimmen... Fühlst du dich nicht einsam, wenn du das Zeug nimmst? Mein Kopf ist ganz leicht und mein Herz ganz leer...“ Sie summt wieder ein bisschen vor sich hin. Ich weiß nicht, warum ich noch hier stehe. Ich kann einfach nicht anders. Ich bin zu Tode erschrocken, innerlich erstarrt. Nur meine Hände zittern, aber das merke ich gerade genauso wenig wie das lauter werdende Rauschen in meinem Kopf...

Das Lied und ihre Stimme, ihr Gesicht und ihre Augen. Ihre Augen, nein... sie sehen mich plötzlich an, sehen mich. Sie sind bitter und anklagend und enttäuscht. Sie weint. Tränen so bitter wie ihr verhasster Tequila, wie ihr Leben. „Ich dachte sie würden dich nie finden. Nie! Wann haben sie dich gefunden? Wann? Wie gut war ich? Hattest du ein Jahr, drei, zehn? Oh, du hättest nie herkommen sollen, ich wollte dich nicht sehen, ich wollte glauben, dass es möglich ist. ...mein Wunsch, mein Begehren, kann niemand verwehren... - Nur ein Sieg, aber den gönnen sie mir nicht. Was haben sie aus dir gemacht... was haben sie... oh, du warst so klein und unschuldig und schön, mein Füchschen, so schön... das einzige Schöne, Gute, was ich je hatte.“

Sie weint und weint, ohne ihren Blick von mir zu lösen. Sie starrt mich nur an wie vorher den Himmel und aus ihren Augen, die mir so unheimlich, so fürchterlich bekannt vorkommen, weil sie meinen eigenen so schrecklich ähnlich sehen, laufen Tränen, ohne dass sie blinzelt oder sich bewegt oder irgendetwas tut, außer mich anstarren und weinen.

Ich gehe ohne ein weiteres Wort. Ich fühle nichts - das sowieso nicht - und denke nichts, für lange Zeit. Ich entferne mich einfach immer weiter von dem Appartement, in das ich nie hätte zurückkehren sollen, und von dieser verrückten, ausgebrannten Esszett-Agentin, die Rosenkreuz als letzte, vergebliche Rache einen Pyrokineten gestohlen hat und verbotene Lieder singt. Ich denke nichts und fliehe und merke erst viel später, dass ich renne.

Mein Herz rast und meine Hände zittern so stark, dass ich vier Versuche brauche, um mir eine Zigarette anzuzünden. Was jetzt ist, ist Wahrheit. Was jetzt ist, ist Wahrheit. Was jetzt ist, ist Wahrheit... Aber ich habe einen Fehler begangen, denn das war nicht mein erster Gedanke.

Mein erster Gedanke war, dass bisher noch nie jemand um mich geweint hat.
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