Ask for Answers |
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Time to pass you to the test.
Hanging on my lover's breath.
Always coming second best.
Pictures of my lover's chest.
Es ist Zeit, sich zu entscheiden. Ich muss mich entscheiden.
Mich entscheiden, wie es weitergehen soll.
Es hängt von dir ab.
Ich sehe dich an. Du schläfst. Dein Brustkorb hebt und senkt sich leicht mit jedem Atemzug.
Ich hänge viel zu sehr daran. An deinem Atem, an dir...
Ich bin schon längst abhängig.
In deiner Gegenwart fühle ich mich, als käme ich immer nur an zweiter Stelle.
Ich sollte mich gegen dich entscheiden, sollte diese schlaflose Nacht noch irgendwie durchstehen und dann gehen.
Ich stehe auf und gehe ans Fenster. Sehe auf das düstere, ruhige Meer. Auf die so friedlich wirkenden dunklen Wellen, die immer näher kommen, bis sie kraftvoll über den Strand rollen. Die mattweißen Schaumkronen sind im Dunkelblau der Nacht gut zu erkennen. Sie schieben sich ein Stück den Strand hinauf, verschmelzen mit ihm.
Und versickern im Sand.
Ich fühle mich wie eine dieser Wellen.
Ich sollte gehen.
Das Bild von dir, von deinem schönen, schlafenden Körper, schwebt immer noch vor meinem Blick, ich werde es einfach nicht los. Ein Teil von mir verhindert es.
Ich weiß, dass es keine zweite Chance gäbe.
Wenn ich jetzt gehe, dann für immer. Dann werde ich dich nie wieder sehen.
Der Gedanke jagt Schmerz und Euphorie durch meinen Körper.
Ich sehne mich so sehr nach Freiheit!
Und doch vermisse ich dich schon bei dem bloßen Gedanken.
So oft schon wollte ich dich verlassen, so oft...
Aber vielleicht schaffe ich es heute. Es ist eine ganz einfache Entscheidung. Ganz einfach.
Vielleicht, wenn ich noch ein wenig den Wellen zusehe...
Vielleicht, wenn ich näher heran gehe...
Wenn ich die Wellen spüren kann und hören, was sie mir zuflüstern...
Get through this night, there are no second chances.
This time
I might.
To ask the sea for answers.
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Always falling to the floor,
softer than it was before.
Dog boy - media whore,
it's who the hell you take me for.
Immer wieder falle ich. Und mit jedem Mal nehme ich die Schmerzen weniger wahr.
Nehme jedes Mal immer weniger wahr...
Es ist seltsam, an was man sich gewöhnen kann...
Eine Zeit lang dachte ich, dass ich es ertragen würde, solange ich nur bei dir bleiben darf.
Damals war mein Wunsch nach Freiheit nur eine vage Ahnung, etwas, dessen ich mir nie wirklich bewusst war. Aber aus dem Wunsch wurde Sehnsucht.
Sie ist schon so stark, wütet in mir wie die tobende See.
Inzwischen vermisse ich sie schmerzlich - meine Freiheit.
Du hast sie mir genommen, wie du mir auch soviel Anderes genommen hast.
Für was zur Hölle hältst du mich? Was bin ich in deinen Augen?
Zu was machst du mich?
Und zu was lasse ich mich machen? Wer bin ich geworden? Was bin ich geworden?
Die Antwort auf diese Frage lässt einen dumpfen Schatten von Panik in mir aufsteigen.
Nicht mehr.
Warum nicht? Es sollte mich viel mehr schockieren, sollte mir viel mehr Angst machen. Woher kommt diese Apathie?
Ich kenne sie. Sie ist genauso kalt, wie das Wasser zu meinen Füßen, aber viel weicher.
Sie hat schon so oft meinen Sturz aufgehalten...
Ich darf nicht länger bleiben. Ich muss gehen. Sofort.
Aber warum stehe ich immer noch hier? Starre aufs wogende, traurige, graue Meer?
Ich spüre, wie die eisigen Wellen gierig am Sand unter meinen Füßen reißen...
Ich stelle mir vor, wie die feinen Sandkörner im wogenden Grau verschwinden, während ich langsam einsinke.
Warum zögere ich?
Hoffe ich denn wirklich, auf diese Art Antworten zu finden?
Antworten. Oh, ich brauche sie so dringend!
Solange ich nicht weiß, was mich hier festhält, was mich mit solcher Macht an dich fesselt, kann ich mich diesem Etwas nicht entgegenstellen.
Solange bin ich machtlos.
Machtlos, so machtlos...
Vielleicht sollte ich einfach aufgeben. Diesen sinnlosen, zerstörerischen Kampf auf diese Weise beenden. Mich in diese schleichende, neblig-weiße Apathie sinken lassen. Einfach den dummen Wunsch nach Freiheit begraben und mich ergeben...
Dann würde es auch sicher nicht mehr schmerzen.
Es würde diese Selbstzerstörung beenden...
Give up this fight, there are no second chances.
This time
I might.
To ask the sea for answers.
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These bonds are shackle free,
wrapped in lust and lunacy.
Tiny touch of jealousy,
these bonds are shackle free.
Was bindet mich denn an dich? Was ist es, was dir Macht über mich gibt?
Habe ich sie dir selbst gegeben?
Ich erinnere mich...
Diese Ketten habe ich mir freiwillig anlegen lassen. Ich habe es zugelassen...
Eingehüllt in Lust und Wahnsinn...
Damals habe ich es nicht erkannt, aber es war ein Fehler.
Was uns aneinander bindet, kann uns nur zerstören.
Mich ganz sicher... es hat schon angefangen...
Es ist nur Lust und Wahnsinn. Und dieser Hauch von Eifersucht, der dich immer wieder dazu treibt, die Ketten fester zu ziehen.
Ich ersticke.
Langsam und qualvoll. Ich habe schon beinahe vergessen, wie es ist, Luft zu holen...
Get through this night, there are no second chances.
This time
I might.
To ask the sea for answers.
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These bonds are shackle free
These bonds are shackle free
These bonds are shackle free
These bonds are shackle free
Ich habe all dies frei gewählt...
Ich kann dich nicht verlassen. Es war von Anfang an zu spät dafür.
Ich habe die Chance verpasst und es gibt keine zweite.
Es gibt nie zweite Chancen.
Ich könnte nicht mehr ohne dich leben. Ich habe doch verlernt, wie man atmet,
bin vollkommen abhängig vom Heben und Senken deines Brustkorbes.
Ich kann es einfach nicht...
Aber ich will fliehen. Alles in mir schreit danach.
Und dieses Mal werde ich es auch schaffen.
Es ist doch so einfach. Ich muss blind gewesen sein.
Nicht du bist es, dem ich entkommen muss...
Das Wasser ist so kalt, dass es mir den Atem verschlägt.
Aber vielleicht ist es auch nur dein Fehlen, das ihn stocken lässt.
Es ist gleich. Ich werde ihn nicht mehr brauchen.
Es ist nicht mehr weit. Ich habe es schon fast geschafft, dich zu verlassen.
Es ist gar nicht schwer.
Die Wellen ziehen gierig an meinem Körper.
Ich fühle mich wie eine von ihnen.
Ich fühle mich wie eines der verschollenen Sandkörner.
Nicht mehr lange und ich werde endlich wieder frei sein...
Get through this,
there are no second chances.
This time.
To ask the sea for answers.
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Wie konnte ich nur glauben, das Meer könnte mir keine Antworten geben?

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Fanfiction |
© 2005 by Elster |
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