Ganz still ist es in der Natur , 
sie liegt im tiefen Schlafe nur. 
Ein weißes Tuch ist über die Erde gewoben, 
still und leis kam es von oben. 
Den verschneiten Wald umgibt Stille, 
Ruhe und Frieden, kein Menschenwille. 
So liegt das Tuch nun eine Zeit, 
bis sich die Erde macht bereit. 
Dann sprießt es hier und dort, 
der Frühling jagt den Winter fort. 
Über dies die Sonne lacht, 
gibt Wärme für die Frühlingspracht 
 

 
 

Jubelnd steigt der Vogel in die Lüfte, 
man riecht die zarten Frühlingsdüfte. 
In der Zeitenlauf ist die Natur erwacht, 
hat ein Wunder vollbracht. 
Leblos standen die Bäume noch vor einigen Tagen, 
nun herrlich Blüten und Blätter sie tragen. 
Tief aus der Erde emporkommen 
die schönsten Blumen hervor. 

Der Herr hat alles mit Liebe erdacht, 
und ein großes Werk vollbracht. 
Der Mensch kann staunen nur, 
über die Schönheit der Natur. 

 
 
 
 

 

Wohin auch meine Augen blicken,
erblüht ist die Natur,
welch ein Entzücken.
Die Vögel singen in den Bäumen,
laden ein zum Träumen.
Kehr ich in mein Inneres ein ,
glaub ich im Paradies zu sein.
So schön hat der Herr die Welt,
mit seinen Farben erhellt.
Ein kleines Dankgebet,
ganz still und leis,
zu Gottes Ehr und Preis

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