DIE BLAUE DIVISION 
Spanier im Kampf gegen Rußland,
1941 - 1945.
 
 
 
 
Ihr Exzellenz der Generalísimo Franco

Generalísimo Francisco Franco Bahamonde (El Ferrol del Caudillo, 1892 - Madrid, 1975), damaliges Spanisches Staatsoberhaupt, schickte die berühmte spanische Blaudivision zur Bekämpfung des Kommunismus in Europa, der in Spanien so viele Tote gekostet hatte. Das war seine Form, sich den Deutschen gegenüber verbunden wegen ihrer Hilfe zu zeigen. 

In der Blaudivision waren die fünf "Blauen Staffeln" von spanischen Jadgpiloten beinhaltet. 

Insgesamt 88 freiwillige spanische Jagdpiloten, Veteranen des Bürgerkriegs, wurden an den Ostfront geschickt. 
 

Die Blaudivisionsoldaten waren fast ausschließlich Freiwilliger, die den Sowjets einen "Gegenbesuch" machen wollten. Die Freiwilliger wurden von Militärs kommandiert. Die freiwilligen Falangisten waren aber keine Militär, sondern Zivilisten. Sonst hätte Spanien nicht neutral bleiben können.

Man darf das Unwesen nicht vergessen, das der Kommunismus in Spanien getrieben hatte: Nonnen umgebracht, Kirchen verbrannt, Hetzjagt gegen Katholiken, Märtyrer ... Obendrein hatten die Russen die Spanische Zentralbank ausgeplündert. Dieses Gold behaltet immer noch Rußland.

Die Blaudivision wurde als 250. Division der Wehrmacht gekannt. Die waren also die Spanier in Feldgrau ...
 
Als die Nachricht der deutschen Invasion Rußlands, am Vormittag 24. Juni 1941, in Spanien bekanntgegeben wurde, fand in der Madrider Straße Alcalá – der wichtigsten – eine massive Kundgebung jungen Falangisten statt. "¡Rusia es culpable!", "Rußland ist schuldig!", war das Motto in Spanien jenige Tage.
 
 
Ihr Exzellenz der Generalísimo Franco
General Agustín Muñoz Grandes, Oberbefehlshaber der Blaudivision. 

Die Soldaten der Blaudivision sind von der Madrider "Estación del Norte" am 13. Julio 1941 abgereist. 
Die Minister Varela und Serrano Suñer (dieser ist heute mit 100 Jahren noch lebendig), Oberhäupter der Falange wie Arrese und Primo de Rivera, und Militärs von Prestige wie Moscardó und Millán Astray haben die Blaudivision verabschiedet. 

Als die Blaudivision in Deutschland gekommen ist, wurde sie herzlich willkommen. Die Freiwilliger bekamen Geschenke der deutschen Bevölkerung, wie Blumen, Zigaretten und Süßigkeiten. Die falangistischen Freiwilliger waren tiefstens beeindruckt vom neuen nationalsozialistischen Deutschland. 
 

 

Spanische Soldaten mit MG
 
Zwei Blaudivisionär mit einem Maschinengewehr.
Die spanische Fahne am Helm ist zu betrachten.
 
Mitglieder der Blauen Division
 
Angetretene span. Freiwilliger
 
 
Verschiedene Aufnahmen der Blauen Division.
 
Ángel Salamanca
 
 
 
 
Bilanz der Blauen Division
 
Grab des spanischen Soldates Marcelino Gil Martín
 
3.934 Tote,
8.466 Verwundete und
326 Vermißte oder Gefangene.
 

219 der Gefangenen konnten den 2. April 1954, nach Jahren russischen Gefangeschaft, am Bord des griechischen Schiffes "Semíramis" nach Spanien zurückkehren.

 

 
Die letzten der letzten
Spanier in der Waffen-SS
 
 

Es gab noch dazu zwei spanische SS-Freiwilligenkompanien.

Als Franco 1944 die Blaudivision zurückgeholt hat, viele spanischen Freiwilliger haben sich geweigert zurückzukehren.
Die Deutsche Botschaft in Madrid bekam eine ganze Menge Anträge, nach Deutschland heimlich zu reisen, um am Ostfront weiterzukämpfen.

Aus diesen kampflustigen Antikommunisten formierte die Waffen-SS eine kleine Legion, zu der nur zwei Kompanien gehörten:

die 101. SS-Freiwilligenkompanie (span.) und
die 102. SS-Freiwilligenkompanie (span.)

Die spanischen Kämpfer der Waffen-SS haben wegen Befehlsverweigerung leider die spanische Staatsangehörigkeit verloren.

Beide Einheiten nahmen aktiv an den Kämpfen um Krasny Bor teil. Ein Teil von ihnen war auch bei der Schlacht um Berlin dabei und geriet in russiche Kriegsgefangeschaft.

Aus dieser kehrten sie erst 1954 zusammen mit anderen Gefangenen der Blaudivision zurück, wobei rund 30 Prozent von ihnen in den Konzentrationslagern starben.
 

¡Presentes!
 
Oeruga.
 

 
 

 
 
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