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Generalísimo Francisco Franco Bahamonde (El Ferrol del Caudillo, 1892 - Madrid, 1975), damaliges Spanisches Staatsoberhaupt, schickte die berühmte spanische Blaudivision zur Bekämpfung des Kommunismus in Europa, der in Spanien so viele Tote gekostet hatte. Das war seine Form, sich den Deutschen gegenüber verbunden wegen ihrer Hilfe zu zeigen. In der Blaudivision waren die fünf "Blauen Staffeln" von spanischen Jadgpiloten beinhaltet. Insgesamt 88 freiwillige spanische Jagdpiloten, Veteranen
des Bürgerkriegs, wurden an den Ostfront geschickt.
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Man darf das Unwesen nicht vergessen, das der Kommunismus in Spanien getrieben hatte: Nonnen umgebracht, Kirchen verbrannt, Hetzjagt gegen Katholiken, Märtyrer ... Obendrein hatten die Russen die Spanische Zentralbank ausgeplündert. Dieses Gold behaltet immer noch Rußland.
Die Blaudivision wurde als 250. Division der Wehrmacht
gekannt. Die waren also die Spanier in Feldgrau ...
Als die Nachricht der deutschen Invasion Rußlands,
am Vormittag 24. Juni 1941, in Spanien bekanntgegeben wurde, fand in der
Madrider Straße Alcalá – der wichtigsten – eine massive Kundgebung
jungen Falangisten statt. "¡Rusia es culpable!", "Rußland ist
schuldig!", war das Motto in Spanien jenige Tage.
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General
Agustín Muñoz Grandes, Oberbefehlshaber der Blaudivision.
Die Soldaten der Blaudivision sind
von der Madrider "Estación del Norte" am 13. Julio 1941 abgereist.
Als die Blaudivision in Deutschland
gekommen ist, wurde sie herzlich willkommen. Die Freiwilliger bekamen Geschenke
der deutschen Bevölkerung, wie Blumen, Zigaretten und Süßigkeiten.
Die falangistischen Freiwilliger waren tiefstens beeindruckt vom neuen
nationalsozialistischen Deutschland.
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219 der Gefangenen konnten den 2. April 1954, nach Jahren russischen Gefangeschaft, am Bord des griechischen Schiffes "Semíramis" nach Spanien zurückkehren.

Es gab noch dazu zwei spanische SS-Freiwilligenkompanien.
Als Franco 1944 die Blaudivision zurückgeholt
hat, viele spanischen Freiwilliger haben sich geweigert zurückzukehren.
Die Deutsche Botschaft in Madrid bekam eine ganze
Menge Anträge, nach Deutschland heimlich zu reisen, um am Ostfront
weiterzukämpfen.
Aus diesen kampflustigen Antikommunisten formierte die Waffen-SS eine kleine Legion, zu der nur zwei Kompanien gehörten:
die 101. SS-Freiwilligenkompanie
(span.) und
die 102. SS-Freiwilligenkompanie
(span.)
Die spanischen Kämpfer der Waffen-SS haben wegen Befehlsverweigerung leider die spanische Staatsangehörigkeit verloren.
Beide Einheiten nahmen aktiv an den Kämpfen um Krasny Bor teil. Ein Teil von ihnen war auch bei der Schlacht um Berlin dabei und geriet in russiche Kriegsgefangeschaft.
Aus dieser kehrten sie erst 1954
zusammen mit anderen Gefangenen der Blaudivision zurück, wobei rund
30 Prozent von ihnen in den Konzentrationslagern starben.