Eltern, die allt�gliche Krankheit
by:BMB
(Schulaufgabe: Rede �ber ein Selbstgew�hltes Thema
10.klasse
Sept.2003
Tja, der Titel macht sich selbstverst�ndlich oder? Also fange ich lieber gleich damit an die Krankheit zu beschreiben.
Symptom eins: Kopfweh.
Wir kennen sie alle: solche S�tze wie ''Du hast den M�ll nicht runter gebracht!!'' oder ''Du kommst schon wieder zu sp�t!!'' oder der Klassiker ''Wie sieht denn dein Zimmer schon wieder aus?!Ich hab dir schon vor zwei Tagen gesagt, dass du es aufr�umen sollst!!" Kommt euch das bekannt vor? Glaube ich schon.
Und jeder Satz gleicht dem Stich einer nervigen Migr�ne, gegen die Aspirin leider nicht anzuwenden ist.
Symptom zwei: Fieber.
Ich glaube wir haben alle schon mal erlebt wie peinlich Eltern manchmal sein k�nnen. Ich errinnere mich dran wie mein Vater mich einmal, als ich in der 5.Klasse war von der Schule abgeholt hat. Es gen�gte ihm nicht mich �ber den Lautsprecher ausrufen zu lassen, sondern er kam pers�nlich in meinem Klassenzimmer. In abgetragene Jeans und T-shirt platzte er pl�tzlich in den Raum.
Ich mu� euch was �ber meinen Vater erz�hlen: seine Stimme ist, wie die von jedem typischen Texaner, tief, schroff, und laut. Vor allem laut. Meine Freundinnen hatten schon immer alle Angst vor ihm. Sie meinten immer er wurde mich anbr�llen, obwohl das eigentlich sein normaler Ton ist. Mein Daddy selber war mir aber nicht peinlich... so ist er eben. Ich kann ihn mir schon gar nicht anders vorstellen. Aber was mir peinlich war, war die kleine Rede die er spontan vor meine Klasse hielt �ber Morale und Ehrgeiz und �hnlichem.
Mein Gesicht wurde mit hei�er und roter mit jedem Wort: Fieber. (Leider nicht so schlimm dass ich am n�chsten Tag daheim bleiben durfte).
Und nun, Symptom drei: �belkeit.
Eltern sind nicht immer fair, (obwohl ich zugeben muss dass sie es normalerweise versuchen). Zum Beispiel als mein kleiner Bruder zum ersten Mal gegen meinem �lteren Bruder im Schach gewonnen hatte, nervte er ihn damit, bis mein �lterer Bruder ihn schlug. Ich, als gro�e Schwester habe ihn damit verteidigt indem ich meinen �lteren Bruder geschlagen habe. (Also, ich finde er hat es verdient). Meine Eltern fanden es leider nicht, und ich habe dann auch Hausarrest bakommen.
Mir wurde leicht �bel von dieser Ungerechtigkeit.
Eltern sind manchmal genauso anstrengend f�r uns wie wir f�r sie. Man muss ihnen alles erkl�ren! "Nein Daddy, Eminem hat nichts mit S��igkeiten zu tun." oder "Keine Angst Mom, du n�usst mir nicht erkl�ren wo die Babys herkommen." Manch Eltern haben noch nicht mal begriffen dass die W�rter 'groovy' und 'peace' schon l�ngst ersetzt worden sind durch W�rter wie 'cool' oder 'geil'.
Aber, naja...wenn wir ganz ehrlich sind, ohne sie w�ren wir nicht hier. Sie sind meisten da wenn wir sie brauchen, schauen dass wir ein Dach �ber'm Kopf haben, und sorgen daf�r dass wir was zum Essen haben...
Als ich mal ein bisschen sauer auf meinen Daddy war, sagte ich, dass ich meinen Kindern sowas nie antun w�rde; dass ich sie nie so erziehen w�rde, und er sagte, "Wenn du sie liebst, dann wirst du es tun".
Und denkt dran; unsere Kinder werden eines Tages genauso �ber uns reden.
Ich muss auch sagen, dass seit meine Eltern so weit weg sind, dass ich sie TOTAL vermisse!
Also zum schluss glaube ich dass ich meinen Titel �ndern m�chte:
Eltern; die allt�gliche Krankheit, ohne die man nicht leben kann.
Danke.
                                            -BMB
Hosted by www.Geocities.ws

1