Soziobiologie
mit besonderer
Berücksichtigung des Menschen
Universität Salzburg
WS 2008/09
Dipl.-Biol. Dr.h.c. Remigius Geiser / Salzburg
Mit dem Erscheinen der deutschen
Ausgabe des Standardwerkes 'Evolutionäre Psychologie' von D.M. BUSS hat die
soziobiologische Debatte jetzt auch in den deutschsprachigen Ländern wieder an
Boden gewonnen. Die Soziobiologie als Produkt der darwinistischen Revolution
wird unser soziales Denken und damit auch unser gesellschaftliches
Zusammenleben in den kommenden Jahrzehnten noch sehr fundamental verändern.
"Wahre
Nächstenliebe ist eine Geisteskrankheit."
"Gewaltbereitschaft und Mordlust steigern den Sexappeal des Mannes."
"Wir sind für den Ehebruch programmiert."
"Völkermord bedeutet den Sieg der Tüchtigen."
"Vergewaltigung von Frauen ist ein natürlicher Vorgang."
"Kindermord ist eine gesunde Verhaltenstendenz."
"Macht ist das wirksamste Aphrodisiakum."
"Diskriminierung von Behinderten ist dem Menschen angeboren und steigert
seine Fitness."
"Treue ist die Tugend des Minderwertigen, Eifersucht sein Schicksal."
Solche und viele andere extrem provokative Aussagen der Soziobiologie
haben in den letzten Jahrzehnten zunehmend für erregte Debatten gesorgt.
In dieser Vorlesung sollen die allgemeinen Grundlagen der Soziobiologie
wissenschaftlich dargestellt und insbesondere ihre Sichtweise des menschlichen
Sozialverhaltens beleuchtet werden. Für einschlägige Diskussionen wird
ausreichend Gelegenheit sein.
Themenumfang der Vorlesung in Stichworten:
Kreationismus * Biologismus * Reduktionismus * genetischer Determinismus
* kulturelle Überformung Naturromantik *
der edle Wilde * Moralismus * adaptive Insuffizienz * Fakt und Empfehlung *
Replikatoren Überlebensmaschinen *
Egoismus * allgemeiner Darwinismus * ultimate & proximate Ursachen *
Konflikte Dominanz * Kannibalismus *
frequenzabhängige Selektion * evolutionsstabile Strategie * Kooperation reziproker Altruismus * Spieltheorie *
Gefangenendilemma * Tit for Tat * moralistische Aggression * doppelte Moral *
Gruppenkonflikte * Krieg * Binnenmoral * Ostrazismus * Genverwandtschaft *
Hamilton-Ungleichung Gruppenselektion & Individualselektion * direkte &
indirekte Fitness * Nepotismus * Blutrache
Elterninvestment * r/K-Modell * Lacks Prinzip * sekundäre
Sexualproportion * Fisher-Prinzip * Trivers-Willard-Prinzip * Siblizid *
Eltern-Kind-Konflikte * Elternmanipulation * Eusozialität * soziale
Insekten haplodiploide
Dreiviertelverwandtschaft * Termiteninzucht * Blattlaussoldaten * Nacktmulle *
sexuelle Selektion * Pillenknick * epigame Merkmale * Handicap-Prinzip *
fluktuierende Asymmetrie * Hamilton-Zuk-Hypothese * Histokompatibilität *
Spermienkonkurrenz * Kleptogamie * kryptische Partnerwahl Sexualmonopol * Polygynie * Polyandrie *
Monogamie * Promiskuität * Paarungsaufwand versus Elternaufwand *
Concorde-Fehler * Vaterschaftswahrscheinlichkeit * Hahnrei * Vergewaltigung *
Infantizid Bruce-Effekt
Lektüreplan
zu den einzelnen Vorlesungseinheiten
Bei den Kapiteln 1 bis 11 von Dawkins sind unbedingt
immer auch die aktualisierenden Nachbemerkungen mit inbegriffen.
1) Vorurteile und
Mißverständnisse Voland S. V - X und Kap. 1.2 Dawkins S. 7 - 22 und Kap. 1
2) Grundlagen des genetischen
Egoismus Dawkins Kap. 2, 3, 4
und 13
3) Strategien des Gruppenlebens
allgemein Voland Kap.1.1, 2.1.1,
2.1.2, 2.1.3, 2.2.1, 3.1.4.2 Dawkins Kap.5
4) Reziproke Strategien Voland Kap. 2.2.2, 2.2.2.1, 2.2.2.2 Dawkins Kap. 12
5) Gruppenphänomene Voland Kap. 2.2.3
6) Verwandtenselektion Voland Kap. 2.2.2.3, 4.2.4.1, 4.2.4.2 Dawkins Kap. 6
7) Pauschales Elterninvestment Voland Kap. 4.1.1, 4.1.2 Dawkins Kap. 7
8) Differenziertes
Elterninvestment Voland Kap.
4.2.1, 4.2.2, 4.2.3, 4.3 Dawkins Kap. 8
9) Eusozialität Voland Kap. 2.1.4 Dawkins Kap. 10
10) Paarungswettbewerb Voland Kap. 3.1.1, 3.1.2, 3.1.3, 3.1.4.1, 3.1.5,
3.1.8
11) Fortpflanzungssysteme Voland Kap. 3.2
12) Partnerausbeutung Voland Kap. 3.1.6, 4.1.3, 4.2.4.3, 3.1.7 Dawkins Kap. 9
[ 13) Memetik
Dawkins Kap. 11 ]
Literaturvorschläge
für die Vorlesung
Die beiden Bücher für
den Lektüreplan:
Voland, Eckart, 2000: Grundriss der Soziobiologie, 2. Auflage. - Spektrum,
Heidelberg.
Das Buch der Wahl für die Vorlesung. Bedarf aber
unbedingt der Ergänzung durch:
Dawkins, Richard, 1998: Das egoistische Gen, überarbeitete Neuausgabe. -
Rowohlt, Reinbek.
Ein Klassiker, den nicht nur jeder Soziobiologe,
sondern auch jeder gebildete Mensch gelesen haben sollte.
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Sonstige Literatur nach
Lust und Laune:
Baker, Robin, 1997: Krieg der Spermien. - Limes, München.
Amüsante Behandlung der Vorlesungseinheiten 10
bis 12, soweit sie sich auf den Menschen beziehen. Liest sich streckenweise wie
ein Pornoheftlein.
Blackmore, Susan, 2000: Die Macht der Meme / Die Evolution von Kultur und Geist. -
Spektrum, Heidelberg.
Standardwerk zur weiteren Vertiefung von
Vorlesungseinheit 13. Etwas
spekulativ.
Buss, David M.,
2004: Evolutionary Psychology, 2nd edition. - Pearson,
Umfassende Behandlung der Humansoziobiologie auf
dem neuesten Stand des Wissens.
Eibl-Eibesfeldt, Irenäus, 1997: Die Biologie des menschlichen Verhaltens, 3. Auflage. -
Seehamer, Weyarn.
Detailreiches und kompetentes Standardwerk,
bringt nicht nur das Sozialverhalten des Menschen. Kritische Distanz zu
Dawkins.
Fisher, Helen, 1993: Anatomie der Liebe. - Droemer Knaur, München.
Populärwissenschaftliche Behandlung der
Vorlesungseinheiten 10 bis 12 mit Bezug auf den Menschen.
Hölldobler, Bert & Wilson, Edward
O., 1990: The Ants. - Springer, Berlin.
Wer sich in die Vorlesungseinheit 9 versenken
will, findet hier Unmengen an hochkarätigen Details.
Paul, Andreas, 1998: Von Affen und Menschen / Verhaltensbiologie der Primaten.
- Wiss.Buchges., Darmstadt.
Macht deutlich, wie sehr der Mensch in seinem
Sozialverhalten inmitten der Primaten eingewurzelt und eigentlich nur eine
normale Variante dieser Tierordnung ist.
Ridley, Matt, 1998: Eros und Evolution / Die Naturgeschichte der Sexualität. -
Knaur, München.
Populärwissenschaftliche Behandlung der
Vorlesungseinheiten 10 bis 12.
Ridley, Matt, 1999: Die Biologie der Tugend / Warum es sich lohnt, gut zu sein.
- Ullstein, Berlin.
Vertiefte Reflexionen zu
Vorlesungseinheit 4.
Thornhill, Randy & Palmer, Craig T., 2000: A Natural
History of Rape. - The MIT Press, Cambridge.
Für alle, die auch nach der Vorlesung immer noch
nicht glauben wollen, daß Vergewaltigung von Frauen ein natürlicher Vorgang
ist.
Wilson, Edward O., 1998: Die Einheit des Wissens, 2. Auflage. - Siedler,
Berlin.
Allgemeinverständliche, kompetente und
versöhnliche Behandlung des Konfliktes zwischen der Soziobiologie und den
modernen Sozialwissenschaften.
Wilson, Edward O.,
2000: Sociobiology / the New Synthesis, 25th anniversary ed. -
Belknap, Harvard.
Klassiker-Nachdruck, extrem ausführlich, leider
nicht mehr ganz up to date.
Wrangham, Richard & Peterson,
Dale, 2001: Bruder Affe / Menschenaffen und die Ursprünge menschlicher Gewalt.
- Diederichs, München.
Ähnlich Paul, aber mit Schwerpunkt
Aggressionsverhalten.
Wuketits, Franz M., 1997: Soziobiologie. - Spektrum, Heidelberg.
Allgemeinverständliche Einführung in die
Soziobiologie, bringt aber zu wenig Details. Philosophisch geprägt.
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 1
Sie ist sehr umstritten
- nicht wissenschaftlich, sondern im Sinne der politischen Korrektness.
Sie löst eine für die heutige Zeit völlig ungewohnte Wissenschaftsfeindlichkeit aus.
Sie ist eine sehr unbequeme
Disziplin und nicht schmeichelhaft,
denn sie hält dem Menschen einen Spiegel vor
1859: Darwins "Origin of Species"
1975: Neo-Darwinismus (Wilson, Dawkins)
= konsequente Anwendung auf die menschliche Gesellschaft
=
Überwindung der Irrlehre von der
"Arterhaltung"
Wozu sind wir da?
"Gott hat uns erschaffen, daß wir ihm dienen und dadurch in den Himmel kommen."
Katholischer
Katechismus
"Ich möchte behaupten, daß alle Versuche vor dem Jahre 1859, diese Frage zu beantworten, wertlos sind."
G.
G. Simpson
"Die als Geisteswissenschaften bezeichneten Fächer werden immer noch so gelehrt, als habe Darwin niemals gelebt."
Dawkins
Die Soziobiologie ist die ultimative Herausforderung der
menschlichen Sozialphilosophie.
Sie ist eine völlig neue Weltanschauung, ein neues System der Welterklärung.
Die "darwinische
Revolution" (Dawkins) ist eine ideologische Revolution von
fundamentaler gesellschaftspolitischer Relevanz.
Die bisher dominierenden Weltanschauungen (= Memplexe)
werden nicht nur herausgefordert, sondern tödlich getroffen. Klar, daß sie sich
zur Wehr setzen.
opportunistische
Synonyme für Soziobiologie:
- "Verhaltensökologie" (=
Soziobiologie im Tierreich)
- "Evolutionspsychologie" (=
Humansoziobiologie)
Definition:
"Die
Soziobiologie betrachtet das tierische und menschliche Sozialverhalten
hinsichtlich seiner fortpflanzungsstrategischen Triebkräfte."
Remigius
Geiser
Reserviert gegenüber der Soziobiologie sind:
> religiöse Menschen
> sozial interessierte Menschen,
Sozialwissenschaftler, Linke
> Nationalisten, Rassisten
> Protagonisten der Menschenwürde und Menschenrechte
Besondere Ressentiments
gegen die Soziobiologie in Mitteleuropa haben 2 Gründe:
- klassische vergleichende
Verhaltensforschung (K. Lorenz / "Arterhaltung")
- besondere Sensibilität gegen
Rassismus (was paradox ist)
Religiöse
Vorurteile:
Offenbarungsreligionen sind grundsätzlich nicht
argumentierbar.
Aber: Die Konkurrenz ist groß, also wird versucht, die
Offenbarungsinhalte mit dem realen Leben zu harmonisieren. Dadurch sind sie
dann doch argumentativ zugänglich.
Quid
est homo?
Minuisti
eum paulo minus ab angelis;
Gloria et honore coronasti eum;
Et constituisti eum super opera manuum tuarum.
Omnia subjecisti sub pedibus ejus,
Oves et boves universas,
Insuper et pecora campi,
Volucres caeli et pisces maris.
Ps 8,
5-9
"Wir
sind Überlebensmaschinen - Roboter, blind programmiert zur Erhaltung der selbstsüchtigen Moleküle, die Gene
genannt werden."
Dawkins
Die Homozentrik
wurde durch die herkömmliche Humanethologie nicht grundsätzlich angetastet:
Diese war nur empirisch deskriptiv,
ohne die evolutionären Hintergründe auszuleuchten.
Soziobiologie: Die Triebkräfte des menschlichen
Verhaltens sind unterliegen einem genauso banalen Genegoismus wie die des
tierischen.
"Formavit
igitur Dominus Deus hominem de limo terrae, et inspiravit in faciem ejus
spiraculum vitae, et factus est homo in animam viventem."
Gen 2,
7
Soziobiologie: Auch die Seele wurde nicht erschaffen,
sondern hat sich natürlich entwickelt.
Die unsterbliche
Seele ist nur durch Offenbarung argumentierbar.
"Faciamus hominem ad imaginem et similitudinem nostram."
Gen
1, 26
Trivialer Genegoismus demontiert das Numinosum des Menschen.
Rein quantitativer
Unterschied zum Tierreich:
Die menschliche Intelligenz ist zwischen der des Tieres
und des Computers einzustufen,
also nichts besonderes.
jedoch qualitativer Sprung: Selbstreflexion
Die Soziobiologie ist sehr deterministisch.
Die deterministischen Erklärungsmodelle für tierisches
Sozial- und Moralverhalten dringen nahtlos in die Humansoziobiologie und damit
auch in die herkömmlichen Sozialwissenschaften ein.
Moralbegründung
durch übernatürliche Autorität (= Zehn Gebote)
Laut Soziobiologie ist jedoch die Sünde evolutionär (also vom Schöpfer?) angelegt.
"Wir könnten unser Großhirn dem Nutzen verdanken, der aus dem Übertreten der Zehn Gebote erwächst."
W.
Wickler
Die Naturrechtslehre als normativer Biologismus ist ein fundamentaler Irrtum praktisch aller
Gegner der Soziobiologie.
Die katholische Moraltheologie versucht die Zehn Gebote
auch naturrechtlich zu begründen und
muß dabei an der Soziobiologie scheitern.
Naturromantik:
Der "edle
Wilde" von Rousseau als
normativer Biologismus liegt den linken, rechten und humanitären Ideologien als
fundamentaler Irrtum zugrunde.
Das eindrucksvolle Scheitern
des Marxismus:
"Jeder
nach seinen Fähigkeiten,
jedem
nach seinen Bedürfnissen!"
Karl Marx
Der marxistische historische
Materialismus negiert die egoistischen Triebkräfte des menschlichen
Sozialverhaltens:
Urkommunismus >
Sklaverei > Feudalismus > Kapitalismus > Sozialismus > Kommunismus
"Die Soziobiologie ist in den modernen Sozialwissenschaften so willkommen wie ein Vampir in der Sakristei."
E.
O. Wilson
Rassismus
und Nationalismus
gründen auf den Prinzipien der Arterhaltung und Gruppenselektion
"Die
gesamte Bildungs- und Erziehungsarbeit des völkischen Staates muß ihre Krönung
darin finden, daß sie den Rassesinn und das Rassegefühl instinkt- und verstandesmäßig in Herz und Gehirn der
ihr anvertrauten Jugend hineinbrennt."
Adolf
Hitler
Auch K. Lorenz versuchte die sittliche Normfindung aus der Natur zwecks "Arterhaltung"
:
ein gefährlicher Weg!
Humanismus
Die ursprünglich thomistische
Arterhaltungs-Ethik und die Rousseau'sche
Naturromantik des "edlen Wilden"
liegen aber auch den modernen Begriffen des Menschenrechts und der Menschenwürde
zugrunde. Dagegen meint Dawkins, dass
"
... 'Natur, Zähne und Klauen blutigrot' unser modernes Verständnis der
natürlichen Auslese vortrefflich zusammenfasst."
"
... wir und alle anderen Tiere Maschinen sind, die durch Gene geschaffen
wurden."
Also keine edle Sonderstellung des Menschen.
Im übrigen: Auch die Weinbergschnecke begreift sich
selbst und ihre Art als Mittelpunkt der Welt.
Moralzerstörung
durch Soziobiologie:
Fast alle Ideologien streben nach sozialer Harmonie.
Doch die Soziobiologie sagt:
Das gesellschaftliche Leben wird von den genetischen Einzelinteressen bestimmt, Kooperation und sog. Altruismus gibt es nur, soweit sie dem
jeweiligen Einzelinteresse profitabel dienen.
Echte
Moral ist daher aus soziobiologischer Sicht eine Verhaltensstörung.
"Moral sollen die anderen üben und mir unterstellen."
Remigius
Geiser
"So gern wir auch etwas anderes glauben wollen, universelle Liebe und das Wohlergehen einer Art als Ganzes sind Begriffe, die evolutionstheoretisch gesehen einfach keinen Sinn ergeben."
Dawkins
Folgende Ideologien sind gegen die Aussagen der
Soziobiologie weniger reserviert:
Eugenik
Hedonismus
liberaler
Laissez-faire-Kapitalismus
(= Turbo-Kapitalismus)
Rechtverstandener
Sozialdarwinismus, zum Unterschied vom Spencerismus, ist aber keine perfekte Apologie der Reichen und
Mächtigen:
Auch gesellschaftlicher
Interessenausgleich, mit friedlichen oder unfriedlichen Mitteln, ist
Bestandteil unseres natürlichen
Verhaltens.
Man unterscheidet nicht zwischen Fakt und Empfehlung:
"Ich trete nicht für eine Ethik auf der Grundlage der Evolution ein. Ich berichte lediglich, wie die Dinge sich entwickelt haben. Ich sage nicht, wie wir Menschen uns in moralischer Hinsicht verhalten sollen."
Dawkins
Man reklamiert
genetischen Determinismus / Reduktionismus:
"De
facto determinieren Gene das Verhalten lediglich im statistischen Sinne."
Dawkins
Die Gene geben nur Reaktionsnormen
vor.
Man glaubt, die Soziobiologie negiere die kulturelle Überformung:
Tatsächlich gibt es eine Koevolution Natur - Kultur.
Kulturelemente (Meme)
sind für Gene letztlich nichts anderes als die übrige belebte Umwelt.
Eine Korrelation von kulturellem und reproduktivem
Erfolg ist nachweisbar.
Hereditätsgrade
geistig-seelischer Eigenschaften sind teilweise enorm, cfr. Zwillingsforschung.
Dies führt zwangsläufig zu einem Umsturz der modernen Sozialwissenschaften, die bisher das
menschliche Gehirn als tabula rasa betrachteten.
Man reklamiert
adaptive Insuffizienz:
Soziale Strategien sind meist extrem kompliziert und
daher fehleranfällig.
Anpassung funktioniert nur im EEA = environment of evolutionary adaptedness.
Es gibt neue Umweltbedingungen mit neuen Selektionsdrucken:
Pilleneffekt, Anonymität, Nahrungsüberfluss, Drogen etc.
Subjektiver und scheinbarer Altruismus werden nicht
durchschaut:
"Häufig
stellt sich bei genauerem Hinsehen heraus, daß scheinbar selbstlose Handlungen
in Wirklichkeit versteckt selbstsüchtig
sind."
Dawkins
Man stolpert über die anthropomorphe Ausdrucksweise der Soziobiologie:
"Gene sind egoistisch."
"Gene wollen
sich optimal fortpflanzen."
"Es freut
die Gene, wenn sie ... "
> "Die Sonne geht auf."
Man soll sich daher immer " ... als ob ... " dazudenken.
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 2
Die
Replikatoren
Sie
starben nicht aus,
denn
sie sind unübertroffene Meister
in der
Kunst des Überlebens.
Doch
dürfen wir sie nicht frei im Meer umhertreibend suchen;
dieses
ungebundene Leben
haben
sie seit langem aufgegeben.
Heute
drängen sie sich in riesigen Kolonien,
sicher
im Innern gigantischer, schwerfälliger Roboter,
hermetisch
abgeschlossen von der Außenwelt;
sie
verständigen sich mit ihr
auf
gewundenen, indirekten Wegen,
manipulieren
sie durch Fernsteuerung.
Sie
sind in dir und in mir,
sie
schufen uns,
Körper
und Geist,
und
ihr Fortbestehen
ist
der letzte Grund unserer Existenz.
Sie
haben einen weiten Weg hinter sich,
diese
Replikatoren.
Heute
tragen sie den Namen Gene,
und
wir
sind
ihre Überlebensmaschinen.
Apotheose
der Gene
Wie
Gemsen
springen
sie frei und ungehindert
durch
die Generationen,
lediglich
zeitweilig zusammen
in
Wegwerf-Überlebensmaschinen eingeschlossen,
unsterbliche
Spiralen,
die
sich von einer endlosen Kette von Sterblichen befreien,
während
sie vorwärtsdrängen
und
sich Bahn brechen
in
Richtung auf ihre separaten Ewigkeiten.
Dawkins
Die
Sichtweise des genetischen Egoismus:
Ultimate
Zweckerklärungen zielen auf die letzte Ursache, nämlich den Gen-Egoismus.
Proximate
Wirkerklärungen zielen auf den vordergründigen Mechanismus.
Beide haben recht.
Definition:
Ein Replikator
ist etwas, das
- a) kopiert
wird,
- b) gelegentlich
verändert wird,
- c) je nach seiner Qualität verschieden oft kopiert wird.
a) = Vermehrung / Multiplikation
b) = Erbsprung / Mutation
c) = Auslese / Selektion
(blind, automatisch)
a + b
+ c = Evolution
"Gene besitzen keine Voraussicht; sie planen nicht. Gene existieren ganz einfach, und einige existieren häufiger als andere - das ist alles."
Dawkins
1859 Charles Darwin / Spezieller Darwinismus
1976 Richard Dawkins / Allgemeiner Darwinismus (universal darwinism):
Jeder
Replikator-Typ mit Multiplikation, Mutation und Selektion führt zur Evolution.
Zwei Replikator-Typen sind bekannt: Gene und Meme ( evt. Prionen )
Die Soziobiologie hat für die Geisteswissenschaften den
Stein der Weisen (die Meme) gefunden.
Hohe
Qualität des Replikators ergibt sich aus:
Stabilität
(=Langlebigkeit)
Kopiergeschwindigkeit
Kopiergenauigkeit
(in Maßen!)
Replikatoren sind potentiell
unsterblich.
Hochwertigkeit
und Minderwertigkeit
Die Ressourcen
sind limitiert (limitierender Faktor!),
und damit der Genpool,
deshalb entsteht Konkurrenz
= Kampf ums Dasein.
Minderwertige
Replikatoren werden eliminiert.
Der Begriff "minderwertig" hat nichts mit
herkömmlichen Moralvorstellungen zu tun.
Zum Beispiel sind echt altruistische Replikatoren
minderwertig,
Lügner und Betrüger können dagegen sehr erfolgreich und
damit hochwertig sein.
Begriff
der Minderwertigkeit:
mindere
Fähigkeit oder Bestrebung
zur
Verwirklichung der eigenen Biostrategie (= Fortpflanzungsstrategie)
Diese Definition ist nur im biologischen Sinn zu
verstehen.
( Dieser ist jedoch ziemlich bedeutsam, auch im
menschlichen Leben! )
Das
"Individuum":
Aus Konkurrenzgründen
werden andere Replikatoren zerstört
und / oder aufgefressen.
Schutz dagegen: Gen-Mannschaften
in Überlebensmaschinen = Vehikeln
Dennoch gilt:
"Das
Gen ist die Grundeinheit des Eigennutzes."
"Gen
und Einzelorganismus sind keine Rivalen um dieselbe Starrolle im Darwinschen
Drama."
Dawkins
Die
Grundeinheit der Selektion:
Die Grundeinheit der Selektion ist nicht das Individuum, sondern das Gen, denn:
Der Genkomplex,
die Genkombination im Körper eines Individuums ist sehr kurzlebig
im Vergleich zur Lebensdauer eines einzelnen Gens,
das zahllose
Generationen durchwandert, ja potentiell
unsterblich ist.
Auch der Phänotyp
(der Körper eines Individuums)
kann nicht die Grundeinheit der Selektion sein,
da Veränderungen
nicht weitergegeben werden
und Körper nicht
kopiert werden.
Doch näherungsweise,
für die meisten soziobiologischen Überlegungen,
kann man so tun als sei das Individuum mit seinem Körper
die Grundeinheit der Selektion.
In Wahrheit ist es aber das Gen.
Dawkins´
Definition für "Gen":
Klein
genug, um viele
Generationen zu überdauern.
Groß
genug, um Phänotypqualitäten
zu kodieren, die der Selektion
unterliegen.
In der Praxis: ein bis mehrere Cistra.
Williams'
Definition für "Gen":
"Jede
beliebige Erbinformation, für die es einen Selektionseinfluß
gibt,
der
mehrere oder viele Male so stark ist
wie die Rate der endogenen Veränderung."
Zusammenarbeit der Gene im Körper
Ein bestimmtes Gen kann im Zusammenwirken mit anderen (im Individuum)
nur
statistisch selektioniert werden. ( > Rudererbeispiel von Dawkins)
"Die
Zellen eines sich geschlechtlich
fortpflanzenden Körpers arbeiten nur deshalb zusammen, weil die Meiose absolut gerecht ist."
"Was
ein Gen betrifft, so sind seine Allele seine tödlichen Rivalen,
die anderen Gene jedoch sind einfach ein Teil seiner Umwelt, vergleichbar mit der Temperatur,
mit Nahrung, Räubern oder Gefährten."
Dawkins
( Ergänzung: Auch Parasiten
und Meme sind nur Teile der Umwelt.
)
Die große Macht
der Gene zeigt sich im erweiterten
Phänotyp:
Gene manipulieren den eigenen Körper, fremde
Körper, artfremde Körper, unbelebte Umwelt. (Beispiel Mensch)
Parasiten
verschmelzen harmonisch mit dem
Wirt,
wenn sie über
dessen Gameten fortgepflanzt werden. (Beispiel
Mitochondrien, Chloroplasten)
Wozu
gibt es sexuelle Fortpflanzung?
"Geschlechtliche
Fortpflanzung und Crossing-Over sorgen dafür,
daß
der Genpool immer gut 'durchgerührt' wird und die Gene stückweise gemischt werden."
Dawkins
Hamiltons Erklärung geht noch weiter:
Sexuelle Fortpflanzung schafft ständig neue Immunsysteme
zur Abwehr der genetisch
äußerst variablen Parasiten.
Diese These kann erweitert werden
auf allgemeine
Reaktionsfähigkeit gegenüber Umweltveränderungen.
Der Gameten-Engpaß
bietet drei Vorteile:
- Organdifferenzierung
wird ermöglicht,
- ein ontologischer
Terminkalender regelt den Aufbau des Körpers
- der Organismus ist genetisch vereinheitlicht.
Die
Quintessenz des Lebens:
Die
einzige Aufgabe aller Lebewesen ist
die
optimale Fortpflanzung der eigenen Replikatoren.
(Bei dieser Definition kommt es auf jedes Wort an!)
"Eigene" Replikatoren sind die, welche das
Individuum manipulieren
(= programmieren, kodieren, steuern, regieren,
benutzen).
Es gibt Interessenkonflikte
unter den Replikatoren,
die sich darum streiten,
ein
bestimmtes Individuum zu benutzen.
( Beispiel: Virusinfektion,
Zölibat )
Gen oder Umwelt?
Das Genom
tritt in Wechselwirkung mit seiner Umwelt,
aber:
"Die
Unterschiede sind das, worauf es
beim Kampf ums Dasein ankommt;
und
bei der Evolution kommt es auf die genetisch gesteuerten Unterschiede
an."
Dawkins
Die Eigenschaften eines Organismus unterliegen also der
Selektion nur,
soweit sie genetisch programmiert sind, nicht soweit sie
umweltbedingt sind.
Die Gene programmieren nur eine Reaktionsnorm im Sinn einer kondizionalen
Strategie.
Die Umwelt
entscheidet also darüber,
welche genetisch
vorprogrammierten Alternativen verwirklicht werden.
Aber die einzelnen Individuen verfügen über
unterschiedliche
Sortimente genetisch vorprogrammierter Alternativen,
und hier setzt die Selektion
an.
"Eine
Verhaltensstrategie ist eine evolvierte
Regelsammlung, die festlegt,
mit
welcher Wahrscheinlichkeit welches Verhalten unter welchen Bedingungen gezeigt wird."
Voland
Doch es gibt auch Verhaltensweisen,
die genetisch bis ins Detail absolut
determiniert sind,
z.B. die Bekämpfung der Brutfäule durch Bienen:
anfällig X hygienisch
V
anfällig X hygienisch
V
anfällig
entdeckelnd wegwerfend hygienisch
Das Verhalten ist in diesem Fall durch Gene direkt gesteuert.
Wozu gibt es ein Gehirn?
Gene konstruieren Gehirne, statt selbst direkt zu
regieren, weil
- Nerven schneller reagieren als Eiweißproduzenten,
- konkrete Situationen nicht vorhersehbar sind,
sondern mit
Hilfe von aktuellen sensorischen
Informationen gemeistert werden,
- Lernen und Simulieren im Gehirn erfolgen müssen.
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 3
Vorteile
des Gruppenlebens:
Verringerung
des Raubdrucks
- effektivere Feindüberwachung ( Voland Abb. 2-1 p. 30 )
( mitunter
kontraproduktiv: bessere Sichtbarkeit! )
- synchronisiertes Beuteüberangebot ( Abb. 2-3 p. 31 )
- gemeinsame Verteidigung
- Verwirrungseffekt
Trotz
Aggregationsverhalten gilt der individuelle Egoismus:
Kampf um
zentrale Plätze,
jeder ist des
anderen Schutz und Konkurrent zugleich.
Hamilton:
"selfish herd".
Schutz
gegen männlichen Infantizid
- Weibchenbündnisse
- sexuelle Allianzen:
Schutz oder
Überwachung der Partnerin(nen)?
Effizienterer
Nahrungserwerb
- egoistische Trittbrettfahrerei
- bessere Ausnutzung kumulierter Nahrungsquellen
- Reziprozität nicht primär gruppenbildend
(
Informationscenter-Modell )
- kooperatives Jagen
(
Rekrutierungscenter-Modell )
Ressourcenverteidigung
(meist unter Verwandten)
- Territorium (= Nahrungsangebot) ( Abb. 2-5 p. 40 )
- Brutplätze
- Schlafplätze
- Sexualpartner
Helfer
am Nest
Sexuelle
Kooperation
Männliches
Sexualmonopol ( Vorteil nur für hochwertige männliche Individuen )
Die Kosten-Nutzen-Bilanz
des Gruppenlebens
führt zur jeweils optimalen und sensibel austarierten Balance
zwischen sozial bindenden
und trennenden Tendenzen
als Kompromiss
aus den konfligierenden gen-egoistischen
Einzelinteressen.
Nachteile
des Gruppenlebens:
Infektionsrisiko (
Abb. 2-10 p. 51 )
Lokomotion (
Abb. 2-11 p. 52 )
Reproduktive
Konkurrenz:
- verschärfte sexuelle Konkurrenz unter Männchen
- intraspezifischer Brutparasitismus
- reduzierte reproduktive Fitness durch sozialen Stress
(Abb. 2-12 p. 57)
Endokrine
reproduktive Repression wirkt negativ auf:
Gonadenentwicklung
Geschlechtsreife
sexuelle
Konzeptivität
Spermatogenese
Ovulation
Blastozystenimplantation
Embryonalentwicklung
Fetalentwicklung
Laktation
Brutfürsorge
- direkte Kontrazeption durch Kopulationsstörungen
- weiblicher Infantizid
( incl. infantizidalem Kannibalismus )
Kampf
Kämpfe enden selten
tödlich, doch nicht wegen "Arterhaltung", sondern wegen
- rechtzeitiger
Subordination des Unterlegenen
- bilateraler Vermeidung
der Eskalationskosten
- egoistischer
"Begnadigung".
Ob ein Konflikt durch Kampf oder kampflose Subordination
gelöst wird,
entscheidet sich nach der Formel:
Profiterwartung mal Siegesgewissheit > Kostenprognose
( Abb. 2-19 p. 78 )
Dominanz
starke Korrelation
zwischen sozialem Rang und reproduktivem Erfolg
bei männlichen
Individuen => Sexualdimorphismus
( Tab. 2-6 p. 85 )
bei weiblichen
Individuen:
( Tab. 2-7 p. 86 ) ( Abb. 2-21 p. 87 )
Menschlicher Sozialstatus und Despotismus
Die Sozialstruktur rezenter,
"egalitärer" Gesellschaften von Jägern und Sammlern
sowie unseres nächsten
Verwandten, des Schimpansen,
berechtigt zu Rückschlüssen
über unser EEA:
Das
Streben nach sozialer Vormachtstellung steigert den Fortpflanzungserfolg.
( Abb. 2-22 p. 89 )
In Jäger- und Sammler-Gesellschaften ohne Privateigentum
manifestiert sich männlicher
Sozialstatus in Form von Prestige,
das sich vorwiegend nach der Bereitschaft und Fähigkeit
bemißt,
möglichst
viele Gegner zu töten.
Gewaltbereitschaft
und Tötungshandlungen
verleihen
dem Mann erotische Ausstrahlung und Sex-Appeal:
( Tab. 2-8 & 2-9, p. 95 )
Fast alle rezenten Mitteleuropäer/innen
lebten bis vor
wenigen Generationen in vorindustriellen
Agrargesellschaften.
Auch hier ist der reproduktive
Erfolg von Männern, erklärbar als Paarungserfolg,
stets mit dem
Sozialstatus korreliert.
Paarungserfolg
= prozentualer Anteil an der sexuellen
Monopolisierung fekunder Frauenjahre
Die Fitness-Konsequenzen eines besitzbedingten hohen
Sozialstatus
sind in späteren
Generationen noch deutlicher
sichtbar. ( Abb. 2-23 p. 92 )
In vorindustriellen europäischen Agrargesellschaften
steht nicht nur die offizielle Ehefrau,
sondern auch das gesamte
weibliche Gesinde dem Hofbauern sexuell
zur Verfügung.
Die angeborene
Motivation zum Statusstreben
dient also (bewußt oder unbewußt) der persönlichen Maximierung des Reproduktionserfolges
und wird somit evolutionär
begünstigt.
"Gäbe es keine Frauen - alles Geld der Welt wäre
bedeutungslos."
Aristoteles
Onassis
Der wahre Kern
"sozialer Ungerechtigkeit" ist also (aus männlicher Sicht)
der unterschiedliche sexuelle Zugang zu Frauen
und nicht der
unterschiedliche Besitzstatus, der
eigentlich nur ein Mittel dazu ist.
Je sozial stärker
ein Mann ist, desto faktisch polygyner
lebt er.
Pharao Akhenaten: >
317 Frauen
König Salomon: 1.000
Frauen
Inka-König Atahualpa: 1.500
Frauen
Azteken-König Montezuma: 4.000
Frauen
Udayama (Indien): 6.000
Frauen
Chinas Kaiser Fei-ti: 10.000
Frauen
Auch in den modernen
Industriegesellschaften
verleiht ein hoher
Sozialstatus dem Mann sexuelle
Attraktivität
und steigert gleichzeitig seine sexuelle Libido:
"Macht ist das wirksamste Aphrodisiakum."
Henry
Kissinger
( Abb. 2-25 p. 98 )
Allerdings münzt sich stark erhöhter Paarungserfolg
aufgrund der Kontrazeption zur Zeit
nicht in reproduktive Fitness um.
Frequenzabhängige Selektion
Häufig hängt bei Interessenkonflikten der Selektionswert
einer Verhaltensstrategie von deren Häufigkeit innerhalb der Population ab.
Nur eine bestimmte
Häufigkeit einer bestimmten
Strategie
ist stabil gegen
jede Änderung dieser Häufigkeit,
denn eine solche Änderung würde zu Fitness-Verlust derer führen,
die ihre Häufigkeit ändern wollen.
Eine derart stabile Strategie nennt man:
evolutionsstabile Strategie
= evolutionarily stable strategy
= ESS
( Abb. 1-4 p. 11 )
Mittels der Spieltheorie
läßt sich die ESS berechnen.
Hypothetisches Beispiel "Falken"-Strategie und
"Tauben"-Strategie innerhalb einer Population:
Gewinner +
50 Punkte
Verlierer 0
Punkte
Drohen - 10 Punkte
Verletzung -100
Punkte
Gewinn / Verlust für den jeweiligen Angreifer:
Angreifer Falke / Gegner Falke: 0,5(+50) + 0.5(-100) = -25
Angreifer Falke / Gegner Taube: +50
Angreifer Taube / Gegner Falke: 0
Angreifer Taube / Gegner Taube: 0,5(+50 - 10) + 0,5(-10) = +15
f = Anteil der
"Falken" in der Population
F = mittlerer Gewinn eines "Falken" = -25f + 50(1 - f)
T = mittlerer Gewinn einer "Taube" = 0f + 15(1 - f)
Lösung für F = T:
Verhältnis "Falken" zu "Tauben" = 7 :
5 =
ESS
Es kann eine genetisch
polymorphe Population sein
mit Individuen der beiden alternativen Strategien
im frequenzabhängig
selektierten Zahlenverhältnis 7 : 5,
aber auch eine genetisch
monomorphe Population mit einer gemischten
Strategie,
deren alternative
Taktiken frequenzabhängig selektiert
im stochastischen
Verhältnis 7 : 5 verwirklicht werden.
Gemischte
Strategien (genetisch monomorph):
- konditional:
alternative Taktiken situationsabhängig
mit ungleichen Fitnesserträgen
-
stochastisch: alternative Taktiken zufallsverteilt,
aber mit statistisch fixierter und frequenzabhängig selektierter
Häufigkeit
"Das
Pokergesicht ist evolutionär stabil."
Dawkins
Genese von Sozialstrukturen am Beispiel der Primaten
Die hohe Variabilität und Flexibilität der
Sozialstrukturen
orientiert sich letztlich an ökologischen Faktoren,
allerdings im Rahmen der phylogenetischen Inertien.
Die historische Dynamik der sozialen Evolution erschwert
aber die Rekonstruktion ihrer Genese.
( Abb. 2-16 p. 67 & Tab.2-3 p. 68 )
Die soziale Kohäsion der Primatengesellschaften
entsteht meist durch poly-matrilineare Frauenbünde (female-bonded societies),
seltener durch mono-patrilineare
Männerbünde (male-bonded societies).
In den Frauenbünden
herrscht Konkurrenz, Dominanz und Nepotismus.
Zur Inzuchtvermeidung
wechseln Männer die Gruppenzugehörigkeit.
Durch Verkürzung
und Synchronisation der östrischen Phase
werden mehr Männer
an die Sozietät gebunden:
- Verhinderung
eines männlichen Sexualmonopols
- verbesserter Schutz
gegen Raubfeinde ( Abb. 2-17 p.
70 ) ( Tab. 2-4 p. 71 )
Männerdominierte
Primatengesellschaften (z.B. Schimpansen)
werden durch Infantizidvermeidungsstrategien
erklärt.
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 4
Echter und scheinbarer Altruismus
Echter
(= genetischer) Altruismus:
Genetisch
programmierte oder tolerierte, nicht fremd-manipulierte
Förderung
fremder Gene auf Kosten der eigenen.
Solche Gene können durch Mutation oder durch adaptive
Insuffizienz (EEA-Wechsel) entstehen,
sind aber minderwertig und werden konsequent
wegselektiert.
Biologisch
gesehen, also vom Standpunkt der
Natur aus, gilt daher:
Wahre
Nächstenliebe ist eine Geisteskrankheit. ( wie z.B. Trisomie 21 )
"Das
Nettsein stirbt einen darwinistischen Tod."
Dawkins
Was
wie wahrer Altruismus aussieht, ist meistens keiner,
sondern:
- Mutualismus (unbedingte Kooperation)
- reziproker Altruismus
- nepotistischer Altruismus
(
Voland Tab. 2-10 p. 100 & 2-11 p.
101 )
Mutualismus
(= unbedingte Kooperation )
Mutualisten handeln immer
egoistisch und unmittelbar
fitness-steigernd,
der Vorteil des
andern ist nur ein zufälliges
Nebenprodukt.
Im Mutualismus gibt es keine Betrugsmöglichkeiten.
Kooperatives Verhalten zahlt sich für sozial schwache Individuen auch dann
aus,
wenn sie sozial
benachteiligt werden. Beispiele:
- kälteexponierter Randplatz in einer Wärmegruppe
- feindexponierter Randplatz in einer
Verteidigungsgemeinschaft
- unterdurchschnittliche Paarungsquote in einer
männlichen Weibchenverteidigungs-Gemeinschaft
(z.B. Löwen)
In all diesen Fällen ist die Fitness-Bilanz des Rangniederen
immer noch höher
als bei solitärer Lebensweise:
They make the best of a bad job.
Reziproker Altruismus
Der reziproke Altruist vermindert die eigene Fitness zugunsten anderer
mit der Erwartung späterer
Kompensation und positiver
Gesamtbilanz.
Gefangenendilemma:
Zwei Partner könnten zwar beide durch Kooperation gewinnen,
aber jeder der beiden gewänne noch mehr, wenn er den anderen betröge.
( Dawkins Abb. 1 p. 327 )
Das Dilemma ist spieltheoretisch
lösbar,
wenn sich die Situation häufig wiederholt.
Wenn es sich nicht
um ein Nullsummenspiel handelt,
ist die Tit-for-Tat-Strategie
("wie du mir, so ich dir") erfolgreich
und (quasi) evolutionär
stabil.
( Dawkins Abb. 3 p. 334 )
Generell sind "nette"
und "versöhnliche" und
"nicht neidische"
Strategien erfolgreicher
als bösartig betrügerische, "gemeine".
In der Natur finden sich Beispiele dafür.
Tiere sind jedoch für reziproken Altruismus nicht immer
zu gewinnen.
Betrug und Mißtrauen vereiteln häufig den theoretisch
möglichen Fitnessgewinn.
Klassisches positives Beispiel: der Gemeine Vampir (
Dawkins Abb. 4 p. 368 )
Seine günstige Voraussetzung:
langdauernde
individuelle Beziehungen (= hohe Lebenserwartung und wenig Migration),
der "lange Schatten der Zukunft".
(
Voland Abb. 2-27 p. 107 )
Weitere Beispiele mit gleicher Voraussetzung:
- gegenseitiges
Zecken-Entfernen der Vögel (
Dawkins Abb. 2 p. 332 )
- höhere Primaten, insbesondere Schimpansen,
Bonobos und Menschen
(Tauschgeschäfte incl. Prostitution)
(
Voland Abb. 2-29 p. 110 )
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 5
"Ehrlich, anständig, treu und kameradschaftlich haben wir zu
Angehörigen unseres eigenen Blutes zu sein und zu sonst niemandem. Wie es den
Russen geht, wie es den Tschechen geht, ist mir total gleichgültig. Ob die
anderen Völker in Wohlstand leben oder ob sie verrecken vor Hunger, das
interessiert mich nur soweit, als wir sie als Sklaven für unsere Kultur
brauchen, anders interessiert mich das nicht. Ob beim Bau eines Panzergrabens
10 000 russische Weiber an Entkräftung umfallen oder nicht, interessiert mich
nur insoweit, als der Panzergraben für Deutschland fertig wird. Wir Deutschen,
die wir als einzige auf der Welt eine anständige Einstellung zum Tier haben,
werden ja auch zu diesen Menschentieren eine anständige Einstellung einnehmen,
aber es ist ein Verbrechen gegen unser eigenes Blut, uns um sie Sorgen zu
machen."
Heinrich
Himmler, 1943
Territorialität ( = "Blut und Boden" )
Streifgebiete:
- werden nicht
gegen Fremde verteidigt
- werden nicht
exakt abgegrenzt
- können sich gegenseitig
überlappen
Territorien:
- werden gegen
Fremde verteidigt
- werden scharf
abgegrenzt
- können sich nicht
gegenseitig überlappen
Vorteile
von Territorien:
- Konkurrenzminimierung
durch Ausgrenzung Fremder
- Ressourcensicherung
(Nahrung,
weibliche Sexualpartner, Brutplätze u.a.)
Nachteile
von Territorien:
Eroberungs- und Verteidigungsaufwand =
Zeit, Energie, Verletzungsrisiko
Dabei genießt der Verteidiger einen gewissen Heimvorteil.
Die sozio-ökologischen
Faktoren bestimmen schließlich die Kosten/Nutzen-Bilanz:
Die Ausbeutung
des Territoriums muß einen höheren
Fitnessgewinn bringen
als seine Eroberung und Verteidigung Kosten verursacht.
Daher sind viele Arten nur fakultativ territorial.
Floater:
- sozial schwache
und minder konkurrenzfähige
Individuen
- als blinde
Passagiere versteckt
- in Randzonen
fremder Territorien( Tab. 2-12 p. 121 )
Je nach Sozialstruktur gibt es Territorien für
Individuen, Familien und größere Gruppen.
Intergruppenkonflikte
entspinnen sich zumeist
- um territoriale
Ziele
- um weibliches
Reproduktionspotential
- als biologisch angepaßte Gewaltstrategien
- im genetischen
Vermehrungsinteresse
- aus einer sozio-ökologischen
Konkurrenz
- zwischen genealogischen
Gruppen.
Die Kosten
der kollektiven Verteidigung oder Aggression
lassen sich bei Ameisenarten mit einer Kriegerkaste in Zahlen ausdrücken:
Bei Pheidole
pallidula schwankt der zahlenmäßige Anteil der Soldaten, die nur
militärisch operieren, zwischen 3,4 % und
41 % gemäß dem Ausmaß der
Gruppenkonflikte.
Unter Vertebraten sind kollektiv organisierte
Intergruppen-Konflikte eher selten.
Beispiel: Tüpfel-Hyäne (Crocuta crocuta)
Um so auffälliger ist das dezidiert kriegerische Verhalten unserer nächsten Verwandten,
der Schimpansen
(Pan troglodytes):
- inhärente Aversion
gegenüber Gruppenfremden
- ethischer
Dualismus
- Gewaltverherrlichung
- permanenter Kriegszustand
- Planung
kooperativer Kriegshandlungen
- gezielte Vernichtungsfeldzüge
Die spezifische Kombination dieser Verhaltenselemente
ist unter den Vertebraten einmalig,
findet sich aber im kriegerischen Verhaltensrepertoire
der Naturvölker komplett wieder.
Zwingende Schlussfolgerung:
Mutualistischer,
reziproker und nepotistischer Militarismus
ist
den patri-linearen Männerbünden des Menschen seit über 5 Millionen Jahren
angeboren
und
war im EEA sozio-ökologisch fitness-steigernd:
Vernichtung der Nachbargruppe(n)
=>
Territorialgewinn
=>
Erweiterung der Nahrungsressourcen
=>
weibliche Immigration (+/- freiwillig)
=>
gesteigerter reproduktiver Erfolg
Stammeskriege optimieren
also die reproduktive
Kosten/Nutzen-Relation
und sind daher adaptive
Antworten auf verschärfte Fitnesskonkurrenz
und nicht Ausdruck
eines pathologisch degenerierten Umgangs mit aggressiven Impulsen.
Diese ultimate
biologische Zweckrationalität
kriegerischen Handelns
ist den Akteuren aber oft nicht bewußt,
was jedoch selektiv
ohne Belang bleibt.
Ethischer Dualismus
Die moralische
Ambivalenz des in group / out group
- Denkens speist sich
aus dem fitnessfördernden
Gruppenverständnis der hegemonial
motivierten Wir-Ideologie.
Durch psychologische
Abwertung fremder Individuen
werden psychische
Hemmschwellen gegen eine Eskalation
der Gewalt abgebaut.
relativ
hohe Binnenmoral <=> egoistisch-aggressive Außenmoral
ð Ethnozentrismus
ð Fremdenhass
ð "Dehumanisierung" der Gegner
Bereits die Schimpansen "deschimpansieren" ihre gruppenfremden Gegner
und behandeln sie wie artfremde Beutetiere.
Darüber hinaus ist aber unsere Psyche generell auf Diskriminierung angelegt
und sucht daher Feindbilder
und insider / outsider - Zuordnungen
in allen Sektoren der Gesellschaft.
Die doppelt doppelte Moral
Unter dem Begriff "doppelte Moral" werden zwei ganz verschiedene Phänomene
verstanden:
a) der Dualismus der Ethik: Binnenmoral
<=> Außenmoral ( s.o. )
b) die egoistisch-hypokritische Relativierung der
Binnenmoral:
"Moral sollen die anderen einhalten und mir unterstellen." Remigius Geiser
Reziproke
Solidargemeinschaften mit ausbalancierten
sozialen Beziehungen
wehren
sich gegen diese egoistische
Ausbeutung ihres wechselseitigen Altruismus.
Protektive
Mechanismen gegen erschlichene
Einseitigkeit entstehen durch evolutionären Selektionsdruck zu Gunsten eines möglichst frühzeitigen und sicheren Erkennens von betrügerischen Regelbrechern.
Gezielte Gegenstrategien erfordern personalpräzise kognitive Fähigkeiten und ein soziales Langzeitgedächtnis, das die sozialen Transaktionen
dauerhaft speichert und bilanziert.
ð Entwicklung
der Großhirnrinde
Menschliche
Intelligenz ist daher primär soziale Intelligenz.
Ein differenziertes
sozio-emotionales Gegenseitigkeitsempfinden gehört zu unserer evolvierten
psychischen Grundausstattung als spezifische Anpassung an das Schwarzfahrer-Problem.
In tierischen
reziproken Sozietäten, incl. Schimpansen,
gibt es nur individuelle
Gegenstrategien gegen einseitige Vorteilsnahme:
moralistische
Aggression = persönliche
aggressive Bestrafung / Erziehung
eines langfristigen Interaktionspartners
nach
dessen egoistischer Verletzung der Bilateralität
Menschliche
Gesellschaften mit ihrer hochentwickelten und hoch komplexen Reziprozität
gehen jedoch deutlich über bloße individuelle
moralistische Aggression hinaus.
Ausgehend vom solidarischen
"Wir-Gefühl",
das für die Bewältigung von Intergruppenkonflikten
erforderlich ist,
praktizieren sie auch gemeinschaftliche Ausschlussreaktionen nach innen:
Ostrazismus
= Gruppenaggression
und kollektive Gewalt nach innen
zur
Entmutigung, Bestrafung und Disziplinierung
von egoistischen Solidaritätsverletzern
ð Konformismus,
Mitläufertum, Gleichschaltung, Intoleranz, Totalitarismus, Massenhysterie
Rassismus und Nationalismus aus soziobiologischer Sicht
Rassismus und Nationalismus
benutzen vier tiefsitzende
und langfristig evolvierte
Verhaltensstrategien des Menschen:
1. Die reziprok-altruistische
Bereitschaft zur Investition in
Gruppeninteressen wird vom Rassismus und Nationalismus konsequent ausgebeutet und bleibt aber in der anonymen Massengesellschaft meistens ohne Fitness-Kompensation für den Investor.
2. Ebenso wird die nepotistische
Bereitschaft zur Investition in
Gruppeninteressen vom Rassismus und Nationalismus konsequent ausgebeutet und bleibt aber in den genetisch diversen modernen Gesellschaften stets ohne Fitness-Konsequenz für den
Investor.
3. Rassismus und Nationalismus instrumentalisieren den angeborenen ethischen Dualismus, um Feindbilder aufzubauen und durch Ethnozentrismus und Fremdenhaß die außenpolitischen Gegner
zu dehumanisieren.
4. Über die angeborene
Bereitschaft, Solidaritätsverletzer zu disziplinieren, rechtfertigen sie kollektive Gewalt nach innen und
generieren Konformismus, Mitläufertum, Gleichschaltung,
Intoleranz, Totalitarismus, Massenhysterie.
Aus der evolvierten Gruppenstruktur des Menschen ist zu
erwarten,
daß Männer
für Rassismus und Nationalismus leichter
zu gewinnen sind als Frauen.
Es muss allerdings festgestellt werden:
Wenn rassistische oder nationalistische Unternehmungen gelingen,
bringen sie den Mitgliedern des Siegervolkes enorme Vorteile an reproduktiver Fitness,
falls die besiegten
Populationen getötet oder vertrieben
werden und
das so gewonnene Territorium dem Populationswachstum des Siegervolkes zur Verfügung steht.
Beispiele:
- Eroberung und
Besiedlung Nordamerikas, Australiens und Sibiriens durch die Europäer
im
Kolonialismus
- ( Rück- )
Eroberung ostdeutscher Siedlungsgebiete durch slawische Völker 1945
- Ausrottung
der Tutsi in Ruanda gegen Ende des 20. Jahrhunderts
-
ethnische Säuberungen im ehemaligen Jugoslawien
gegen Ende des 20. Jahrhunderts
Kein Volk
der Erde kann von sich behaupten,
immer
schon in seinem heutigen
Territorium gewohnt zu haben.
Alle haben es irgendwann erobert
und die
Vorbevölkerung mehr oder minder gründlich "beseitigt".
Nüchtern
betrachtet,
sind
rassistische oder nationalistische Gesellschaften
im
Prinzip nichts anderes als Räuberbanden,
die
gen-egoistisch ihre eigene Fitness auf Kosten fremder Fitness zu steigern
trachten.
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 6
Ein
Gen ist die Gesamtheit aller global verteilten Replikate eines speziellen
DNA-Stückes.
Für die summarische
Vermehrungsbilanz der Replikate ist es ohne
Belang,
welche davon
kopiert werden.
ð nepotistischer Altruismus
Definition
der (genetischen) Fitness:
Fitness = anteiliger Beitrag eines Genoms zum Genpool
der nächsten Generation
direkte
Fitness = Darwin-Fitness
=
durch eigene Reproduktion bewirkter
anteiliger Beitrag eines Genoms zum Genpool
der nächsten Generation
indirekte
Fitness =
durch nepotistischen Altruismus bewirkter
anteiliger Beitrag eines Genoms zum Genpool
der nächsten Generation
direkte
Fitness + indirekte Fitness = Gesamtfitness (inclusive fitness)
Die Gesamtfitness bilanziert über das ganze Leben des
Individuums: Lebensreproduktionserfolg
nepotistischer
Altruismus
= Verzicht
auf eigene Fitness zugunsten der
Fitness naher Verwandter
Dabei muss die Hamilton-Ungleichung
erfüllt sein:
K = Kosten
für den Altruisten (als Verminderung
eigener Fitness)
N = Nutzen
für den Begünstigten (als Steigerung
seiner Fitness)
r = Verwandtschaftskoeffizient
= gemeinsamer Anteil abstammungsgleicher
Genreplikate
=
Wahrscheinlichkeit,
daß ein
bestimmtes Gen infolge gleicher
Abstammung auch im anderen Individuum sitzt
Der Koeffizient r bezeichnet nur den
Verwandtschaftsgrad,
der über die
Grundverwandtschaft hinaus geht!
( Abb. 1-2 p. 6
& Abb. 1-3 p. 7 ) ( Lebensretterbeispiel, Pilzsammlerbeispiel )
Elterninvestment ist
"eigentlich" auch nur eine
Form von nepotistischem Altruismus.
Nepotistischer Altruismus führt zur Verwandtenselektion ( = Familienselektion
= kin selection )
Voraussetzung:
praktikable Abschätzung des Verwandtschaftsgrades
Warnrufer
handeln immer irgendwie genegoistisch:
- Verwirrungseffekt
- Demoralisierung des Feindes
- reziproker Altruismus
- Schutz eigener Nachkommen
- nepotistischer Altruismus (Nachweis: Belding-Ziesel)
( Abb. 2-30 p. 114 & 2-31 p. 115 )
Typische Funktionsmuster des menschlichen Nepotismus:
-
Katastrophensolidarität
-
Notstandshilfe
-
Lebenshilfe
-
machtpolitische Seilschaften
-
Adoption
-
Erbschaftsregelung
-
Helfer am Nest
-
Blutrache
In Katastrophensituationen
hilft der Mensch
-
nahen
Verwandten mehr als weitschichtigen
-
jungen
Verwandten mehr als alten
-
gesunden
Verwandten mehr als kranken
-
reichen
Verwandten mehr als armen
-
fekunden
Frauen mehr als Matronen
( Abb. 2-32 p. 118 )
Eltern haben je nach ökosozialer Notwendigkeit präzise Mechanismen entwickelt,
um fremde Brut
zu diskriminieren.
(Uferschwalbe, Königsseeschwalbe, Dreizehenmöwe,
Guanaco-Fledermaus).
Nepotistische
Fremdbetreuung kann jedoch die indirekte
Fitness steigern. (Löwin)
Je geringer
der Verwandtschaftsgrad,
umso "stiefelterlicher"
werden die Adoptivkinder behandelt:
( Abb. 4-24 & 4-25 p. 288 & 4-23 p. 287 )
Anonyme
Fremdadoption ist echter
Altruismus infolge adaptiver
Insuffizienz
(Großfamilie => Kleinfamilie)
und wird daher konsequent
wegselektiert.
Doch Adoption dient beim Menschen auch zur infantizidalen Erbschaftserschleichung.
Je schwieriger direkte
Reproduktion ist (Raubdruck, Mangel
an Territorien, Sexualpartnern etc.), desto günstiger wird es, stattdessen als Helfer am Nest die eigene inklusive Fitness zu steigern,
entweder durch nepotistischen
Altruismus oder durch Erbschleicherei.
( Abb. 2-6 p. 43 & Tab. 2-1 p. 44 & Abb. 2-7 p.
45 & Abb. 2-8 p. 46 )
Brüter
können auch Helfer am Nest
- erzwingen
(durch reproduktive Repression, z.B Weißstirnspint)
- oder manipulieren
(durch Kidnapping Jugendlicher, z.B. Bergkrähe).
Auch in den vorindustriellen
Agrargesellschaften Europas waren "Helfer am Nest"
eine häufige
Erscheinung in Form nachgeborener
Bauerntöchter und -söhne,
die reproduktionslos
am Hof blieben.
Vendetta
Nach wissenschaftlicher Abschätzung war Blutrache
das Motiv Nr. 1
aller Tötungsdelikte während der Menschheitsgeschichte.
Bei den Yanomami fallen ihr 30 % aller erwachsenen Männer zum Opfer.
Blutrache
schützt Blutsverwandte gegen Gewaltakte Fremder.
=> Steigerung der indirekten Fitness des Rächers
Blutgeldzahlungen der
Wikinger im Hochmittelalter, nach
Verwandtschaftsgrad:
Vater, Sohn, Bruder 24
aurar
Vetter 12
aurar
Vetter 2. Grades 5,5
aurar
Vetter 3. Grades 2,5
aurar
Vetter 4. Grades 1,0
aurar
Gruppenselektion und "Arterhaltung"
bedeuten:
Die Individuen verhalten sich echt altruistisch zugunsten der Gruppe / Art,
was deren Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Gruppen
/ Arten fördert.
Kommt jedoch durch Mutation
oder Immigration ein Egoist in die Gruppe,
wird er den Altruismus der anderen rücksichtslos ausbeuten.
Echter
Altruismus wird also konsequent
wegselektiert.
=> Gruppenselektion ist nicht
möglich.
Es gäbe auch keine Möglichkeit, zu entscheiden,
auf
welcher Organisationsebene die Gruppenselektion erfolgen soll:
Herde - Population - Art - Gattung - Familie ... ?
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 7
Investitionsentscheidungen
Optimale Fortpflanzung der eigenen Gene
impliziert die bestmögliche Aufteilung des Lebensaufwandes.
Dabei stehen die Individuen vor erheblichen Abgleichproblemen
(= Allokationskonflikten;
engl. trade-off ):
( Kasten 4-1 p. 229 )
Elterninvestment
= "any investment
by the parent in an individual offspring
that increases the offspring's chance of
surviving
at the cost of the parent's ability to
invest in other offspring"
Robert
Trivers
Jeglicher Reproduktionsaufwand reduziert also
das restliche
Reproduktionspotential der Eltern infolge von
- Wachstumseinbußen
- Raubdruck
- Gewichtsverlust
- Winterhärte
- Immunstörungen
- Parasitenbefall
- Lebenserwartung
etc.
( Abb. 4-1 p. 231 & 4-2 p. 232 )
Da also jedes Elterninvestment die Zahl der noch zu
erwartenden Nachkommen reduziert,
wird der altersspezifische
Restreproduktionswert verringert.
( Wilson 1975 Fig. 4-15 p. 94 & Voland Formel p. 232
& Abb. 4-3 p. 233 )
Terminales
Elterninvestment bei Spinnen:
-
Männchen
werden während oder nach dem Koitus vom Weibchen
konsumiert.
=>
ultimatives Biomasse-Investment zugunsten der Embryonen
- Weibchen werden postnatal von ihren Babies konsumiert.
=> ultimatives
Biomasse-Investment zugunsten der Jungtiere
Eltern sind Reproduktionsstrategen,
deren Investmententscheidungen
durch genetisch
fixierte konditionale Regelwerke gesteuert werden
und flexibel auf
die öko-sozialen Rahmenbedingungen
reagieren:
-
Reproduktionsbeginn - wann?
-
Kinderzahl - wieviele?
-
Zwischengeburtenabstände - wie groß?
-
Brutpflege - wie intensiv?
-
Brutpflege - wie lange?
Lack's
Prinzip:
Freiwillige
Geburtenbeschränkung bei Mensch und Tier
erfolgt nicht zum
Wohl der Art oder Population
(was Gruppenselektion wäre),
sondern zur gen-egoistischen
Optimierung des reproduktiven Erfolges,
da eine übergroße Nachkommenzahl zu Lasten von deren
Fitness geht.
Epideiktische
Versammlungen (wissenschaftlich nicht gesichert):
Aggregation der Individuen einer Population zwecks
Abschätzung der Siedlungsdichte.
r-Selektion
<=> K-Selektion
r-Selektion =
Expansionswettbewerb in variabler Umwelt
( r = Populationswachstumsrate
)
K-Selektion = Verdrängungswettbewerb in konstanter Umwelt
( K =
Lebensraum-Tragekapazität )
( Abb. 4-5 p. 241 & Tab. 4-2 p. 243 & Tab. 4-1
p. 242 & Tab. 4-3 p. 244 )
typische r-Strategen:
Insekten im Bereich der Flußdynamik
typische K-Strategen:
Wale, Elefanten, Menschenaffen (incl. Homo
sapiens)
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 8
ist die Ungleichbehandlung
der bereits existierenden Kinder:
- unterschiedliche intrauterine
Versorgung
- selektiver Abort
und Infantizid
- ungleicher Fürsorgeaufwand
- verschiedene Ausbildung
und Erziehung
- ungleiche Zuweisung sozialer Chancen
- differenziertes Erbrecht
Diese Favorisierung bzw. Benachteiligung kann vier
verschiedene Hintergründe haben:
- unterschiedliche genetische
Verwandtschaft
- Variabilität des öko-sozialen
Umfeldes
- Variabilität des elterlichen
Reproduktionspotentials
- verschiedene Fitnesserträge
aus den jeweiligen Kindern
Öko-sozial bedingter Infantizid
Reproduktionsphysiologische
Dysfunktionen verhindern oder revidieren
infolge öko-sozialer
Impulse ein aussichtsloses oder minder ertragreiches Elterninvestment.
Auch positive öko-soziale
Faktoren können zum Infantizid
führen:
( Abb. 4-6 p. 250 )
Oft richtet sich der Infantizid gegen "Reservekinder",
die nur zur optimalen
Ausbeutung überdurchschnittlicher Investmentchancen
oder als Ersatz
für ausfallende Geschwister angelegt werden:
( Abb. 4-7 p. 251 )
Werden diese Reservekinder nicht benötigt, fallen sie
dem Infantizid zum Opfer,
der oftmals von
ihren eigenen Geschwistern exekutiert wird:
=> Siblizid =
Kainismus
Die kainistische Tendenz ist häufig mit der Ernährungssituation korreliert. ( Abb.
4-8 p. 252 )
Mitunter werden Kinder als lebende Nahrungsspeicher angelegt,
um ein saisonales
Nahrungsüberangebot auszunutzen.
Bei späterer Nahrungsknappheit
werden sie von Eltern oder Geschwistern
konsumiert:
=> infantizidaler
Kannibalismus
=> kainistischer
Kannibalismus
Marsupialia leben
unter unberechenbaren ökologischen
Rahmenbedingungen:
=> stagnierende Gravidität
=> kurze Aktiv-Tragzeit
=> minimales Geburtsgewicht
=> lange und differenzierte Laktation
=> kostengünstige Umkehrbarkeit der Investmententscheidung
Bruce-Effekt (
z.B. Hausmaus ):
- freiwilliger
weiblicher Infantizid
- durch antizipierende
Embryonenresorption
- als ökonomische
Investmentrevision
- bei Gefahr von kostenintensivem
männlichen Infantizid
Höheres
Elterninvestment
bei
geringerem Restreproduktionspotential
Eltern, die nicht
mehr viel zu verlieren haben, steigern
ihr reproduktives Investment:
= partielle Realisierung des terminalen Elterninvestments
( Abb. 4-11
p. 257 & Abb. 4-12 p. 258 )
=> Nesthäkchen-Phänomen
Elterliche Diskriminierung minderwertiger Kinder
Die Effizienz
des Elterninvestments ist mit der Fitness der Kinder korreliert,
also mit deren Vitalität,
Alter, Zahl und Geschlecht.
Diskriminierung
der Schwächlinge:
Pränatale
Entsorgung: Homo sapiens abortiert 50 - 78 % aller Embryonen wegen
Untauglichkeit.
Postnatale
Diskriminierung:
Pfauen & Birkhühner legen mehr Eier, wenn sie von einem hochwertigen
Hahn getreten wurden.
Rauchschwalbenweibchen investieren weniger in Nachkommen minderwertiger Männchen.
( Abb. 4-14 p. 262 )
Behinderte
Kinder werden zweimal so häufig
vernachlässigt, mißhandelt oder umgebracht
- trotz gegenläufiger
Moral.
( Abb. 4-13 p. 262 )
Schlußfolgerung:
Missachtung
der Behinderten ist dem Menschen genetisch angeboren und steigert seine Fitness.
Diskriminierung der Jüngeren
Ältere
Küken werden von den Eltern mit mehr Einsatz verteidigt.
( Beispiel: Bankiva-Huhn )
Diskriminierung der Unrentablen
Die Muttersau abortiert
Würfe unter 5 Embryonen.
Resteier
geschädigter Gelege werden verlassen.
( Abb. 4-15 p. 264 )
Diskriminierung des minderwertigen Geschlechts
Fisher-Prinzip: Km ×
M = Kw × W
Km = Kosten bei der Produktion eines
Männchens
M = Anzahl der produzierten Männchen
Kw = Kosten bei der Produktion eines
Weibchens
W = Anzahl der produzierten Weibchen
Eine sekundäre
Sexualproportion ist eine ESS,
wenn ein gleich
hohes Investment in Töchter und Söhne
einen gleich
hohen Fitness-Ertrag bringt.
=> Wenn die Produktion von Töchtern und Söhnen gleich teuer ist,
wird in der
Population ein Geschlechterverhältnis 1
: 1 herrschen.
Andernfalls:
schiefe Geschlechterverteilung
Inzucht-Populationen
produzieren eine Minderzahl
unproduktiver Söhne.
Trivers-Willard-Prinzip sensu stricto:
Männlicher Reproduktionserfolg
ist stärker gestreut als weiblicher.
=> Vitale /
dominante Eltern produzieren bevorzugt Söhne.
=> Minderwertige
/ rangniedrige Eltern produzieren bevorzugt Töchter.
( Abb. 4-16 & 4-17 & 4-18 & 4-19 p. 268 -
271 & Tab. 4-4 p. 271 )
Auch beim Menschen
ist das Prinzip über endokrine
Mechanismen wirksam
und wird über die Azidität
des Vaginalmilieus realisiert.
Doch wird auch prä-
und postnatal massiv nachgeholfen:
- Dominante Schimpansenfrauen versorgen Söhne 2 Jahre
länger als Töchter,
rangniedere
vice versa.
- Die (einfluß-)reichen Chinesen und Inder ermorden den Großteil ihrer
neugeborenen Mädchen.
- Töchter
(einfluß-)reicher Inder und Bengalen
werden ernährungsphysiologisch und medizinisch
unterversorgt.
- Söhne der
kenianischen Mukogondo werden medizinisch
unterversorgt.
- Söhne der
ungarischen Roma werden früher entwöhnt
und kürzer ausgebildet.
- In (einfluß-)reichen US-Familien werden Töchter früher entwöhnt als Söhne,
in sozial
schwachen vice versa. ( Abb. 4-20 p. 275 )
- Söhne von
Single-Frauen in USA werden früher
entwöhnt als Töchter,
Söhne
verheirateter Frauen vice versa.
Trivers-Willard-Prinzip sensu
lato:
Jedes sexuell
diskriminierende Elterninvestment zur Steigerung der eigenen Gesamtfitness.
Beispiele:
Dominante
Weibchen poly-matrilinearer Primatensozietäten
produzieren vorzugsweise
Töchter
und verhindern
die Töchterproduktion sozial schwacher
Weibchen,
zwecks Fitnessgewinn durch Stärkung der eigenen Matrilinie.
Differenziertes Elterninvestment kann die öko-soziale Situation der Eltern
begünstigen:
- Konkurrenzminderung
durch Infantizid gegen das ortstreue Geschlecht
- präferierte Produktion von Helfern am Nest
durch Infantizid gegen das ökonomisch minderwertige Geschlecht
( Abb. 4-9 p. 255 & Abb. 4-10 p. 256 )
Eltern / Kind - Konflikte
sind aus Gründen des genetischen Egoismus unvermeidbar:
Da ein Kind mit seinem (Voll-)Geschwister nur zu 50 %
verwandt ist,
will es ihm auch nur halb so viel Elterninvestment gestatten, als es selbst erhält.
Die Mutter ist jedoch mit beiden gleich verwandt und will daher in beide gleich investieren.
Konflikte über
den Umfang des
Elterninvestments: ( Abb. 4-31 p. 298 )
Entwöhnungskonflikte: ( Abb. 4-29 p. 296 )
Nepotistisches
Verhalten zu (Voll-)Geschwistern
folgt der Hamilton-Ungleichung:
K <
0,5 N
Die Mutter
ist aber mit allen Kindern gleich
verwandt,
daher wird ihre Fitness
maximiert, wenn für den Nepotismus ihrer Kinder gilt:
K <
N
Eltern erwarten daher von ihren Kindern mehr Familiensolidarität,
als in deren Fitness-Interesse
liegt:
=> Elternmanipulation ( parental manipulation
)
Die Selektion fördert also Individuen,
die als Kind
der Elternmanipulation widerstehen
und als Eltern selbst manipulieren.
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 9
ist durch drei notwendige Kriterien definiert:
- Kooperation bei
der Brutpflege (evt. auch Nestbau und Verteidigung)
- permanent
sterile Kaste(n)
- Zusammenleben
mehrerer Generationen
( Wilson 1971 Abb. 4-12 p. 39 & Abb. 5-9 p. 86 &
Abb. 5-16 p. 97 )
Sind nicht alle drei Kriterien erfüllt,
handelt es sich nur um verschiedene Stadien der Präsozialität:
( Wilson 1975 Tab. 20-1 p. 398 & Wilson 1971 Abb.
5-7 p. 84 )
Eusozialität diente lange Zeit der antidarwinistischen Argumentation.
Durch Hamiltons
Erklärungsmodell der haplodiploiden
Dreiviertelverwandtschaft
wurde sie jedoch zur grandiosen Bestätigung des soziobiologischen Konzeptes:
Es handelt sich um Verwandtenselektion
auf der Basis des nepotistischen
Altruismus
und die sterilen Kasten
betreiben damit ihre gen-egoistische
Fitnessmaximierung.
Aufgrund männlicher
Haploidie und weiblicher Diploidie
sind die sterilen
Kasten der sozialen Hymenopteren
mit ihren Schwestern
(also mit den Töchtern der Königin)
zu 75 % verwandt,
während sie mit ihren eigenen Kindern, falls sie welche hätten,
nur 50 %
ihrer Gene teilen würden.
( Hölldobler & Wilson 1990 Abb. 4-1 p. 183 )
Mit ihren Brüdern
sind die Arbeiterinnen nur zu 25 %
verwandt
und maximieren daher ihre Fitness,
wenn sie dreimal
soviel Brutpflege in reproduktive
Schwestern investieren als in Brüder,
was empirisch
bestätigt ist.
Als (nicht verwandte) Sklaven jedoch
investieren sie 1
zu 1 nach dem Willen der Sklavenhalter-Königin.
Schlussfolgerung:
Sklaverei ausgenommen,
regieren
die Arbeiterinnen den Ameisenstaat, nicht die Königin,
und maximieren ihre
eigene Fitness, nicht die der Königin.
Die Königin
stellt aber für sie einen immensen Wert
dar,
da sie ihnen durch ihre Töchter anderweitig unerreichbare Investmentchancen bietet.
Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist auch
die lebenslange
Spermaspeicherung der sozialen Hymenoptera.
Die singulär
inseminierte Königin
ist also für die Arbeiterin um die Hälfte mehr wert als sie selbst oder ihr eigener Klon.
Schwachpunkte von Hamiltons Modell:
a) multiple Insemination
b) Polygynie
c) solitäre Hymenoptera (und andere solitäre Haplodiploide)
d) eusoziale Diploide (Termiten, Pistolenkrebse,
Nacktmulle, Populationen von Homo sapiens)
zu a) & b):
- Geringe Verwandtschaftsgrade können durch Elternmanipulation ausgeglichen werden.
- Tatsächlich sind reproduktive
Arbeiterinnen nicht selten.
- Evolvierte irreversible
Sterilität zählt zu den phylogenetischen
Inertien,
sodaß bei
hochentwickelter Eusozialität die Hamilton-Bedingungen nicht mehr erforderlich
sind.
zu c):
Eusozialität entsteht nur unter spezifischen ökologischen Konstellationen.
Immerhin ist sie bei den Hymenoptera mindestens elfmal
unabhängig entstanden.
zu d):
Inzest =>
hoher Verwandtschaftskoeffizient
=> Eusozialität
Erklärungsmodell der zyklischen Inzucht bei Termiten:
reifer
Termitenstaat = lange Inzestreihe
=> hochgradige Homozygotie
=> Verwandtschaftsgrad ca. 100
%
Ein nicht
verwandtes, aber jeweils hochgradig
homozygotes Gründerpaar
zeigt eine einheitlich und hochgradig heterozygote F1-Generation:
=> Der Verwandtschaftsgrad unter diesen F1-Geschwistern
ist wieder ca. 100 %
und damit
weit höher, als diese einheitlich
heterozygoten F1-Geschwister
mit ihren
Kindern verwandt wären, die aufmendeln
würden.
( Wilson 1971 Abb. 6-10 p. 117)
Nacktmulle:
Der fitnessmaximierende Charakter ihrer Eusozialität
erklärt sich neben dem Inzesteffekt
vor allem auch aus der effektiveren Ausbeutung extrem kumulierter Nahrungsquellen.
( Alcock 2001 Abb. 6-2 p. 99 )
Blattlaussoldaten:
Parthenogenetisch
entstandene Klone mit einem Verwandtschaftsgrad
von 100 %
entwickeln eine sterile
Soldatenkaste.
( Alcock 2001 Abb. 6-3 p. 100 )
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 10
Die sexuelle Selektion
wurde bereits von Darwin in ihrer
Bedeutung erkannt.
Die Individuen eines Geschlechtes (meist des männlichen)
konkurrieren untereinander
um den sexuellen
Zugang zum reproduktiven Potential
des anderen (= begehrten) Geschlechtes,
das die tauglichsten
Interessenten +/- frei auswählen kann: male
competition and female choice.
Die einschlägigen Strategien sind vielfältig und oft
multipel:
Zeitliche Ausdehnung des Paarungswettbewerbes
führt z.B. bei Insekten häufig zur Protandrie.
Fokussierung und Intensivierung sensorischer Aktivitäten
optimiert die akustische,
optische oder olfaktorische
Lokalisierung des begehrten Geschlechtes.
Dominante Monopolisierung des sexuellen Zugangs
Hierbei ist die Auswahlmöglichkeit
des umkämpften weiblichen Geschlechtes minimal.
Die weiblichen
Gegenstrategien lassen sich in zwei Gruppen zusammenfassen:
Anheizen
der männlichen Konkurrenz durch
- demonstrative
Brünstigkeit
- sexuelle
Angebote an Nachrangige
- Paarungslaute
- Spermienkonkurrenz
kryptische
Partnerwahl durch
- Quantifizierung des reproduktiven Investments
- selektive
Spermiennutzung
- selektive
Ovulation
Ressourcenangebote
Das umworbene Geschlecht beurteilt die vorhandenen nutzbaren Ressourcen der Bewerber:
Territorium, Nahrung, Schutz/Verteidigung u.a.
( Voland Abb. 3-1 p. 137; Alcock Abb. 6-10 p. 114 &
Voland Abb. 3-3 p. 139 & Abb. 3-5 p. 143 )
Auch das terminale
Elterninvestment der Männchen
wird als Ressourcenangebot in den Paarungswettbewerb
eingebracht:
sexueller
Kannibalismus ( Abb. 3-4
p. 140 )
Investmentangebote
Das umworbene Geschlecht beurteilt Umfang und Zuverlässigkeit
der angeblichen Investitionsbereitschaft
der potenziellen Sexualpartner:
( Tab. 3-1 p. 138 & Kasten 3-1 p. 142 )
Demonstration der genetischen Bonität
Bei den meisten Tierarten bieten die Männchen dem
anderen Geschlecht nichts an
außer ihren Genen
im Sperma.
=> besonders heftiger
Paarungswettbewerb
=> rigorose Diskriminierung
minderwertiger Genome
=> Demonstration
der genetischen Qualität
=> Evolution extravaganter
epigamer Merkmale ( Abb. 3-6 p.
145 )
"runaway
selection" - Modell ( =
"sexy son" - Modell )
Selbstläufer-Evolution
selektionsneutraler männlicher epigamer
Merkmale
und korrespondierender weiblicher Präferenz
als eigendynamischer
Prozeß mit positiver Rückkopplung ohne
adaptiven Wert:
Nur durch Computersimulation bestätigt, aber nicht empirisch.
"good
genes" - Modell ( =
Handicap-Prinzip = costly signalling
theory )
Kostspielige und aufwendige epigame Merkmale
indizieren Vitalität
aufgrund hochwertiger Gene.
Empirische
Bestätigung interspezifisch und intraspezifisch durch die
Hamilton-Zuk-Hypothese:
genetisch minderwertiges
Immunsystem
=>
pathologischer Parasitenbefall ( =
pathogener Stress )
=>
minimale Vitalität
=>
Unfähigkeit zu aufwendigen epigamen
Merkmalen
=>
rigorose sexuelle Diskriminierung
( Abb. 3-7 p. 147 & Abb. 3-8 p. 148 )
Fluktuierende
Asymmetrie ( FA )
genetisch minderwertiges
Immunsystem
=> pathologischer Parasitenbefall ( =
pathogener Stress )
=>
Entwicklungsstörungen
=>
fluktuierende Asymmetrie
=>
rigorose sexuelle Diskriminierung
Empirisch
gesichert ist, dass Männer mit fluktuierender Asymmetrie
-
erotisch
unattraktiv sind,
-
selten
Intimbeziehungen erreichen,
-
kaum
jemals aussereheliche Affären
erleben,
-
mit sehr
großem Aufwand um Frauen werben
müssen,
-
keinen
weiblichen Orgasmus auslösen.
Pathogener
Stress ist also der Motor
für sexuelle Ästhetik und Körpersymmetrie:
( Abb. 3-24 p. 195 )
Epigame
Merkmale und fluktuierende
Asymmetrie sind ehrliche Signale,
die wegen ihrer Kostspieligkeit
nicht von Minderwertigen gefälscht
werden können.
Multiple
Indikatoren können mehrere Qualitäten zugleich demonstrieren,
wie etwa Vitalität,
Sozialrang und Ressourcenverfügung.
Beispiel: Gesang der Singvogel-Männchen.
Histokompatibilität
hohe Variabilität
und genetische Flexibilität der Parasiten
=> hohe Variabilität
und genetische Flexibilität der
Wirte in ihrem Immunsystem und in
ihrem
Haupthistokompatibilitätskomplex (major
histocompatibility complex = MHC)
=> Frauen können konträren
MHC und konträren Immunstatus olfaktorisch wahrnehmen
und bei der
Partnerwahl bevorzugen.
=> heterozygote
Nachkommen mit starker Immunabwehr
=> reduzierte intrafamiliäre
Infektion
=> Inzestvermeidung
( Abb. 3-25 p. 199 )
Gene, die die Spezifität
des Immunsystems kodieren,
lassen sich nicht mit den Kategorien "hochwertig" und
"minderwertig" qualifizieren.
"Antiparasitäre Anpassungen befinden
sich in einem Zustand permanenter
Rückständigkeit."
Bill
Hamilton
Alternative
Taktiken (gegen Angehörige des selben Geschlechtes gerichtet)
reiner
Opportunismus:
opportunistische Paarungserschleichung
durch Rangniedrige bei Abwesenheit /
Ablenkung / Unaufmerksamkeit des dominanten Monopolisten (Beispiel: Rothirsch)
parasitäre
Kleptogamie:
Ausbeutung des Elterninvestments
der territorialen Bourgeois
durch rangniedrige
und sozialschwache Signalfälscher
und Opportunisten
("sneakers")
(Tab.3-2 p.155)
Ausbeutung
des Paarungsaufwandes durch rangniedrige Opportunisten
( Abb. 3-9 p. 158 & Abb. 3-10 p. 159 )
Piraterie:
Ausbeutung des Elterninvestments
Mittelrangiger
durch dominante
räuberische Nestübernahme &
Infantizid (Beispiel: Lippfisch)
Spermienkonkurrenz
Multiple
Insemination kann dem weiblichen Individuum verschiedene Vorteile bringen:
( Tab. 3-4 p. 164 )
Auch beim Menschen
ist das Anheizen der Spermien-Konkurrenz
nachgewiesen:
Frauen lassen sich vorzugsweise während der fekunden Zyklusphase fremdbegatten,
sodaß die simultane
Präsenz von homologem und heterologem Sperma ("double mating")
mit der Konzeptionswahrscheinlichkeit korreliert.
Damit sichern sie ihren Söhnen die genetischen
Voraussetzungen für konkurrenzfähigen
Samen.
( Abb. 3-17 p. 173 )
Offensive
Sperma-Strategien: Vernichtung
konkurrierender Ejakulate
Defensive
Sperma-Strategien: Schutz vor Aggressionsakten konkurrierender Ejakulate
Beseitigung
(Ausschabung) konkurrierender Ejakulate
ist bei Insekten nachgewiesen und bei Säugern häufig.
=> typisch pilzartige
Phallus-Form vieler Säuger (incl.
Homo sapiens)
Genital-Plomben
werden ähnlich einem Keuschheitsgürtel postkoital vom Besamer appliziert,
um nachfolgende Fremdinsemination
zu verhindern.
(Würmer, Insekten, Spinnen, Schlangen, Säuger)
suizidale
Kopulation:
Männchen mancher Ameisen, Bienen und Mücken
lassen nach der Kopulation ihren Genitalapparat im weiblichen Geschlechtstrakt stecken,
um nachfolgende Fremdinsemination
zu verhindern.
Ausdehnung
der Kopulationsdauer
verhindert konkurrierende
Inseminationen so lange, bis die Eizellen befruchtet sind.
Rekord: 79 Tage
bei der Phasmide Necroscia sparaxes.
( Tab. 3-5 p. 165 )
Falsch-Aromatisierung
der Inseminierten
vermittelt potenziellen
Konkurrenten
das Pheromon-Signal
eines nicht-östrischen Weibchens
und löst dadurch sexuelles
Desinteresse aus.
Überwachung
der Partnerin
Männliche Individuen von Vögeln und Säugern sind oftmals
nur insofern monogam,
als sie ihre Partnerin überwachen, um eine "extra-pair-copulation"
(=EPC) zu verhindern.
( Abb. 3-14 p. 168 )
Sexuell
attraktive männliche Individuen haben dies weniger nötig,
da ihre Partnerin nicht
an EPCs interessiert ist,
und können die Zeit für eigene EPCs nützen.
=> Je minderwertiger
ein männliches Individuum ist,
desto weniger hat es Chancen auf Seitensprünge
und desto eifersüchtiger überwacht es seine
Partnerin.
"Treue ist die Tugend des Minderwertigen, Eifersucht sein
Schicksal."
Remigius
Geiser
Multipler
Koitus
steigert die stochastische
Prävalenz der eigenen Spermien
im weiblichen Genitaltrakt
quantitativ und temporär.
Steigerung
der Spermienzahl pro Ejakulat
steigert die stochastische
Prävalenz der eigenen Spermien
im weiblichen Genitaltrakt quantitativ.
Männer ejakulieren umso mehr Spermien, je mehr weibliche Untreue sie befürchten
müssen.
( Abb. 3-15 p. 169 )
Kamikaze-Spermien
Die Killer-Spermien
töten oder behindern Fremdsamen,
um die Fitness der eigenen Spermien-Brüder nepotistisch zu steigern,
und verzichten
dabei auf ihre eigenen
Reproduktionschancen.
toxisches
Ejakulat
vergiftet
fremde Spermien im weiblichen Sexualtrakt.
Hodenvergrößerung
und Penisverlängerung
Größere
Hoden produzieren mehr
Spermien
und längere
Phalli deponieren diese näher am
Cervix,
was ihre stochastische
Präsenz und Effizienz optimiert.
Beide Adaptationen sind mit der männlichen Paarungskonkurrenz korreliert.
( Abb. 3-16 p. 171 & Tab. 3-6 p. 172 )
ð Monogamie ist nicht der Naturzustand des
menschlichen Sexualverhaltens.
Bilateraler
Paarungswettbewerb um Langzeitbeziehungen (bei Homo
sapiens)
männliches
Angebot von Ressourcen, Brautpreis
und Investment
&
weibliches
Angebot von reproduktivem Aufwand
und Mitgift
=> Weibliche Individuen konkurrieren um männliche in vergleichbarem Ausmaß wie umgekehrt,
wenn es um dauerhafte Beziehungen geht.
Dabei bestimmt der Umfang des Angebotes den Marktwert
und nur gleichwertige
Angebote führen zur Partnerschaft:
Minderwertige
Frauen finden nur einen minderwertigen
Partner,
hochwertige
gewinnen einen hochwertigen,
mittelmäßige
erhalten einen mittelmäßigen.
= assortative mating
"Die sexuelle Attraktivität einer Frau gibt im Durchschnitt einen
guten Indikator für den Sozialstatus ihres Mannes ab." Eckart
Voland
( Kasten 3-2 p. 196 )
Dies drückt sich auch seelisch aus:
Minderwertige
Personen entwickeln ein Minderwertigkeitsgefühl
als adaptiertes
psychisches Instrument,
um adäquate rangniedere
Sexualstrategien zu induzieren,
statt für ranghohe, aber untaugliche Strategien nutzlosen Aufwand zu verschwenden.
Entsprechend entwickeln hochwertige Personen ein hohes
Selbstbewußtsein
und fahren damit ihre weitaus ertragreicheren ranghohen Strategien.
Partnertrennung
Frustration
reproduktiver Erwartungen wirkt ehedestabilisierend:
- Unfruchtbarkeit
- sexuelle Verweigerung
- Untreue
- Kindersterblichkeit
- Klimakterium
- ökonomische Insuffizienz des Mannes
- Kinderlosigkeit
- günstigere Alternativpartnerschaften
- reproduktiver Misserfolg
- Stiefkinder
- behinderte Kinder
- genetische Inkompatibilität
"Anlässe
und Ausmaß von Beziehungsstress
lassen
sich recht gut vor dem Hintergrund einer evolvierten
Psyche verstehen,
die
die Kosten/Nutzen-Bilanz einer
Beziehung ständig mit alternativen
Optionen vergleicht."
Eckart Voland
Paarungssiebung
= Präferenz
für morphologisch und psychisch ähnliche PartnerInnen; Fitnessertrag unklar
Pillenknick und Paarungswettbewerb
Aufgrund artifizieller
Kontrazeption
führt der Sieg
eines Mannes im Paarungswettbewerb
seit vierzig Jahren nicht
mehr zu adäquatem reproduktivem
Erfolg,
sondern seine Begattungsakte
gehen ins Leere.
Erst in einigen Generationen
werden sich die Gene
für "Kinderwunsch"
gegen die Gene
für "erotische Vergnügungssucht"
neu
adaptiert und selektiv durchgesetzt
haben
und der Pilleneffekt
ist dann überwunden.
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 11
Die Fortpflanzungssysteme (= Paarungssysteme) sind
definiert
nach der geschlechtstypischen
Varianz des Reproduktionserfolges:
( Abb. 3-26 p. 203 & Abb. 3-22 p. 188 & Abb.
3-23 p. 189 )
Bateman-Prinzip
(1948), erweitert durch Trivers 1972:
Die reproduktive Fitness des Geschlechtes mit dem höheren Elterninvestment
ist durch seine Investmentmöglichkeiten
limitiert,
die des minder investiven
Geschlechtes durch den Paarungserfolg.
=> Paarungskonkurrenz
innerhalb des minder investiven
Geschlechtes;
=> dieses unterliegt einer intensiveren sexuellen Selektion;
=> es ist weniger
wählerisch bei der Partnerwahl;
=> es tendiert zur Ausbildung epigamer Merkmale;
=> sexuelle
Umwerbung des investiveren
Geschlechts;
=> geringere
Varianz des Reproduktionserfolges im investiveren
Geschlecht;
=> Sexualdimorphismus
und Polygamie sind korreliert
mit dem
Intensitätsunterschied der geschlechtsspezifischen
Investmentleistungen.
Opportunistische Polygynie
= scramble
competition polygyny ( = "Vielweiberei mit indirekter
Konkurrenz")
entsteht in drei verschiedenen Situationen:
- solitäre &
kryptische Lebensweise der weiblichen Individuen
( viele Insekten )
- simultaner
weiblicher Östrus von kurzer Dauer
( Waldfrosch )
- männliche Konkurrenzminderung
durch Nepotismus
(
Feigengallwespe Blastophaga )
Lek-Polygynie
Ein Lek ( = Balz-Arena ) ist durch folgende
Bedingungen charakterisiert:
- kein
männliches Elterninvestment
- keine sexuell monopolisierbaren
weiblichen Gruppen
- kein Zugang zum weiblichen Reproduktionspotential
durch Ressourcenverteidigung
- männliche Konkurrenten stellen sich +/- kumuliert zur
Schau
- freie weibliche
Auswahl des Besamers
( Kreuzkröte,
Birkhuhn, Damwild, Homo sapiens
postmodernus )
pseudomonogame
Polygynie
Sind in einer Population über 50 % Männchen, lohnt es
sich für diese,
ein einzelnes Weibchen für immer zu monopolisieren.
(
Honigbiene, Garnele Hymenocera picta
)
Weibchenverteidigungs-Polygynie
weibliches Aggregationsverhalten
(ökologisch bedingt)
&
asynchrone
weibliche Reproduktionsphysiologie
&
langer
weiblicher Östrus
=> männliche sexuelle
Monopolisierung des Harems
( Gorilla, Rothirsch )
Ressourcenverteidigungs-Polygynie
ermöglicht weiblichen
Individuen weitgehend freie Partnerwahl.
kumuliertes
Vorkommen reproduktionswichtiger
Ressourcen
=> territoriale Verteidigung
der Ressourcen gegen männliche
Konkurrenten
=> sexuelle
Monopolisierung des ressourcenabhängigen weiblichen Reproduktionspotenzials
Die Polygynieschwelle
wird überschritten,
wenn das Haremsmitglied
eines hochwertigen polygynen
Ressourceninhabers
mehr Reproduktionserfolg erzielt
als die exklusive
Partnerin eines minderwertigen
Monogamisten mit schlechten Ressourcen:
( Abb. 2-13 p. 59 & Abb. 3-28 p. 207 & Abb. 3-29
p. 208 )
Das Polygynieschwellenmodell
führt zur Fitnessgleichheit
unter weiblichen Individuen
und Fitnessungleichheit
unter männlichen:
( Abb. 3-30 p. 210 )
Die soziale
Stratifikation der menschlichen Gesellschaften
ist stark
korreliert mit ihrem Polygyniegrad.
ð Egalitäre Gesellschaftsstrukturen fördern die
Reproduktion minderwertiger Männer.
Männchenverteidigungs-Polyandrie
( Blatthühnchen )
Ressourcenverteidigungs-Polyandrie
( Wasserläufer Actitis
macularia )
Lek-Polyandrie
( Kleine Schlangennadel, Langfühlerschrecken bei
Nahrungsmangel )
kooperative
fraternale Polyandrie
nepotistische
Minderung männlicher Konkurrenz
=> unbedingt
kooperatives (mutualistisches) Elterninvestment
( Tasmanisches Pfuhlhuhn, Braunrückentamarin, Tibetaner
& Nepalesen )
In polyandrischen kooperativen Systemen versucht das dominante männliche Individuum,
den sexuellen
Zugang zum weiblichen Reproduktionspotential
für sich zu monopolisieren.
Das weibliche
Individuum wirkt dem gezielt entgegen,
indem es sich den
Minderwertigen sexuell anbietet,
um zu verhindern, daß diese sich rächen durch:
- reduziertes Elterninvestment
- Abwanderung
- Infantizid (
Beispiel: Heckenbraunelle )
Weibchenverteidigungs-Monogamie
Bei disjungierten
weiblichen Individuen
läßt sich nur
eines monopolisieren gegen (evt.
infantizidale) Konkurrenten;
ohne
männliches Elterninvestment.
( Gibbon )
(serielle)
Männchenverteidigungs-Monogamie
Bei disjungierten
männlichen Individuen
läßt sich nur
eines monopolisieren gegen Konkurrentinnen;
ohne
weibliches Elterninvestment.
( Odinshühnchen )
ökologisch
erzwungene kooperative Monogamie = ecologically imposed
monogamy
Betrifft: 90
% aller Vogelarten
4 % aller Säuger
16 % aller Kulturen von Homo sapiens.
Für Arten
insgesamt wie auch für einzelne
Individuen gilt in diesem Fall:
Männliches Elterninvestment
fördert den eigenen Reproduktionserfolg mehr als ein gleichhoher Paarungsaufwand:
=> unbedingt
kooperatives (mutualistisches) biparentales
Elterninvestment ( Abb. 3-33 p. 222 )
Inkludiert auch Überwachung
der Partnerin gegen (evt. infantizidale) Konkurrenten.
=> Vaterschaftsgewissheit
Weibliche Disjunktion
verhindert polygyne männliche
Tendenzen:
ð weibliche Monopolisierung des männlichen Elterninvestments
gesellschaftlich
erzwungene kooperative Monogamie
= socially imposed monogamy
nur bei Homo
sapiens ( westliche Industriegesellschaften bis Mitte 20. Jahrhundert )
Gesellschaftlich
institutionalisierter reproduktiver Egalitarismus
verhindert Ressourcenverteidigungs-Polygynie der dominanten
Ressourceninhaber.
=> Konkurrenzminderung
=> gesellschaftlicher Interessenausgleich
=> Vermeidung zentrifugaler
Kräfte
=> soziale
Harmonie und Kooperation
Bei Mensch und
Tier ist Monogamie fast immer nur moralische
Fassade,
ausgehöhlt durch
Partnerbetrug. => faktische
Polygynie
In der seriellen
Monogamie ist faktische Polygamie
praktisch grundgelegt.
Polygynandrie
kann aus einer Weibchenverteidigungs-Polygynie
oder Ressourcenverteidigungs-Polygynie
entstehen, wenn sich mehrere Männchen
die Verteidigung sowie den sexuellen Zugang zum weiblichen
Reproduktionspotenzial teilen.
( Schimpanse, Löwe partim )
Promiskuität
kennt keine fixen
Partnerschaften und kann je nach Streuung
des geschlechtsspezifischen Reproduktionserfolges polygyn, polyandrisch
oder (seriell) "monogam" sein:
- männliche Ressourcenverteidigung
bei weiblicher Vagilität
(
Granatkolibri, Wollbiene Anthidium
maculosum )
- Prostitution
( Mückenhaft, Skorpionsfliege, Bonobo partim, Schimpanse
partim, Homo sapiens partim )
Wahl
des tauglichsten Fortpflanzungssystems
Weibliche
Präferenz für Polyandrie vor Monogamie vor Polygynie
<=>
Männliche
Präferenz für ein bestimmtes Fortpflanzungssystem
ist abhängig von der reproduktiven Relevanz des männlichen
Elterninvestments.
=> Wahl des Fortpflanzungssystems als Kompromiss
zwischen den
reproduktiven Interessen der beiden Geschlechter
( Abb. 3-34 p. 224 )
Je nach den öko-sozialen
Bedingungen
( Nahrungsangebot, Territoriumsqualität,
Geschlechterverhältnis etc. )
können auch intraspezifisch
unterschiedliche Systeme realisiert werden:
( Tab. 3-7 p. 225 & Abb. 3-35 p. 227 & Abb. 3-36
p. 228 )
Die kompliziertesten
Sozialstrukturen unter allen
Arten hat der Mensch.
ð Je
nach der öko-sozialen Situation
sind bei Homo sapiens fast alle hier genannten Fortpflanzungssysteme möglich,
jedoch
überwiegt bei weitem ( > 80 % ) die Polygynie.
( Abb. 3-27 )
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 12
Kooperation
zwischen Sexualpartnern
tendiert wegen grundsätzlich unterschiedlichen Reproduktionsinteressen
stets zur einseitigen
Vorteilsnahme zu Lasten der anderen Seite:
Jeder Elternteil fördert
seine Fitness,
indem er einen möglichst großen Teil des notwendigen Elterninvestments
dem jeweils anderen
aufzwingt.
=> Sexuelle
Partnerschaft ist immer
eine
Beziehung gegenseitigen Misstrauens
und wechselseitiger Ausbeutung.
Paarungsaufwand <=> Elterninvestment
( Kasten 4-2 p. 237 )
Die Geschlechtsunterschiede
und damit die Ausbeutung
des weiblichen Reproduktionspotenzials
sind entstanden als einseitige Spezialisierung für eine dieser beiden Strategien.
Besonders der väterliche
Investor steht vor einem fundamentalen Allokationskonflikt
(= Abgleichproblem = Aufteilungsentscheidung =
Bilanzierungsproblem = "trade-off"):
Casanova-Strategie oder Familienvater-Strategie ?
Elterninvestment
kostet allen männlichen Individuen gleich
viel,
Paarungsaufwand ist
jedoch für hochwertige und
attraktive billiger:
=> Minderwertige
Männer verfolgen mehr die Familienvater-Strategie,
hochwertige die Casanova-Strategie.
Männlicher
Paarungsaufwand kann aber auch innerehelich erfolgen:
( Abb. 4-27 p. 292 )
weiblicher
Paarungsaufwand:
- Kosmetik,
Styling, Verjüngungskuren
- Vernachlässigung / Tötung illegitimer Kinder als Partnerfindungsoption
-
Partnersuche, jahrelange
desertierende
Erpressung
"Sitzenlassen"
=> grausame Bindung (= "cruel bind")
"ein ziemlich
schrecklicher, aber feinsinniger Gedanke" (
Dawkins )
Wer seinen Partner zuerst
mit dem Kind sitzenlässt, hat gewonnen.
Der "Concorde-Fehler"
(= Investition in Schadensbegrenzung)
ist im Rahmen der gesamten
Netto-Lebensfitness zu bilanzieren.
Gegenstrategie: durch verbreitete weibliche Prüderie erzwungene investive
Parität
Drei Faktoren verhindern
männliches "Sitzenlassen":
- investive
Parität
- Brutverlust
bei unilateralem Elterninvestment
-
männliche Minderwertigkeit
Täuschung und Betrug
unehrliche
Statussymbole und pseudo-dominantes
Auftreten minderwertiger Männer
=> Vortäuschung von hohem gesellschaftlichem Rang und Ressourcenverfügung
=> starke erotische Ausstrahlung und Sex-Appeal
=> häufige sexuelle Affären mit Frauen
=> weibliches Investment in minderwertige Gene
=>
weibliche Fitness-Einbußen
flüchtige
männliche Liebesschwüre und
Beteuerung seriöser Intentionen
=> Vortäuschung einer dauerhaften und exklusiven
Investmentbereitschaft
=> leichter Zugang zum weiblichen Reproduktionspotenzial
=> alleinerziehende Mütter ohne väterliches Investment
=> weibliche Fitness-Einbußen
Kaschieren
männlicher Seitensprünge und Nebenbeziehungen
=> Vortäuschung exklusiven
Investments in die Reproduktion der Partnerin
=> exklusiver Zugang zu ihrem Reproduktionspotenzial
=> weiblicher Teilverlust männlichen Elterninvestments
=> weibliche Fitness-Einbußen
weibliche Kosmetik
und raffiniertes Styling
=> Vortäuschung von Jugend, Vitalität, hohem Reproduktionspotenzial
=> Steigerung männlicher Bindungs- und Investitionsbereitschaft
=> männliche reproduktive Fehlinvestitionen
=> männliche Fitness-Einbußen
Kaschieren
weiblicher Seitensprünge
=> männliches Elterninvestment
in fremdgezeugte Kinder
=> männliche Fitness-Einbußen
( Abb. 3-18 p. 176 )
Vaterschaftsunsicherheit
"Pater semper incertus."
uralter
Rechtsgrundsatz seit Erfindung der inneren
Befruchtung
Väterliches
Investment in fremdgezeugte
Kinder
ist für seine reproduktive Fitness klassisch kontraproduktiv. ( = "Hahnrei, cornuto, cuckold")
=> hoher männlicher Aufwand zur Absicherung der Vaterschaft ( = Eifersucht)
=> Dosierung
männlichen Elterninvestments korreliert mit Vaterschaftswahrscheinlichkeit
( Abb. 4-26 p. 289 )
Aus soziobiologischer Sicht (also aus der
"Sichtweise" unserer verhaltensprägenden Gene)
ist der Seitensprung
der Ehefrau mindestens doppelt so
schlimm wie der des Ehemannes,
weil bei letzterem nur ein Ehepartner sein Investment
von den gemeinsamen Kindern abzieht,
falls
überhaupt.
=> Männliche
Eifersucht ist stärker vorprogrammiert als weibliche.
Die Doppelstrategie
"Ehe & Seitensprünge"
ist geschlechtsspezifisch
unterschiedlich begründet:
Fitness-Gewinn männlicher
Untreue: zusätzliche Nachkommen
Fitness-Gewinn weiblicher
Untreue: bessere Gen-Rekombination
(
u.a., cfr. multiple Insemination )
Bei vollständiger
Promiskuität (Vaterschaftswahrscheinlichkeit 0 %) herrscht das Avunkulat
= exklusives
Investment des Oheims in die Kinder seiner Schwester
( Beispiel: Nayar in Südindien )
( Abb. 4-28 p. 293 )
Der Profitabilitäts-Grenzwert
des Avunkulats
liegt bei einer Vaterschaftswahrscheinlichkeit von ca. 30 %:
"Sororum filiis idem apud avunculum qui apud patrem honor."
Tacitus (Germania)
=> Die angeblich
so sittenreinen Ehefrauen der
Germanen
befriedigten
70 % ihrer sexuellen Gelüste ausserehelich.
Nepotistische
Investmentströme
implizieren auch abseits
von Partnerschaften zumeist die Vaterschaftswahrscheinlichkeit,
z.B. durch Abnahme materieller
und seelischer Zuwendung
- an die Enkel:
mütterliche Großmutter > mütterlicher Großvater >
väterliche Großmutter > väterlicher Großvater
- an die Neffen
und Nichten:
mütterliche Tanten und Onkel > väterliche Tanten und
Onkel
Vergewaltigung
beutet das weibliche
Reproduktionspotenzial zu Gunsten des Vergewaltigers
aus,
ohne eine
adäquate Gegenleistung
(gute Gene, Ressourcen, männliches Elterninvestment) zu
liefern:
Steigerung der männlichen
reproduktiven Fitness zu Lasten der weiblichen.
( Skorpionsfliege, Orang u.v.a. )
morphologischer
Schutz gegen Vergewaltigung:
Abdominalstacheln von Wasserläuferinnen der Gattung Gerris
Simulierte
Vergewaltigung dient weiblichen
Fitness-Interessen:
weibliche
Prüderie als Filter
zur Auslese der aggressivsten,
vitalsten und konkurrenzfähigsten Bewerber
= Reptilien-Sexualität
Dagegen läuft widerstandslose
Vergewaltigung gegen weibliche
Fitness-Interessen
und wird nur als kleineres
Übel toleriert,
um höhere
Fitness-Einbußen (Verletzungen, soziale Nachteile) zu vermeiden.
( Lehmwespe Abispa
ephippium, Homo sapiens )
Bei Mensch und
Tier fokussiert sich Vergewaltigung gezielt
auf weibliche Fekundität:
( Abb. 3-19 p. 179 & Abb. 3-20 p. 180 )
Szenario bei Homo sapiens:
freie weibliche
Zuchtwahl-Autonomie
=> sexuelle
Diskriminierung minderwertiger Männer
=> reproduktive Chancenlosigkeit minderwertiger Männer
=> Rückgriff auf die riskante Vergewaltigungs-Strategie
=>
weibliche Gene rekombiniert mit
minderwertigem Genom
=>
Partnerverlust wegen fremdgezeugter Kinder
=>
weibliche Reproduktion 2× ohne
väterliches Investment
=>
weibliche Fitness-Minimalisierung
=>
weibliches Vergewaltigungs-Trauma
Eheliche
Vergewaltigung
steigert männliche Vaterschaftswahrscheinlichkeit
in Situationen der Spermienkonkurrenz,
um drohendes
Fehlinvestment in fremdgezeugte
Kinder zu minimalisieren
und dadurch die Partnerschaft
zu stabilisieren.
Die soziobiologische
Diskussion über Vergewaltigungs-Strategien
wird erschwert durch den hohen Anteil der Reptiliensexualität im menschlichen
Sexualverhalten,
wodurch phantasierte
und auch inszenierte Vergewaltigung
von einem Teil der männlichen und weiblichen Individuen lustvoll
erlebt werden kann,
was die Grenzziehung zur echten Vergewaltigung mit weiblicher
Fitness-Einbuße
im Einzelfall unmöglich macht.
Vergewaltigung
ist auch bei Homo sapiens keine pathologische
Verirrung,
sondern
ein evolutiv adaptiertes Verhalten zur männlichen Fitness-Maximierung.
Infantizid sensu
lato
zerfällt in drei
Altersklassen:
- praenataler Feticid, forciert oder freiwillig (= Bruce-Effekt)
- Infantizid sensu stricto während der Laktation bzw. Nestfütterung
- Pädozid nach Entwöhnung
bzw. Flüggewerden
( Tab. 2-2 p. 61 )
männlicher
Infantizid
=> Ende der Laktation
=> Ende der Prolaktinausschüttung
=> Ende der Laktationsamenorrhoe
=> Reprise
des Ovulationszyklus
=>
antizipierte Konzeptivität
=>
antizipierte Insemination
=>
antizipierte männliche Reproduktion
=>
männliche Fitnessmaximierung
( Abb. 3-21 )
Durch Infantizid
wendet sich die sexuelle
Gunst der geschädigten Mutter
vom Versager-Partner ab
und dem Infantizidalen
zu:
=> Kindermörder
sind für die Kindsmutter erotisch attraktiv und sexy.
( Rauchschwalbe, Gorilla )
Polygynes
männliches Elterninvestment
wird durch weiblichen
Infantizid auf die eigene Brut der
Kindermörderin fokussiert.
( Drosselrohrsänger, Baumschwalbe )
Infantizid wird gefördert
durch:
- Gruppenbildung
(örtliche Nähe)
- asynchrone
Reproduktionszyklen
-
überzählige männliche/weibliche Individuen
- minimale Verwandtschaftsgrade
- hohe Mortalitätsraten.
Infantizid ist eine gesunde
und reguläre Verhaltenstendenz
und dient der gen-egoistischen
Fitnessmaximierung
bei Insekten, bei vielen Vögeln, Nagern, Raubtieren,
Primaten, und auch beim Menschen.
Infantizid war ein prägender Faktor für die Evolution der Sozialstrukturen,
insbesondere von Primaten.
Infantizid ist eine schlagende
Widerlegung
des Konzeptes der Gruppenselektion
und der Arterhaltung,
weshalb er von Vertretern dieser Richtung
bis zuletzt als krankhafte
Verhaltensstörung dargestellt wurde.
Heute ist er aber durch eine erdrückende Fülle von Beweisen gesichert.
Soziobiologie
/ Vorlesungseinheit 13
Definition:
Ein Replikator
ist etwas, das
-
a) kopiert
wird,
-
b) gelegentlich
verändert wird,
-
c) je nach seiner Qualität verschieden oft kopiert wird.
a) = Vermehrung / Multiplikation
b) = Erbsprung / Mutation
c) = Auslese / Selektion
(blind, automatisch)
a + b
+ c = Evolution
1859 Charles Darwin / Spezieller Darwinismus
1976 Richard Dawkins / Allgemeiner Darwinismus (universal darwinism):
Jeder
Replikator-Typ mit Multiplikation, Mutation und Selektion führt zur Evolution.
Zwei Replikator-Typen sind bekannt: Gene und Meme
Die Soziobiologie hat für die Geisteswissenschaften den
Stein der Weisen gefunden: das Mem.
Hohe
Qualität des Replikators ergibt sich aus:
-
Stabilität (=Langlebigkeit)
- Kopiergeschwindigkeit
- Kopiergenauigkeit
(in Maßen!)
Replikatoren sind potenziell
unsterblich.
Hochwertigkeit
und Minderwertigkeit
Die Ressourcen
sind limitiert,
und damit der Mempool,
deshalb entsteht Konkurrenz
= Kampf ums Dasein.
Minderwertige
Replikatoren werden eliminiert.
Der Begriff "minderwertig" hat nichts mit
herkömmlichen Moralvorstellungen zu tun.
Zum Beispiel sind echt altruistische Replikatoren
minderwertig,
Lügner und Betrüger können dagegen sehr erfolgreich und
damit hochwertig sein.
Begriff
der Minderwertigkeit:
mindere
Fähigkeit oder Bestrebung
zur
Verwirklichung der eigenen Fortpflanzungsstrategie
Diese Definition ist nur im memetischen Sinn zu
verstehen.
( Dieser ist jedoch ziemlich bedeutsam, auch im
menschlichen Leben! )
Meme sind noch sehr
junge Replikatoren
und ( noch? ) nicht
in Überlebensmaschinen (Vehikeln)
eingeschlossen,
jedoch oft in lockeren, koadaptierten Koalitionen
gruppiert, die man Memplex
nennt.
Dennoch gilt:
Die Grundeinheit der Selektion ist nicht der Memplex, sondern das Mem.
"Das Mem ist die Grundeinheit des Eigennutzes."
nach
Dawkins
Definition
für "Mem":
"Jedes
beliebige Kulturelement, für das es einen Selektionseinfluss
gibt,
der
mehrere oder viele Male so stark ist
wie die Rate der endogenen Veränderung."
nach
Williams' Definition für "Gen"
"Meme
besitzen keine Voraussicht; sie planen nicht.
Meme existieren ganz einfach, und einige
existieren häufiger als andere - das ist alles."
nach Dawkins
Weder Gene noch Meme sind materielle Dinge, sondern Informationen ( Instruktionen ),
die im Prinzip auf verschiedenen
Medien gespeichert werden können.
Meme
im Tierreich:
Die kulturelle Evolution des Vogelsanges ist mindestens 10mal
so alt wie die des Menschen.
( Beispiel:
Neuseeland-Lappenstar )
Schimpansenkulturen:
Werkzeuggebrauch, Naturheilkunde u.a.
Zusammenarbeit
der Meme im Memplex:
Ein bestimmtes Mem kann im Zusammenwirken mit anderen (im Memplex)
nur
statistisch selektioniert werden. ( > Rudererbeispiel von Dawkins)
"Was
ein Mem betrifft, so sind seine 'Allele' seine tödlichen Rivalen,
die
anderen Meme jedoch sind einfach ein Teil seiner Umwelt." nach
Dawkins
Ergänzung: Auch Gene
sind nur Teile seiner Umwelt.
Der Replikator (egal
ob Gen oder Mem)
betrachtet die Replikatoren seiner Umwelt (egal ob Gene oder Meme)
als Gefährten, Symbionten, Beuteobjekte, Feinde,
Parasiten, oder Bedeutungslose.
Die Evolution von Memen ist also für die Gene nichts grundsätzlich neues.
Die
Quintessenz des Lebens:
Die
einzige Aufgabe aller Lebewesen ist
die
optimale Fortpflanzung der eigenen Replikatoren.
(Bei dieser Definition kommt es auf jedes Wort an!)
"Eigene" Replikatoren sind die, welche das
Individuum manipulieren
(= programmieren, kodieren, steuern, regieren,
benutzen).
Es gibt Interessenkonflikte
unter den Replikatoren,
die sich darum streiten,
ein
bestimmtes Individuum zu benutzen.
( Beispiel: Virusinfektion, Zölibat )
Die memetische Evolution verläuft so schnell wie die
genetische Evolution der Mikroorganismen: also auch nichts grundlegend neues
für uns.
Prüfungsprozedur
Soziobiologie
Universität Salzburg
Wintersemester
2008 / 2009
Lehrveranstaltung Nr. 437633
Prüfer: Dipl.-Biol.
Dr.h.c. Remigius Geiser
Prüfungstermine: nach
Vereinbarung
( [email protected] Tel. 0662 / 870905 )
Prüfungszeitraum: ab
1. 2. 2009 unbegrenzt
Prüfungsdauer: 30
Minuten
Prüfungsart: mündlich
Prüfungsunterlagen: Lichtbildausweis und Prüfungsformular
(Zeugnis)
vom
Kandidaten mitzubringen
Prüfungsanrechnung: 3
Credits ECTS
(
= European Course Credit Transfer System )
(
= Europäisches Übertragungssystem für Kursanrechnung )
Prüfungsfragen: 4
Fragen
(
= 4 thematische Einstiege ins Prüfungsgespräch )
Zeitdauer: ca.
7,5 Minuten pro thematischem Einstieg / pro Frage
Themenvorgabe: Prüfungsfragenkatalog
anbei
Themenauswahl: 1
Frage (1 Thema) vom Kandidaten frei wählbar
3
Fragen (3 Themen) zufallsermittelt
Gewichtung: 1.
Thema 20 %
2.
Thema 20 %
3.
Thema 20 %
4.
Thema 20 %
Anwesenheit
20 %
Beisitzer / Zeugen: willkommen
vom
Kandidaten nach Belieben mitzubringen
Prüfungsstoff: Vorlesungsinhalt [ ohne Vorlesungseinheit 13 ]
Artenbeispiele:
Ungefähre taxonomische Einordnung genügt,
wissenschaftliche Nomenklatur nicht
erforderlich.
Ausnahmen: Honigbiene, Rothirsch, See-Elefant
Löwe, Menschenaffen
incl. Mensch
Die
Prüfungsfragen in Stichworten
( = thematische Einstiege ins Prüfungsgespräch )
mit Verweis ( => ) auf die einschlägigen
Vorlesungseinheiten:
1. Abgleichproblem: Casanova oder
Familienvater? => 12
2. Abgleichprobleme => 07
3. Abgleichprobleme,
lebensstrategische => 12
4. Ablenkung und
Beischlaferschleichung => 10
5. Abort minderwertiger
menschlicher Embryonen => 08
6. Abort, selektiver => 08
7. Abschätzung, quantitative,
sexueller Investmentangebote => 10
8. Absenz der Partnerin und
Spermienzahl => 10
9. Absicherung, wissenschaftliche,
des Infantizids => 12
10. Abwanderung des diskriminierten
Polyandristen => 11
11. Abwertung, psychologische, von
Fremden => 05
12. Abwesenheit des Monopolisten und
Paarungserschleichung => 10
13. Adaptation, evolutive, des
Vergewaltigers => 12
14. Adoption, nepotistische => 06
15. Adoptivkinder und Stiefeltern
=> 06
16. Affären, aussereheliche,
asymmetrischer Männer => 10
17. Affären, sexuelle, des
minderwertigen Blenders => 12
18. Aggregationsverhalten,
weibliches, und Polygynie => 11
19. Aggression, moralistische =>
05
20. Aggression, sexuelle, und
multiple Insemination => 10
21. Aggressionsakte konkurrierender
Ejakulate => 10
22. Agonismus, nepotistischer =>
06
23. Agrargesellschaft,
vorindustrielle => 03
24. Aktivitäten, sensorische, im
Paarungswettbewerb => 10
25. Aktiv-Tragzeit, kurze, der
Marsupialia => 08
26. Akzeptanz, exklusive sexuelle,
durch simuliertes Exklusiv-Investment => 12
27. Akzeptanz, sexuelle, durch
simulierte Investmentbereitschaft => 12
28. Akzeptanz, sexuelle,
erfolgreicher Beutefänger => 10
29. Allianzen, sexuelle => 03
30. Allokationskonflikt: Casanova
oder Familienvater? => 12
31. Allokationskonflikte => 07
32. Alter und Marktwert von Frauen
=> 10
33. Alter und Marktwert von Männern
=> 10
34. Alter und nepotistische
Katastrophenhilfe => 06
35. Alternativen, genetisch
vorprogrammierte => 02
36. Alternativpartner,
ehedestabilisierende => 10
37. Altersverteilung menschlicher
Vergewaltigungsopfer => 12
38. Altruismus, Ausbeutung des =>
05
39. Altruismus, echter, und
Fitness-Bilanz => 04
40. Altruismus, echter: Definition
=> 04
41. Altruismus, genetischer:
Definition => 04
42. Altruismus, nepotistischer,
unter Spermien => 10
43. Altruismus, nepotistischer:
Definition => 06
44. Altruismus, reziproker =
Pseudo-Altruismus => 04
45. Altruismus, reziproker, und
Fitness-Bilanz => 04
46. Altruismus, reziproker, und
Gewinnerwartung => 04
47. Altruismus, reziproker, und
Individualbeziehung => 04
48. Altruismus, scheinbarer => 01
=> 04
49. Altruismus, subjektiver => 01
50. Ambivalenz der
Elternmanipulation => 08
51. Ambivalenz, moralische => 05
52. Angebote, sexuelle, an den
Minderwertigen => 10
53. Angebote, sexuelle, an den
minderwertigen Polyandristen => 11
54. Anheizen der Spermien-Konkurrenz
=> 10
55. Anheizen männlicher Konkurrenz
=> 10
56. Anonymität => 01
57. Anorgasmie durch asymmetrische
Männer => 10
58. Anpassungen, antiparasitäre,
permanent rückständige => 10
59. Antidarwinismus und Eusozialität
=> 09
60. Aphrodisiakum, wirksamstes, für
Frauen => 03
61. Aphrodisiakum, wirksamstes, für
Männer => 03
62. Arbeiterinnen, reproduktive
=> 09
63. Arbeiterinnen-Investment,
geschlechtsspezifisches => 09
64. Arbeiterstaat oder Monarchie?
(Hymenoptera) => 09
65. Armut und nepotistische
Katastrophenhilfe => 06
66. Arterhaltung = echter Altruismus
=> 06
67. Arterhaltung => 01 => 06
68. Arterhaltung und
Geburtenbeschränkung => 07
69. Arterhaltung und Lack's Prinzip
=> 07
70. Arterhaltung, unmögliche =>
06
71. Arterhaltung: durch Kindermord
widerlegt => 12
72. Arterhaltung: keine ESS => 06
73. assortative mating => 10
74. Assoziationsgrad und
Reziprozität => 04
75. Ästhetik und Marktwert von
Frauen => 10
76. Ästhetik, sexuelle, durch
Parasitenbefall => 10
77. Asymmetrie als ehrliches Merkmal
=> 10
78. Asymmetrie, fluktuierende =>
10
79. Attraktivität der Frau und
Sozialstatus des Mannes => 10
80. Attraktivität und
Vaterinvestment-Kosten => 12
81. Attraktivität, männliche, und
Paarungsaufwand-Kosten => 12
82. Attraktivität, sexuelle
männliche, und Eifersucht => 10
83. Attraktivität, sexuelle
männliche, und Sozialstatus => 03
84. Attraktivität, sexuelle, von
Kindermördern => 12
85. Aufgabe aller Lebewesen, einzige
=> 02
86. Aufmendeln der F1-Termiten =>
09
87. Aufteilung weiblichen
Reproduktionspotenzials, polygynandrische => 11
88. Aufteilungsentscheidung:
Casanova oder Familienvater? => 12
89. Aufwand, männlicher, zur
Vaterschaftsabsicherung => 12
90. Aufwand, nutzloser, für ranghohe
Sexualstrategien => 10
91. Aufwand, somatischer => 07
92. Aufwand, somatischer oder
reproduktiver? => 12
93. Ausbeutung der
Solidargemeinschaft => 05
94. Ausbeutung des Elterninvestments
durch Kleptogamie => 10
95. Ausbeutung des Elterninvestments
durch Piraten => 10
96. Ausbeutung des Paarungsaufwandes
durch Opportunisten => 10
97. Ausbeutung des weiblichen
Reproduktionspotenzials => 12
98. Ausbeutung überdurchschnittlicher
Investmentchancen => 08
99. Ausbeutung weiblicher Fekundität
durch Vergewaltigung => 12
100. Ausbeutung, wechselseitige,
der Sexualpartner => 12
101. Ausbildung als
extrasomatische Ressource => 12
102. Ausbildung,
unterschiedliche => 08
103. Ausbreitung, räumliche, und
r-/K-Strategie => 07
104. Ausdehnung, zeitliche, des
Geschlechtsverkehrs => 10
105. Ausdrucksweise,
anthropomorphe => 01
106. Ausgrenzung Fremder - wozu?
=> 05
107. Ausländerhass bei
Naturvölkern => 05
108. Ausländerhass bei Schimpansen
=> 05
109. Auslese vitaler Bewerber
durch simulierte Vergewaltigung => 12
110. Ausrottungsfeldzüge der
Naturvölker => 05
111. Ausrottungsfeldzüge der
Schimpansen => 05
112. Ausrottungsfeldzüge,
fitness-steigernde => 05
113. Ausschabung konkurrierender
Ejakulate => 10
114. Ausschlussreaktionen nach
innen => 05
115. Aussenmoral,
egoistisch-aggressive => 05
116. Ausstrahlung, erotische,
simulierte => 12
117. Ausstrahlung, erotische,
und Gewalttätigkeit => 03
118. Ausstrahlung, erotische,
und Tötungshandlungen => 03
119. Auswahlmöglichkeit unter
sexuellen Bewerbern => 10
120. Avunkulat => 12
121. Azidität des menschlichen
Vaginalmilieus => 08
122. Balz als
Gesundheitsindikator => 10
123. Balz-Arena => 11
124. Balzaufwand fluktuierend
asymmetrischer Männer => 10
125. Bateman-Prinzip => 11
126. Bateman-Prinzip, erweitert
durch Trivers => 11
127. Bauernsöhne, nachgeborene,
reproduktionslose => 06
128. Bauerntöchter,
nachgeborene, reproduktionslose => 06
129. Befruchtung, innere, und
Vaterschaftsunsicherheit => 12
130. Befruchtungsbilanz bei
sexuellem Kannibalismus => 10
131. Befruchtungssicherung durch
multiple Besamung => 10
132. Begattung, minderwertige,
und Gelegegröße => 08
133. Begattungsakte, leere,
durch Pilleneffekt => 10
134. Begnadigung, egoistische =>
03
135. Benachteiligung, selektive,
von Nachkommen => 08
136. Benachteiligung, soziale,
und Kooperation => 04
137. Benutzung des Individuums
durch Replikatoren => 02
138. Beseitigung konkurrierender
Ejakulate => 10
139. Besitz als extrasomatische
Ressource => 12
140. Besitzstatus und sexueller
Erfolg => 03
141. Bestätigung, empirische,
der runaway selection => 10
142. Bestätigung, empirische,
des Handicap-Prinzips => 10
143. Beteuerung, männliche,
seriöser Intentionen => 12
144. Beutefang-Erfolg, männlicher,
und Bruterfolg => 10
145. Beuteüberangebot,
synchronisiertes => 03
146. Bevölkerungseinbrüche und
r-/K-Strategie => 07
147. Beziehungen, dauerhafte,
und weibliche Konkurrenz => 10
148. Beziehungsstress durch
negative Reproduktionsbilanz => 10
149. Bilanzierung sozialer
Transaktionen => 05
150. Bilanzierungsproblem:
Casanova oder Familienvater? => 12
151. Bilateralität, Verletzung
der => 05
152. Bindung, grausame => 12
153. Bindungsbereitschaft,
männliche, durch simulierte Vitalität => 12
154. Binnenmoral <=>
Aussenmoral => 05
155. Biologismus, normativer
=> 01
156. Biomasse-Investment,
ultimatives, für Embryonen => 07
157. Biomasse-Investment,
ultimatives, für Jungtiere => 07
158. Blastozystenimplantation,
reprimierte => 03
159. Blattlaussoldaten, geklonte
=> 09
160. Blut und Boden => 05
161. Blutgeld und
Verwandtschaftsgrad => 06
162. Blutrache: Fitness-Gewinn
=> 06
163. Blutrache:
stammesgeschichtliche Häufigkeit => 06
164. Blutschande bei Nacktmullen
=> 09
165. Blutschande und
Eusozialität => 09
166. Blutsverwandtschaft und
Vaterschaftswahrscheinlichkeit => 12
167. Bonität, genetische, und
Vaterinvestment-Kosten => 12
168. Bonität, männliche, und
Paarungsaufwand-Kosten => 12
169. Bourgeois, territorialer,
ausgebeuteter => 10
170. Bruce-Effekt => 08
171. Brudermord => 08
172. Brunst, kurze simultane,
und opportunistische Polygynie => 11
173. Brunst-Aroma, überdecktes
=> 10
174. Brünstigkeit, demonstrative
=> 10
175. Brut der Kindermörderin mit
erhöhtem Vaterinvestment => 12
176. Brutfäule der Honigbiene =>
02
177. Brutfürsorge, Aufwand für
=> 07
178. Brutfürsorge, reprimierte
=> 03
179. Brutparasitismus,
intraspezifischer => 03
180. Brutpflege, nepotistische
=> 06
181. Brutpflegeaufwand => 07
182. Brutpflegedauer und
r-/K-Strategie => 07
183. Brutpflegedauer, Regelung
der => 07
184. Brutpflegeintensität und
r-/K-Strategie => 07
185. Brutpflegeintensität,
Regelung der => 07
186. Brutpflege-Kooperation und
Eusozialität => 09
187. Brutplätze => 03
188. Brutverlust bei
unilateralem Elterninvestment => 12
189. Brutzyklusphase und
Vergewaltigungsversuche => 12
190. Büchsenmacher,
minderwertige => 08
191. Casanova-Strategie
attraktiver Männer => 12
192. Casanova-Strategie oder
Familienvater-Strategie? => 12
193. Chancenlosigkeit,
reproduktive, und Vergewaltigung => 12
194. Chancenungleichheit unter
Geschwistern => 08
195. Chloroplasten => 02
196. Computersimulation des
sexy-son-Modells => 10
197. Concorde-Fehler => 12
198. contest-competition =>
03
199. cornuto => 12
200. Cortisolkonzentration in
Stiefkindern => 06
201. costly signalling theory
=> 10
202. Crossing-Over => 02
203. cruel bind => 12
204. cuckold => 12
205. Darmparasiten und
Balzintensität => 10
206. Darwin, Charles => 01
207. Darwin-Fitness: Definition
=> 06
208. Darwinismus, allgemeiner
=> 02
209. Darwinismus, spezieller
=> 02
210. Dauerregister sozialer
Transaktionen => 05
211. Dauer-Sex und
Spermienkonkurrenz => 10
212. Dawkins, Richard => 01
213. Dehumanisierung der Fremden
=> 05
214. Dehumanisierung,
fitness-fördernde => 05
215. Demokratie im Insektenstaat
=> 09
216. Demonstration der
genetischen Bonität => 10
217. Demoralisierungseffekt der
Warnrufer => 06
218. Deschimpansierung der
Fremden => 05
219. Desinteresse, sexuelles,
durch Aroma-Fälschung => 10
220. Despotismus und
Haremswirtschaft => 03
221. Determinismus, genetischer
=> 01
222. Diktatur des Proletariats
der Ameisen => 09
223. Diploide, eusoziale =>
09
224. Disjunktion, weibliche,
gegen Polygynie => 11
225. Diskriminierung behinderter
Kinder => 08
226. Diskriminierung chronisch
kranker Kinder => 08
227. Diskriminierung der
Schwächlinge durch Eltern => 08
228. Diskriminierung Fremder
=> 05
229. Diskriminierung fremder
Brut => 06
230. Diskriminierung jüngerer
Nachkommen => 08
231. Diskriminierung
minderwertiger Genome, rigorose => 10
232. Diskriminierung
minderwertiger Kinder => 08
233. Diskriminierung unrentabler
Gelege => 08
234. Diskriminierung unrentabler
Würfe => 08
235. Diskriminierung, postnatale
=> 08
236. Diskriminierung, pränatale
=> 08
237. Diskriminierung, psychisch
grundgelegte => 05
238. Diskriminierung, sexuelle,
der Asymmetrischen => 10
239. Diskriminierung, sexuelle,
der Parasitierten => 10
240. Diskriminierung, sexuelle,
und polyandrische Racheakte => 11
241. Diskriminierung, sexuelle,
und Vergewaltigung => 12
242. Disziplinierung durch
Ostrazismus => 05
243. Dominanz => 03
244. Dominanz und
geschlechtsspezifischer Reproduktionserfolg => 08
245. Dominanz und männliche
Libido => 03
246. Dominanz von Hirschkühen
und Fitness ihrer Söhne => 08
247. Dominanzhierarchie,
despotische: Genese => 03
248. Doppelmoral, doppelte =>
05
249. Doppelstrategie "Ehe
und EPCs": geschlechtstypische Gründe => 12
250. Dosierung des
Vaterinvestments und weibliche Treue => 12
251. double mating => 10
252. Dreiviertelverwandtschaft,
haplodiploide => 09
253. Drogen => 01
254. Drohnenschlacht => 09
255. Drohnen-Überzahl und
pseudomonogame Polygynie => 11
256. Dualismus, ethischer, bei
Naturvölkern => 05
257. Dualismus, ethischer, bei
Schimpansen => 05
258. Dysfunktion,
reproduktionsphysiologische, und Infantizid => 08
259. ecologically imposed
monogamy => 11
260. EEA => 01
261. EEA, menschliches,
rekonstruierbares => 03
262. Egalitarismus,
reproduktiver, gesellschaftlich erzwungener => 11
263. Egoismus, genetischer =>
02
264. Ehebruch, männlicher,
höchstens halb so schlimm => 12
265. Ehebruch, männlicher:
Profitabilität => 12
266. Ehebruch, weiblicher:
Profitabilität => 12
267. Ehebrüche germanischer
Frauen, prozentuell => 12
268. Ehebruchverdacht und
Spermienzahl => 10
269. Ehe-Stabilität durch
eheliche Vergewaltigung => 12
270. Ehrgeiz, männlicher, und
Heirats-Chancen => 10
271. Eier, trophische => 09
272. Eifersucht als Schicksal
des Minderwertigen => 10
273. Eifersucht, männliche >
weibliche => 12
274. Eifersucht, männliche, und
eigene Seitensprünge => 10
275. Eigennutz, Grundeinheit vom
=> 02
276. Einseitigkeit, erschlichene
=> 05
277. Ejakulat, toxisches =>
10
278. Eltern, dominante, als
Söhne-Produzenten => 08
279. Eltern, minderwertige, als
Büchsenmacher => 08
280. Eltern/Kind-Konflikte,
Unvermeidbarkeit der => 08
281. Elternaufwand => 07
282. Elterninvestment als
Fitness-Limit => 11
283. Elterninvestment und
kindlicher Egoismus => 08
284. Elterninvestment,
abgewälztes, bei Sexualpartnern => 12
285. Elterninvestment,
aussichtsloses, und Infantizid => 08
286. Elterninvestment,
biparentales => 11
287. Elterninvestment,
differenziertes => 08
288. Elterninvestment,
männliches, in Fremdgezeugte => 12
289. Elterninvestment,
männliches, und Lek-Polygynie => 11
290. Elterninvestment, minder
ertragreiches, und Infantizid => 08
291. Elterninvestment,
mutualistisches, bei Polyandrie => 11
292. Elterninvestment, sexuell
diskriminierendes => 08
293. Elterninvestment,
terminales männliches, als Ressource => 10
294. Elterninvestment,
terminales, männliches => 07
295. Elterninvestment,
terminales, weibliches => 07
296. Elterninvestment,
terminales: Teilrealisierung => 08
297. Elterninvestment,
unilaterales, und Brutverlust => 12
298. Elterninvestment:
Definition => 07
299. Elterninvestment-Effizienz
und Fitness der Kinder => 08
300. Elternmanipulation => 08
301. Elternmanipulation im
Insektenstaat => 09
302. Embryonalentwicklung,
reprimierte => 03
303. Embryonalsterblichkeit
minderwertiger Landbesitzer => 10
304. Embryonenresorption,
antizipierende => 08
305. Energieaufwand,
territorialer => 05
306. Enkephalisationsquotient
und r-/K-Strategie => 07
307. Entsorgung, pränatale,
minderwertiger Kinder => 08
308. Entwicklungsstörungen und
Asymmetrie => 10
309. Entwöhnung, vorzeitige,
ungarischer Roma-Söhne => 08
310. Entwöhnungskonflikte =>
08
311. environment of evolutionary
adaptedness => 01
312. EPC => 10
313. EPC: weibliches mindestens
2mal so schlimm => 12
314. EPCs, weibliche, und
dosiertes Vaterinvestment => 12
315. Epigamie des minder
investiven Geschlechts => 11
316. Erbrecht, differenziertes
=> 08
317. Erbschaftserschleichung,
infantizidale => 06
318. Erbschleicherei der Helfer
am Nest => 06
319. Erfolg, reproduktiver, und
artifizielle Kontrazeption => 10
320. Ernährungssituation und
Kainismus => 08
321. Eroberungsaufwand,
territorialer => 05
322. Erotik und Mordlust =>
03
323. Erpressung, desertierende
=> 12
324. Ersatz-Geschwister => 08
325. Erziehung, unterschiedliche
=> 08
326. Eskalationskosten-Vermeidung,
bilaterale => 03
327. Eskimos als ökonomische
Mädchenmörder => 08
328. ESS => 03
329. ESS, Berechnung der =>
03
330. Ethnozentrismus bei
Schimpansen => 05
331. Ethnozentrismus der
Naturvölker => 05
332. Ethnozentrismus und
Stammeskriege => 05
333. Ethnozentrismus,
fitness-fördernder => 05
334. Eugenik => 01
335. Eusozialität - wie oft
entstanden? => 09
336. Eusozialität beim Menschen
=> 09
337. Eusozialität: Definition
=> 09
338. Eusozialität:
sozio-ökologische Voraussetzungen => 09
339. Euthanasie, infantizidale:
Fitness-Gewinn => 08
340. Euthanasie, pränatale,
fitness-steigernde => 08
341. Evolution => 02
342. Evolution der
Sozialstrukturen durch Infantizid => 12
343. Evolution epigamer Merkmale
=> 10
344. evolutionarily stable
strategy => 03
345. Evolutionspsychologie =>
01
346. Expansionswettbewerb =>
07
347. extra-pair-copulation =>
10
348. F1-Generation, einheitlich
heterozygote => 09
349. FA => 10
350. Fakt und Empfehlung =>
01
351. Faktor, limitierender =>
02
352. Falsch-Aromatisierung der
Inseminierten => 10
353. Familienselektion => 06
354. Familiensolidarität und
Egoismus der Eltern => 08
355. Familiensolidarität und
Egoismus der Kinder => 08
356. Familienvater - Strategie
des Minderwertigen => 12
357. Fassade, moralische, der
Monogamie => 11
358. Favorisierung, selektive,
von Nachkommen => 08
359. Fehlinvestition, männliche,
durch simulierte Jugend => 12
360. Feindbild-Suche, obligate
=> 05
361. Feindüberwachung => 03
362. Fekundität und
nepotistische Katastrophenhilfe => 06
363. Fekundität, weibliche, als
Ziel der Vergewaltigung => 12
364. Fellpflege, soziale, und
Nepotismus => 06
365. female-bonded societies
=> 03
366. Fertilität und Sozialrang
=> 03
367. Fetalentwicklung,
reprimierte => 03
368. Fetizid, forcierter =>
12
369. Fetizid, freiwilliger =
Bruce-Effekt => 12
370. Finanzsituation, männliche,
und Heirats-Chancen => 10
371. Fisher-Prinzip => 08
372. Fitness, direkte:
Definition => 06
373. Fitness, indirekte:
Definition => 06
374. Fitness, väterliche, und
fremdgezeugte Kinder => 12
375. Fitness: Definition =>
06
376. Fitnessbilanz bei
widerstandsloser Vergewaltigung => 12
377. Fitnessbilanz, weibliche,
nach Vergewaltigung => 12
378. Fitness-Effekte in späteren
Generationen => 03
379. Fitness-Einbuße durch
kaschierte männliche Nebenbeziehung => 12
380. Fitness-Einbuße durch
kaschierte männliche Seitensprünge => 12
381. Fitness-Einbuße durch
simulierten Investmentwillen => 12
382. Fitness-Einbuße, männliche,
durch Fremdinvestment => 12
383. Fitness-Einbuße, männliche,
durch simulierte Jugend => 12
384. Fitness-Einbuße, weibliche,
durch minderwertige Blender => 12
385. Fitnessgewinn durch
Elterninvestment-Abwälzung => 12
386. Fitnessgewinn männlicher
Untreue => 12
387. Fitnessgewinn weiblicher
Untreue => 12
388. Fitnessgewinn, einseitiger,
des Vergewaltigers => 12
389. Fitnessgewinn, männlicher,
durch Infantizid => 12
390. Fitnessgleichheit,
weibliche, durch Polygynie => 11
391. Fitness-Limit des
investiveren Geschlechts => 11
392. Fitness-Limit des minder
investiven Geschlechts => 11
393. Fitness-Maximierung durch
Infantizid => 12
394. Fitness-Maximierung durch
Statusstreben => 03
395. Fitness-Maximierung,
männliche, durch Vergewaltigung => 12
396. Fitness-Minimalisierung,
weibliche, durch Vergewaltigung => 12
397. Fitnessungleichheit,
männliche, durch Polygynie => 11
398. Fitness-Varianz,
geschlechtsspezifische => 11
399. Fitnessvorteil des
Vergewaltigers => 12
400. Fleiß, männlicher, und
Heirats-Chancen => 10
401. Flexibilität, genetische,
der Parasiten => 10
402. Flexibilität, genetische,
des Immunsystems => 10
403. Floater und Gelegegröße
=> 05
404. Floater und
Reproduktionserfolg => 05
405. Fokussierung, sexuelle,
sensorischer Aktivitäten => 10
406. Fortpflanzung, jetzige oder
spätere? => 12
407. Fortpflanzung, optimale
=> 02
408. Fortpflanzung, sexuelle
=> 02
409. Fortpflanzungsbeginn und
r-/K-Strategie => 07
410. Fortpflanzungssysteme =>
11
411. Fortpflanzungssysteme,
intraspezifisch tauschbare => 11
412. Fortpflanzungssysteme,
menschliche => 11
413. Fortpflanzungssystemwahl
als Kompromisslösung => 11
414. Frauenbünde und interne
Dominanz => 03
415. Frauenbünde und interne
Konkurrenz => 03
416. Frauenbünde und
Männeranbindung => 03
417. Frauenbünde und Nepotismus
=> 03
418. Frauenbünde,
poly-matrilineare => 03
419. Fremdadoption, anonyme, und
EEA-Wechsel => 06
420. Fremdadoption, anonyme:
Fitness-Bilanz => 06
421. Fremdenfeindlichkeit bei
Naturvölkern => 05
422. Fremdenfeindlichkeit bei
Schimpansen => 05
423. Fremdenhass und ethischer
Dualismus => 05
424. Fremdenhass und
Stammeskriege => 05
425. Fremdgehen der Frau
mindestens doppelt so schlimm => 12
426. Fremdinsemination und
Genital-Plomben => 10
427. Fremdinsemination und
suizidale Kopulation => 10
428. Fremdsamen-Abtötung durch
Kamikaze-Spermien => 10
429. Frostklima und Mädchenmord
=> 08
430. Frustration, reproduktive,
ehedestabilisierende => 10
431. Fürsorgeaufwand, ungleicher
=> 08
432. Futtersuch-Dauer und
Möwen-Alter => 08
433. Gameten-Engpass => 02
434. Geburtenabstände und
Dominanz => 03
435. Geburtenabstände und
r-/K-Strategie => 07
436. Geburtenbeschränkung und
Gen-Egoismus => 07
437. Geburtenbeschränkung,
freiwillige => 07
438. Geburtenzahl und Dominanz
=> 03
439. Geburtsaufwand => 07
440. Geburtsgewicht, minimales,
der Marsupialia => 08
441. Gefangenendilemma:
Definition => 04
442. Gefangenendilemma: Lösung
=> 04
443. Gegenseitigkeitsempfinden,
sozio-emotionales => 05
444. Gegenstrategien gegen cruel
bind => 12
445. Gegenstrategien gegen
Zuchtwahl-Beschränkung => 10
446. Gehirn - wozu? => 02
447. Gehirngröße und
r-/K-Strategie => 07
448. Geld und Paarungserfolg
=> 03
449. Gelegegröße und Jahresklima
=> 08
450. Gen => 02
451. Gen: Definition der Größe
=> 02
452. Gen: Definition durch
globale Identität => 06
453. Gene, abstammungsgleiche,
und Vaterschaftswahrscheinlichkeit => 12
454. Gene, Rivalen der => 02
455. Gene, Verhältnis zueinander
=> 02
456. Gene, zusammenwirkend im
Körper => 02
457. Gen-Egoismus und Lack's
Prinzip => 07
458. Generationen,
zusammenlebende => 09
459. Genital-Plomben als
Keuschheitsgürtel => 10
460. Genkomplex => 02
461. Genozid und reproduktive
Fitness => 05
462. Genozid, universaler =>
05
463. Genpool => 02
464. Gen-Rekombination, bessere,
durch weibliche EPCs => 12
465. Gen-Rekombination,
minderwertige, durch Vergewaltigung => 12
466. Gen-Replikate,
abstammungsgleiche => 06
467. Gen-Replikate:
Individualismus? => 06
468. Gen-Umwelt-Wechselwirkung
=> 02
469. Gen-Verwandtschaft und
Kinder-Benachteiligung => 08
470. Germanenfrauen: 70 %
ausserehelicher Sex => 12
471. Gesamtfitness: Definition
=> 06
472. Geschlecht, begehrtes:
Reproduktionspotenzial => 10
473. Geschlecht, minder investives,
und Paarungskonkurrenz => 11
474. Geschlecht, minderwertiges,
und Elterninvestment => 08
475. Geschlecht, überzähliges,
und Infantizid => 12
476. Geschlecht, wählerisches
=> 11
477. Geschlechter, Entstehung
der => 12
478. Geschlechterrelation nach
ökonomischem Infantizid => 08
479. Geschlechterverhältnis 1 :
1 => 08
480. Geschlechterverhältnis als
ESS => 08
481. Geschlechterverteilung
schiefe => 08
482. Geschlechtsreife,
reprimierte => 03
483. Geschlechtsunterschiede
durch strategische Spezialisierung => 12
484. Gesellschaft, moderne, und
Lek-Polygynie => 11
485. Gesellschaften, egalitäre,
für minderwertige Männer => 11
486. Gesinde, weibliches:
sexuelle Verfügbarkeit => 03
487. Gesundheit und
nepotistische Katastrophenhilfe => 06
488. Gewalt, kollektive, nach
innen => 05
489. Gewaltbereitschaft und
Sex-Appeal => 03
490. Gewalt-Eskalation gegen
Fremde => 05
491. Gewaltstrategien zwischen
Gruppen => 05
492. Gewaltverherrlichung bei
Naturvölkern => 05
493. Gewaltverherrlichung bei
Schimpansen => 05
494. Gewicht, prozentuales, von
Menschenaffen-Hoden => 10
495. Gewichtsverlust und
Reproduktionsaufwand => 07
496. Gleichgewicht, evolutionär
stabiles => 03
497. Gleichschaltung bei
Naturvölkern => 05
498. Gleichschaltung im
Nationalismus => 05
499. Gleichschaltung im
Rassismus => 05
500. Gleichwertigkeit des
Marktwertes der Dauerpartner => 10
501. Gonadenentwicklung,
reprimierte => 03
502. good - genes - Modell =>
10
503. Gottesebenbildlichkeit
=> 01
504. Gravidität, stagnierende,
der Marsupialia => 08
505. Grenzziehung
echte/simulierte Vergewaltigung => 12
506. Größe der Hoden und
Spermienkonkurrenz => 10
507. Großelterninvestment und
Vaterschaftswahrscheinlichkeit => 12
508. Großgrundbesitz und
Reproduktionserfolg => 03
509. Großgrundbesitzer, sexuell
attraktive => 10
510. Großhirnrinde, Entwicklung
der => 05
511. Gründerpaar, hochgradig
homozygotes => 09
512. Grundverwandtschaft =>
06
513. Gruppenaggression nach
innen => 05
514. Gruppenbildung und
Nahrungskonkurrenz => 03
515. Gruppenbildung,
infantizidfördernde => 12
516. Gruppenbildung, männliche
=> 03
517. Gruppenbildung, weibliche
=> 03
518. Gruppengröße und
Feindwahrnehmung => 03
519. Gruppenleben, Nachteile vom
=> 03
520. Gruppenleben, Vorteile vom
=> 03
521. Gruppenleben:
Kosten-Nutzen-Bilanz => 03
522. Gruppenselektion = echter
Altruismus => 06
523. Gruppenselektion => 06
524. Gruppenselektion und
Geburtenbeschränkung => 07
525. Gruppenselektion und Lack's
Prinzip => 07
526. Gruppenselektion,
unmögliche => 06
527. Gruppenselektion: keine ESS
=> 06
528. Gunst, sexuelle,
infantizidal geschädigter Mütter => 12
529. Habitat, gesättigter, und
r-/K-Strategie => 07
530. Habitaterschließung und
r-/K-Strategie => 07
531. Habitatnutzung, konsistente
=> 07
532. Habitatnutzung,
opportunistische => 07
533. Hahnrei => 12
534. Hamilton über Eusozialität
=> 09
535. Hamilton-Ungleichung =>
06
536. Hamilton-Zuk-Hypothese
=> 10
537. Hamilton-Zuk-Hypothese,
interspezifisch bestätigt => 10
538. Hamilton-Zuk-Hypothese,
intraspezifisch bestätigt => 10
539. Handicap-Prinzip => 10
540. Haplodiploidie, eusoziale
=> 09
541. Haplodiploidie, solitäre
=> 09
542. Haremswirtschaft und
Hodengröße => 10
543. Harmonie, soziale => 01
544. Harmonie, soziale, durch
reproduktiven Egalitarismus => 11
545. Häufigkeit, stabile, einer
Strategie => 03
546. Haupthistokompatibilitätskomplex
=> 10
547. Häuptlingsfrauen,
Fertilität der => 03
548. Häuptlingsstatus und
Haremsgröße => 03
549. Hautparasiten und
Balzintensität => 10
550. Hedonismus => 01
551. Heimvorteil, territorialer
=> 05
552. Heirats-Chancen und
Jungfräulichkeit => 10
553. Helfer am Nest - wann?
=> 03 => 06
554. Helfer am Nest, primärer
=> 06
555. Helfer am Nest, sekundärer
=> 06
556. Helfer am Nest: Demographie
=> 06
557. Helfer am Nest:
Fitness-Bilanz => 06
558. Hemmschwellen-Abbau gegenüber
Fremden => 05
559. Hereditätsgrade geistiger
Eigenschaften => 01
560. Heterozygotie, einheitlich
hochgradige => 09
561. Hirschkühe: Varianz des
Reproduktionserfolges => 11
562. Histokompatibilität =>
10
563. Hochwertigkeit, biologische
=> 02
564. Hochwertigkeit, männliche,
und Casanova-Strategie => 12
565. Hodengröße und
Paarungssystem => 10
566. Hodenvergrößerung => 10
567. Homozentrik => 01
568. Homozygotie, hochgradige,
durch lange Inzestreihe => 09
569. Humanismus => 01
570. Humansozietäten, eusoziale
=> 09
571. Humansoziobiologie => 01
572. Hunger und Brudermord =>
08
573. Hurenlohn und Paarungsdauer
bei Schnabelhaften => 10
574. Hymenopteren, soziale =>
09
575. Hymenopteren-Investment in
Brüder und Schwestern => 09
576. Immunstatus, konträrer, olfaktorisch
wahrgenommen => 10
577. Immunstörungen und
Reproduktionsaufwand => 07
578. Immunsystem, heterozygotes
=> 10
579. Immunsystem,
minderwertiges, und Asymmetrie => 10
580. Immunsystem,
minderwertiges, und Balzbewegungen => 10
581. Immunsystem, minderwertiges,
und Epigamie => 10
582. Immunsysteme, Variabilität
der => 02
583. in group / out group -
Denken => 05
584. inclusive fitness:
Definition => 06
585. Indikator, multipler =>
10
586. Indikatorwert aufwendiger
Merkmale => 10
587. Individualentwicklungstempo
und r-/K-Strategie => 07
588. Individuum => 02
589. Industriegesellschaft,
moderne => 03
590. Industriegesellschaft,
moderne: Paarungssystem => 11
591. Industriegesellschaft,
postmoderne: Paarungssystem => 11
592. Inertien, phylogenetische
=> 03
593. Inertien, phylogenetische:
sterile Kasten => 09
594. Infantizid als reguläre
Verhaltenstendenz => 12
595. Infantizid bei positiven
öko-sozialen Impulsen => 08
596. Infantizid durch den
frustrierten Polyandristen => 11
597. Infantizid durch dominante
Piraten => 10
598. Infantizid gegen das
ökonomisch minderwertige Geschlecht => 08
599. Infantizid gegen das
ortstreue Geschlecht => 08
600. Infantizid sensu lato =>
12
601. Infantizid sensu stricto
=> 12
602. Infantizid, freiwilliger
weiblicher => 08
603. Infantizid, männlicher
=> 03
604. Infantizid, männlicher, und
Bruce-Effekt => 08
605. Infantizid, ökonomisch
differenzierter => 08
606. Infantizid, öko-sozial
bedingter => 08
607. Infantizid, selektiver
=> 08
608. Infantizid, weiblicher
=> 03
609. Infantizid, weiblicher, als
Paarungsaufwand => 12
610. Infantizid: krankhafte
Verhaltensstörung? => 12
611. Infantizidvermeidung durch
Männerbünde => 03
612. Infektion, intrafamiliäre
=> 10
613. Infektionsrisiko => 03
614. Informationscenter-Modell
=> 03
615. Inkompatibilität,
genetische, ehedestabilisierende => 10
616. Insemination, antizipierte,
durch Infantizid => 12
617. Insemination, multiple, der
Königin => 09
618. Insemination, multiple, und
genetische Diversität => 10
619. Insemination, multiple, und
väterliches Investment => 10
620. Insemination, multiple:
Vorteile => 10
621. Insemination, singuläre, im
Insektenstaat => 09
622. Inseminationsphase und
Kampfbereitschaft => 03
623. insider / outsider -
Zuordnungen => 05
624. Insuffizienz, adaptive
=> 01
625. Insuffizienz, adaptive, und
artifizielle Kontrazeption => 10
626. Insuffizienz, adaptive, und
EEA-Wechsel => 04
627. Insuffizienz, ökonomische
männliche, und Ehefrust => 10
628. Intelligenz, soziale:
Relevanz => 05
629. Intensivierung, sexuelle,
sensorischer Aktivitäten => 10
630. Interaktionspartner,
langfristiger: Bestrafung => 05
631. Interessenausgleich,
gesellschaftlicher => 01
632. Interessenausgleich,
sozialer, durch Zwangsmonogamie => 11
633. Intergeburtenabstand und
männlicher Infantizid => 12
634. Intergruppenkonflikte,
genealogische => 05
635. Intergruppenkonflikte,
sexuelle => 05
636. Intergruppenkonflikte,
sozio-ökologische => 05
637. Intergruppenkonflikte,
territoriale => 05
638. Intimbeziehungen, seltene,
mit asymmetrischen Männern => 10
639. Intoleranz bei Naturvölkern
=> 05
640. Intoleranz im Nationalismus
=> 05
641. Intoleranz im Rassismus
=> 05
642. Inuit als ökonomische
Mädchenmörder => 08
643. Investition in
Schadensbegrenzung => 12
644. Investition in sich selbst
=> 12
645. Investitionsbereitschaft,
Abschätzung der => 10
646. Investitionsbereitschaft,
männliche, durch simulierte Jugend => 12
647. Investitionsentscheidungen
=> 07
648. Investment des Oheims =>
12
649. Investment, väterliches, in
fremdgezeugte Kinder => 12
650. Investment, väterliches,
und Gen-Diskriminierung => 10
651. Investment, weibliches, in
minderwertige Blender-Gene => 12
652. Investmentbereitschaft,
dauerhafte, simulierte => 12
653. Investmentbereitschaft,
exklusive, simulierte => 12
654. Investmentrevision,
ökonomische, durch Bruce-Effekt => 08
655. Inzesteffekt bei
Nacktmullen => 09
656. Inzestreihe, lange, und
Homozygotie => 09
657. Inzestvermeidung durch MHC
=> 10
658. Inzucht und Eusozialität
=> 09
659. Inzucht, zyklische => 09
660. Inzucht-Populationen:
Geschlechterverteilung => 08
661. Inzuchtvermeidung => 03
662. Jagen, kooperatives =>
03
663. Jäger und Sammler, rezente
=> 03
664. Jugend und Heirats-Chancen
von Frauen => 10
665. Jugend, simulierte
weibliche, durch Kosmetik => 12
666. Jungfernzeugung von
Blattlaussoldaten => 09
667. Kainismus => 08
668. Kälte und Mädchenmord =>
08
669. Kamikaze-Spermien => 10
670. Kampf => 03
671. Kampf oder Subordination?
=> 03
672. Kampf ums Dasein => 02
673. Kampf und Arterhaltung
=> 03
674. Kampf und Kostenprognose
=> 03
675. Kampf und Profiterwartung
=> 03
676. Kampf und Siegesgewissheit
=> 03
677. Kampf, tödlicher => 03
678. Kannibalismus,
infantizidaler => 03 => 08 => 12
679. Kannibalismus,
kainistischer => 08
680. Kannibalismus, sexueller
=> 10
681. Kannibalismus, sexueller, als
Ressourcenangebot => 10
682. Kaschieren männlicher
Seitensprünge => 12
683. Kaschieren weiblicher
Seitensprünge => 12
684. Kasten, permanent sterile
=> 09
685. Kasten, sterile, und
Fitnessbilanz => 09
686. Kastration, psychische
=> 03
687. Katastrophen und
r-/K-Strategie => 07
688. Katastrophensolidarität,
nepotistische => 06
689. Kidnapping jugendlicher
Nest-Helfer => 06
690. Killer-Spermien,
nepotistische => 10
691. kin selection => 06
692. Kinder, behinderte,
ehedestabilisierende => 10
693. Kinder, fremdgezeugte, und
eheliche Vergewaltigung => 12
694. Kinder, fremdgezeugte, und
väterliche Fitness => 12
695. Kinder, illegitime, und
Marktwert der Mutter => 10
696. Kinder, illegitime, und
Marktwert des Vaters => 10
697. Kinderlosigkeit,
ehedestabilisierende => 10
698. Kindermord als gesunde
Verhaltenstendenz => 12
699. Kindermord, praenataler =
Fetizid => 12
700. Kindermörder, erotisch
attraktive => 12
701. Kindersterblichkeit und
r-/K-Strategie => 07
702. Kindersterblichkeit und
Sozialrang => 03
703. Kindersterblichkeit,
ehedestabilisierende => 10
704. Kinderwunsch-Gene gegen
Pilleneffekt => 10
705. Kinderzahl, Regelung der
=> 07
706. Kindesmisshandlung durch
Stiefeltern => 06
707. Klassengesellschaft und
Polygyniegrad => 11
708. Kleptogamie, parasitäre =>
10
709. Klima und r-/K-Strategie
=> 07
710. Klimakterium,
ehedestabilisierendes => 10
711. Klone, parthenogenetische,
bei Blattläusen => 09
712. Koevolution Natur-Kultur
=> 01
713. Kognition, personalpräzise
=> 05
714. Kohäsion, soziale, der
Primaten => 03
715. Koitus, multipler => 10
716. Koitus-Dauer und
Preisniveau bei Schnabelhaften => 10
717. Koitus-Dauer und
Sexualproportion bei Langwanzen => 10
718. Koitus-Häufigkeit und
Sozialstatus => 03
719. Kolonialismus und Genozid
=> 05
720. Koloniegröße und Milbenbefall
=> 03
721. Kommunismus => 01
722. Komplexität menschlicher
Reziprozität => 05
723. Konformismus bei
Naturvölkern => 05
724. Konformismus und
Nationalismus => 05
725. Konformismus und Rassismus
=> 05
726. Königin als
Investmentchance => 09
727. Königin, singulär
inseminierte => 09
728. Konkurrenz der Gene und
Vehikel => 02
729. Konkurrenz Mutter -
Tochter, agonistische => 03
730. Konkurrenz, direkte =>
03
731. Konkurrenz, indirekte =>
03
732. Konkurrenz, männliche, und
Gruppengröße => 03
733. Konkurrenz, reproduktive
=> 03
734. Konkurrenzfähigkeit als
Ressource => 12
735. Konkurrenzfähigkeit,
männliche, und simulierte Vergewaltigung => 12
736. Konkurrenzminderung durch
reproduktiven Egalitarismus => 11
737. Konkurrenzminderung,
nepotistische, bei Polyandrie => 11
738. Konkurrenzminimierung durch
Ausgrenzung => 05
739. Kontrazeption und Fitness
=> 03
740. Kontrazeption,
artifizielle, und Paarungswettbewerb => 10
741. Kontrazeption, direkte
=> 03
742. Konzeptionswahrscheinlichkeit
und double-mating => 10
743. Konzeptivität und
Fremdbegattung => 10
744. Konzeptivität,
antizipierte, durch Infantizid => 12
745. Konzeptivität, reprimierte
=> 03
746. Kooperation, sexuelle =>
03
747. Kooperation, soziale, durch
reproduktiven Egalitarismus => 11
748. Kooperation, unbedingte,
als Pseudo-Altruismus => 04
749. Kooperation, unbedingte,
und Gewinnerwartung => 04
750. Kopiergenauigkeit => 02
751. Kopiergeschwindigkeit =>
02
752. Kopulation, suizidale =>
10
753. Kopulationsdauer,
Ausdehnung der => 10
754. Kopulationsfrequenz und
Sozialrang => 03
755. Kopulationsstörungen =>
03
756. Körpergewicht und
r-/K-Strategie => 07
757. Körpergröße und
r-/K-Strategie => 07
758. Körpersymmetrie und
Parasitierung => 10
759. Kosmetik als weiblicher
Paarungsaufwand => 12
760. Kosten/Nutzen-Bilanz der
Beziehung und Alternativen => 10
761. Kostspieligkeit ehrlicher
Signale => 10
762. Kranke, chronische, und
mütterliche Zuwendung => 08
763. Kreationismus => 01
764. Krieg und Drückebergerei
=> 05
765. Krieg und Männerbünde =>
05
766. Krieg und
Reproduktionserfolg => 05
767. Krieg und sein
stammesgeschichtliches Alter => 05
768. Kriegführung bei
Wirbeltieren => 05
769. Kriegführung, kooperative,
bei Naturvölkern => 05
770. Kriegführung, kooperative,
bei Schimpansen => 05
771. Kriegsgewinn und
Fitness-Gewinn => 05
772. Kriegskosten, quantitative
=> 05
773. Kriegsplanung bei
Naturvölkern => 05
774. Kriegsplanung bei
Schimpansen => 05
775. Kriegszustand, permanenter,
bei Naturvölkern => 05
776. Kriegszustand, permanenter,
bei Schimpansen => 05
777. Kriegszweck, subjektiver
=> 05
778. Kriegszweck, ultimater
=> 05
779. K-Selektion => 07
780. K-Strategen: Beispiele
=> 07
781. Lack's Prinzip => 07
782. Laissez-faire-Kapitalismus,
liberaler => 01
783. Laktation, differenzierte,
der Marsupialia => 08
784. Laktation,
geschlechtsspezifische, reicher US-Frauen => 08
785. Laktation, reprimierte
=> 03
786. Laktation, verkürzte, durch
Infantizid => 12
787. Laktationsamenorrhoe,
verkürzte, durch Infantizid => 12
788. Laktationsaufwand => 07
789. Landbesitz und erotische
Attraktivität => 10
790. Langzeitbeziehung und
bilateraler Paarungswettbewerb => 10
791. Langzeitgedächtnis,
soziales => 05
792. Lebensaufwand, Aufteilung
vom => 07
793. Lebenserwartung und
Reproduktionsaufwand => 07
794. Lebenshilfe, nepotistische
=> 06
795. Lebensraum-Tragekapazität K
=> 07
796. Lebensreproduktionserfolg
=> 06
797. Lebensreproduktionserfolg:
geschlechtstypische Varianz => 11
798. Lebensspanne und
r-/K-Strategie => 07
799. Leerlauf-Sex durch
Pilleneffekt => 10
800. Lek-Polyandrie => 11
801. Lek-Polygynie => 11
802. Libido, männliche, und
Sozialstatus => 03
803. Liebe, universelle => 01
804. Liebesschwüre, flüchtige
männliche => 12
805. Lokalisierung, akustische,
von Sexualobjekten => 10
806. Lokalisierung,
olfaktorische, von Sexualobjekten => 10
807. Lokalisierung, optische,
von Sexualobjekten => 10
808. Lokomotion und Gruppengröße
=> 03
809. Lokomotion und
Nahrungsverteilung => 03
810. Lorenz, Konrad => 01
811. Löwen-Polygynandrie =>
11
812. Lustgewinn durch
inszenierte Vergewaltigung => 12
813. Macht und männliche Libido
=> 03
814. Macht und Sex-Appeal =>
03
815. Machthunger und
Reproduktionserfolg => 03
816. Machtpolitik, nepotistische
=> 06
817. Mädchenmord reicher
Chinesen und Inder => 08
818. Mädchenmord, ökonomischer,
der Eskimos => 08
819. major histocompatibility
complex => 10
820. male competition and female
choice => 10
821. male-bonded societies =>
03
822. Männchenverteidigungs-Monogamie,
serielle => 11
823. Männchenverteidigungs-Polyandrie
=> 11
824. Männer, erotisch
unattraktive, asymmetrische => 10
825. Männer, minderwertige, als
Vergewaltiger => 12
826. Männerbünde,
mono-patrilineare => 03
827. Marktwert und bilateraler
Paarungswettbewerb => 10
828. Marsupialia und ökologische
Imponderabilien => 08
829. Marxismus => 01
830. Massengesellschaft,
anonyme, und Reziprozität => 05
831. Massenhysterie bei
Naturvölkern => 05
832. Massenhysterie im
Nationalismus => 05
833. Massenhysterie im Rassismus
=> 05
834. Mastkinder als Schlachtvieh
=> 08
835. Materialismus, historischer
=> 01
836. Matrilinie und Ermordung
fremder Töchter => 08
837. Matrilinie, Stärkung der,
durch Töchterproduktion => 08
838. Meiose, absolut gerechte
=> 02
839. Mem => 01
840. Memplex => 01
841. Menschenaffen und
Penislänge => 10
842. Menschenrecht => 01
843. Menschenwürde => 01
844. Merkmale, ehrliche => 10
845. Merkmale, epigame,
extravagante => 10
846. Merkmale, kostspielige
=> 10
847. MHC => 10
848. MHC-Wahrnehmung,
olfaktorische => 10
849. Militär-Etat bei Ameisen
=> 05
850. Militarismus der Naturvölker
=> 05
851. Militarismus und
Männerbünde => 05
852. Militarismus,
"altruistischer" => 05
853. Militarismus,
fitness-steigernder => 05
854. Militarismus, singulärer,
der Schimpansen => 05
855. Militarismus,
stammesgeschichtliches Alter des => 05
856. Minder-Ausbildung
ungarischer Roma-Söhne => 08
857. Minderwertigkeit und
geschlechtsspezifischer Reproduktionserfolg => 08
858. Minderwertigkeit,
biologische => 02
859. Minderwertigkeit,
männliche, und cruel bind => 12
860. Minderwertigkeit,
männliche, und Familienvater-Strategie => 12
861. Minderwertigkeitsgefühl,
adaptiertes => 10
862. Missachtung Behinderter,
fitness-steigernde => 08
863. Misserfolg, reproduktiver,
ehedestabilisierender => 10
864. Misshandlung behinderter
Kinder, fitness-steigernde => 08
865. Misstrauen, gegenseitiges,
der Sexualpartner => 12
866. Missverständnisse => 01
867. Mitläufertum bei
Naturvölkern => 05
868. Mitläufertum und
Nationalismus => 05
869. Mitläufertum und Rassismus
=> 05
870. Mitochondrien => 02
871. Monarchie oder Demokratie
bei Ameisen? => 09
872. Monarchismus >
Eigenliebe der Arbeiterinnen => 09
873. Monogamie = faktische
Polygynie => 11
874. Monogamie und
Vaterschaftsgewissheit => 11
875. Monogamie, ausgehöhlt durch
Partnerbetrug => 11
876. Monogamie, gesellschaftlich
erzwungene kooperative => 11
877. Monogamie, ökologisch
erzwungene kooperative => 11
878. Monogamie, serielle =
faktische Polygamie => 11
879. Monogamie: Definition =>
11
880. Monogamist, minderwertiger,
und Polygynieschwelle => 11
881. Monopolisierbarkeit,
weibliche, und Lek-Polygynie => 11
882. Monopolisierung
disjungierter weiblicher Individuen => 11
883. Monopolisierung von
ressourcenabhängigem Reproduktionspotential => 11
884. Monopolisierung, dominante,
von Sexualobjekten => 10
885. Monopolisierung, sexuelle,
von weiblichen Gruppen => 11
886. Monopolisierung, weibliche,
des Vaterinvestments => 11
887. Monopolisierungsversuche,
sexuelle, bei Polyandrie => 11
888. Moral, echte => 01
889. Moralzerstörung,
soziobiologische => 01
890. Mordlust und Haremsgröße
=> 03
891. Mordlust und männlicher
Sex-Appeal => 03
892. Mordlust und
Reproduktionserfolg => 03
893. Mormonenfrauen,
nachrangige, und Fitness => 11
894. Mortalität und
Populationsdichte => 07
895. Mortalität und
r-/K-Strategie => 07
896. Mortalitätsraten, hohe, und
Infantizid => 12
897. Multiplikation => 02
898. Mutation => 02
899. Mütter, alleinerziehende,
durch simulierten Investmentwillen => 12
900. Mutterauffressen,
postnatales => 07
901. Mutualismus als scheinbarer
Altruismus => 04
902. Mutualismus und Betrug
=> 04
903. Mutualismus und
Fitness-Kosten => 04
904. Mutualismus und
Gewinnerwartung => 04
905. Nachkommen, zusätzliche,
durch männliche EPCs => 12
906. Nachkommen: viele oder
lebenstüchtige? => 12
907. Nächstenliebe, wahre =>
04
908. Nachteile, soziale, und
widerstandslose Vergewaltigung => 12
909. Nacktmulle und Inzucht
=> 09
910. Nahrungsangebot, sexuelles
=> 10
911. Nahrungserwerb durch
multiple Insemination => 10
912. Nahrungserwerb, effizienter
=> 03
913. Nahrungskonkurrenz und
agonistischer Nepotismus => 03
914. Nahrungskonkurrenz und
Dominanzhierarchie => 03
915. Nahrungskonkurrenz und
Reproduktionserfolg => 03
916. Nahrungskonkurrenz, direkte
=> 03
917. Nahrungskonkurrenz,
indirekte => 03
918. Nahrungskonkurrenz,
interspezifische, und r-/K-Strategie => 07
919. Nahrungsmangel und
territoriale Expansion => 03
920. Nahrungsmangel und
Zwischengruppen-Aggression => 03
921. Nahrungsquellen, kumulierte
=> 03
922. Nahrungsquellen,
kumulierte, für Nacktmulle => 09
923. Nahrungsspeicher, lebende
=> 08
924. Nahrungsteilen und
Individualbeziehung => 04
925. Nahrungsüberangebot und
Speicherkinder => 08
926. Nahrungsüberfluss und
adaptive Insuffizienz => 01
927. Nahrungsüberfluss und
Gruppenbildung => 03
928. Nationalismus => 01
929. Nationalismus und anonyme
Massengesellschaft => 05
930. Nationalismus und ethischer
Dualismus => 05
931. Nationalismus und
Nepotismus => 05
932. Nationalismus und
Reziprozität => 05
933. Nationalismus,
dehumanisierender => 05
934. Nationalismus, männliche
Akzeptanz des => 05
935. Naturrechtslehre => 01
936. Naturromantik => 01
937. Naturvölker und kollektive
Gewalt => 05
938. Nebenbeziehungen,
kaschierte männliche => 12
939. Neo-Darwinismus => 01
940. Nepalesen, polyandrische
=> 11
941. Nepotismus als
Pseudo-Altruismus => 04
942. Nepotismus in genetisch
diverser Gesellschaft => 05
943. Nepotismus und
Vaterschaftswahrscheinlichkeit => 12
944. Nepotismus und Warnrufe
=> 06
945. Nepotismus, genetische
Grundlage des => 06
946. Nepotismus, männlicher, und
opportunistische Polygynie => 11
947. Nestaufgabe nach
Gelegereduktion => 08
948. Nesthäkchen-Phänomen =>
08
949. Netto-Lebensfitness und
Concorde-Fehler => 12
950. Neubesiedlung und
r-/K-Strategie => 07
951. Niederschlagsschwankungen
und r-/K-Strategie => 07
952. Nieren-Fett-Index Hirschkalb
/ Mutter => 08
953. Normfindung aus der Natur,
sittliche => 01
954. Notstandshilfe,
nepotistische => 06
955. Numinosum des Menschen
=> 01
956. Oheim und
Vaterschaftswahrscheinlichkeit => 12
957. Onkel, nepotistische,
mütterlicherseits => 12
958. Onkel, nepotistische,
väterlicherseits => 12
959. Opportunisten,
sozialschwache, als Ausbeuter => 10
960. Optionen, alternative, und
Beziehungsbilanz => 10
961. Orang-Frauen und
Vergewaltigung => 12
962. Organisationsebene der
Gruppenselektion => 06
963. Orgasmusstörung durch
asymmetrischen Partner => 10
964. Origin of Species => 01
965. Ostrazismus => 05
966. Östrus, langer, und
Weibchenverteidigungs-Polygynie => 11
967. Östrus, simultaner => 03
=> 11
968. Ovulation, reprimierte
=> 03
969. Ovulation, selektive,
kryptische => 10
970. Paarungs- oder
Elternaufwand von Frauen? => 12
971. Paarungsaufwand <=>
Elterninvestment => 12
972. Paarungsaufwand => 07
973. Paarungsaufwand,
innerehelicher, des Mannes => 12
974. Paarungsaufwand, weiblicher
=> 12
975. Paarungserfolg als
Fitness-Limit => 11
976. Paarungserfolg und
Kontrazeption => 03
977. Paarungserfolg: Definition
=> 03
978. Paarungserschleichung,
opportunistische => 10
979. Paarungskonkurrenz und
Hodenvergrößerung => 10
980. Paarungskonkurrenz und
Penisverlängerung => 10
981. Paarungslaute und
Zuchtwahl-Beschränkung => 10
982. Paarungssiebung => 10
983. Paarungssystem,
menschliches, und Hodengröße => 10
984. Paarungssysteme => 11
985. Paarungssysteme
menschlicher Kulturen => 11
986. Paarungswettbewerb => 10
987. Paarungswettbewerb,
bilateraler => 10
988. Paarungswettbewerb,
heftiger, ohne Investment => 10
989. Paarungswettbewerb,
zeitlich ausgedehnter => 10
990. Pädozid => 12
991. Paläolithiker,
"egalitäre" => 03
992. Parasit wird Symbiont =>
02
993. Parasitenbefall und
Reproduktionsaufwand => 07
994. Parasitenbefall,
pathologischer, und Asymmetrie => 10
995. Parasitenbefall,
pathologischer, und Epigamie => 10
996. Parasozialität,
quasisoziale => 09
997. Parasozialität, semisoziale
=> 09
998. parental manipulation =>
08
999. Parität, investive, durch
Prüderie erzwungen => 12
1000. Partner, minderwertiger, und
weibliches Elterninvestment => 08
1001. Partnerauffressen beim
Koitus => 07
1002. Partnerauffressen,
postkoitales => 07
1003. Partnerausbeutung => 12
1004. Partnerfindungsoptionen
lediger Mütter => 12
1005. Partnerin, exklusive, oder
Haremsdame? => 11
1006. Partnersuche als weiblicher
Paarungsaufwand => 12
1007. Partnersuche, Aufwand für
=> 07
1008. Partnersuche, weibliche,
oder Reproduktionsbeginn? => 12
1009. Partnertrennung durch
reproduktiven Frust => 10
1010. Partnerverlust durch
Vergewaltigung => 12
1011. Partnerwahl, Aufwand für
=> 07
1012. Partnerwahl, kryptische
=> 10
1013. Partnerwahl, olfaktorische
=> 10
1014. Partnerwahl, weibliche, bei
Ressourcenverteidigungs-Polygynie => 11
1015. Partnerwahlpräferenzen,
geschlechtstypische menschliche => 10
1016. Partnerwahlstrategien,
kondizionale => 10
1017. Partnerwechsel und multiple
Insemination => 10
1018. Partnerwerbung, Aufwand für
=> 07
1019. Passagiere, blinde => 05
1020. Pater semper incertus =>
12
1021. Penis-Amputation durch
suizidale Kopulation => 10
1022. Penis-Verlängerung => 10
1023. Personen, minderwertige, und
rangniedere Sexualstrategien => 10
1024. Pfauenaugen und
Kinder-Vitalität => 10
1025. Phallus-Form, pilzartige
=> 10
1026. Phallus-Länge und
Spermienkonkurrenz => 10
1027. Phänotyp => 02
1028. Phänotyp, erweiterter =>
02
1029. Pheromon-Signal, gefälschtes
=> 10
1030. Pilleneffekt als adaptive
Insuffizienz => 10
1031. Pillenknick => 01 =>
10
1032. Piraterie, dominante, und
Nestübernahme => 10
1033. Pistolenkrebs, eusozialer
=> 09
1034. Plombierung, postkoitale,
des weiblichen Genitals => 10
1035. Pokergesicht => 03
1036. Polyandrie, eigennützige
=> 11
1037. Polyandrie, kooperative
fraternale => 11
1038. Polyandrie: Definition =>
11
1039. Polygamiegrad und
Elterninvestment-Unterschiede => 11
1040. Polygynandrie aus
Ressourcenverteidigungs-Polygynie => 11
1041. Polygynandrie aus
Weibchenverteidigungs-Polygynie => 11
1042. Polygynie im Insektenstaat
=> 09
1043. Polygynie und Despotismus
=> 03
1044. Polygynie, opportunistische
=> 11
1045. Polygynie, pseudomonogame,
der Honigbiene => 11
1046. Polygynie: Definition =>
11
1047. Polygynie: vorherrschendes
menschliches Paarungssystem => 11
1048. Polygynieschwellenmodell
=> 11
1049. Populationsgleichgewicht und
r-/K-Strategie => 07
1050. Populationsschwankungen und
r-/K-Strategie => 07
1051. Populationswachstumsrate r
=> 07
1052. Präferenz, männliche, für
ein Paarungssystem => 11
1053. Präferenz, weibliche, für
ein Paarungssystem => 11
1054. Präsenz, simultane, von
hetero- und homologem Sperma => 10
1055. Präsozialität => 09
1056. Prävalenz eigener Spermien,
quantitative => 10
1057. Prävalenz eigener Spermien,
temporäre => 10
1058. Prestige ohne Privateigentum
=> 03
1059. Primatengesellschaften,
infantizidal evolviert => 12
1060. Primatengesellschaften,
männerdominierte => 03
1061. Privilegien und Dominanz
=> 03
1062. Profitabilität der
Vergewaltigung => 12
1063. Profitabilität des Ehebruchs
=> 12
1064. Profitabilitätsgrenzwert des
Avunkulats => 12
1065. Prolaktinausschüttung,
verkürzte, durch Infantizid => 12
1066. Promiskuität und Avunkulat
=> 12
1067. Promiskuität und Hodengröße
=> 10
1068. Promiskuität: Definition
=> 11
1069. Prostitution als
Paarungssystem => 11
1070. Prostitution als reziproker
Altruismus => 04
1071. Prostitution unter Insekten
=> 10
1072. Prostitution unter Menschen
=> 04
1073. Prostitution unter
Schimpansen => 04
1074. Protandrie => 10
1075. Prüderie, weibliche, als
Vitalitäts-Filter => 12
1076. Prüderie, weibliche, und
investive Parität => 12
1077. Pseudo-Dominanz des
Minderwertigen => 12
1078. Qualität, soziale, als
Ressource => 12
1079. Quantifizierung, kryptische,
der Reproduktionsleistung => 10
1080. Quantität oder Qualität des
Nachwuchses? => 12
1081. Quintessenz des Lebens =>
02
1082. Racheakte des sexuell
diskriminierten Polyandristen => 11
1083. Randplätze => 04
1084. Randzonen, territoriale
=> 05
1085. Ranghöhe von Hirschkühen und
Sexualproportion => 08
1086. Rangniedere = Büchsenmacher
=> 08
1087. Rangniedere und Kooperation
=> 04
1088. Rangstabilität und
Nahrungskonkurrenz => 03
1089. Rassismus => 01
1090. Rassismus und anonyme
Massengesellschaft => 05
1091. Rassismus und ethischer
Dualismus => 05
1092. Rassismus und Nepotismus
=> 05
1093. Rassismus und Reziprozität
=> 05
1094. Rassismus, dehumanisierender
=> 05
1095. Rassismus, männliche
Akzeptanz des => 05
1096. Raubdruck => 03
1097. Raubdruck und
Reproduktionsaufwand => 07
1098. Räuber-Abwehr, männliche
=> 03
1099. Räuber-Beute-Beziehung zu
Gruppenfremden => 05
1100. Reaktionsnormen => 01
=> 02
1101. Reduktionismus => 01
1102. Regelbrecher, hypokritische
=> 05
1103. Regelsammlung, evolvierte
=> 02
1104. Reichtum und Marktwert von
Männern => 10
1105. Reichtum und nepotistische
Katastrophenhilfe => 06
1106. Reifungsaufwand => 07
1107. Rekrutierungscenter-Modell
=> 03
1108. Relativierung der
Binnenmoral, hypokritische => 05
1109. Relativismus, moralischer
=> 05
1110. Relevanz, reproduktive, des
Vaterinvestments => 11
1111. Reparaturaufwand => 07
1112. Replikator hoher Qualität
=> 02
1113. Replikator, Definition =>
02
1114. Repression, endokrine
reproduktive => 03
1115. Repression, reproduktive,
und Helfer am Nest => 06
1116. Reprise des Ovulationszyklus
durch Infantizid => 12
1117. Reproduktion, antizipierte
männliche, durch Infantizid => 12
1118. Reproduktion, direkte, oder
Helfer am Nest? => 06 => 12
1119. Reproduktionsaufwand =>
07
1120. Reproduktionsbeginn und
Gelegegröße => 07
1121. Reproduktionsbeginn,
Regelung für => 07
1122. Reproduktionsentscheidung,
umkehrbare, der Marsupialia => 08
1123. Reproduktionsentscheidungen,
kondizionale => 07
1124. Reproduktionserfolg und
Polygynieschwelle => 11
1125. Reproduktionserfolg:
geschlechtsspezifische Streuung => 08
1126. Reproduktionsinteressen,
unterschiedliche, in der Ehe => 12
1127. Reproduktionsphysiologie,
asynchrone weibliche, und Polygynie => 11
1128. Reproduktionspotenzial,
Akkumulation von => 07
1129. Reproduktionspotenzial,
simuliertes weibliches => 12
1130. Reproduktionspotenzial,
Verausgabung von => 07
1131. Reproduktionszyklen,
asynchrone, und Infantizid => 12
1132. Reptilien-Sexualität beim
Menschen => 12
1133. Reptilien-Sexualität,
Funktionslogik der => 12
1134. Reservekinder => 08
1135. Ressourcen, extrasomatische
=> 12
1136. Ressourcen, limitierte =>
02
1137. Ressourcen,
reproduktionswichtige, kumulierte => 11
1138. Ressourcenangebote an
Sexualobjekte => 10
1139. Ressourcensicherung,
territoriale => 05
1140. Ressourcenverfügung,
simulierte, des Minderwertigen => 12
1141. Ressourcenverteidigung =>
03
1142. Ressourcenverteidigung und
Lek-Polygynie => 11
1143. Ressourcenverteidigung,
männliche, bei weiblicher Vagilität => 11
1144. Ressourcenverteidigungs-Polyandrie
=> 11
1145. Ressourcenverteidigungs-Polygynie
=> 11
1146. Ressourcenverteidigungs-Polygynie,
sozial verhinderte => 11
1147. Restreproduktionspotenzial
=> 07
1148. Restreproduktionswert und
Kindes-Benachteiligung => 08
1149. Restreproduktionswert,
altersspezifischer => 07
1150. Restreproduktionswert,
geschlechtsspezifischer => 07
1151. Restreproduktionswert,
letzter => 08
1152. Revolution, darwinische
=> 01
1153. Reziprozität - primär
gruppenbildend? => 03
1154. Reziprozität und Warnrufer
=> 06
1155. Risiko des Vergewaltigers
=> 12
1156. Rothirsch:
geschlechtstypische Fitness-Varianz => 11
1157. Rousseau => 01
1158. r-Selektion => 07
1159. r-Strategen: Beispiele =>
07
1160. Rückständigkeit, permanente,
des Immunsystems => 10
1161. runaway - selection - Modell
=> 10
1162. Samen, konkurrenzfähiger,
durch double mating => 10
1163. Samenablagerung in
Cervix-Nähe durch langen Phallus => 10
1164. Satellitentaktik der
Kleingeratenen => 10
1165. Säuberung, ethnische =>
05
1166. Säuglingssterblichkeit nach
Verwestlichung der DDR => 08
1167. Säuglingssterblichkeit und
Sozialrang => 03
1168. Scheiden-pH und menschliche
Geschlechterverteilung => 08
1169. Scheinmoral,
fitness-fördernde => 05
1170. Schimpansen-Polygynandrie
=> 11
1171. Schimpansinnen, rangniedere,
und Söhne => 08
1172. Schönheit, äussere, und
weibliche Heirats-Chancen => 10
1173. Schönheit, sexuelle, in
Parasitenzonen => 10
1174. Schutz eigener Kinder durch
Warnrufe => 06
1175. Schutz vor konkurrierenden
Ejakulaten => 10
1176. Schutz, morphologischer, vor
Vergewaltigung => 12
1177. Schwangerschaft, Aufwand für
=> 07
1178. Schwarzfahrer-Problem:
menschliche Gegenstrategien => 05
1179. Schwarzfahrer-Problem:
tierische Gegenstrategien => 05
1180. scramble competition
polygyny => 11
1181. scramble-competition =>
03
1182. Seilschaften, nepotistische
=> 06
1183. Seitensprünge und
double-matings => 10
1184. Seitensprünge, weibliche,
schlimmer als männliche => 12
1185. Seitensprünge, weibliche,
und Attraktivität des Partners => 10
1186. Seitensprünge, weibliche,
und männliche Jungenfütterung => 12
1187. Selbstbewusstsein, hohes,
und ranghohe Sexualstrategie => 10
1188. Selbsterhaltung => 07
1189. Selbsterhaltung oder
Reproduktion? => 12
1190. Selbstläufer-Evolution,
epigame => 10
1191. Selbstreflexion => 01
1192. Selbstsucht < Servilität
(bei Arbeiterinnen) => 09
1193. Selektion => 02
1194. Selektion der Gene,
statistische => 02
1195. Selektion ohne adaptiven
Wert => 10
1196. Selektion, frequenzabhängige
=> 03
1197. Selektion, Grundeinheit der
=> 02
1198. Selektion, natürliche
<=> sexuelle => 10
1199. Selektion, sexuelle => 10
1200. Selektion, sexuelle, im
minder investiven Geschlecht => 11
1201. Selektion, sexuelle, in
egalitären Gesellschaften? => 11
1202. Selektionsbehinderung durch
artifizielle Kontrazeption => 10
1203. selfish herd => 03
1204. Sequenz, parasoziale =>
09
1205. Sequenz, subsoziale => 09
1206. Sex-Appeal und Landbesitz
=> 10
1207. Sex-Appeal und MHC => 10
1208. Sex-Appeal, enormer, des
Kindermörders => 12
1209. Sex-Appeal, simulierter, des
Minderwertigen => 12
1210. Sexualdimorphismus und
Dominanz => 03
1211. Sexualdimorphismus und
Elterninvestment-Unterschiede => 11
1212. Sexualfrust und Helfer am
Nest => 06
1213. Sexualmonopol und sexueller
Kannibalismus => 10
1214. Sexualmonopol, männliches
=> 03
1215. Sexualmonopol-Verhinderung
=> 03
1216. Sexualproportion der
Honigbiene und Pseudomonogamie => 11
1217. Sexualproportion, sekundäre,
als ESS => 08
1218. Sexualstrategien, ranghohe,
ertragreiche => 10
1219. Sexualstrategien,
rangniedere, und Minderwertigkeitsgefühl => 10
1220. Sexualverhalten,
menschliches, und Penislänge => 10
1221. sexy - son - Modell => 10
1222. Siblizid => 08
1223. Siegervolk und
Populationswachstum => 05
1224. Signale, ehrliche, durch
Kostenaufwand => 10
1225. Signalfälscher,
sozialschwache, als Ausbeuter => 10
1226. Sittenreinheit germanischer Ehefrauen
=> 12
1227. Sitzenlassen => 12
1228. Sklavenhalterstaaten bei
Ameisen => 09
1229. Sklaven-Investment,
geschlechtsspezifisches => 09
1230. sneakers als Ausbeuter des
Bourgeois => 10
1231. socially imposed monogamy
=> 11
1232. Söhne, unproduktive, bei
Inzucht => 08
1233. Soldatenkaste, sterile,
durch Jungfernzeugung => 09
1234. Solidaritätsverletzer,
egoistische => 05
1235. Sonderstellung des Menschen
=> 01
1236. Sozialdarwinismus,
rechtverstandener => 01
1237. Sozialität, männliche:
Genese => 03
1238. Sozialität, weibliche:
Genese => 03
1239. Sozialitätsgrade => 09
1240. Sozialphilosophie => 01
1241. Sozialrang und
geschlechtsspezifischer Reproduktionserfolg => 08
1242. Sozialrang und
Koitus-Frequenz => 03
1243. Sozialrang und
Reproduktionserfolg => 03
1244. Sozialrang von Hirschkühen
und Sexualproportion => 08
1245. Sozialrang, simulierter, des
Minderwertigen => 12
1246. Sozialrang-Vererbung =>
03
1247. Sozialschwäche und
Kooperation => 04
1248. Sozialschwäche und
Sexualfrust => 03
1249. Sozialschwäche und
Territorialität => 05
1250. Sozialstatus ohne
Privateigentum => 03
1251. Sozialstatus, männlicher,
und Paarungserfolg => 03
1252. Sozialstrukturen, Genese von
=> 03
1253. Sozialstrukturen,
komplizierteste von allen => 11
1254. Sozialwissenschaften,
moderne => 01
1255. Soziobiologie in
Mitteleuropa => 01
1256. Soziobiologie, Definition
der => 01
1257. Soziobiologie, Relevanz der
=> 01
1258. Soziobiologie, Vorurteile
gegen die => 01
1259. Spencerismus => 01
1260. Sperma-Effizienz durch
Penisverlängerung => 10
1261. Sperma-Präsenz,
stochastische, und große Hoden => 10
1262. Spermaspeicherung,
lebenslange => 09
1263. Sperma-Strategien, defensive
=> 10
1264. Sperma-Strategien, offensive
=> 10
1265. Spermatogenese, reprimierte
=> 03
1266. Spermienkonkurrenz bei
Menschenaffen => 10
1267. Spermienkonkurrenz und
Zuchtwahl-Beschränkung => 10
1268. Spermien-Nutzung, selektive,
kryptische => 10
1269. Spermienzahl pro Ejakulat,
gesteigerte => 10
1270. Spezifität des Immunsystems
und Fitnesswert => 10
1271. Spieltheorie und
frequenzabhängige Selektion => 03
1272. Spieltheorie und
Gefangenendilemma => 04
1273. Stabilität des Replikators
=> 02
1274. Stammeskriege und
Reproduktionserfolg => 05
1275. Stammeskrieger,
"altruistische" => 05
1276. Stammeskrieger: pathologisch
degeneriert? => 05
1277. Statusstreben, angeborenes
=> 03
1278. Statussymbole, unehrliche,
des Minderwertigen => 12
1279. Sterberate und
r-/K-Strategie => 07
1280. Sterberate und
Reproduktionsaufwand => 07
1281. Sterilität, irreversible,
inerte => 09
1282. Stiefkinder,
ehedestabilisierende => 10
1283. Stiefkindschaft und
Verwandtschaftsgrad => 06
1284. Strategie, betrügerische
=> 04
1285. Strategie, evolutionsstabile
=> 03
1286. Strategie, gemeine => 04
1287. Strategie, gemischte =>
03
1288. Strategie, konditionale
=> 02 => 03
1289. Strategie, neidische =>
04
1290. Strategie, nette => 04
1291. Strategie, stochastisch
verteilte => 03
1292. Strategie, versöhnliche
=> 04
1293. Strategieverteilung,
genetisch monomorphe => 03
1294. Strategieverteilung, genetisch
polymorphe => 03
1295. Stratifikation, soziale, und
Polygyniegrad => 11
1296. Streifgebiete, Abgrenzung
der => 05
1297. Streifgebiete, Überlappung
der => 05
1298. Streifgebiete, Verteidigung
der => 05
1299. Stress, pathogener, und
Asymmetrie => 10
1300. Stress, pathogener, und
epigame Merkmale => 10
1301. Stress, sozialer, und
Reproduktion => 03
1302. Stresshormone in
Stiefkindern => 06
1303. Styling als weiblicher
Paarungsaufwand => 12
1304. Subordination, rechtzeitige
=> 03
1305. Subsozialität, intermediäre
I => 09
1306. Subsozialität, intermediäre
II => 09
1307. Sünde, evolutionär angelegt
=> 01
1308. Synchronisation,
reproduktive => 03
1309. Szenario menschlicher
Vergewaltigung => 12
1310. tabula rasa => 01
1311. Taktiken, alternative,
sexuelle => 10
1312. Taktiken, alternative,
situationsabhängige => 03
1313. Taktiken, alternative,
stochastisch verteilte => 03
1314. Tanten, nepotistische,
mütterlicherseits => 12
1315. Tanten, nepotistische,
väterlicherseits => 12
1316. Tauschgeschäfte und
Sozialstatus => 04
1317. Tauschgeschäfte, reziproke
=> 04
1318. Täuschung und Betrug
zwischen Sexualpartnern => 12
1319. Teilverlust männlichen
Elterninvestments => 12
1320. Temperaturschwankungen und
r-/K-Strategie => 07
1321. Territorialangebot,
sexuelles => 10
1322. Territorialgewinn und
weibliche Immigration => 05
1323. Territorialität => 05
1324. Territorialität, fakultative
=> 05
1325. Territorien, Abgrenzung der
=> 05
1326. Territorien, Nachteile der
=> 05
1327. Territorien, Überlappung der
=> 05
1328. Territorien, Verteidigung
der => 05
1329. Territorien, Vorteile der
=> 05
1330. Territorien:
Kosten/Nutzen-Bilanz => 05
1331. Territorium => 03 =>
05
1332. the best of a bad job =>
04
1333. Tibetaner, polyandrische
=> 11
1334. tit-for-tat-Strategie =>
04
1335. Totalitarismus bei
Naturvölkern => 05
1336. Totalitarismus in der
Moderne => 05
1337. Tötungshandlungen und
Sex-Appeal => 03
1338. Trächtigkeitsdauer und
r-/K-Strategie => 07
1339. trade-off => 07
1340. trade-off: Casanova oder
Familienvater? => 12
1341. Treue als Tugend des
Minderwertigen => 10
1342. Trittbrettfahrerei,
egoistische => 03
1343. Trivers-Willard-Prinzip
sensu lato => 08
1344. Trivers-Willard-Prinzip
sensu stricto => 08
1345. Trockenzeiten und
r-/K-Strategie => 07
1346. Tugenden, familiäre, als Marktwert
sozialschwacher Männer => 10
1347. Turbo-Kapitalismus => 01
1348. Übel, kleineres, durch
widerstandslose Vergewaltigung => 12
1349. Überformung, kulturelle
=> 01
1350. Überlebensmaschine => 01
=> 02
1351. Überschwemmungen und
r-/K-Strategie => 07
1352. Überwachung der
Partnerin(nen) => 03 => 10 => 11
1353. Überwindung, evolutionäre,
des Pilleneffektes => 10
1354. Umwelt, konstante, und
K-Strategie => 07
1355. Umwelt, variable, und
r-Strategie => 07
1356. Umwerbung, sexuelle, des
investiveren Geschlechtes => 11
1357. Unaufmerksamkeit und
Paarungserschleichung => 10
1358. Unfruchtbarkeit,
ehedestabilisierende => 10
1359. Ungerechtigkeit, soziale
=> 03
1360. Ungleichbehandlung eigener
Kinder => 08
1361. universal darwinism => 02
1362. Unsterblichkeit, potenzielle
=> 02
1363. Unterversorgung der
Mukogondo-Söhne => 08
1364. Unterversorgung der Töchter
reicher Inder => 08
1365. Untreue = reproduktiver
Frust, ehedestabilisierender => 10
1366. Untreue, männliche,
höchstens halb so schlimm => 12
1367. Untreue, männliche:
Fitnessgewinn => 12
1368. Untreue, weibliche
vermutete, und Spermienzahl => 10
1369. Untreue, weibliche:
Fitness-Gewinn => 12
1370. Urkommunismus => 01
1371. US-Frauen, minderwertige,
und differenzierte Laktation => 08
1372. Vaginalmilieu, menschliches,
und Sexualproportion => 08
1373. Vampire als Blutspender
=> 04
1374. Variabilität, öko-soziale,
und Kindes-Benachteiligung => 08
1375. Varianz des
Reproduktionserfolges, geschlechtstypische => 11
1376. Vaterinvestment in
fremdgezeugte Kinder => 12
1377. Vaterinvestment, 2×
fehlendes, durch Vergewaltigung => 12
1378. Vaterinvestment, fehlendes,
durch simulierten Investmentwillen => 12
1379. Vaterinvestment,
fraktioniertes, durch kaschierte Untreue => 12
1380. Vaterinvestment, klassisch
kontraproduktives => 12
1381. Vaterinvestment, ökologisch
erzwungenes => 11
1382. Vaterinvestment, polygynes,
und weiblicher Infantizid => 12
1383. Vaterinvestment,
reduziertes, minderwertiger Polyandristen => 11
1384. Vaterschaftsabsicherung,
hoher Aufwand für => 12
1385. Vaterschaftsunsicherheit
=> 12
1386. Vaterschaftswahrscheinlichkeit
30 % => 12
1387. Vaterschaftswahrscheinlichkeit
und Avunkulat => 12
1388. Vaterschaftswahrscheinlichkeit
und dosiertes Vaterinvestment => 12
1389. Vaterschaftswahrscheinlichkeit
und eheliche Vergewaltigung => 12
1390. Vehikel => 02
1391. Vendetta: Fitness-Gewinn
=> 06
1392. Vendetta: Relevanz bei
Naturvölkern => 06
1393. Verdrängungswettbewerb =>
07
1394. Verdünnungseffekt => 03
1395. Vergewaltigung, echte, und
Reptiliensexualität => 12
1396. Vergewaltigung, echte:
Definition => 12
1397. Vergewaltigung, eheliche,
und Spermienkonkurrenz => 12
1398. Vergewaltigung,
Fitnessgewinn durch => 12
1399. Vergewaltigung, inszenierte
=> 12
1400. Vergewaltigung, simulierte:
weibliche Fitness-Bilanz => 12
1401. Vergewaltigung,
widerstandslose, als kleineres Übel => 12
1402. Vergewaltigung:
pathologische Verirrung? => 12
1403. Vergewaltigungsphantasien,
menschliche => 12
1404. Vergewaltigungs-Trauma:
Vehemenz => 12
1405. Vergiftung fremder Spermien
=> 10
1406. Vergnügungssucht, erotische,
und Pilleneffekt => 10
1407. Verhaltensforschung,
vergleichende => 01
1408. Verhaltensökologie => 01
1409. Verhaltensstrategie -
determiniert? => 02
1410. Verjüngungskuren als
weiblicher Paarungsaufwand => 12
1411. Verkürzung der weiblichen
Brunst => 03
1412. Verlassenschaftsregelung,
nepotistische => 06
1413. Verletzungsrisiko und
widerstandslose Vergewaltigung => 12
1414. Verletzungsrisiko,
territoriales => 05
1415. Vermehrung, summarische, der
Gen-Replikate => 06
1416. Vermehrungsrate und
r-/K-Strategie => 07
1417. Vernachlässigung behinderter
Kinder => 08
1418. Vernachlässigung illegitimer
Kinder zur Partnerfindung => 12
1419. Vernichtung konkurrierender
Ejakulate => 10
1420. Vernichtungskriege und
Reproduktionserfolg => 05
1421. Vernichtungskriege unter
Naturvölkern => 05
1422. Vernichtungskriege unter
Schimpansen => 05
1423. Versager-Partner nach
Infantizid => 12
1424. Versammlungen, epideiktische
=> 07
1425. Versorgung, intrauterine,
unterschiedliche => 08
1426. Verteidigung, gemeinsame
=> 03
1427. Vertrautheit und
Nahrungsteilen => 04
1428. Vertreibung und reproduktive
Fitness => 05
1429. Verwandtenselektion => 06
1430. Verwandtschaft
Mann-Bruderkinder => 12
1431. Verwandtschaft
Mann-Schwesterkinder => 12
1432. Verwandtschaftsgrad ca. 100%
durch Inzestreihe => 09
1433. Verwandtschaftsgrad und
Katastrophenhilfe => 06
1434. Verwandtschaftsgrad und
Vaterschaftswahrscheinlichkeit => 12
1435. Verwandtschaftsgrad:
Berechnung => 06
1436. Verwandtschaftsgrad:
Definition => 06
1437. Verwandtschaftsgrad:
praktikable Abschätzung => 06
1438. Verwandtschaftsgrade im
Ameisenstaat => 09
1439. Verwandtschaftsgrade,
minimale, und Infantizid => 12
1440. Verwandtschaftskoeffizient
r: Definition => 06
1441. Verweigerung, sexuelle, ehedestabilisierende
=> 10
1442. Verwirrungseffekt => 03
1443. Verwirrungseffekt durch
Warnrufer => 06
1444. Vielmännerei in Tibet und
Nepal => 11
1445. Vielweiberei mit indirekter
Konkurrenz => 11
1446. Virginität und
Heirats-Chancen => 10
1447. Virusinfektion => 02
1448. Vitalität und kostspielige
Merkmale => 10
1449. Vitalität, simulierte
weibliche, durch Kosmetik => 12
1450. Vogelsang als multipler
Indikator => 10
1451. Völkermord: geographische
Verbreitung => 05
1452. Volksdemokratie oder
Diktatur im Insektenstaat? => 09
1453. Vortäuschung exklusiven
Investments, männliche => 12
1454. Vorteile, zufällige, aus
Mutualismus => 04
1455. Vorteilsnahme, einseitige,
bei Sexualpartnern => 12
1456. Vorurteile, religiöse =>
01
1457. Wachstumsaufwand => 07
1458. Wachstumseinbußen und
Reproduktionsaufwand => 07
1459. Wahlfreiheit, weibliche
=> 10
1460. Wärmegruppe => 04
1461. Warnrufe, männliche, und
Brutzyklusphase => 12
1462. Warnrufer: Altruisten? =>
06
1463. Wehrmachtskosten,
myrmikologische => 05
1464. Weibchen, kryptische, und
opportunistische Polygynie => 11
1465. Weibchen, solitäre, und
opportunistische Polygynie => 11
1466. Weibchenbündnisse => 03
1467. Weibchenverteidigungs-Monogamie
als Infantizidabwehr => 11
1468. Weibchenverteidigungs-Polygynie:
Voraussetzungen => 11
1469. Werbeaufwand, sexueller, von
Asymmetrischen => 10
1470. Widerlegung der
Gruppenselektion durch Infantizid => 12
1471. Wiederbesiedlung und
r-/K-Strategie => 07
1472. Wilder, edler => 01
1473. Willensfreiheit => 01
1474. Wilson, Edward O. => 01
1475. Winterhärte und
Reproduktionsaufwand => 07
1476. Winterkälte und
r-/K-Strategie => 07
1477. Wir-Gefühl, solidarisches
=> 05
1478. Wir-Ideologie und
Fitness-Gewinn => 05
1479. Wir-Ideologie, hegemonial
motivierte => 05
1480. Wirkerklärungen, proximate
=> 02
1481. Wissenschaftsfeindlichkeit
=> 01
1482. Wurfgröße und r-/K-Strategie
=> 07
1483. Xavante: geschlechtstypische
Fitness-Varianz => 11
1484. Zecken-Zupfen => 04
1485. Zeitaufwand, territorialer
=> 05
1486. Zentralplätze, umkämpfte
=> 03
1487. Zentrifugalkräfte in
polygynen Gesellschaften => 11
1488. Zölibat => 02
1489. Zuchtwahl, freie weibliche
=> 10
1490. Zuchtwahl, freie weibliche,
im Lek => 11
1491. Zuchtwahl-Autonomie,
weibliche, und Vergewaltigung => 12
1492. Zuchtwahlbeschränkung und
Sex-Angebote an Rangniedere => 10
1493. Zukunft, langer Schatten der
=> 04
1494. Zurschaustellung im Lek
=> 11
1495. Zuverlässigkeit sexueller
Investmentangebote => 10
1496. Zuwendung, differenzierte
materielle, an die Enkel => 12
1497. Zwangsrekrutierung von
Helfern am Nest => 06
1498. Zwangszölibat nachgeborener
Bauernsöhne => 06
1499. Zweck der Vergewaltigung
=> 12
1500. Zweckerklärungen, ultimate
=> 02
1501. Zweckrationalität, ultimate,
der Kriege => 05
1502. Zwillingsforschung => 01
1503. Zwischengeburtenabstände,
Regelung der => 07
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