Interview vom 30.7.2001










Tracy McGrady, Forward der Orlando Magic wohnt in einem stattlichem Haus. $6.6m hat der 22-jährige immerhin dafür hingeblättert. Er zeigte einer Sportreporterin des Orlando Sentinels jedes Zimmer des Hauses. Mit ihm wohnen sein Halbbruder Chance, sein Cousin Shane und sein bester Freund Brad. Im Interview äußert sich T-Mac zu seinem Leben außerhalb des Basketballs.


Frage: Mit so vielen Dingen im Haus, kommst du da überhaupt noch raus?
Antwort: Ich verbringe die meiste Zeit mit meiner Familie. Hier im Haus ruhe ich mich nur aus. Ich gehe noch ab und zu weg. Das Roxy zum Beispiel, da gehe ich Montags hin wenn Fight Night ist. Dann werde ich mal für ein paar Stunden unterhalten. Niemand stört mich dort wirklich. Alle sind sehr respektvoll.

F: Was ist mit deiner Freundin?
A: Sie möchte immer Auswärts essen gehen. Und ins Kino. Mit meinem eigenen Kino-Zimmer im Haus gehe ich jedoch nicht oft ins Kino. Ich kann mich nicht erinnern wann ich überhaupt das letzte mal da war. Meine Freundin, Clerenda, sagt immer sie möchte lieber weg gehen als hier zu bleiben. Ich warte gespannt auf die Eröffnung des Auto Kinos hier um die Ecke, dann werde ich den ganzen Tag nur Filme gucken. Ich liebe Comedies. Ich liebe Martin Lawrence, Bernie Mac und Chris Tucker.

F: Wo ißt du am liebsten?
A: Ich liebe das Bahama Breeze hier in Orlando. Mein Koch, Norman Kinsey hört das wahrscheinlich nicht gerne! Aber er ist ein großartiger Koch. Ich sage ihm nicht was er kochen soll, sondern lasse ihn machen. Er weiß was ich mag. Ich mag Nudeln, Fisch, Fleisch, Frühstück, Waffeln und Pfannkuchen. Ich esse nicht viel Junk Food. Wenn ich zu Hause bin, esse ich drei Mahlzeiten am Tag.

F: Kannst du kochen?
A: Nein, überhaupt nicht. Wenn ich kochen müßte, würde ich verhungern. Ich kann noch nicht einmal Rührei machen.

F: Warum wohnst du hier so abgeschieden?
A: Ich brauche meine Privatsphäre. Ich bin kein Freund von großen Städten oder sehr bewohnten Gegenden. Ich höre meine Musik gerne sehr laut. Ich brauche einen ruhigen Ort. Ich wohne direkt am See, was will ich mehr?

F: Welche Musik hörst du denn?
A: Hauptsächlich R&B und HipHop. Jay-Z und R.Kelly. Bei R.Kelly war ich schon mal zu Hause. Ich habe sogar beim Video von "Feeling on Your Bootie" mitgeholfen. Scharfer Song. Meine Freundin wollte nicht, daß ich dort mitmache. "Wehe du fühlst irgendjemandes Hintern" sagte sie zu mir.

F: Kannst du singen oder rappen?
A: Nein, gar nicht. Ich singe nur zu den Liedern von anderen.

F: Du hast eine Menge von Spiel Räumen. Was ist in denen?
A: So manches. Ich habe meinen Kino-Raum, wo ich auch eine PlayStation 2 an den Bildschirm angeschlossen habe. Am liebsten Spiele ich Madden NFL. Mein kleiner Bruder ist unschlagbar darin. Er ist so gut, daß ich nie gegen ihn spiele.
Ich habe alle Filme die du dir vorstellen kannst hier. Meine Freundin möchte lieber weg, aber ich genieße es hier. Ich schaue die meisten Filme noch nicht einmal richtig an. Einfach nur zurücklehnen und einschlafen.
Ich habe einen Raum mit Video-Spielen. Da spiele ich hauptsächlich NASCAR. Außerdem noch einen Billiard Raum. Der Tisch ist für mich angefertigt worden. Mein Spiel ist 9-Ball.

F: Du bist diesen Sommer eine Menge gereist. Was kommt als nächstes?
A: Es wird Zeit meinen Hintern in der Stadt zu lassen. Meine Jungs haben mich den Sommer über hier und dorthin geschleift. Ich kann nicht nein sagen. Ich habe in Los Angeles mit Magic Johnson gespielt. Ich habe auf Zo's Turnier in Miami gespielt. Aber als nächstes kommt mein eigenes Turnier. Am 12 August ein Bowling Turnier für einen guten Zweck. Das wird heiß.

F: Schätzt du dich glücklich?
A: Keine Frage. Als ich aufgewachsen bin habe ich nie an solche Dinge gedacht. Jetzt wo ich sie habe, denke ich an nichts anderes.

F: Je daran gedacht hier wegzugehen?
A: Solange sie mich nicht aus der Stadt jagen nicht. Ich gehe nirgendwohin.



Das Interview wurde geführt von Lynn Hoppes vom Orlando Sentinel. Erschienen am 29 July 2001.
Copyright, Orlando Sentinel
GOWEBCounter by INLINE
Hosted by www.Geocities.ws

1