Stephon Marbury
Marbury ist ein Hitzkopf und als solcher sehr bekannt. In der letzten Jahren gab es mehrere Situationen, in denen ihm vorgeworfen wird vorschnell gehandelt zu haben. Beispiele? Gut, also in der 1999 Saison legten die Nets einen 2 Siege und 15 Niederlagen Start hin. Im nächsten Spiel lief Marbury mit der Nummer 33 auf seinem linken Schuh auf. Auf dem rechten stand "ALONE". Außerdem wird immer noch gemunkelt Stephon sei der Grund für das Ende von Nets Coach John Calipari gewesen. Nach einer Trainingseinheit habe er beim Management angerufen und sich geweigert weiter unter Calipari zu arbeiten. Wer den kürzeren zog ist klar...
Mittlerweile gibt sich Stephon jedoch cool. Keine Aggressionen mehr, wenn er auf solche Themen angesprochen wird.
"Ich war mit 19 schon dabei. Klar das man da nicht so abgeklärt ist wie mit 25. Ich meine ich bin zu einer Mannschaft gekommen, die nur verloren hat und hatte das Gefühl ich könnte das ändern. Dann fangen an deine Teamkollegen zu fallen wie die Fliegen. Ich mußte aufgrund von all den Verletzungen alleine die Verantwortung tragen. Das ist verdammt hart. Vielleicht habe ich ein, zwei Dinge getan, die ich nicht hätte tun sollen, aber so ist es nun mal."
Marbury, der in Brooklyn groß geworden ist, konnte sich nie so richtig in New Jersey einleben. Die ständigen Niederlagen machten ihm das Leben schwer. Als Kind träumte er immer davon eines Tages für die Knicks aufzulaufen. Jetzt versuchte er New Jersey hochzubringen. Doch nun wird er es in Phoenix probieren müssen.
Doch bevor er überhaupt in Phoenix angekommen ist, bringen die Medien schon ein erstes Problem auf. Sie kramen eine alte Aufnahme hervor. New Jersey spielt gegen Phoenix. Penny Hardaway ist gerade neu im Team der Suns. Während des Spiels geraten Marbury und er aneinander und es fallen unschöne Worte. "Du bist absolut überbewertet", sagt Marbury zu seinem Gegenüber. Die Presse stürzte sich natürlich sofort auf dieses Thema, jedoch gaben die beiden Stars der Suns die richtige Antwort. Gemeinsam erklärten sie während Marburys Basketball Camp in New York, daß es kein böses Blut zwischen ihnen gebe. "Wir wollen beide immer gewinnen. Solche Dinge passieren. Wir wissen, daß wir uns vertragen müssen um Erfolg zu haben."
Das klingt gut, aber viele haben Angst, daß Marbury seine Meinung ändern könnte. Er war noch nie in der Lage seine Frustration zu verbergen und sollte es zu einer schweren Saison kommen, wer weiß wer dann das Ventil seines Ärgers wird?
Die Suns sind jedoch begeistert von ihrer Neuverpflichtung. Suns GM Jerry Colangelo soll Marbury gesagt haben, er müsse wieder Leben in eine seit Barkleys Abschied tote Halle bringen. Barkleys große Klappe war immer ein großer Publikumsmagnet gewesen. Und wer sonst als "Starbury" könnte in die Fustapfen der Großmauls treten.....