Dietmar Beyer / Marthastr. 16 / D- 13158 Berlin / Deutschland-Germany / [email protected]
Der Maler Karl Jakob Eberhard Beyer 1810 - 1869
Der Zwillingsbruder meines Ururgro�vaters, des Markscheiders Heinrich Albert Beyer in Diez, war der Maler Karl Jakob Eberhard Beyer. Er z�hlte nicht zu den gro�en Malern der Zeit, sein wirtschaftlicher Erfolg war vielmehr bescheiden. Der Zwillingsbruder hat ihn wohl �ber lange Zeit finanziell unterst�tzt.
In der Familie sind verschiedene Gem�lde erhalten, von denen ich diejenigen hier zeigen m�chte, welche mein Vater besitzt.
�ber Hinweise auf weitere Gem�lde des Malers (wohl alle nicht signiert) w�rde ich mich sehr freuen.
Anl��lich einer Sonderausstellung mit Gem�lden des Malers Beyer im Museum des Siegerlandes 1928 erschien in der Zeitschrift Siegerland der bachstehende Beitrag �ber den Maler Beyer. Abgebildet waren hierbei das Selbstportrait und das unten wiedergegebenen Bildnis seiner Mutter mit Spinnrad.
"Beyer ist einer der vergessenen Maler der Sp�tromantik und des Biedermeiers denen man seit der D�sseldorfer Jubil�umsausstellung von 1925 und seit der K�lner Jahrtausendausstellung wieder mehr Interesse entgegenbringt. Er entstammt einer Siegener Familie und ist ein Sohn des Professors der Beredsamkeit Joh, Franz Beyer an der Universit�t Herborn. In Herborn wurde Beyer 1810 geboren und starb nach wechselvollem Lebenslauf als Zeichenlehrer 1869 in Weilbung. Als Sch�ler in Wetzlar d�rfte er von Friedrich Deiker, (...) dessen Portraits man heute zu den besten des Biedermeier rechnet, beeinflu�t worden sein. In Frankfurt war er der Sch�ler von Philipp Veit. In Siegen und Soest und namentlich in Idstein und Weilburg, wo er einige Jahre als Zeichenlehrer t�tig war, hat er seinen Unterhalt als Portraitmaler gesucht. Wenn seine Bilder auch nicht ganz die Qualit�t der genannten Maler erreichen, so erinnert er doch in Auffassung, Komposition und Sicherheit der Technik an die besten Arbeiten des Biedermeiers. Das Portrait der Mutter mit dem genreartigen Hintergrund erinnert an die Bildnisse des in D�sseldorf 1925 viel bewunderten Elberfelder Schwingen."
Karl Jakob Eberhard Beyer, Selbstportrait
Portrait der Mutter,
Justine Wilhelmine Beyer, geb. Winkel
Kapelle im Winter
Zwei Darstellung des Zwillingsbruders, Heinrich Albert, der ein passionierter J�ger war. Ein weiteres, sehr �hnliches Gem�lde mit Hirsch besitzt Robert (Bob) Schott in Denver.
Die Portraits des Bruders und seiner Frau sind besser, als diese Reproduktionen es vermuten lassen. Die Originale hat Albrecht Pfeiffer vor einigen Jahren meinem Vater geschenkt, ich habe inzwischen gute Foto-Reproduktionen.
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