Anl��lich einer Sonderausstellung mit Gem�lden des Malers Beyer im Museum des Siegerlandes 1928 erschien in der Zeitschrift Siegerland der bachstehende Beitrag �ber den Maler Beyer. Abgebildet waren hierbei das Selbstportrait und das unten wiedergegebenen Bildnis seiner Mutter mit Spinnrad. "Beyer ist einer der vergessenen Maler der Sp�tromantik und des Biedermeiers denen man seit der D�sseldorfer Jubil�umsausstellung von 1925 und seit der K�lner Jahrtausendausstellung wieder mehr Interesse entgegenbringt. Er entstammt einer Siegener Familie und ist ein Sohn des Professors der Beredsamkeit Joh, Franz Beyer an der Universit�t Herborn. In Herborn wurde Beyer 1810 geboren und starb nach wechselvollem Lebenslauf als Zeichenlehrer 1869 in Weilbung. Als Sch�ler in Wetzlar d�rfte er von Friedrich Deiker, (...) dessen Portraits man heute zu den besten des Biedermeier rechnet, beeinflu�t worden sein. In Frankfurt war er der Sch�ler von Philipp Veit. In Siegen und Soest und namentlich in Idstein und Weilburg, wo er einige Jahre als Zeichenlehrer t�tig war, hat er seinen Unterhalt als Portraitmaler gesucht. Wenn seine Bilder auch nicht ganz die Qualit�t der genannten Maler erreichen, so erinnert er doch in Auffassung, Komposition und Sicherheit der Technik an die besten Arbeiten des Biedermeiers. Das Portrait der Mutter mit dem genreartigen Hintergrund erinnert an die Bildnisse des in D�sseldorf 1925 viel bewunderten Elberfelder Schwingen." |