Hogwarts


2.Kapitel


Sie wurde zum Büro von Dumbledor geführt, dabei wurde ihr schon mal ein kleiner Einblick in Hogwarts gewährt. Überall standen Rüstungen, und Gemälder. Sie hatte das

Gefühl als würden ihnen Stimmen folgen. Ein neugieriges Tuscheln ging durch die Gänge. Dann standen sie vor einem Gemälde. McGonagall sagte laut: "Tanzender

Drachenwhisky", und das Gemälde rückte zur Seite. Dahinter führte sie eine riesige Wendeltreppe zu einer Holztür. Grade wollte Leila fragen ob sie anklopfen sollte, als sie

bemerkte das McGonagall gar nicht mehr da war, und die Tür sich auch schon öffnete. Vor ihr stand ein lächelnder Mann, mit einem Bart so lang, das er ihm bis zu den

Knien reicht. Leila würde mulmig, so war ihr doch klar, das sie vor dem mächtigesten Zauberer der jüngeren Geschichte stand.


Dumbledor: "Herzlich Willkommen Leila. Sicherlich hast du schon bemerkt worum es geht."

Leila, ganz schüchter: "Guten Tag. Ja, man hat mich inzwischen aufgeklärt."

Dumbledor: "Dann können wir uns ja kurzfassen. Wir haben für dich einen Lehrplan entwickelt, der es dir ermöglicht den versäumten Stoff aufzuholen. Sicher wird es nicht leicht

sein, und viele Themen können nur angeschnitten werden, sodass du dir auch einen großen Teil selbst erarbeiten musst. Aber ich weiß, dass du ja nicht grade auf den Kopf

gefallen bist. Hast du noch Fragen? Oder möchtest du dir erstmal das Schloß ansehen?"

Leila: "Nein Sir, ich habe keine Fragen, und würde mir das Schloß liebend gern ansehen."


Dumbledor klatschte in die Hände, und ein kleiner Geist erschien. Er wurde ihr als Venloer vorgestellt. Er solle sie durch das Gebäude führen, und ihr alles zeigen. Und so machte

er es auch. Nach drei Stunden hatte sie den größten für sie zugänglichen Teil gesehen. Erschöpft kehrten sie zum Speisesaal zurück. Doch dort erwartete sie eine neue Über-

raschung. Der Raum wurde nur durch Kerzenlicht erhellt, in der Mitte war ein runder Tisch, und um ihn saßen ihre zukünftigen Lehrer. Als sie den Raum betrat ging ein großes

Stühlerücken los. Keiner ließ es sich nehmen die neue Schülerin zu begrüßen. Leila stieg die Schamesröte ins Gesicht, so peinlich war ihr das alles. Schließlich setzten sich alle

wieder. Grade als die Speise erschien, und sie beginnen wollten, tat sich die Tür abermals auf. Ein junger Mann betrat den Raum. Mit einer flugsen Entschuldigung setzte er sich

auf den letzten leeren Platz. Er schien etwas ausgepowert, da er leicht Augenringe hatte. Sein Blick schweifte erstmal über die Anwesenden, bis er auf Leila fiel. Diese starrte

ihn an. Er lächelte ihr zu. Wieder wurde sie rot, und starrte auf ihr Essen. Nach einiger Zeit hob sie ihren Kopf aber wieder, sie schaute nach ob er guckte. Das tat er nicht. Beruhigt

nahm sie ihn jetzt in näher in Anschein. Er sah echt gut aus. So wild, und abenteuerlustig. Nicht zu vergleichen mit den Typen von ihrer Schule, und allen anderen. Es ging von

ihm so eine Magie aus. Nach dem Essen brachte Venloer sie noch in ihr vorläufiges Zimmer. Dort schmieß sie sich gleich ins Bett, so müde war sie nach diesem aufregendem

Tag. Das letzte an was sie dacht bevor sie einschlief war wieder der Lehrer vom Abendessen. Er ging ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Am nächsten Morgen ging dann auch gleich die Arbeit los. Ihr Wochenplan sah wie folgt aus:


Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

Zaubertränke

Astronomie

Kräuterkunde

PmG

VdgK

-/-

-/-

Zaubertränke

Astronomie

Kräuterkunde

PmG

VgdK

-/-

Astronomie

Verwandlung

Wahrsagen

Zauberkunst

Zaubertränke

VgdK

Zauberkunst

Astronomie

PmG

VgdK

Zauberkunde

Zaubertränke

Verwandlung

Zauberkunst

Geschichte

Fliegen

VdgK

Verwandlung

Wahrsagen

Verwandlung

Geschichte

Kräuterkunde

Fliegen

Geschichte

Verwandlung

Fliegen

Wahrsagen

Geschichte

Kräuterkunde


Natürlich hatte sie zwischendurch Pausen, aber dennoch war es ganz schön anstrangend. Die erste Woche verging wie im Fluge. Die Lehrer stellten mit Wohlwollen efst, das sie

durch ihre Harry Potterlektüre schon ein gewisses Grundwissen hatte, was nur noch aufgefüllt werden musste. Leila verbrachte jede freie Minuten in der Bibliothek, und verschlang

dort ein Buch nach dem anderen. Sie war bis auf in den Fächer Kräuterkunde und PmG nie draußen. Deswegen war für sie auch VgdK wie ein Lichtblick. In diesem Fach

unterrichtete sie nämlich der Lehrer, an den sie doch ständig deknen musste. Remus Lupin. Er stellte sich als ein wunderbarer Lehrer raus. Er brachte sie ständig zum Lachen.

Es kam ihr bei ihm gar nicht so vor wie Unterricht, sondern viel eher wie ein Treffen mit einem guten Freund. Dennoch lernte sie viel bei ihm.

Nach einiger Zeit bemerkte man auch an ihrer Gestalt die täglichen Anstrangungen. Sie wirkte ausgemergelt. War extrem blaß, und sie hatte tiefe Augenringe. Jede Bewegung

von ihr war merkwürdig schlapp.Nach fast zwei Wochen fing es dann an. Sie musste ständig husten, aber es war kein normaler Husten. Jedes mal kam es ihr so vor, als würde

ihre Lunge zerbersten. Vor den Lehrern verbarg sie das Husten, denn sie wollte unbedingt mit dem Stoff fortfahren. Nur manchmal konnte sie den Reiz nicht unterdrücken. So

war es auch in einer der Stunden Verteidigung gegen die dunkeln Künste. Lupin der grade was aufschreiben wollte, blickte besorgt auf. "Alles okay? Der hört sich nicht gut an.

Vielleicht sollte sich das Madam Pomfrey mal ansehen." "Nein, das geht schon. Hab mich nur verschluckt.", antwortete Leila, und wusste das ihr Lupin nicht glauben würde,

doch zu ihrer Überraschung ging er nicht weiter drauf ein. Er nickte kurz, und machte dann weiter, jedoch warf er immer wieder einen besorgten & nachdenklichen Blick auf

sie. Leila versuchte weiterzumachen, aber immer wieder fühlte sie ein gräßliches Stechen in ihrer Lunge.Plötzlich wurde ihr schwindelig. Sie wankte einen Moment hin und her,

dann klappte sie einfach zusammen. Sie hustete und eine blutige Flüssigkeit kam aus ihrem Mund. Remus sprang auf, und lief zu ihr. Er griff nach ihren Handgelenk. Puhh.

Ihr Puls pochte noch, zwar schwach aber immerhin. Lupin zitterte. Unbemerkt hatte er sich in seine Schülerin verliebt. Er wünschte an ihrer Stelle zu sein. Sie sollte keinen

Schmerz fühlen. Sein Griff verkrampfte sich um ihr Handgelenk. Mit einer Hand hob er den Zauberstab, und sprach die Worte zu einem Schwebezauber. Ihr Körper erhob sich

in die Luft. Im Laufschritt ging es nun zum Krankenflügel. Madam Pomfrey checkte sofort die Lage, und wies ihn an sie auf der Liege herunterzulassen. Er tat es. Auf seiner Stirn

stand Schweiß vor Angst. Madam Pomfrey untersuchte Leila kurz, und hatte schon kurz Zeit später den Befund perat: "Sie hat einen Lungenriss. Das müssen wir operieren.

Remus holst du bitte sofort Albus?" Lupin reagierte nicht. Er fühlte sich, als würde er dort liegen, und den ganzen Schmerz ertragen müssen. Seine Hand verkrampfte sich

immer mehr um Leilas Handgelenk. Seine Knöchel traten schon weiß vor. Madam Pomfrey lächelte, und strich im über das Handgelenk: "Remus lass sie los, mit Selbst-

vorwürfen kannst du ihr nicht helefn. Hol lieber Dumbledor, wir verlieren kostbare Zeit."

Sofort erwachte Lupin aus seine Trance. Er ließ schlagartig das Handgelenk los,

drehte sich um, und lief los wie vom Teufel gejagt. Schon vom weiten rief er das Passwort dem Gemälde zu. Nahm auf der Treppe drei Stufen aufeinmal, stief die Tür auf,

und rempelte schon gegen jemanden. "Ah Remus, du bist es. Ich habe schon ein Monster die Treppe hochtrampeln hören, und habe mich gewundert. Was ist los, du schaust

als wäre Hogwarts am abfackeln." Stammelnd berichtete Lupin ihm das, was geschehen ist. Dumbledor ließ sofort alles stehen und liegen, und folgte Lupin in den Kranken-

flügel. Grade wollte Lupin durch die Tür gehen, als Dumbledor die Tür ihm vor der Nase schloß mit den Worten: "Warte draußen Remus, hier drinnen stehst du eh nur im

Weg." Dann wurde es still. Lupin sank die Wand herunter, und setzte sich im Schneidersitz hin. Er fühlte sich so verdammt hilflos. Durch nichts konnte er helfen. Er

wusste nicht wie es Leila ging. Vielleicht starb sie daran, ohne das er es merkte. Ach warum muss ich immer das Falsche machen? Die Stunden zogen sich dahin. Erst

eine, dann zwei, dann drei. Schließlich öffnete sich die Tür, und Dumbledor trat hinaus. Er wirkte erschöpft, jedoch zufrieden. "Es geht ihr den Umständen entsprechend

gut. Wenn wir Glück haben ist sie in ein paar Tagen wieder auf den Beinen. Falls du möchtest, kannst du jetzt zu ihr." Dumbledor lächelte wissend. Ohne ein weiteres

Wort stürmte Lupin in den Krankensaal rein. Er setzte sich zu Leila und strich vorsichtig ihr über das Gesicht. Die ganze Nacht wachte er so an ihrem Bett, und niemand

hätte ihn davon abhalten können. Nicht einmal Dumbledor.

Am nächsten Morgen regte Leila sich endlich. Sie setzte sich etwas auf, und sah lächelnd zu Lupin, welcher

mit dem Kopf auf ihrem Fußende wohl eingenickt war. Wie schön er doch war. Langsam öffnete auch er die Augen. Als er sah das sie schon wach war, schreckte

er hoch. Er sprudelte nur so für Freude. In den nächsten paar Stunden hatte die beiden sich viel zu erzählen. Beide gestanden sich ihre Gefühle.

Gegen Mittag kam Madam Pomfrey wutentbrannt, und beendete ihre fröhliche Zusammenkunft abrupt. Leila müsse sich noch ausruhen. Lupin wartete bis Pomfrey

wieder hinter den Vorhängen. Dann küsste er Leila zärtlich, mit dem Versprechen sobald es ginge wieder zu kommen. Beide trennten sich nur wiederwillig von einander.

Am nächsten Tag ging es Leila schon wieder so gut, das sie am Abendessen teilnehmen konnte. Durch Zufall (Welcher mit sehr großer Wahrscheinlichkeit von

Dumbeldor bestimmt worden war.) saßen Lupin & Leila zusammen. Sie fühlte sich pudelwohl neben ihm. Noch immer flogen tausend Schmetterlinge in der Bäuchen

der beide. Jede scheinbar versehentliche Berührung genossen die beiden. Nach dem Abendessen flüsterte Lupin ihr zu, sie solle bitte noch einmal zu ihm kommen,

wenn alles dunkel ist.

Wie gesagt so getan. Die Turmuhr schlug grade 22Uhr, als sie aus ihrem Zimmer schlüpfte, und sich auf den Weg zu Lupins Büro machte. Leise klopfte sie an, und

betrat den Raum. Es war noch Licht, und überall standen halb fertig gepackte Koffer. Remus blickte auf, trat auf sie zu, und nahm sie in den Arm. "Ich werde die

Schule verlassen." Leila starrte ihn fassungslos an. Warum? Liebte er sie nicht mehr? Wollte er nicht mehr mit ihr zu tun haben? Als würde er ihre Gedanken

spüren meinte er: "Es ist nicht so wie du denkst. Ich liebe dich über alles, doch so ein Gefühl darf nicht zwischen Lehrer und Schüler bestehen. Das ist der Grund,

warum ich die Schule verlassen werde. Nur, um meine Gefühle zu dir öffentlich zeigen zu dürfen. Ich verspreche dir, dass wir uns so oft wie möglich sehen werden, und

uns jeden Tag eulen werden." Zu keinem weiteren Wort fähig schlossen beide die Augen, und küssten sie leidenschaftlich. Sie verbrachten noch die ganze Nacht in

Lupins Büro. (Aus Jugendschutzgründen habe ich hier einige Kürzungen vorgenommen. Die, die wollen, können sich dann hier den Rest dazudenken. ;) )

Am nächsten Morgen ging alles ganz schnell. Sie tauschten Fotos aus, und schon musste Remus sich sputen, um den Zug in Hogsmead noch zu bekommen.

Für weitere Zärtlichkeiten hätten sie keine Zeit mehr.



Kapitel 1

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