Seite 8
VSCW1
Bauanleitung
Ein Vorverstaerker mit CD4011
Anfaengliche Versuche mit der Schaltung zeigten eine nicht ausreichende Empfindlichkeit des VSCW1. Wie sich spaeter herausstellte, war die Ursache eine mangelhafte Abstimmung aller Schwingkreise. Deshalb wurde zunaechst vorsorglich ein Vorverstaerker entworfen, der mit einem CMOS-IC arbeiten sollte. Die Verstaerkung war allerdings so gross, dass schon bei der groessten Gegenkopplung am LM386 eine Selbsterregung des gesamten Verstaerkerzuges nicht abgestellt werden konnte. Daraufhin wurde dieser hier vorgestellte Vorverstaerker ueberbrueckt. Dennoch hat er interessante Eigenschaften. Er muss unbedingt mit +12 V betrieben werden, sonst zeigt er Eigenschwingungen. Dabei bringt er im Langwellenbereich muehelos 60 bis 70 dB Verstaerkung und arbeitet stabil, wenn er mit wenigsten 10 k Ohm abgeschlossen wird. Setzt man ihn als Vorverstaerker ein, so sollte man ueberschuessige Verstaerkung am Ausgang durch ein Trimmpoti wegregeln und dem Empfaenger nur so viel zufuehren, wie zur Erreichung der Grenzempfindlichkeit notwendig ist. Es besteht in jedem Fall die Gefahr der Selbsterregung, wenn die Geraete nicht genuegend weit voneinander getrennt oder nicht abgeschirmt sind.
In dieser Schaltung mit dem lose angeschlossenen Schwingkreis war die Gesamtverstaerkung immerhin noch 35 dB. Uebrigens muessen alle anderen Gattereingaenge auf + 12 V gelegt werden, damit der IC stabil arbeitet. Ebenso ist ein Abblockkondensator am Pin 14 von mindestens 0u1 erforderlich. Ein zusaetzlicher Elektrolyt von 100 uF verbessert hier den Brummabstand.
http://home.t-online.de/home/Bernd.Grupe/homepage.htm