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VSCW1
Bauanleitung

Der Ausgang des Op ist niederohmig. Er treibt die Primärwicklung ( 1 bis 3 Wdgn) eines zweiten fest abgestimmten Schwingkreises. Durch die hohe Güte wird eine Bandbreite von weniger als 900 Hz erreicht. Dadurch wird auch der starke Träger des DCF39 wunschgemäß gedämpft. Nach der Mischung mit dem BF981 folgt das Heraussieben eines etwa um 950 Hz liegenden Nutzsignals. Der Schwingkreis am Drain des MOSFET hat eine Bandbreite von 100 Hz. Es ist eine hohe Induktivität erforderlich. Ich habe 276 mH mit einem 0,1 uF Kondensator parallel geschaltet. Die Resonanzüberhöhung von mehr als 6 dB erfordert einen hochohmigen Anschluss zur Abnahme des NF-Signals. Hier wird ein Emitterfolger BC549C eingesetzt, dessen Basis über 1 MOhm den notwendigen Vorstrom erhält. Man könnte auch einen FET verwenden, der praktisch keine Belastung verursachen würde. An den Emitter wird über einen Koppelkondensator das Kabel zum LINE-IN der Soundkarte angeschlossen. Durch mehrfaches Abblocken mit 47uF-Elektrolytkondensatoren wird der Brumm auf der Versorgung weitgehend unterdrückt. Der DCF39 wird bei diesem Konzept in den Bereich um 180 Hz heruntergemischt. Der LC-Schwingkreis, der um 950 Hz abgestimmt ist, unterdrückt diese Signal soweit, dass es in die Größenordnung von den Oberwellen der Netzspannung kommt. Die Soundkarte wird bei diesem Konzept nicht durch diese sonst meist unvermeidbar starke Stoerspannung belastet. Im gesamten Bild des Spektrogramms sind kaum Fremdlinien zu sehen. Der Rauschhintergrund ist sehr gleichmäßig und ruhig, so dass es richtig Freude macht, mit diesem Empfänger die Signale zu beobachten. Da der Abgleich des NF-LC-Filters nicht einfach ist, wurde zum Quarz ein C-Trimmer mit 90 pF zugeschaltet. Hierdurch kann man die Oszillatorfrequenz um einige Hz nachziehen und somit die Mittenfrequenz von 137,700 kHz genau in die tatsächliche Resonanz des LC-Kreises verschieben, um dort die höchste Empfindlichkeit einzustellen.


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