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VSCW1
Bauanleitung


Die Induktivitaet fuer das NF-LC-Filter (950 ... 1000 Hz)

Es wird der Drossel.Spul.Bausatz Best.-Nr.: 516678
mit den Abmessungen 25 x 25 x 7 mm Ferrit-Doppel-E-Kern eingesetzt. In jede Kammer sind ca. 500 Wdgn 0,1 CuL zu wickeln. Der Luftspalt wird wie vorher hergestellt. Es wird von einem Al-Wert von ca. 0,25 ausgegangen. Uebrigens kann man den loetbaren Kupferlackdraht(CuL) bei Conrad gleich mitbestellen.


Der Abgleich des Empfaengers

ist nicht ganz einfach! Ohne ein stabiles Signal aus einem Mess-Sender muss man sich behelfen. Hat man genuegend Antennenspannung, kann man die HF-Schwingkreise mit Hilfe eines Oszillografen u.U. schon auf das Maximum des DCF39 grob abstimmen. Eventuell benoetigt man einen kleinen Hilfsverstaerker, der das Mess-Signal fuer den Oszillografen zusaetzlich genuegend anhebt, so dass man es gut beurteilen kann. Man kann auch voruebergehend den LM386 dazu verwenden, wenn man die Antenne ohne Filter direkt an den Eingang anschliesst und den Schwingkreis jeweils am Ausgang abstimmt. Das 950 Hz-NF-Filter wird durch Berechnen der Kapazitaet vorabgestimmt. Dazu muss man zunaechst mit einem Induktivitaetsmessgeraet den L-Wert feststellen. Dann wird das ueber die Schwingkreisformel errechnete C einfach mal dazugeschaltet. Die Feinabstimmung gelingt erst, wenn der Empfaenger mit der vollen Verstaerkung an der Antenne haengt. Nachdem alles aufgebaut ist, wird der Ausgang an die Soundkarte angeschlossen. Jetzt wird vorsichtig mit dem Gegenkopplungspoti die Verstaerkung des LM386 bis kurz unter den Schwingungseinsatz erhoeht. Das Spectrogram, das man sich zuvor aus dem Internet heruntergeladen hat, wird so eingestellt, dass ca. 2 kHz zu ueberblicken sind (1024). Ausserdem wird ein Betrieb mit 90 dB gewaehlt und die regelbare Verstaerkung auf Maximum gestellt(+15 dB). Es muesste um 1000 Hz herum eine helle Zone zu sehen sein, die durch das selektiv verstaerkte Antennen-Rauschen hervorgerufen wird. Ein Bereich von ca. 150 Hz Breite sollte sich vor dem dunklen Hintergrund deutlich abheben. Durch vorsichtiges Verstellen der C-Trimmer an den HF-Schwingkreisen kann man den Verstaerkungzuwachs oder -abfall bemerken. Verstellt man den C-Trimmer am Quarzgenerator, dann wird sich die helle Zone auf dem Bild nach oben oder unten verschieben. Wird sie dabei heller, dann hat man die Resonanz des NF-Filters gefunden. Diese Einstellung fixieren und die HF-Kreise nachziehen. Bei richtigem Abgleich stellt sich beim Betrieb an einer laengeren Drahtantenne bei der Spectrogram-Einstellung 90 dB, 16k, Sichtbereich 850 bis 1050 und 0 dB Verstaerkung ein dunkelblauer Hintergrund ein, auf dem event. ganz schwach die senkrechten Striche durch die Modulation des DCF39 zu sehen sind. Der Empfaenger hat dann seine hoechste Empfindlichkeit. Bei optimaler Einstellung ist es moeglich, Signale um -120 dBm auf einem mittelhellen Hintergrund deutlich zu erkennen.


Der Quarzgenerator

schwingt in dieser Schaltung auch mit niedriger Vcc sicher an. Er wird wie der Frequenzteiler mit +5 V versorgt, um die Störspannungen durch Oberwellen gering zu halten. Die Betriebsspannung fuer die ICs und fuer den LM386 wird ueber einen Dreibeinregler aus den +12 V gewonnen. Den Teiler kann man auch mit Spezial-ICs aufbauen. Man koennte dadurch Bauteile einsparen. Hier wurden bewusst CD4013 gewaehlt, weil diese fast ueberall preiswert zu erhalten sind. Die CMOS-ICs kann man direkt ohne Fassungen einloeten. Wer sich die Muehe machen will, fertigt eine gedruckte Schaltung an oder baut diese Logik-Schaltung auf eine kleine Lochrasterplatine. Ich habe mit Cu-Lackdraht 0,2 mm frei verdrahtet. Bitte nicht vergessen, die Eingaenge der freien Gatter im Generator-IC mit +5V zu verbinden, damit der CMOS-Baustein einwandfrei ohne wildes Schwingen arbeitet. Beim freien FF des letzten CD4013 wird der Takteingang, der D-Anschluss und ein Set-Eingang auf +5V gelegt.
                                                                                                                                                                                  

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