Entwurf eines PC-gesteuerten Transceivers
Ein Beispiel fuer die Ausfuehrung der Baubeschreibung
Der LF1 arbeitet mit einer einfachen Befehlskodierung und -Dekodierung, die ohne Spezialbausteine auskommt. Es wird bewusst auf den Einsatz von speziellen Logikbausteinen(z.B. 74154 fuer die 4 zu 16 Dekodierung von Befehlswoertern) verzichtet, um Beschaffungsprobleme zu vermeiden. Die ICs sind DIL14 und DIL16. Auch hierfuer sind eventuell verwendete IC-Fassungen ueberall erhaeltlich. Wenn man Sender und Empfaenger in einem einzigen Gehaeuse gemeinsam unterbringt, kann man bei der Befehlsdekodierung noch Bauteile einsparen. Von der Software werden 16 Bit als Befehlswort und 8+(8xL) oder 16 Bit als Werte in einem Stream gesendet. Dabei werden beide Woerter in Schieberegistern (CD4094) gespeichert. Mit dem STROBE-Impuls, der jeweils am Ende der Uebertragung nachgeschickt wird, wird der Befehl direkt dekodiert oder ein Flip-Flop gesetzt. Die Impulslaengen sind zwischen 10 us und 70us, so dass das Setzen der Befehle und der Frequenzen im Millisekendenbereich geschieht. Bei der langsamen Uebertragung der Morsezeichen im QRSS- oder DFCW-Betrieb ist diese Datenuebertragung ohne merklich verzoegernden Einfluss auf das Betriebsgeschehen. Einen Ueberblick ueber die Befehlssteuerung zeigt die folgende Grafik: