Die zweitbeste Loesung fuer eine Unterdueckung der aus der Netzverkopplung stammenden Brummspannungen und ihrer Oberwellen ist der Einsatz eines HF-Trenntrafos am Empfaengereingang. Allerdings ist die Wirkung nicht optimal, weil man bei diesem Prinzip die Stoersignale bis ins Shack fuehrt. Man muss unbedingt einen Ringkern finden, der fuer die niedrige Frequenz geeignet ist, sonst hat man grosse Durchgangsverluste. Mit einem Ferritringkern mit den Massen 15mm x 9,5 mm x 6 mm und 20 Wdg 2 x 0,4 mm CuL hatte ich den Erfolg. Die Durchgangsdaempfung war von 50 kHz bis 15 MHz 0 dB. Der Al-Wert war etwa 1,2 uH/Wdg. Sehr wichtig ist die galvanische Trennung der Koax-Eingangsbuchse! Hier muss das Kabel von der Masse des Empfaengers isoliert an die Primaerseite des HF-Trenntrafos angeschlossen sein. Die Sekundaerseite wird mit dem Eingang und der Masse des RX verbunden. Auf keinen Fall duerfen die beiden Masse-Draehte des Trafos miteinander verbunden sein. Leider kommen auch bei richtigem Anschluss immer noch geringe Reste der Netz-Oberwellen hindurch. Dennoch ist eine positive Wirkung festzustellen, wie das folgende Bild im Vergleich zeigt: