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Der optimale Empfaenger
Direktmischprinzip
Mit dem bekannten Mischer-IC NE612 von Philips wurde ein Versuch unternommen. Laut Datenblatt hat dieser Schaltkreis bei 45 MHz eine Mischverstaerkung von 17 dB, so dass man davon ausgehen konnte, die HF-Stufe mit dem P8002 aus der Linie zu nehmen. Tatsaechlich war die direkte Durchgangsverstaerkung bei 137,7 kHz nach 800 Hz nur 6 dB. Nach der Anpassung durch das LC-Glied waren dann 16 dB Gewinn zu messen. Das folgende Bild zeigt links eine direkte Einspeisung von -120 dBm, rechts mit der Antenne ueber den 3 dB-Powerdivider. Die Aufnahmen wurden ohne NF-Filter gemacht:
Trotz geringerer Anzahl der verstaerkenden Stufen (P8002 war nicht mehr beteiligt), war der Rauschhintergrund nicht geringer als vorher. Es koennte daran liegen, dass in dem IC einige Transistoren an der Mischung beteiligt sind(auch Bias und Buffer). Vielleicht ist es ein subjektiver Eindruck, dass ich das Rauschen ueber den MOSFET-Mischer angenehmer emfand. Ein nennenswerter Betrag eines Rauschanstiegs beim Nutz-Signal war naemlich nicht messbar: Bei -70 dBm 137,7 kHz am Empfaengereingang hatte das Signal am Eingang(137,7 kHz) und am Ausgang der Anpassung des Mischers( 800 Hz) bei gleichem Pegel -60 dBm/Wurzel-1Hz.
Es wurden mehrere Mischer des Typs NE612 getestet. Dabei stellte sich heraus, dass diese unterschiedlich verstaerkten, obwohl jeweils der Oszillatorpegel so eingestellt wurde, dass sich die groesste Amplitude des NF-Signals zeigte(Beobachtung am Oszillografen). Das war ungefaehr bei einer HF-Spannung von 750 mVss am PIN 7 gegen Masse gemessen. Dort ist dann ein oben und unten begrenzter Verlauf der Siniusspannung(fast Rechteck). Eine weitere Steigerung der Oszillatorleistung bringt keinen Anstieg der Mischverstaerkung und man darf diese auch nicht zu hoch einstellen, da sonst der IC schnell zerstoert werden kann.
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