Seite 57

Der optimale Empfaenger
Direktmischprinzip


Leider war an diesem Sonntag eine geringe Aktivitaet zu beobachten. Wegen der geringen Empfindlichkeit des Empfaengers konnte bei der ohnehin kleinen Auswahl nur das relativ starke Signal von HB9ASB aufgezeichnet werden. Es entspricht einem HF-Pegel von ca. -100dBm. Das Bild zeigt, wie sehr der hohe Rauschpegel stoert, obwohl ein NF-Filter zwischengeschaltet war. Der CMOS-Mischer hatte im Direktmischbetrieb eine hoehere Durchgangsdaempfung. Sie war nicht unter 20 dB zu bringen. Der hier erprobte Versuchsaufbau war um mindestens 20 dB zu unempfindlich! Durch die starke HF- und NF-Verstaerkung bildete sich das unvermeidbare Rauschen. Ein Empfaenger nach diesem Prinzip muesste bei grosser NF-Verstaerkung sehr sorgfaeltig auf minimales Rauschen optimiert werden.

rxdir2.gif

rxdir3.gif


rxdir5.gif

Das untere Bild zeigt Tonis Signal vom vorhergehenden Wochenende, an dem der optimierte Rx erprobt wurde. Vergleicht man die Farben, dann war jener Empfaenger um ca. 30 dB empfindlicher!

Bei der folgenden Messung wurde bei angeschlossener Antenne ein Testsignal von -100 dBm eingefuegt. Es ist gerade noch erkennbar. Die starken senkrechten Linien kommen von der Modulation des DCF39. Es entstehen auf der NF-Seite viele Oberwellen, da das Grundsignal von ca. 340 Hz um Groessenordnungen staerker als das Nutzsignal bei 800 Hz ist. Mit eingeschaltetem NF-Filter(Bandpass) waren dann aber einige dieser Phantomsignale wieder verschwunden.

rxdir4.gif


                                                                                                                                                                                  

http://home.t-online.de/home/Bernd.Grupe/homepage.htm