Offensichtlich waren Uebersteuerungen die Ursache von IM3(hohes Oszillatorsignal), obwohl die Pegel auch vorher optimiert wurden. Deshalb wurde jetzt noch der Signaleingang am Gate 1 (G1) und damit der Ausgang des Tiefpasses mit 50 Ohm belastet. Das Eingangssignal fiel um 7,1 dB ab, hatte aber immer noch eine Anhebung von 5,8 dB nach dem Tiefpass. Das ist unerklaerlich, denn der TP hatte in einer Einzelmessung mit korrektem 50-Ohm-Abschluss an beiden Enden eine Durchgangsdaempfung von 2 dB gezeigt.
Der Abstand der schaedlichen Mischprodukte stieg weiter auf 39,2 dB. Allerdings waren auch die Eingangssignale am G1 jetzt wegen der Daempfung durch den Abschluss geringer als vorher.
Der IP3 ueber alles ist nunmehr: IP3 = 19,6 - 26,3 = -6,7 dBm. Wie gehabt, besser wird er nicht! Der ND2020L traegt wohl kaum zur Steigerung des IM3-Produktes bei. Das beruhigt, denn diese Gate-Basis-Stufe hatte sich schon in anderen Schaltungen bewaehrt. Vor allem durch den hohen Ids-Strom wird eine lineare Verstaerkung erreicht. Der Eingangswiderstand von ca. 50 Ohm ist an den Ausgang des ersten ZF-Filters gut angepasst. Der Source-Widerstand wurde nicht durch einen Kondensator fuer die HF kurzgeschlossen(100 Ohm / Gegenkopplung).
Die Durchgangsverstaerkung dieser zweistufigen Mischerschaltung ist ca. 18 dB. Das mittlere Rauschen erhoehte sich im Bild um denselben Betrag. Eine Messung des Eigenrauschanteils war so nicht moeglich.