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Der optimale Empfaenger
Experiment 3


Der Empfaenger wurde ohne Vorverstaerker betrieben. Um den Empfindlichkeitsverlust auszugleichen, wurde eine gross-signal-feste und breitbandige Vorstufe mit einem FET P8002 zwischen Antenne und den Eingang des CMOS-Mischers geschaltet. Der Stoertraeger war erstaunlicherweise nicht zu sehen! Wenn die noch verbleibenden permanent empfangenen "Linien" keine IM-Produkte sind, dann koennten es Signale der Loran-Kette sein. Ein bestimmter Anhaltspunkt spricht fuer diese Theorie, denn die Signale sind ueber den Tag beobachtet, unterschiedlich deutlich zu erkennen. Es sind mal mehr, mal weniger auf dem Bildschirm. Aber ganz sicher bin ich mit der Vermutung noch nicht!

Ich habe einige Frequenzen nachgemessen und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

rxlobild.gif


Die Frequenzen sind auf plus/minus 1 bis 2 Hz quarzgenau. Ein Vergleich mit den von DK8KW genannten QRGn zeigt eine gute Uebereinstimmung mit den Loran-Sendern, die an der Kueste aktiv sind. Wenn man beruecksichtigt, dass der Empfangsort JN49JV ist, waeren die empfangenen Sender ein Hinweis auf eine ausreichende Enpfindlichkeit des Empfaengers. Da keine wesentlichen Stoersignale zu bemerken sind, koennte man dieses Konzept schon als gut geeignet einordnen. Obwohl hier die an sich grossen Signale der T-Antenne eigentlich zu IM-Produkten fuehren muessten, scheint der CMOS-Mischer sauber zu arbeiten.Trotz eher maessiger Weitabselektion verhaelt sich das Mechanische Filter in diesem "verseuchten" Frequenzbereich erstaunlich gut.

                                                                                                                                                                                  

http://home.t-online.de/home/Bernd.Grupe/homepage.htm