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Der optimale Empfaenger
Experiment 2


Als Folge der vorhergehenden Ueberlegungen wurde ein weiterer Messversuch unternommen:

Die starken Eingangssignale, die von der Antenne kommend im Vorverstaerker zur Intermodulation fuehren, wurden durch zwei quarzstabile Frequenzgeneratoren nachgebildet. Auf diese Weise gelingt es leichter als durch lange Rechnerei, die beteiligten Frequenzen zu ermitteln. Tatsaechlich zeigte sich bei der Mischung von :

128,931 kHz und

138.800 kHz

das Phantomsignal, dem eine Empfangsfrequenz von 137,739 kHz zugeordnet werden konnte. Die Vermutung war also richtig, dass DCF49 und DCF39 durch Intermodulation in den Vorstufen das Stoersignal erzeugen. Allein an der Modulation, die von DCF39 ausgeht und das Stoersignal ebenso moduliert, konnte man vorhersehen, dass er als einer dieser Traeger beteiligt sein musste.Nunmehr steht also fest, dass der Optimale Epfaenger moeglichst ohne Vorverstaerker arbeiten sollte.

Es hat sich auch dasselbe Stoersignal gezeigt, wenn die Antenne direkt an den Mischer angeschlossen wurde.Mit der dabei nur schwach sichtbaren Linie kann man aber durchaus operieren. Sie waere hinnehmbar, und eigentlich ein Zeichen sehr guter Eigenschaften des CMOS_Mischers. Jetzt muss ich ueberlegen, ob ich auf eine Vorselektion ganz verzichten kann, wenn ich eine sehr viel hoehere ZF-Verstaerkung vorsehe. Das soll ausprobiert werden, um nachgepruefte Ergebnisse zu erhalten.Insbesondere ist dann zu vergleichen, wie sich die Empfangssignale auf dem Rauschhintergrund darstellen. Vielleicht gelingt es nicht, bei erhoehter ZF-Verstaerkung das Rauschen bei gleicher Empfindlichkeit des Empfaengers niedrig zu halten.

                                                                                                                                                                                  

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