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Der optimale Empfaenger
Erste Ergebnisse

1. Erster Empfangsversuch
Nachdem der BFO mit einem Quarzgenerator aufgebaut war, konnte ich einen ersten Empfangsversuch auf der QRG 137,7 kHz unternehmen. Dazu hatte ich die T-Antenne angeschlossen. Der LO war ein PLL-HF-Generator von Schlumberger. Er war genau auf 341,535 kHz abgestimmt. Dadurch ergab sich die ZF von 203,835 kHz, auf der das Mechanische Filter mittig durchlaesst.Die NF-Verstaerkung war leider etwas zu gering, wodurch nicht die Pegel erreicht wurden, die ich bisher mit dem ICOM PCR1000 aufgenommen hatte. Das folgende Bild soll aber einen ersten Eindruck von den Empfangseigenschaften vermitteln.

rx203_1.gif

2. Gram 5.08
Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Empfangsbetriebs und des Sendebetriebs. Dabei erkennt man deutlich die 3dB-Bandbreite von 80 Hz. Der obere Strich stammt vermutlich vom Rest eines Signals aus dem Sender DCF39, denn bei einer Einspeisung von 137,736 kHz entstand hier der Strich am selben Ort. Offenbar entsteht diese Mischfrequenz , wie sie im spectrogram angezeigt wird. Ohne Antenne verschwand das Signal.

Die Aufnahme wurde am 30.09.1999 um 16.00 UTC gemacht. Die senkrechten Striche kamen von Gewittern, die in Norddeutschland aktiv waren.Teilweise war auch DCF42 aktiv.Links von der Mitte war Empfangsbetrieb, im rechten Teil erkennt man die schwache Einstreuung des eigenen Sendersignals, das vom Oszillator des Senders kommt. Der dicke kleine Balken war ein kurzer Sendeversuch. Im Sendebetrieb ist der Empfaenger ueber ein Relais von der Antenne getrennt, der Eingang auf Masse gelegt.Daher ist im rechten Teil des Bildes das Eigenrauschen des RX zu erkennen.

Auf dem Bild sind noch nicht die schwachen Signale der LORAN-Kette auszumachen. Die ZF-Verstaerkung des Versuchsaufbaus ist zu gering. Es werden z.Z. japanische ZF-Filter eingesetzt, die durch reichliches Zushalten von C von 455 kHz nach 203 kHz gezogen wurden. Da das LC-Verhaeltnis so nicht optimal ist, werde ich einen neuen ZF-Verstaerker mit Schwingkreisen hoher Guete aufbauen (Schalenkerne). Er wird eine Hand-Regelung erhalten, so dass man hierdurch die Qualitaet des Bildes unter gram noch beeinflussen kann.

Durch das mechanische Filter bedingt geht das Beobachtungsfenster fuer QRS von 137,660 kHz bis 137,760 kHz.Das ist aber nach meiner Erfahrung voellig ausreichend, um hier die ueblichen Aktivitaten (CQ-Rufe usw.) zu erkennen.

                                                                                                                                                                                

http://home.t-online.de/home/Bernd.Grupe/homepage.htm