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NEIN!
Ein Stich mitten ins Herz. Blut im Raum, �berall. Blanker Hass in ihren Augen, das Messer blitzt im Schein des Mondes.
Gedanken kreisen in ihrem Kopf, zerfressen sie von innen. Ihre H�nde zittern, doch sie gibt nicht auf. Sie wird k�mpfen und sei es bis zum bitteren Ende. Niemand kann sie beherrschen. Niemand!
Sie f�hlt sich gefangen, erdr�ckt. Doch sie wehrt sich. H�lt fest an ihrem Glauben. Wolken ziehen sich zusammen, es wird schwarz. Schatten spielen an ihrer Wand - dunkle Geister - rote Augen. Ein Schrei, ein Sto� - die Kr�fte schwinden, doch noch ist sie nicht besiegt. Besitz. Nein, dass wird sie niemals sein. Sei du selbst und nicht wer anders. Sei dein Eigen und gebe dich nicht hin.
Ein Funken springt in das Zimmer voll mit L�gen. Er zeigt ihr den Weg, doch es ist noch weit. Die T�r zum Gl�ck, die T�r zum Vertrauen, die T�r zur Freiheit. Noch ist sie verschlossen, doch sie ist sich sicher - sie wird den Schl�ssel finden, um jeden Preis! Sie wei�, sie will es besser machen, nicht so sein wie Leute, die ihr einst wichtig waren. F�r die sie einst alles gab. Sie will diese Fehler umgehen, ihre Tr�ume leben. Sie will raus, weg, neu anfangen. NEIN!
Der Kampf mit dem Leben
Die Realit�t ist hart, das Leben schwer. Du wei�t nicht mehr weiter, f�hlst dich allein. Du siehst keinen Ausweg. Alles um dich herum scheint grau und �de. Nichts hat mehr speziellen Wert f�r dich. Du schwimmst gegen den Strom und dir schwinden die Kr�fte. Deine Muskeln rei�en, dein Herz rast. Du kannst keinen klaren Gedanken mehr fassen und jeder Tag ist eine Qual f�r dich. Du fragst dich, warum du �berhaupt hier bist, was das alles soll. Spielt jemand ein Spiel mit dir? Will dich jemand verletzten und fertigmachen? Du wei�t es nicht und es ist dir mittlerweile auch egal. Du kannst und willst nicht mehr. Hast dein Leben lang gek�mpf und keine Zeit zum Rasten gehabt. Wie lange soll das noch weitergehen? Wieso nicht einfach Schluss machen? Ja, dass w�re der einfachste Weg raus aus dieser H�lle. Das Dasein hat eh noch nie wirklich Spa� gemacht. Deine inneren D�monen zerrei�en dich, doch du bist zu stolz, Hilfe anzunehmen. Oder bist du nur feige? Feige weiterzuk�mpfen und f�r deine Rechte geradezustehen? Du hast Angst davor zu verlieren, abzust�rzen, in dem langen Krieg gegen dich selbst. Man sieht es dir an, du kannst es nicht verbergen. Deine Blicke verraten, wie du dich f�hlst. Du f�rchtest den Tod, doch es soll keiner wissen. Deine stummen Rufe nach Halt verhallen in der Unendlichkeit des Egoismuses der anderen. Du willst raus, doch du wirst immer schw�cher. Du siehst nur einen Ausgang, doch du bist dir nicht sicher, was dich erwarten wird, wenn du die Schwelle �berschreitest. Du streckst deine Hand der Leere entgegen. Wartest, dass sie jemand nimmt. Sich dir deiner annimmt und Mitleid zeigt. Dich besch�tzt und dir Kraft gibt. Du willst stark sein und als deine Hand ergriffen wird, blickst du auf. W�rme durchstr�mt deinen K�rper. Du f�hlst wie dein Blut durch die Adern schie�t, wie es wild wird. Dein Herz sagt: K�mpfe weiter! Und du stehst auf. Ein Blick und du siehst, wer dir entgegengekommen ist. Du f�hlst dich seltsam. Seltsam wohl. 'Ich bedeute jemandem etwas' wirbelt es dirch ununterbrochen durch den Kopf. Doch was ist, wenn er dich auch fallen l�sst? Wie all die anderen? Nein, du kannst das nicht, oder doch? Du machst kleine, noch wackelige Schritte, die mit der Zeit fester, sicherer und stolzer werden. Du f�ngst wieder an zu atmen, zu leben. Willst nicht l�nger auf einer Stelle treten. Und er h�lt immer noch deine Hand - und l�chelt. 'Ja, ich schaffe es!'
Abschied
Rote Glut f�llt langsam zur Erde. Leuchtet ein letztes Mal auf, bevor sie endg�ltig erlischt. Blauer Rauch schwebt durch die Luft. Bilder h�ngen an der Wand. Bilder von guten alten Zeiten. Die Musik spielt leise neben ihm. Er nimmt noch einen Zug, ist wie in Extase. Zeit spielt keine Rolle f�r ihn. Das hat sie noch nie. Nicht in all den Jahren. Er schaut sich um. Alles ist ihm so fremd und doch hat er lange Zeit seines Lebens hier verbracht. Was hat das wohl zu bedeuten? Er sieht aus dem Fenster. Wolken t�rmen sich auf. Es ist dunkel und doch keine Nacht. Der Regen. Ja, typisch f�r den Herbst. Er seufzt. Erste Tropfen fallen. Erst schwach, dann immer st�rker. Der Wind pfeift durch die B�ume - es st�rmt. Das Wasser glitzert wie Perlen. Man sieht den Himmel schon nicht mehr. Bl�tter fliegen durch die Luft, es ist kalt. Er atmet tief durch und lehnt sich in seinem Stuhl zur�ck. Ein Blitz zuckt und bricht die Wolken. Es wird hell f�r einen Augenblick. Die Asche rieselt erneut. Donner. Wie trist das Wetter ist, fast wie sein Leben. Es klopft auf das Fensterbrett, aber er nimmt es nicht wahr. Der Himmel weint, er kann es nicht mehr. Sein Herz ist aus Eis, erfroren. Der Alkohol hat ihn gef�hllos gemacht. Die Menschen, die ihm am meisten etwas bedeutet haben, hat er verletzt. Er war zu Stolz, hat sie verjagt und ihren Seele get�tet. Sie f�hlten sich leer und nun sind sie fort. Er ist allein, doch er wei� auch warum. Es war seine Schuld und er hasst sich daf�r. Doch sein Ego ist zu gro�, um den Anderen seine Schw�che zu zeigen. Nur keine Einsicht! Nein. Das nicht. Seine Koffer sind gepackt, er hat sich entschlossen. Ein letztes Mal saugt seine Lunge den Rauch ein. Er l�sst die Kippe zu Boden fallen, nimmt noch einen letzten Schluck, steht auf. Wortlos und ohne jegliche Z�ge nimmt er seine Sachen und geht zur T�r. Ein Blick nach hinten, ja das wars. Er l�sst seine Sinne schweifen, sein Herz sticht, doch er unterdr�ckt den Schmerz. Das Licht geht aus, die T�r schlie�t. Stille.
Noch...
Sacht streift der Wind die Bl�tter wie ein feines Seidentuch �ber einen K�rper, wie Gott ihn schuf. Sanft umh�llend, fast streichelnd. Die Luft ist lau, die Sonne brennt. Das Wasser steht ruhig. Glitzernde Spiele der Strahlen. Nur kleine Wellen schlagen auf, wenn ein zarter Hauch des Himmels die Erde etwas abk�hlt. So ist sie. Still. Sch�n. Beruhigend - Die Ruhe vor dem Sturm. Und niemand wei�, wann dieser wohl ausbrechen mag. Drum genie�e die Zeit, solange du noch kannst!
Schuldig
Tot oder lebendig - es spielt keine Rolle. Jetzt oder sp�ter - es macht keinen Sinn. Hass hat sie an sich gerissen. Sie will Rache und hat keine Lust weiter zu warten. So viele Jahre hat er ihr das Dasein zur H�lle gemacht, doch nun ist Schluss damit. Keinen Tag l�nger wird sie das dulden, keine Stunde, Minute, Sekunde - NICHTS! Jeden Morgen, Mittag und Abend das gleiche Spiel - sie hat es satt. Angewidert, abgewendet blickt sie nach hinten, doch dort ist kein Ausweg. Nach vorn - JA! Aber wie? Das Leid hat sie blind gemacht. Blind vor Wut �ber das, was er ihr und denen, die ihr etwas bedeuten, angetan hat. Sowas kann man nicht verzeihen - NIEMALS! Sie wird sich wehren, die Mauer durchbrechen mit allen Mitteln. Und sei es als M�rderin, es ist doch egal. Das Messer scharf wetzen bis die Klinge blitzt, kein Schritt zur�ck. Wer ausweicht verliert - so ist es nun mal. Der Wille ist da, der Zeitpunkt gekommen. Die Nacht bricht heran, es wird dunkel. Im Schutze der Schw�rze wird es geschehen. Sie schleicht heran, tonlos, wortlos. Kein Stern am Himmel, wie im Nichts. K�lte. F�r Gef�hle ist kein Platz. Da! Die Zeit steht still. Es ist so weit. Ein Krachen, ein Schrei, ein Sto�. Blut klebt an ihren H�nden. Ja, sie hat es getan. Und es tat gut. Es ist vor�ber. Nie wieder Schmerz. Blanke Augen, der Zorn verschwunden. Er verweilt vor ihr, mit Entsetzen im Gesicht. Kr�fte schwinden, sie sinkt auf die Knie. Ein leisen Schluchzen, es ist passiert. Ein L�cheln spielt auf ihren Lippen. Der letzte Atemzug, sie schaut ihn an - DAS WARST DU - haucht ihm der Wind - ALLEIN DU. Liegend in einem roten Meer, einem Meer, das einst durch ihre Adern floss. Sanfte Z�ge rahmen sie. Das Herz steht still, das Leben verschwindet. Aus. Und er wei�, er tr�gt die Schuld. Eine leichte Brise tr�gt ihre erl�ste Seele davon - - - WAS HAST DU GETAN? - - -
Meine Tr�nen, meine Tr�ume
Niemand kann mir meine Tr�nen nehmen, meine �ngste, meine Schmerzen und Leiden. Aber auch kann mir keiner meine Tr�ume entrei�en, denn meine Tr�nen sind meine Gedanken und meine Gedanken sind meine Tr�ume, die in mir wohnen und alles sehen, f�hlen, kennen...alles von den Gef�hlen, die mir nicht ihren Namen nennen. Stiehlst du mir dies, so t�test du mich und ich w�re wieder eins mit allem, was in mir ruhte...
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